© Foto by OnlineReports.ch
"Stark genutzte Umgebung": Sicherheitskontrolleur Rudolf Braun

"Ich bin nicht alarmiert, aber beunruhigt"

Der staatliche Chemiekontrolleur Rudolf Braun hält das geplante Shoppingcenter auf dem Basler "Stücki-Areal" für problematisch


Von Peter Knechtli


Mit einem Aufwand von 200 Millionen Franken will die Tivona AG auf dem Basler "Stücki-Areal" zwischen Sondermüllofen und Ciba-Chemieproduktion ein Einkaufs- und Hotelcenter bauen. Im Interview mit OnlineReports nimmt die staatliche Sicherheitsbehörde erstmals ausführlich Stellung. Ohne einschneidende Massnahmen, so der Chemiker Rudolf Braun, könne die Sicherheit der umliegenden Bevölkerung nicht gewährleistet werden.


OnlineReports: Zwischen Sondermüllofen und Chemieproduktion soll ein Einkaufszentrum gebaut werden. Sind Sie als für staatlicher Zuständiger für Chemiesicherheit alarmiert?

Rudolf Braun: Nicht alarmiert, aber beunruhigt. Denn unter Sicherheitsfachleuten ist klar, dass ein angemessener Abstand von Betrieben mit Gefahrenpotenzial zu Wohngebieten die beste und primäre Sicherheitsmassnahme darstellt.

OnlineReports: Wo liegen für Sie die heissen sicherheitspolitischen Aspekte?

Braun: Die grössten Bedenken verursachen immer Szenarien, die im Unglücksfall innert Minuten Auswirkungen auf die Umgebung haben können - so beim Entweichen einer giftigen Wolke oder bei einer Explosion. Damit könnte je nach Verlauf eine konkrete Gefährdung von Leib und Leben verbunden sein.

"Gefährdung von Leib und Leben
könnte möglich sein."




OnlineReports: Braucht der Bau eines Einkaufszentrums auf den "Stücki-Areal" eine Zonenänderung?

Braun: Ich bin nicht Jurist. Ich gehe davon aus, dass in beiden Fällen entweder eine Zonenänderung oder Sonderbauvorschriften nötig sind. Der Staat muss die Nutzungsvorschriften ändern. Dazu braucht es eine Bewilligung des Grossen Rates.

OnlineReports: Und wenn ein Hotel gebaut wird?

Braun: Für einen Hotelbau reicht vermutlich eine Sonderbauvorschrift nicht, sondern dazu braucht es wohl eine Zonenänderung.

OnlineReports: Für wie problematisch stufen Sie die Umgebung des Projektgeländes ein?

Braun: Es ist - auch nach dem Weggang von Novartis aus Kleinhüningen - eine ausgesprochen stark genutzte industrielle Umgebung. Es sind rund ein halbes Dutzend Anlagen, die im kantonalen Verzeichnis der Gefahrenquellen aufgeführt und direkt vom Projekt betroffen sind. Es geht also nicht nur um Ciba und den Sondermüllofen der Valorec. Ohne zusätzliche Sicherheitsmassnahmen, die zum Teil ziemlich einschneidend sein können, wird das Risiko nach Realisierung des neuen Einkaufs- und Hotelzentrum nicht als tragbar beurteilt werden können.

"Ein halbes Dutzend registrierte Gefahrenquellen
in der Umgebung."




OnlineReports: Wer muss sich sicherheitstechnisch wem anpassen - Chemie und Sondermüllofen den Plänen der Bauherrschaft oder die Bauherrschaft den industriellen Nachbarn?

Braun: Man muss zwei Phasen unterscheiden. In der ersten Phase geht es darum, zu entscheiden, ob Stadt und Kanton überhaupt die Voraussetzungen für eine solche Überbauung an diesem Ort schaffen. Hier ist noch offen, wer allenfalls welche Massnahmen trifft. Die Bauherrschaft möchte, dass es durch die Industrie keine Einwände gegenüber ihrem Vorhaben gibt. Dafür ist sie bereit, Massnahmen an ihrem Projekt zu realisieren. Wenn der Grosse Rat zustimmt und auch das Bauprojekt die Genehmigung erhält, haben nach der schweizerischen Gesetzgebung die Verursacher Massnahmen an der Quelle zu treffen, so dass das Risiko als tragbar beurteilt werden kann. Verursacher nach der bewährten Gesetzgebung ist in der Regel der Betrieb, der das Gefahrenpotenzial verantwortet.

