© Fotos by Monika Jäggi, OnlineReports.ch
"Eine unglaubliche Wut": Fassaden-Begrünung im St. Johann-Quartier

Aus der Katastrophen-Wut wuchs Lust auf die grüne Stadt

"Ökostadt Basel": Von der Schwierigkeit, als unentwegte Bürgerprotest-Bewegung den Elan zu behalten


Von Monika Jäggi


Ohne den Verein "Ökostadt Basel" wäre die Metropole am Rhein nicht so grün, wie sie heute ist. Entstanden als Folge der Sandoz-Brandkatastrophe, initiierte der Verein Zukunftswerkstätten, Quartierinitiativen, Baumpatenschaften und vieles mehr. Seit 26 Jahren aktiv, kämpfen die unentwegten Verbliebenen weiter freiwillig für eine grüne und soziale Stadt.


"Eine Wut, einfach nur eine unglaubliche Wut": Auch nach fast 27 Jahren kommt die Erinnerung an damals hoch. Katja Hugenschmidt (Bild), seit 1992 Präsidentin von "Ökostadt Basel", beschreibt ihre Gefühle von damals, als wäre es gestern gewesen.

1. November 1986: Die Brandkatastrophe von Schweizerhalle, bei der 1'400 Tonnen Agrochemikalien verbrannten, das Löschwasser den Rhein rot färbte und alles Leben im Fluss erlöschen liess, die heulenden Sirenen, der unsägliche Gestank über Basel, die Demonstration in der Innenstadt am selben Nachmittag. Dazu kam die Unklarheit, was sich genau ereignet hatte. Regierung und Sandoz informierten die Bevölkerung schlecht oder gar nicht über die Katastrophe.

Von der Industrie- zur Risikogesellschaft

Das Ereignis war Teil einer Reihe von Umweltkatastrophen, die sich ab Mitte der siebziger Jahre weltweit ereigneten: 1976 entweicht nach einer Explosion Dioxin aus der Chemiefabrik in Seveso, 1979 ist es im US-Atomkraftwerk Three Mile Island radioaktiver Dampf, 1984 tritt bei einem Brand in einem Chemiekonzern im indischen Bophal Schädlingsbekämpfungsmittel aus und 1986 ereignet sich die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl. Ein halbes Jahr später brennt es auch in Schweizerhalle – vor der eigenen Haustüre.

"Dieses Ereignis hat mich aufgeschreckt", sagt Hugenschmidt zu OnlineReports. "Mir wurde bewusst, dass wir nicht alles der Regierung überlassen können und selber aktiv werden müssen."

Die Umweltkatastrophe in Schweizerhalle brachte der Stadtbevölkerung über Nacht zum Bewusstsein, dass sie nicht nur in Wohlstand lebte, sondern auch Risiken ausgesetzt war. Der Sandoz-Brand erschütterte den Glauben an die Technik. Und es war die Zeit der Autonomen Jugendzentren und der Alten Stadtgärtnerei im St. Johann- Quartier, zuvor war es die Besetzung des AKW-Geländes in Kaiseraugst: Menschen kämpfen gegen Naturzerstörung, Autorität, Materialismus und für mehr Freiraum.

Unkonventionell und idealistisch

Als Folge von "Schweizerhalle" gründeten Intellektuelle um die Psychiater Danilo Clamer und den verstorbenen Mediziner Gunter Wolff 1987 den Verein "Ökostadt". Die Gründer waren sensibilisiert durch Tschernobyl und die Tatsache, dass auch die Schweizer Bevölkerung der Radioaktivität schutzlos ausgeliefert war. Und dann das Ereignis von Schweizerhalle – etwas musste sich in Basel ändern.

