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Warten auf den langen Transport: Bündner Schlachtvieh

Rinder-Wahnsinn der menschlichen Art

Extrem-Beispiel Graubünden: Wie Steuermillionen in Viehmärkte und lange Schlachttier-Transporte fliessen. Die Zeche bezahlen die Tiere


Von Matthias Brunner


Wer mit Schlachtvieh ökologisch umgeht, schaut finanziell in den Mond. Wer es aber auf quälend langen Transporten auf seinen letzten Weg schickt, sahnt ab. Diese umweltpolitisch und finanziell bizarre Agrarpolitik des Kantons Graubünden kostet Millionen an Steuergeldern. Jetzt fordert die "kagfreiland" gleiche Entschädigungen für alle.


Für das Jungrind "Gazelle" hat an diesem strahlenden Tag das letzte Stündlein geschlagen. Biobauer Andrea Nold aus Conters im Prättigau tritt den letzten Weg gemeinsam mit "Gazelle" zum Metzger im nur drei Kilometer entfernten Küblis an. Auch für Nold ist dies ein schwerer Gang. Noch einmal krault er "Gazelle" die Stirn – dann fällt der dumpfe Knall des Bolzens. Sofort sackt das Tier tödlich getroffen zu Boden. "Ich bin das dem Tier einfach schuldig, dass ich es bis zuletzt begleite", findet Nold, Präsident der KAG-Bio-Prduzentengenossenschaft im Prättigau, der sieben Bauern angehören.

Damit erfüllt der Landwirt die Idealvorstellungen der Nutztierschutz-Organisation "kagfreiland", die möglichst kurze Transportwege und wenig Stress für die Tiere fordert. "Wenn es meinen Tieren gut geht, geht es auch mir gut", meint der engagierte Bauer.

Rind ist nicht gleich Rind

Hätte er allerdings sein Jungrind auf einen der vier weiter entfernten, offiziellen Schlachtviehmärkte in Ilanz, Schiers, Zernez oder Cazis gebracht, hätte er für das selbe Jungrind einen sogenannten Auffuhrbeitrag von bis zu 250 Franken vom Kanton erhalten.

Aehnlich geht es Gian Michael aus der Schamser Talgemeinde Donath. Wie sein Berufskollege aus dem Prättigau möchte auch er seine Tiere am liebsten in der Nähe schlachten lassen. Doch da kein Schlachtlokal mehr in der Umgebung zur Verfügung steht, ist er gezwungen, seine Tiere nach dem weiter entfernten Cazis zu transportieren. Dabei werden beide Bauern als Direktvermarkter bloss mit einem bescheidenen Pauschalbetrag von je 60 Franken für ihre Tiere abgespiesen. "Wir fänden es gerechter, wenn die Viehhalter unabhängig vom Markt alle gleich entschädigt würden", findet Hans-Georg Kessler von "kagfreiland".

Im Dschungel der Subventionen

Verantwortlich für die geltende Regelung ist die neue, seit rund einem Jahr betriebene Bündner Agrarpolitik. Denn seit der Bund mit dem Inkrafttreten des neuen Landwirtschaftsgesetzes die Schlachtviehbeiträge abgeschafft hat, sind die Kantone für die Regelung des Schlachtvieh- und Fleischmarkt verantwortlich.

Seither herrscht in diesem Bereich ein völlig unübersichtlicher Subventionsdschungel. Selbst die Schweizerische Genossenschaft für Schlachtvieh- und Fleischversorgung (GSF) scheint den Ueberblick verloren zu haben. Direktor Jürg Schletti gab ONLINE REPORTS auf Anfrage jedenfalls zur Antwort: "Wir haben keinen Überblick über die unterschiedlichen Schlachtviehbeiträge in den einzelnen Kantonen."

