© Foto by Beschle und Leserbild Street Reporter


Confiserie "Beschle" gescheitert – "Yulia AG" übernimmt

Basel, 4. Mai 2018

Heute Freitag berichtete die "Basler Zeitung" noch von den grossen finanziellen Schwierigkeiten, in denen sich die Basler Spitzen-Confiserie "Beschle AG" befindet, und von einer gescheiterten Sanierung. Und schon am Abend meldete sich die Firma "Yulia AG", die die beiden Standorte an der Aeschenvorstadt 56 (Café) und Clarastrasse 4 (Produktion) per heute Freitag mit sämtlichen rund dreissig Angestellten übernimmt und unter der Marke "Beschle" weiterführt. An der Clarastrasse soll in Zukunft ebenfalls ein Ladengeschäft eröffnet werden.

"Dauerhaft geschlossen"

Nicht übernommen wird das Café an der Centralbahnstrasse (früher "Café Frey"). Die Übernahme auch dieses Standorts sei an den zu hohen Mietzins-Vorstellungen des Hausbesitzers "Wincasa" und am angejahrten Ambiente des Lokals gescheitert, sagte Hermès Beurret, Geschäftsleitungsmitglied der Rhyschänzli-Gruppe, am Freitagabend gegenüber OnlineReports.ch. Was mit dem Personal jenes Cafés geschehe, wisse er nicht. Dies sei Sache des bisherigen Eigentümers. Dasselbe gilt für das "Beschle" in der Orell-Füssli-Filiale in der Freien Strasse.

Die Aussichten sind nicht rosig für alle Kunden, die das Qualitätsangebot schätzten. Am Café an der Centralbahnstrasse ist eine Mitteilung angebracht, wonach das Lokal "per 5. Mai dauerhaft geschlossen" werde. Ersten Reaktionen zufolge wird insbesondere die Schliessung des Cafés am Bahnhof von breiten Schichten bedauert. Der Schreibende genoss mit einem auswärtigen Gast noch am Mittwoch den Aufenthalt in "seinem" Lieblings-Café am Bahnhof – ohne eine Ahnung, dass dies sein letzter Besuch im Beschle-"Café Frey" gewesen war.

Die Aufregung im Familienunternehmen scheint derzeit so gross, dass auf der Beschle-Website nicht einmal genaue Angaben über die Zukunft der nicht übernommenen Betriebe zu finden sind.

Ende eines Familienunternehmens

Die "Yulia AG" wurde Mitte April eigens zur "Beschlé"-Übernahme als neues Glied der Rhyschänzli-Gruppe gegründet. Dieser Gruppe gehören gegen zehn Gastrobetriebe an. Die neue Firma gehört der Rhyschänzli-Gruppe und dem Investor Markus Weisskopf, der laut "Tageswoche" mit seiner Firma "Mc Clean" öffentliche Toilettenanlagen betreibt.

Die "Beschle AG" wurde im Jahr 1898 als Confiserie gegründet und blickt auf eine stolze Familiengeschichte über vier Generationen: Ernst Beschle, der Firmengründer und Erfinder des berühmten Beschle-Rings, Willy Beschle, der Erfinder der St. Hônoré-Torte, und Thomas Beschle, der sowohl im salzigen wie auch süssen Bereich neue Massstäbe setzte. Die Kernkompetenzen des Familienbetriebs sind die Bereiche Bäckerei, Chocolaterie, Patisserie, Traiteur und Glacé.



 Ihre Meinung zu dieser News
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Hausbesitzer werden immer unverschämter"

Ich zitiere OnlineReports: "Die Übernahme auch dieses Standorts sei an den zu hohen Mietzins-Vorstellungen des Hausbesitzers "Wincasa" und am angejahrten Ambiente des Lokals gescheitert, sagte Hermès Beurret, Geschäftsleitungsmitglied der Rhyschänzli-Gruppe, am Freitagabend gegenüber OnlineReports.ch"

Dies zeigt mir, dass nicht nur Internetkäufe, veränderte Einkaufsverhalten der Kundinnen und Kunden oder schlechtes "Geschäften" der Ladenbesitzenden alleine verantwortlich das Sterben der Lädeli und Cafés zu verantworten haben. Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer, grosse Firmen und dergleichen sind und werden immer unverschämter, was die Mieten anbelangt. Aktuell auch im Gundeli an der Güterstrasse mit der Drogerie Vitalis, welche unter anderem aufgrund überhöhter Mietzinsforderungen nun aufgeben muss. Es sind viele Puzzleteile im Ganzen.


Beatrice Isler, Grossrätn CVP, Basel




"Es ist zu hoffen, dass ..."

Es ist zu hoffen, dass sich auch für das Lokal an der Centralbahnstrasse (ehemals "Café Frey") eine gute und für das Personal angenehme Lösung findet. Wenn ich, was gewöhnlich der Fall ist, Basel mit dem Zug anfahre, habe ich oft im ehemaligen "Café Frey" eine kleine Pause gemacht und das freundliche Personal sowie das qualitativ hoch stehende Confiserie-Angebot geschätzt.


Albert Augustin, Gelterkinden



www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Der Besucher der Synagoge ist kostenlos."

Aargau Tourismus
auf seiner Website
über die Synagoge
in Endingen
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Und niemand merkt's. Weil's niemand liest?

RückSpiegel


In ihrem Artikel über die Solidarisierung von BVB-Mitarbeitenden mit einem BaZ-Redaktor nahm Prime News auf einen früheren OnlineReports-Beitrag Bezug.

Die Badische Zeitung nahm die OnlineReports-News über den Wechsel von Orthopäden vom Bruderholz-Spital in die Allianz von Universitätsspital Basel und Bethesda-Spital auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihren Artikel über den Baselbieter Fremdsprachen-Streit auf OnlineReports.

In ihrem Bericht über die BVB-Tramblockade an der "Bankverein"-Kreuzung nahm die BZ Basel auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung und das SRF-Regionaljournal bezogen sich in ihren Berichten über das Urteil gegen den Rheinufer-Todesschläger auf OnlineReports. 

Die Basler Zeitung äusserte sich in einer Gerichtsberichterstattung über einen "Sexverbrecher" (so die BaZ) kritisch über OnlineReports.

Telebasel und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über das Bordell in der Schillerstrasse auf einen OnlineReports-Bericht.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, 20 Minuten, die Nachrichtenagentur SDA, das SRF-Regionaljournal und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Unfall an der Parking-Baustelle beim Kunstmuseum auf.

Die OnlineReports-Recherche über die Zukunft des Basler "Viertel-Kreis" wurde von der Gundeldinger Zeitung aufgenommen.

Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Tom Ryhiner und Balz Stückelberger wurden an einer ausserordentlichen Generalversammlung in den Verwaltungsrat der St. Clara AG und damit gleichzeitig in den Verwaltungsrat des Claraspitals gewählt.

• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.