Dieser Überzeugung war auch Eva Dietschy, von Anfang an bei Ökostadt dabei und von 1989 bis 1992 "Ökostadt"-Präsidentin: "Durch Schweizerhalle wandelte sich meine latente Bereitschaft, mich zu engagieren, in energisches und unmittelbares Handeln." Um ihr Aktionspotential sinnvoll zu investieren, habe sie sich der Bürgerinitiative angeschlossen. Sie beschreibt den Verein von damals als unkonventionell: "Wir waren alle Individualisten, waren lebendig und kreativ und fanden trotz allem zu einem gemeinsamen Nenner."

Aus der Distanz sagt sie: "Mich mutet unsere Arbeit damals nostalgisch an, schon fast historisch. Ideologen waren wir. Heute ist nicht mehr Altruismus gefragt, sondern Pragmatismus und bezahlte Professionalität als Mandat."

Aufbruchstimmung in Zukunftswerkstätten

Ein Ziel von "Ökostadt" war es, die Kommunikation zwischen Regierung und Bürgern zu ändern. Anstoss dazu waren die Zukunftswerkstätten mit dem deutschen Forscher Robert Jungk in verschiedenen Quartieren. Was in Basel geändert werden sollte, wurde in diesen Werkstätten erarbeitet. Danach wurden Quartiergruppen gegründet, die unter dem Dach von "Ökostadt" an ihren Vorschlägen weiterarbeiteten – um gemeinsam Rechte und Gestaltungsmöglichkeiten als Stadtbewohner wahrzunehmen.

"Es ging um eine nachhaltigere Welt in Basel und in den Quartieren", sagt der Basler Journalist und OnlineReports-Autor Ruedi Suter, der damals regelmässig über die neue Bewegung schrieb.

Regierung schubladisierte Öko-Bericht

"Schweizerhalle" liess soviel Empörung und Aufbruchstimmung entstehen, dass sich sogar die Regierung mitreissen liess und das Vorprojekt "10 Schritte in Richtung Ökostadt Basel" finanzierte. Darin wurden die Vorschläge zu Quartierveränderungen aus den Werkstätten ausgewertet und die Grundsätze für eine nachhaltige Stadtentwicklung erarbeitet: partizipativ, ganzheitlich und vernetzt sollte sie sein. Geworden ist aus diesen Vorschlägen – nichts. Der Bericht wurde von der Regierung schubladisiert. 
 
Dafür wurde "Ökostadt" aktiv – mit Methoden der gewaltfreien Kommunikation und mit der Betroffenen-Kompetenz, einem Instrument der Mitbestimmung und einem Grundprinzip von "Ökostadt". Die Bürgerinitiative initialisierte Projekte wie die Quartier-Kompostplätze oder "Tempo 30" zur Verkehrsberuhigung.

Die Empörungs-Energie schwindet

1992 fand erstmals der Umweltgipfel von Rio statt, das Konzept der "Nachhaltigkeit" hielt Einzug in der Debatte – Umweltthemen schienen zentral wie nie zuvor. Trotzdem stand "Ökostadt" vor der Auflösung, obwohl der Verein damals 700 Mitglieder umfasste. "Wir haben durch unsere Öffentlichkeitsarbeit ein Meinungsklima geschaffen und unsere Empörungsenergie in konkrete Projekte investiert," analisiert Eva Dietschy heute. Trotzdem sei diese Energie als Motor des zivilen Ungehorsams mit der Zeit verloren gegangen.

"Ökostadt" als freie Organisation mit individuellem Frei- und Handlungsspielraum musste lernen, gewiefter mit den Sachzwängen umzugehen, musste pragmatischer vorgehen und politisch-moralische Anliegen mit dem Sachzwang des Alltags vereinbaren: "Identitätsdiskussionen, Alarmismus, Moralpredigten, Müsli-Image mussten durch Knochenarbeit ersetzt werden." Es kam zur Krise, wie die ehemalige Aktivistin den Beinahe-Niedergang des Vereins anfangs der neunziger Jahre schildert: "Die Behörden waren nicht kooperativ, es gab Rückschläge und nicht erfüllte Vorstellungen, Investitionen von Zeit und kleine, kleine Erfolge – so schlitterten wir abwärts."