Andere Kantone schafften Beiträge ab

Nach einer Umfrage des St. Gallischen Bauernverbandes bei benachbarten Organisationen hat der Kanton Thurgau die Auffuhrbeiträge mangels Interesse an den öffentlichen Viehmärkten bereits gestrichen. Auch die Innerschweizer Kantone Obwalden und Schwyz werden diese Beiträge bis im Jahr 2001 abschaffen.

Nicht so Graubünden. Kein anderer Kanton pumpt so viel Geld in die verschlungenen Kanäle des Schlachtviehmarkts. Nur der Kanton Bern kann noch einigermassen mithalten. So bezahlt er für Mastkälber aus dem Berggebiet einen maximalen Beitrag (inklusive Distanzzuschlag) von 170 Franken pro Tier. Peter Kreuter, Leiter der Fachstelle Tierproduktion des Kantons Bern begründet diese Auffuhrbeiträge mit dem Ausgleich zwischen dem Berggebiet und dem Flachland: "Es geht uns nicht darum, Beiträge zum Einkommen zu leisten, sondern durch diese Massnahmen mehr Markt zu schaffen."

Längere Schlachttiertransporte und teure Bündner Arena

Der Kanton Graubünden geht sogar noch einen Schritt weiter, indem er neben den Auffuhrbeiträgen zusätzlich sogenannte "Qualitätsbeiträge" entrichtet und sich auch an Infrastrukturkosten der Vermarktungsstrukturen beteiligt. Insgesamt lässt sich Graubünden dieses Konzept jährlich happige 2,3 Millionen Franken Steuergelder kosten. Am Schlachtviehmarkt ist scheinbar die Agrarreform "Agrarpolitik 2002", die mehr Markt und mehr Ökologie propagiert, spurlos vorbeigegangen.

Alexander Dönz, Chef des Bündner Landwirtschaftsamtes, verteidigt die planwirtschaftlichen Methoden so: "Wir wollen damit die Marktbedingungen verbessern." Grotesk: Von je weiter her das Nutzvieh zum Viehmarkt transportiert wird, umso höher ist der Auffuhrbeitrag. Begründet wird diese Abstufung mit den Transportkosten. Offensichtlich will hier der Kanton bewusst einen Anreiz schaffen, damit die Tiere selbst aus dem entlegensten Tal auf einen der vier offiziellen Viehmärkte gekarrt werden.

Neues Viehvermarktungs-Zentrum in Mittelbünden

Die Indizien sind unverkennbar. Für stolze 6,5 Millionen Franken wurde in Cazis in Mittelbünden ein neues, grosses Viehvermarktungs-Zentrum aus dem Boden gestampft. Es ist Teil des neuen Bündner Schlachtviehmarkt-Konzeptes, welches sich auf vier Märkte für den ganzen Kanton konzentriert. Der Staat hat insgesamt 2,1 Millionen Franken an den Neubau gezahlt. Neben Hypotheken und Krediten wurde das Projekt mit Geld aus den verschiedensten Kassen und Kässeli finanziert, welche die Bündner Viehvermittlungs-AG als Anhängsel des Bündner Bauernverbandes angehäuft hat.

Zusätzlich leistet der Kanton einen jährlichen Zustupf von 600’000 Franken an die Infrastrukturkosten, mit welchem auch die übrigen drei Vermarktungszentren aufgerüstet werden. Leer gehen dagegen die vielen kleinen Schlachtlokale in den Dörfern aus, die zum Teil nicht mehr rentieren, weil sie veraltet sind. Doch den Dörfern und Genossenschaften fehlt zumeist das nötige Kapital, um diese Schlachtlokale nach den heutigen Anforderungen und den verschärften Hygienevorschriften umzubauen.

