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Mittlere Strasse: Asylheim erhält interkulturellen Garten

Nach den Informationswirren um das neue Asylwohnheim an der Mittleren Strasse in Basel hat sich die Lage beruhigt. Ein interkultureller Garten – der erste seiner Art – soll dort zum Begegnungsort für das Quartier werden.
Basel, 14. April 2014

Noch wuchert der Garten im Hinterhaus an der Mittleren Strasse trist vor sich hin. Das wird sich jedoch spätestens anfangs Mai ändern. Ab dann wird dort gemeinsam gejätet, gepflanzt – aber auch gelacht, geerntet und gefeiert: Im Innenhof des Asylwohnheims entsteht ein interkultureller Garten.
 
Gemeinschaftsgarten als Integrationshilfe

"Ziel ist es, den Frauen und Kindern, die dort wohnen, die Möglichkeit zu geben, ihr eigenes Gemüse, Früchte und Blumen anzupflanzen – sich sozusagen im neuen Zuhause zu verwurzeln", erklärt die Initiantin des Gartens, die angehende Sozialarbeiterin Irina Schuppli gegenüber OnlineReports. Sie wird den Garten in Zusammenarbeit mit dem Verein "Urban Agriculture Basel" sowie einer Gartenfachperson einrichten. Der Pflanzplätz ist als Gemeinschaftsgarten konzipiert, im Vordergrund steht das gemeinschaftliche Gärtnern.

"Ich wollte für Asylsuchende und Flüchtlinge einen Ort finden, den sie aktiv mitgestalten können", erklärt sie ihre Motivation "Weil diese Menschen unterschiedlich lange hier bleiben, war es wichtig, etwas Unkompliziertes ohne starre Strukturen zu finden." Geplant sei, wöchentlich einmal während ein bis zwei Stunden betreutes Gärtnern anzubieten. Mit dieser Idee sei sie auch bei den Sozialen Diensten Basel, die den Zugang zu den Örtlichkeiten ermöglicht hatten, auf offene Ohren gestossen, sagt Schuppli.

Nachbarschaft soll einbezogen werden

Rund die Hälfte der im Wohnheim lebenden 19 Frauen machen bisher beim Projekt mit. Die Verständigung untereinander und mit den Initiantinnen findet in verschiedenen Sprachen statt, so wie es in einem Garten, in dem sich unterschiedliche Nationen treffen, zu erwarten ist. Mittlerweile ziehen einige Frauen bereits die ersten Samen, wie die initiative Studentin berichtet. Sie denkt aber schon in die Zukunft. In einem nächsten Schritt soll die Nachbarschaft in den Garten einbezogen werden.

"Mit dem Garten wollen wir einen Ort schaffen, an dem Quartierbewohner und Asylsuchende gemeinsam Feste feiern", sagt sie. Denn die Lage nahe der Universität, des Altersheims Adullam und des Studentenwohnheims biete eine ideale Voraussetzung für einen solchen Begegnungsort: Interessierte aus drei Generationen mit unterschiedlichstem sozialem, beruflichem und geografischem Hintergrund könnten sich dort in Zukunft treffen.

Aktuell befindet sich das Vorhaben in einer Pilotphase für eine Gartensaison. Ist danach das Interesse immer noch vorhanden, soll daraus ein mehrjähriges Projekt werden. Noch nicht gesichert ist die Finanzierung. Die Abteilung Sozial- und Stadtentwicklung der Christoph Merian Stiftung (CMS) prüft zurzeit ein Gesuch, ebenso ein Grossverteiler aus der Region.

Am Anfang war Unruhe

Nicht immer gab es gute Nachrichten aus der Mittleren Strasse. Zur Erinnerung: Die Situation um das bis Ende 2012 vom Bürgerspital Basel gemieteten Hostel sorgte wegen der wenig anwohnerfreundlichen Informationspolitik der Regierung für Unruhe unter den Anwohnern. Diese erfuhren im November 2012 aus den Medien, dass die Liegenschaftsbesitzerin Immobilien Basel eine neue Nutzung für Hostel und Hinterhaus suchte (OnlineReports berichtete, siehe Link unten).

Den Anstössern stiess besonders die Information, dass für das Hinterhaus des Hostels ein Asylwohnheim in Planung war, sauer auf. Mehr als ein Jahr später hat sich die Situation beruhigt. Trotz anfänglicher Besorgnis der Anwohner, dass es mit der Eröffnung eines Asylwohnheims im Quartier unsicherer werde, gab es bis heute von der Mittleren Strasse keine Negativ-Schlagzeilen mehr.




Weiterführende Links:
- Widerstand auch gegen Asylzentrum Mittlere Strasse


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"Die SP Baselland bedauert den Ausgang der kantonalen Abstimmungen über (...) den Margarethenstick und ..."

SP Baselland
Communiqué
vom 24. September 2017
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Hätte der Margarethenstich auf einem Stick Platz gefunden, wäre er vermutlich angenommen worden.

RückSpiegel


Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

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20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

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In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.