Der Stadtentwicklung damals zuwider

Ruedi Suter beobachtet diese Zeit heute aus der Distanz: "'Ökostadt' hatte mit Hilfe von Robert Junk und dem Vereinsvorstand viel Druck auf die Regierung ausüben können, aber die Aktivitäten gingen in eine Richtung, die nicht wirtschaftsfreundlich war. Die Ziele von 'Ökostadt' liefen dem Stadtentwicklungs-Gedanken von damals zuwider – die Bedürfnisse im eigenen Quartier zu entdecken, war nicht genehm."

Doch dann übernahm Katja Hugenschmidt, wie sich Eva Dietschy erinnert: "Als neugewählte Präsidentin nahm sie das Ruder in die Hand und verlängerte mit ihrem unbeirrbaren Willen, ihren Ressourcen und Tatendrang dem Verein den Atem. Sie wusste wohin, ohne Wenn und Aber, brachte neuen Schwung in die Sache, gab das beste Vorbild, bündelte die Kräfte wieder – und 'Ökostadt' überlebte bis heute." Mehr noch: Die Vereinsarbeit erfährt jetzt offizielle Ehrung. In diesen Tagen darf der Verein aus dem Händen des Basler Regierungspräsidenten Guy Morin den Freiwilligen-Anerkennungspreis "Schappo" entgegennehmen.

Wohnliche Stadt gegen Pendlerströme

Für die Zukunft sieht die energische Hugenschmidt vor allem Handlungsbedarf bei der Stadtentwicklung: "Im Kontakt mit der betroffenen Bevölkerung, mit anderen Verbänden und den Behörden versuchen wir, Einfluss auf die städtische Planung zu nehmen." Eine wohnliche Stadt veranlasse weniger Leute zum Wegzug aufs Land und helfe mit, eine weitere Zunahme der umweltbelastenden motorisierten Pendlerströme zu vermeiden.

Mitsprache ist das zentrale Themen von "Ökostadt". Heute gibt es in der Kantonsverfassung den Paragraphen 55 zur Mitwirkung der Bevölkerung. Braucht es da "Ökostadt" als Fürsprecherin für eine nachhaltige Stadtentwicklung noch? "Mit diesem Paragraphen wurde die Partizipation institutionalisiert und in die Betonwüste geschickt", kritisiert Hugenschmidt. "Die Stadt befragt Leute aus dem Quartier, die sich nicht mit der Sache auseinandergesetzt haben. Dadurch werden bei Bürgern Erwartungen geweckt, die nicht eingehalten werden."

Gemeinnützige Arbeit ohne Subventionen

"Ökostadt" ist weder eine Partei noch ein Neutraler Quartierverein und deshalb schwer einzuordnen: "Das ist aber gleichzeitig auch eine Stärke des Vereins", ist Hugenschmidt überzeugt. "Wir sind neutral und ergreifen Partei für das Gemeinwohl. Wir arbeiten für die Stadt und nicht für uns selbst und erhalten keine Subventionen", stellt Hugenschmidt klar, "sondern leben von unserem Vermögen und von den Mitgliederbeiträgen. Unsere Unabhängigkeit ist immer Bedingung, wenn wir für einen Auftraggeber ein Projekt ausführen."

Aber, so betont die streitbare Präsidentin, die Arbeit sei "politischer, vielfältiger, aber auch anspruchsvoller" geworden. "Vorher hatten wir mehr Basisprojekte. Heute geben wir Know-how weiter und bewirken viel hinter den Kulissen. Und wir planen nicht mehr langfristig, sondern reagieren auf Notwendiges." Die Stärke des Vereins liege auch darin, kleine Projekte zu verwirklichen und sich mit anderen Vereinen zu vernetzen.

