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Bahnhof SBB steht vor grossem Umbau: Kunden tangiert

Vom kommenden Frühling an ist der Westflügel des Basler Bahnhofs SBB für den Publikumsverkehr geschlossen: Nächste Woche beginnen die Vorbereitungen für den grossen Umbau, der einen unterirdischen Supermarkt und räumliche Verbesserungen bringen soll.
Basel, 27. Oktober 2016

Die schlechte Nachricht zuerst: Die "Brasserie" des Bahnhofs SBB, einer der schönsten Bahnhofbuffet-Säle der Schweiz, ist vom Frühling des nächsten Jahres an für rund drei Jahre geschossen. Begründet wird dies mit dem grundlegenden Umbau des Westflügel des Bahnhofs, für den der ganze Trakt abgesperrt wird. Die SBB informierten heute Donnerstagmorgen über das Projekt.

Die Baubwilligungen sind erteilt und nächste Woche beginnen die Vorbereitungarbeiten. Wie schon seit einiger Zeit bekannt, wollen die SBB im Durchgang zwischen Haupthalle und Elsässerbahnhof die ursprüngliche Höhe rekonstruieren, die Halle vor dem SNCF-Bahneingang freiräumen und vor allem darunter ein unterirdisches Einkaufszentrum für die Migros bauen.

Raumfüllende Provisorien

Das hat zur Folge, dass für die im Westflügel eingemieteten Geschäfte bis zur Wiedereröffnung im Frühling 2021 Ersatzstandorte innerhalb des Bahnhofs bestimmt werden mussten. Das Migros-Center wird in der Haupthalle links von den Rolltreppen unter dem grossen Fahrplan untergebracht, was zur Folge hat, dass die behindertenfreundlichen Aufgänge zur grossen Passerelle abgebrochen werden. Für die Migros-Gourmessa werden die Räume hinter den geschlossenen Billettschaltern umgebaut.

Das sind nur zwei Beispiele einer komplizierten Verschiebe-Aktion, die auch auf die Personenströme im Bahnhof Einschränkungen bewirken werden. Die Reisenden von und zu den französischen Zügen werden unter Einrichtung eines bis jetzt nicht öffentlichen Zugangs entlang des Bahnhofs am Ende des Westflügels auf dem Trottoir geführt. Für die Zukunft hoffen die SBB, dass der neue Zugang zum unterirdischen Migros, der über Rolltreppen in der Halle vor dem Elsässer Bahnhof (Bild) erreichbar ist, das oft zu dichte Personengedränge im ganzen Bahnhof entflechten werde.

Die Kosten für das voluminöse Projekt belaufen sich auf 82 Millionen Franken. Projektleiter Marc Brunkhorst berichtete, dass es wegen Kostensteigerungen 2012/13 zu einem Projektstopp kam. Das Unternehmen habe aber dann beschlossen, trotz nicht überragender Wirtschaftlichkeit an der Planung festzuhalten.

Unter Aufsicht der Denkmalpflege

Für den Bahnhof als Baudenkmal sollte auf jeden Fall ein Gewinn realisieren. Denn die Westhalle und der Durchgang kommen räumlich wieder besser zur Geltung und die Säle des Buffets mit ihren Monumentalgemälden und Dekorationen bleiben erhalten. Im Buffet erster Klasse wird vermutlich wieder die Migros einziehen. Der konservatorische Teil der Arbeiten erfolgt in zusammenarbeit mit der Denkmalpflege, denn der Bahnhof steht seit 1988 unter Denkmalschutz, was Umbauten natürlich nicht verhindert.



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RückSpiegel


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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


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• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

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Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".