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CVP-Attack: Mit Pauken und Trompeten in die Wahlen

Wie eine orange Welle, begleitet von der Basler Streetband "BrazzAttack", zog die Baselbieter CVP heute Freitagabend mit Spitzen, Basis und Kandidierenden durch Liestal: Die Mitte-Partei weckte zm Wahlauftakt öffentliche Aufmerksamkeit im Stossverkehr.
Liestal, 14. September 2018

Rund hundert Parteimitglieder – angeführt von CVP Schweiz-Präsident Gerhard Pfister, Kantonalpräsidentin Brigitte Müller-Kaderli, Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter und Regierungsrat Anton Lauber und bewehrt mit orangen Ballonen – schritten vom Liestaler Bahnhofplatz durch den Feierabendverkehr durchs Törli zum Regierungsgebäude.

Im Landratssaal schworen die führenden Parteiexponenten die versammelten 70 CVP-Landratskandidierenden und die CVP-Familie auf den Wahlkampf ein in der Hoffnung, dass die Farbe Orange ab kommendem Jahr im Kantonsparlament stärker vertreten sei.

Parteispitze will "mehr Profil"

Präsidentin Müller kündigte einen "erfrischenden und frechen Wahlkampf" unter #VitaminCVP an (gegenüber OnlineReports sprach sie von einem Gewinn von zwei Sitzen und somit zehn Landratsmandaten), Schneider-Schneiter wagte die Prognose, dass Finanzdirektor Lauber mit Spitzenresultat wiedergewählt werde. Gast Gerhard Pfister sagte seiner Basis, die Baselbieter Wahlen seien für die nationale CVP wichtig sei, weil sie auch im Jahr der National- und Ständeratswahlen stattfinden und somit ein Ausgangs- und Orientierungspunkt seien.

Alle Kandidierenden sollen sich nach geführter Diskussion für die beschlossene Strategie geschlossen einsetzen. Er freue sich, wenn es der CVP gelinge, die bisherige Stärke zu halten. Applaus gebe, wenn ein Sitzgewinn gelinge. Die Vielfalt mache die Stärke der CVP als einzige breite Volkspartei aus.

"Cheibe schöner" Wahlkampf

Pfister, offensichtlich gut gelaunt, verlangte für die Partei "mehr Profil". Die CVP müsse an Kraft gewinnen, ihre Erfolge müssten klar kommuniziert werden. Sie sei die einzige Partei, die eine Politik der dargebotenen Hand betreibe und geschlossen hinter der "Steuervorlage 17" stehe. Den Listenfüllern sprach er Mut zu: Sie seien eigentlich die wichtigsten Kandidierenden, weil die Partei nur mit ihren Stimmen gewinnen könne. Wahlkampf, sagte Pfister, sei "cheibe schön".

Pfister, dessen nahezu väterliche und teils auch humoristische Motivations-Spritze an die Kandidierenden gut ankam, bedankte sich bei diesen und wünschte ihnen "viele gute Begegnungen, eine gute Kondition und das Verständnis der Familie". Kräftiger, lang anhaltender Applaus brandete ihm entgegen.




Weiterführende Links:
- Baselbieter CVP: Die Zerrissenheit ist ihre einzige Chance


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RückSpiegel


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Weitere RückSpiegel

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"Der Verband Islamische Kultur-Zentren bekommt seine Institutionen kaum voll."

BZ Basel
Newsletter
vom 4. Januar 2019
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Abteilung Deutsch-Versuch.

In einem Satz


Anna Ott gibt das Amt als Vizepräsidentin der Grünen Baselland aufgrund ihres Masterstudiums in Nordeuropa ab; eine Nachfolge steht noch nicht fest.

• Das von der Fondation Franz Weber massgeblich unterstützte Referendum gegen ein Ozeanium auf der Basler "Heuwaage" ist mit 4'649 Unterschriften zustande gekommen.

• Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, ab Februar 2019 mit einem neuen TV-Sendeformat zu starten, das wöchentliche Fernsehsendungen mit Inhalten aus Gemeinde und Vereinen bietet.

• Der Basler "Basta"-Grossrat Daniel Spirgi tritt per 12. Februar 2019 nach nur zweieinhalb Jahren aus dem Kantonsparlament zurück, der Grüne Jérôme Thiriet rückt nach.

Henriette Götz wird am 1. Mai 2019 die Nachfolge von Danièle Gross als Kaufmännische Direktorin am Theater Basel antreten.

• Mit 12'673 Studierenden und Doktorierenden, die sich im Herbstsemester 2018 für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben haben, ist die Gesamtzahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen.

• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.

• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.