Mitgliederzahl geschrumpft

Heute ist "Ökostadt" bekannt für Projekte wie die Fassadenbegrünungen im Kleinbasel und im St. Johann (Aufmacherbild), für Baumpatenschaften (Bild oben) und Rabatten-Begrünungen (Bild unten), für den Wildpflanzenmarkt auf dem Andreasplatz oder die Stadtwanderungen in grüne Ecken. Doch trotz riesigem Freiwilligeneinsatz, trotz den über 60 Projekten und Initiativen in über 25 Jahren sei "Ökostadt" keine grosse Volksbewegung mehr, bedauert Hugenschmidt. Die Mitgliederzahl sei geschrumpft: "Es ist nicht einfach, neue Mitglieder zu finden, um Freiwilligenarbeit zu leisten. Die Gesellschaft ist zu mobil heutezutage."

Kommt dazu, dass "Ökostadt" in der Öffentlichkeit wenig wahrgenommen und von den Medien totgeschwiegen werde, "weil wir zu unkonventionell, zu unabhängig und zu wenig angepasst sind." Das 25 Jahre-Jubiläum des Vereins 2012 beispielsweise, sei nirgendwo ein Thema gewesen.

Mehr Professionalität gefragt

Nicht nur der Verein hat sich verändert, auch die Stadt ist seit der Brand-Nacht von Schweizerhalle nicht mehr dieselbe. Andere Themen stehen im Vordergrund, neue Bürgerinitiativen, aber auch Herausforderungen sind entstanden. Für Emanuel Trueb, den Leiter der Stadtgärtnerei, ist "Ökostadt" ein Verein, der nicht mehr ganz am Puls der Zeit, aber dennoch voller Idealismus sei. Heute sei für ihn nicht klar, wofür "Ökostadt" stehe. Und: "Für mich repräsentiert Katja Hugenschmidt 'Ökostadt'."

Trueb ortet im Verein ein Defizit an Professionalität. Die Stadt-Natur gerate zunehmend unter Druck und brauche die Anwaltschaft von professionellen Umweltfachleuten. "Bei 'Ökostadt' ist oft nicht genug Know-how vorhanden, um zu argumentieren, im Vergleich mit den in Basel ebenfalls einspracheberechtigten Vereinen WWF oder Pro Natura", kommentiert Trueb.

Im Unterschied zu diesen Verbänden, ist Daniel Küry, Biologe aus Basel und "Ökostadt"-Mitglied der ersten Stunde, überzeugt, seien für "Ökostadt" auch soziale Aspekte wichtig, zum Beispiel im Bezug auf das Zusammenleben im Quartier. "Auch Leute, die sich beruflich nicht mit Umweltfragen auseinandersetzen, sind willkommen. Auch das ist eine Stärke von Ökostadt."

16. April 2013


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"Peter Knechtli bleib Zuhause!"

Florence Brenzikofer
Grüne Baselbieter Nationalrätin
im Betreff eines Newsletters
vom 24. März 2020
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Huhuuuh. Dabei wollte ich eben grün handeln und mir im Wald eine Portion frischen Bärlauch holen. Jetzt wird auch daraus nix. :-(((

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Z7 Pratteln:
Dead Shaman und Tyrannosaurus Globi am 8. April.

Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

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Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
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Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

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alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
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St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
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Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Basel-Stadt, Stand 4. April, 10 Uhr: 771 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 24 Todesfälle (+3 gegenüber Vortag); 434 Personen sind genesen; 112 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 3. April, 14 Uhr: 625 bestätigte Fälle (+15 gegenüber Vortag); 14 verstorbene Personen (+2), 266 Personen sind genesen.

Die Geschäftsleitung des Baselbieter Landrats hat beschlossen, dass am ursprünglich vorgesehenen Termin vom 30. April keine Landratssitzung stattfinden wird.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 3. April, 10 Uhr: 748 positive Fälle (+30 gegenüber Vortag); 21 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 397 Personen sind genesen; 115 Personen (davon 93 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1), 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1). Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.