OnlineReports: Wie weit ist die staatliche Kontrollstelle für Chemie- und Biosicherheit (KCB) an den Vorabklärungen beteiligt?

Braun: Wir sind insofern beteiligt, als wir schon bei einem ersten Vorprojekt im Frühling 2000 alle beteiligten Seiten auf die Problematik wie das Verbrennen von Sprengstoffabfällen aufmerksam gemacht hatten. Das gefiel anfänglich nicht allen, weil man meinte, es handle sich um eine städteplanerische Sache, die Sicherheitsfachleute nichts angehe. Aber im Sommer 2001, nach einem Gespräch mit Architekt Roger Diener, beschloss die Bauherrschaft, die Risikosituation zusammen mit der industriellen Nachbarschaft durch ein Ingenieurbüro zu analysieren. Wir haben diese Arbeiten fachtechnisch begleitet.

OnlineReports: Welches war das Ergebnis der Risikoanalyse?

Braun: Als Fazit bestätigte sich unsere Beurteilung. Darauf legte das Ingenieurbüro im Frühling 2002 eine ergänzende Studie zur Massnahmenplanung sowohl auf Seite der Industrie wie auch auf Seite der Bauherrschaft vor. Aufgrund dieser Studie sah man, dass das Projekt baulich-technisch realisierbar ist - allerdings bei gewissen Bereichen nur mit Einschränkungen für die Produktion bis hin zu einem Verzicht auf bestimmte Tätigkeiten wie das Verbrennen von Sprengstoff. Seither finden Verhandlungen zwischen den Industriefirmen und der Bauherrschaft um die Modalitäten eines allfälligen Stillhalteabkommens statt. An diesen Gesprächen sind wir nicht beteiligt.

OnlineReports: Welche Rolle wird die staatliche Kontrollstelle im eigentlichen Entscheidungsprozess spielen?

Braun: Es ist unsere Verantwortung, auf die Sicherheits-Problematik hinzuweisen. Wir können abschliessend aber erst Stellung beziehen, wenn der Entwurf eines neuen Bebauungsplans für das Areal vorliegt. Auf längere Frist sind die beiden Nutzungen ohne einschneidende Massnahmen nicht miteinander verträglich. Der Grosse Rat wird also einen grundsätzlichen planerischen Entscheid treffen müssen.

"Den wegweisenden Entscheid
wird der Basler Grosse Rat treffen."




OnlineReports: Wer entscheidet letztlich darüber, ob das Projekt risikotechnisch tragbar ist oder nicht?

Braun: Es gibt etappierte Entscheide. Wegweisend wird der Entscheid des Grossen Rates sein, ob zonenplanrechtlich ein solches Projekt überhaupt ermöglicht werden soll. Aus unserer Sicht macht es Sinn, dass der heute bestehende Schutzabstand zu den Wohnhäusern erhalten bleibt. Wenn der Grosse Rat sich für die Öffnung der Industriezone im Sinne des Projekts entscheidet, dann bedeutet dies Einschränkungen für die Industrie und wohl mittelfristig den Wegzug der risikobehafteten Tätigkeiten.

OnlineReports: Der Grosse Rat wird somit entscheiden, ob künftig die bisherige Industrie oder das Einkaufszentrum im Projektgebiet erwünscht sind oder nicht?

Braun: Das Parlament muss bei der Entscheidfindung mit einbeziehen, welche Signale ein allfälliger Entscheid für die ansässige Industrie beinhaltet.

OnlineReports: Ist denkbar, dass der Staat entschädigungspflichtig werden könnte?

Braun: Solche Überlegungen könnten durchaus gemacht werden, wenn ein planerischer Entscheid des Kantons dazu führt, dass die Betreiber zusätzliche Sicherheitsmassnahmen ergreifen müssten. Aber meines Wissens gibt es dazu keinen Präzedenzfall.

