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Konfliktparteien Ulrich Raeber (links) und Elsbeth Schneider (rechts), Vermittler Karl Rudin

Konflikt um Kantonsspital Liestal: Landrat übernimmt Vermittlung

Parlaments-Delegation will politische Lösung zwischen Arcoplan und Baudirektorin Elsbeth Schneider


Von Peter Knechtli


Der Streit um millionenschwere Kostenüberschreitungen beim Neu- und Umbau des Kantonsspitals Liestal schien zu eskalieren. Jetzt schaltet sich die Spitze der landrätlichen Bau- und Planungskommission ein, um zwischen dem Basler Architekturunternehmen Arcoplan und der Baselbieter Baudirektorin Elsbeth Schneider zu vermitteln. Die erste Verhandlungsrunde soll kurzfristig angesetzt werden.


Der sozialdemokratische Landrat Karl Rudin, Präsident der Bau- und Planungskommission, bestätigte gegenüber OnlineReports die Vermittlerrolle der Kommissionsspitze. Schon in wenigen Tagen soll die erste Verhandlungsrunde zwischen dem Basler Architekturunternehmen Arcoplan und der Bau- und Umweltschutzdirektion stattfinden. "Es geht uns nicht darum, einen richterlichen Entscheid zu fällen", sagte Rudin, "viel mehr ist es unser Ziel, rasch eine politische Lösung erzielen". Neben ihm nehme auch CVP-Landrat Remo Franz an der Verhandlung teil. Den Konfliktparteien sei es freigestellt, wen sie delegieren wollten. Es sollten jedoch politische Repräsentanten und "keine Juristen" sein.

Streit ist eskaliert

Grund für die landrätliche Intervention: Der Streit zwischen Arcoplan und der Bau- und Umweltschutzdirektion ist in einem Mass eskaliert, dass ein Schiedsgerichtsverfahren ansteht, das in einen Prozess münden könnte. Karl Rudin: "So ein Prozess könnte den Kanton einen Haufen Geld kosten."

Der Um- und Neubau des Kantonsspitals Liestal mit einem gesamten Investitionvolumen von deutlich über 150 Millionen Franken dürfte zwar auf baulicher Seite Zufriedenheit ausgelöst haben, in finanzieller und organisatorischer Hinsicht stand das Projekt von Anfang an unter keinem guten Stern. Schon am 11. Februar 1999 hatte der Baselbieter Landrat einem Zusatzkredit von 18 Millionen Franken zähneknirschend zustimmen müssen. Kommenden 8. November muss das Kantonsparlament erneut über Nachtrags- und Zusatzkredite von 18 Millionen Franken befinden. Laut Rudin will die Kommission erst am 1. November über diese Vorlage entscheiden. Bis dann - so mindestens Rudins Hoffnung - "sollte eine Einigung erzielt sein". Allerdings will die Kommission auch über den Kredit befinden, wenn der Konflikt bis dann nicht beigelegt ist. Entsprechend der Stimmung im Parlament - "Sachzwang", "erneutes Zähneknirschen" - dürfte dem Kredit im Plenum widerwillig zugestimmt werden, weil es sonst zwangsläufig zu einem Baustopp käme, der weitere Zusatzkosten verursachen würde.

Kanton fordert sieben Millionen Franken von KMU

Dennoch wird die brisante Kreditvorlage überschattet durch einen hinter den Kulissen ausgetragenen unerbittlichen Streit um die Verantwortung für die massive Kostenüberschreitung. Als Hauptschuldige des neuerlichen Debakels nennt die Regierung in ihrem Bericht die beiden aus der zusammengebrochenen Auftragnehmerin Suter+Suter AG hervorgegangenen Firmen Arcoplan AG und Suter+Suter Planer AG (heute "tk3") sowie die Lüftungsfirma IceTech SA. Die Verträge mit allen drei Firmen wurden letztes Jahr aufgelöst.

Während die zwei Fälle gelöst sind, tobte nach Informationen von OnlineReports zwischen Arcoplan und der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion seit Monaten ein heftiger Streit um die im Raum stehenden Forderungen: Gegen Arcoplan macht der Kanton Ansprüche in Höhe von sieben Millionen Franken geltend, darunter 3,7 Millionen Franken für Vertrauensschaden sowie je 1,5 Millionen Franken Honorarrückforderungen und Schadenersatz. Baudirektorin Elsbeth Schneider wollte gegenüber OnlineReports weder zur Kreditvorlage noch zu den Vermittlungs-Bemühungen Stellung nehmen: "No comment". Auch Arcoplan-Geschäftsführer Ulrich Raeber wollte sich gegenüber OnlineReports nicht materiell äussern. Er erklärte einzig: "Mit dieser Forderung könnten wir gleich den Konkurs anmelden."

Hart sind die Vorwürfe, die die Regierung an die Adresse der Arcoplan richtet. Reklamationen von Unternehmen wegen ausstehenden Zahlungen beim Hochbauamt hätten im Juli 2000 eine "sofortige Überprüfung" ausgelöst. Dabei seien "im örtlichen Baubüro von Arcoplan unzählige unbearbeitete Unternehmerrechnungen gefunden" worden. Mehr noch: Die am Projekt beteiligten Planer und vereinzelte Unternehmer hätten gar "das Controllingsystem unterlaufen".

