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Pflege: Von der Politik zu wenig wahrgenommen

Der Pflegeberuf muss sichtbar werden: Der Verein "Frauenrechte Basel" forderte gestern Donnerstagabend in einer Podiumsdiskussion in Basel mehr politisches Gewicht für die Anliegen der Pflege und zu Pflegenden.
Basel, 22. Februar 2008

"Ernstnehmen" müsse die Politik den "unverzichtbaren Frauenberuf", forderte Ständerätin Anita Fetz in ihrem Votum. Die Pflegenden seien die "wichtigsten Bezugspersonen" der Betreuten. Und trotzdem: Der Pflegeberuf befinde sich auf einem sinkenden Ast. Schweizweit kam es im Personalbereich im Jahr 2005 zu einem Ärztezuwachs von 1'400 Personen. Im Pflegebereich stieg die Zahl lediglich um 300. Grund: Zu wenig Attraktivität und zu viel Verantwortung.  

Ob Pflege eine "vom Aussterben bedrohte Rasse" sei, fragte sich Brigitte Garessus, Präsidentin des Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK). Junge Erwachsene seien immer weniger bereit, eine Ausbildung in einem Pflegeberuf zu absolvieren, da sie eine Auswahl von "besseren Möglichkeiten" hätten. Dabei spiele der Lohn keine unwesentliche Rolle. Die Pflege hinke anderen Berufsgruppen hinterher: "Ein bis zwei Lohnklassen Unterschied zur Physio- und Ergotherapie und zur Polizei sind nach wie vor eine Realität."

"Dass es in Zukunft zu wenig diplomierte Pflegefachfrauen geben wird, stimmt mich bedenklich", so die SP-Grossrätin Beatriz Greuter. Die gelernte Pflegefachfrau spricht die Problematik der sogenannten "impliziten Rationierung", der bewussten Vorenthaltung von Leistungen gegenüber Patienten, an: "Die Pflege hat zu wenig Zeit für Massnahmen". Garessus bringt dazu ein Beispiel: Die Pflegende müsse sich zweimal überlegen, ob sie den Patienten auf die Toilette begleite oder ihm einfach den Topf hinstelle. Dabei sei es falsch, nach Sparvorgaben zu handeln, wichtig sei "die Qualität".  

Diese Rationierung werde "versteckt gehandhabt", ergänzt Ursula Nakamura-Stoecklin, Co-Präsidentin der "Frauenrechte Basel". Hier solle politisch angesetzt werden: "Rationierung muss als Problematik für die Patienten thematisiert werden - nicht als Thema der Arbeitsbedingungen", fordert Fetz. Für zukünftige Sichtbarkeit müssten die Betroffenen den Organisationsgrad "massiv erhöhen" und Interessen "klar definieren".



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"Nach Sumpftour in Keller gelockt und ausgeraut"

OnlineReports.ch
Schlagzeile
vom 23. August 2019
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Sogar der Redaktor raubte ihm einen Buchstaben.

RückSpiegel


Die BZ nahm den OnlineReports-Primeur über eine Rückzahlung der wegen Veruntreuung angeklagten ex-Kassierin der katholischen Krichgemeinde Grellingen auf.

Die Basler Zeitung greift in ihrem Bericht über die E-Trottinett-Anarchie auf ein OnlineReports-Interview zurück.

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Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Der Verein Region Oberbaselbiet wählte den aus dem Fricktal stammenden Gerry Thönen, der die Oberbaselbieter Gemeinden bis zur Gründung des Regionalvereins betreute, zum Geschäftsführer.

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 70-Jahr Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Israel organisiert die Schweizer Botschaft in Israel im September diverse Anlässe mit Bezug zu Basel.

Die Parteileitung des CVP-Wahlkreises Liestal hat einstimmig beschlossen, Elisabeth Augstburger für die Ständeratswahlen vom 20. Oktober zu unterstützen.

Schweizerische Rheinhäfen: Benedikt Weibel hat seinen Rücktritt als Verwaltungsrats-Präsident per 31. Dezember 2019 bekannt gegeben; Martin Dätwyler, Direktor der Handelskammer beider Basel, trat per 30. Juni zurück.

Beat Tschudin (48), seit rund zwölf Jahren den Fachbereich Fahrzeugbewirtschaftung der Baselbieter Polizei, übernimmt ab Dezember die Leitung des Fahrzeugwesens der Bau- und Umweltschutzdirektion als Nachfolger von Christian Oberhausser, der Ende August in vorzeitige Pension geht.

• Das Basler Gesundheits-Departement hat den Umzug von der St. Alban-Vorstadt an seinen neuen Hauptstandort an der Malzgasse 30 in Basel abgeschlossen.

Tom Ryhiner und Balz Stückelberger wurden an einer ausserordentlichen Generalversammlung in den Verwaltungsrat der St. Clara AG und damit gleichzeitig in den Verwaltungsrat des Claraspitals gewählt.

• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

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• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).