OnlineReports: Wird durch allfällige Auflagen ausgeschlossen, dass sich der Staat durch die Bewilligungserteilung bei einem massiven Störfall mitverantwortlich machen würde?

Braun: Es ist Aufgabe unserer Amtsstelle, zu jeder Zeit heute und in Zukunft dafür zu sorgen, dass die strengen schweizerischen Kriterien zur Risikobeurteilung eingehalten werden, und dass der Betrieb der Anlagen jederzeit sicher ist. Verantwortlich für die Sicherheit aber ist und bleibt der Inhaber. Aufgabe der Behörde ist die Kontrolle der Eigenverantwortung. Zur Verantwortung gezogen könnten wir dann, wenn wir unsere Aufsichts- und Kontrollpflicht vernachlässigen würden.

OnlineReports: Welches ist Ihre persönliche Meinung zu diesem Projekt?

Braun: Meine persönliche Meinung möchte ich hier nicht äussern.

"Verantwortlich für die Sicherheit
bleibt der Inhaber der Anlagen."




OnlineReports: Sollte nach Ihrer Meinung das Volk über ein Projekt dieser Grössenordnung abstimmen können?

Braun: Das Volk wird die Gelegenheit dazu bekommen. Entscheide des Grossen Rates sind referendumsfähig.

OnlineReports: Der Staat hat doch auch ein Interesse an einem Projekt, das Arbeitsplätze bietet und die volkswirtschaftlich günstige Ausssichten verspricht.

Braun: Es besteht in der Tat ein gewisser Zielkonflikt. Darum ist es richtig, dass der Grosse Rat die Güterabwägung vornimmt.

14. September 2002


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Weitere aktuelle News

News

Basel Bewaffnetes Rotlicht-Räuberpaar in Spreitenbach verhaftet
Basel Radar-Blitzer an der Binningerstrasse angezündet
Basel Frachtschiff "Camaro" kollidierte mit zwei Rheinbrücken
Basel Umwelt: Grüne wollen Fleisch- und Milchkonsum halbieren
Pratteln Auf Zebrastreifen angefahren: Fussgänger schwer verletzt
Gelterkinden Fasnachts-"Cherus": 370 Personen wollen Mässigung
Basel Banken-Blockade: Keine Justiz-Gnade für Klimaschützer

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Medienmietteilung"

Kantonspolizei Basel-Stadt
Betreff einer Mitteilung
vom 12. März 2020
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Bei einer Miete-Teilung sind wir sofort dabei.

RückSpiegel


Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Pro Natura Basel: Generversammliung vom 30. März

Bruno Manser Fonds:
Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

3. Trinationaler Bahn-Kongress:
vom 1. April abgesagt

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

Birsfelden: Gemeindeversammlung vom 30. März

In einem Satz


Coronavirus Baselland, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.

Die über Funk gesteuerten Sirenen in Basel-Stadt und Baselland haben die Bewährungsprobe bestanden: Das System funktionierte während des Probealarms vom 5. Februar ordnungsgemäss.

Der BVB-Verwaltungsrat hat am 3. Februar den 48-jährigen Bauingenieur und Leiter "Infrastruktur" Ramon Oppikofer zum Vize-Direktor gewählt.

Der 19-jährige FCB-Spieler Noah Okafor wechselt per sofort vom FC Basel 1893 zum FC Red Bull Salzburg in die österreichische Fussball-Bundesliga.

Melanie Nussbaumer, Tochter des Baselbieter SP-Nationalrats Eric Nussbaumer, wird als Nachfolgerin von Kerstin Wenk neue Vizepräsidentin der SP Basel-Stadt.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, das Gesetz "über den unverzüglichen Bau der H2 zwischen Pratteln und Liestal" formell aufzuheben, da es "seinen Zweck erfüllt" habe.

Kilian Winkler wird als Nachfolger von Marco Natoli neuer Präsident der JCVP Basel-Stadt.

Wegen des Baus eines neuen Kreisverkehrs im Schweizer Sektor der Basler Flughafenstrasse wurde eine temporäre Verkehrsumleitung auf der rechten Strassenseite auf der Höhe von dem Parkplatz S4 eingerichtet worden.