Dabei stellen sich aber auch unausweichliche Fragen nach dem Kontrollsystem der Bau- und Umweltschutzdirektion. Rechtzeitig "steuernde Massnahmen" zu ergreifen, sei wegen der "Unkenntnis der Situation" und wegen "falschen Informationen" nicht möglich gewesen, heisst es in der Kreditvorlage. Wer freilich so argumentiert, kann sich mit Bestimmtheit nicht darauf berufen, das "beste Controlling-System" anzuwenden.

Vorwürfe am Rande krimineller Machenschaften

Für Aussenstehende ist auch die Forderung von sieben Millionen Franken immens und nicht frei vom Verdacht, den Konkurs eines KMU mit einem Jahresumsatz um vier Millionen Franken und 25 Mitarbeitenden in Kauf zu nehmen, um sich gegenüber allfälligen eigenen Schwachstellen und Fehlern schadlos zu halten und mindestens Zugriff auf die Bankgarantie zu ermöglichen. So ist nicht näher erklärt, wie eine Forderung von sieben Millionen Franken zu rechtfertigen ist, wenn Arcoplan während fünf Jahren Arbeit am Kantonsspital Liestal eine Honorarsumme von insgesamt sechs Millionen Franken einnahm. Angesichts der Darlegung der Regierungsvorlage, die jeder Selbstkritik entbehrt, ist ebenso höchst problematisch, die beteiligten Firmen mit Vorwürfen am Rande krimineller Machenschaften zu konfrontieren, ohne dass diese dazu hatten Stellung nehmen können. Dabei hatten die Konfliktparteien ausdrücklich vereinbart, Werturteile gegenüber Dritten zu unterlassen. Auf Seite des Kantons hatte Regierungsrätin Elsbeth Schneider persönlich diese Vereinbarung unterzeichnet.

Dabei gäbe es aus parlamentarischer Sicht pikante Fagen nach der Führungsrolle des Kantons, insbesondere des Hochbauamtes, zu stellen. So wurde nach dem Niedergang von Suter+Suter kein verantwortlicher Generalplaner mehr eingesetzt. Vielmehr übernahm das Hochbauamt die Gesamtverantwortung, indem es Einzelverträge mit verschiedenen Planern abschloss. Somit wurde die Arcoplan nur mit einem gewöhnlichen Architekturmandat betraut.

Arcoplan stellt Forderungen von 1,2 Millionen Franken an Kanton

Arcoplan-Chef Raeber räumte auf Anfrage von OnlineReports ein, dass im Frühjahr durch "menschliches Versagen eine Bauleiters" etwa 50 Unternehmerrechnungen "verspätet kontrolliert und zur Zahlung freigegeben" wurden. Der Gesamtbetrag belaufe sich auf "unter 500'000 Franken", materieller Schaden sei dem Kanton daraus aber "kaum entstanden". Doch nicht nur der Kanton erhebt Forderungen gegenüber Arcoplan: Auch das ins Fadenkreuz genommene Unternehmen machen, so ist der Regierungsvorlage zu entnehmen, gegenüber dem Kanton eine Honorarforderung von 1,2 Millionen Franken geltend.

Eine weitere juristische Auseinandersetzung ist auch auf einem Nebenkriegsschauplatz im Gang. Eine Luzerner Ingenieurfirma hatte im Auftrag der Baudirektion ein Gutachten erstellt, das nach Auffassung von Arcoplan eine "Parteistellungnahme" sei und "zahlreiche Persönlichkeitsverletzungen" enthalte. Folge: Arcoplan klagte gegen die Firma - die prompt mit Gegenklage reagierte.

Sicher ist heute schon: Führt die aktuelle parlamentarische Vermittlung nicht zum Erfolg, müsste sich die Bau- und Umweltschutzdirektion auf ein langwieriges Schiedsgerichtsverfahren oder gar eine Prozess-Kasdkade einstellen. Dabei wäre nicht nur der Ausgang ungewiss, auch würden dadurch über lange Zeit beträchtliche Chefbeamten-Kapazitäten und Steuermittel gebunden.

21. Oktober 2001

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"Peter Knechtli bleib Zuhause!"

Florence Brenzikofer
Grüne Baselbieter Nationalrätin
im Betreff eines Newsletters
vom 24. März 2020
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Huhuuuh. Dabei wollte ich eben grün handeln und mir im Wald eine Portion frischen Bärlauch holen. Jetzt wird auch daraus nix. :-(((

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Z7 Pratteln:
Dead Shaman und Tyrannosaurus Globi am 8. April.

Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
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BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
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Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Baselland, Stand 3. April, 14 Uhr: 625 bestätigte Fälle (+15 gegenüber Vortag); 14 verstorbene Personen (+2), 266 Personen sind genesen.

Die Geschäftsleitung des Baselbieter Landrats hat beschlossen, dass am ursprünglich vorgesehenen Termin vom 30. April keine Landratssitzung stattfinden wird.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 3. April, 10 Uhr: 748 positive Fälle (+30 gegenüber Vortag); 21 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 397 Personen sind genesen; 115 Personen (davon 93 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1), 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1). Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.