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Schock: Novartis streicht 1'700 Stellen in der Schweiz

Der Abbau erfolgt in Wellen: Heute gab Novartis den Abbau von 13 Prozent der Arbeitsplätze in der Schweiz bekannt.
Basel, 25. September 2018

Der Basler Pharmakonzern Novartis baut in den nächsten vier Jahren mindestens 1'700 von insgesamt 13'000 Stellen in der Schweiz ab, wie der vom neuen CEO Vas Narasimhan geführte Multi heute Dienstagmorgen bekanntgab. Vom Abbau betroffen sind laut Gewerkschaftsangaben 460 Personen im Werk Schweizerhalle, 500 Personen im Werk Stein und rund 700 Personen bei den Novartis Business Services.

Mehr Effektivität und Effizienz

Laut Novartis zielen die Abbau-Massnahmen darauf ab, "die Effektivität und Effizienz des Unternehmens zu erhöhen und somit die Fähigkeit zu erhalten, Patienten in einem sich schnell wandelnden Gesundheitssystem weiterhin bahnbrechende Medikamente zur Verfügung stellen zu können".

Verlagerung an günstigere Standorte ist die Fortsetzung der Strategie, die Novartis schon 2014 umsetzte: In Dublin (Irland), Hyderabad (Indien), Kuala Lumpur (Malaysia), Mexico City (Mexiko) und Prag (Tschechische Republik) wurden fünf globale Servicezentren aufgebaut, um "intern hochwertige Dienstleistungen zu tieferen Kosten zur Verfügung stellen zu können".

Die Basler Regierung reagierte mit dem üblichen "Bedauern und Enttäuschung". Für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Haushalte und Familien stehe "eine Phase der Unsicherheit" bevor. Deshalb sei der von Novartis vorgesehene Sozialplan zu begrüssen.

Etwas ernüchterte Regierung

Allerdings zeigt sich die Regierng einerseits "vom Ausmass des Stellenabbaus überrascht", aber angesichts ihrer pharmafreundlichen Politik offensichtlich auch etwas ernüchtert, wie diese Wortwahl zeigt: "Seit Jahren begleiten und unterstützen die kantonalen Behörden auf vielen Ebenen das Engagement von Novartis in Basel. Dieses hat der Regierungsrat immer als Bekenntnis zum Standort gewertet."

Mit Sorge beobachtet die Regierung ausserdem, "dass der gegenwärtige Stellenabbau einem internationalen Trend entspricht": Für gewisse Produktions- und Dienstleistungsberufe werde die Beschäftigungs-Situation an den hiesigen Industriestandorten "zunehmend schwierig".

Wirtschaftsminister Christoph Brutschin denkt dabei auf Nachfrage von OnlineReports "an qualifizierte, nicht-akademische Berufsleute in Produktion und Verwaltung". Dies dürfe sich "in Basel-Stadt nicht fortsetzen". Politik und Unternehmen stünden hier "gleichermassen in der Verantwortung".

Scharfe Kritik von links

Laut der Gewerkschaft Unia könnte es sich Novartis angesichts der letztjährigen Gewinnerhöhung um 15 Prozent auf 7,7 Milliarden Franken "ohne weiteres leisten, auf eine soziale Personalpolitik umzuschwenken und sich von der Hire-and-Fire-Mentalität zu verabschieden". Statt dessen wolle das Unternehmen seine Gewinnmarge nochmals auf Kosten der Beschäftigten von 32 Prozent  auf 35 Prozent massiv erhöhen.

Ähnlich der Tenor bei der SP, die einen Stop des Firmen-Umbaus und eine Reduzierung des Stellenabbaus verlangt, der einer "reinen Gewinnmaximierungs-Logik" folge. Restrukturierungen bei Novartis seien auch in unserer Region "keine Neuheit". Enttäuschend und beunruhigend sei aber "das Ausmass des jetzt angekündigten Stellenabbaus".



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RückSpiegel


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In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

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Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

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Weitere RückSpiegel

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"Er nimmts mit einem Lächeln"

BZ Basel
vom 23. Januar 2019
über die Verurteilung von
Cristiano Ronaldo zu
18,8 Millionen Euro
wegen Steuerbetrugs
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Das sind die Götter der heutigen Zeit.

In einem Satz


• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.

Titus Hell ist als Nachfolger von David Pavlu zum neuen Präsidenten der Jungfreisinnigen Basel-Stadt (JFBS) gewählt worden.

Anna Ott gibt das Amt als Vizepräsidentin der Grünen Baselland aufgrund ihres Masterstudiums in Nordeuropa ab; eine Nachfolge steht noch nicht fest.

• Das von der Fondation Franz Weber massgeblich unterstützte Referendum gegen ein Ozeanium auf der Basler "Heuwaage" ist mit 4'649 Unterschriften zustande gekommen.

• Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, ab Februar 2019 mit einem neuen TV-Sendeformat zu starten, das wöchentliche Fernsehsendungen mit Inhalten aus Gemeinde und Vereinen bietet.

• Der Basler "Basta"-Grossrat Daniel Spirgi tritt per 12. Februar 2019 nach nur zweieinhalb Jahren aus dem Kantonsparlament zurück, der Grüne Jérôme Thiriet rückt nach.

Henriette Götz wird am 1. Mai 2019 die Nachfolge von Danièle Gross als Kaufmännische Direktorin am Theater Basel antreten.

• Mit 12'673 Studierenden und Doktorierenden, die sich im Herbstsemester 2018 für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben haben, ist die Gesamtzahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen.

• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.

• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.