Im September 1998 nahm "die Bündner Arena", wie das Prestigeobjekt von Cazis genannt wird, den Betrieb unter der Regie der Bündner Viehvermittlungs-AG auf. Seitdem gelangen hier sogar Tiere aus dem Tessin zur Versteigerung. Hier werden die Kälber, Rinder und Kühe zuerst begutachtet und nach der Qualität eingeschätzt, was für die Entrichtung des Qualitätsbeitrages massgebend ist. Anschliessend werden die Tiere versteigert und von den Händlern gekauft. Damit ist die Reise für das Rindvieh allerdings noch nicht zu Ende. Denn der Schlachthof befindet sich nicht etwa auf dem selben Gelände, sondern etwas einen Kilometer entfernt in der Industriezone. Wegen dieses planerischen Unsinns müssen die dem Tode geweihten Tiere deshalb nochmals in den Transporter bugsiert werden. Jedoch nur rund ein Drittel von ihnen werden im Schlachthaus von Cazis selber geschlachtet. Die meisten werden ins Unterland verfrachtet und gelangen erst nach langer Fracht in die fabrikmässigen Schlachthäuser von Zürich, Basel und Bern oder anderswo.

Transport-Stress vermindert Fleisch-Qualität

Wie sich diese verfehlte Politik auf die "Qualität" der Fleischlieferanten auswirkt, zeigen wissenschaftliche Untersuchungen an Schlachtkörpern. Danach führt vor allem Stress und Flüssigkeitsverlust, wie ihn die Tiere während des Transportes und auf dem Markt erleiden, zu "DFD-Fleisch" (dark, firm, dry), welches qualitativ minderwertig ist.

Nach der Ansicht von Simonetta Sommaruga, Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS), widerspricht diese Entwicklung den Wünschen der meisten Konsumentinnen und Konsumenten: "Es ist ganz klar: Gefordert sind beim Fleisch eindeutig artgerechte Haltung, möglichst regionale Herkunft und kurze Transportwege für die Tiere." Ausserdem entgeht dem Berggebiet durch die Schlachtung und Verarbeitung im Unterland der grösste Teil der Wertschöpfung.

Viehhändler und Schlachtviehmarkt profitieren - Bergtäler verarmen

Diesen Umstand beklagen auch die Bauern aus den 18 Gemeinden der Bergtäler Schams, Avers und Rheinwald: "Uns bringt das Vermarktungszentrum Cazis gar nichts", stellt Gian Michael aus Donath fest. Zumindest der Verdacht lässt sich nicht so leicht von der Hand weisen, dass vor allem die Viehhändler und die im Schlachtviehmarkt involvierten Kreise von der Bündner Arena profitieren können.

Simonetta Sommaruga bezweifelt, dass der freie Markt bei diesen Vermarktungszentren tatsächlich spielt: "Ich glaube, dass so eine Stützungsmassnahme nur beschränkt mehr Markt zulässt." Die Schlacht- und Verarbeitungsgenossenschaft Schams wollte deshalb ein eigenes Projekt für ein Schlachtlokal mit Verarbeitungsraum realisieren. "Damit Bündner Fleisch auch tatsächlich aus Graubünden stammt und nicht aus Argentinien", fordert Gian Michael.

Der Kanton war jedoch nicht bereit, einen Beitrag an die budgetierten Kosten von 800’000 Franken zu zahlen. Jetzt will die Genossenschaft mit einem neuen, bescheideneren Projekt nochmals mit einem Unterstützungsgesuch an den Kanton gelangen.

2. Mai 2000


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"Fleisch ist eine Verschwendung von Nahrungsmitteln"

Der Fall ist sonnenklar: kein Fleisch mehr verzehren. Es geht ohne. Die Märkte werden zusammenbrechen, Hormon- und Transportskandale haben dann ein Ende. Wertvolles Tierfutter (für die Produktion von einem Kilo Fleisch braucht es etwa acht Kilo vegetabile Nahrung). Fleisch ist eine Verschwendung von Nahrungsmitteln, die heutige Tierhaltung eine Quälerei.

(3. Mai 2000)


Eduard Willareth, Basel


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"Medienmietteilung"

Kantonspolizei Basel-Stadt
Betreff einer Mitteilung
vom 12. März 2020
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Bei einer Miete-Teilung sind wir sofort dabei.

RückSpiegel


Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Pro Natura Basel: Generversammliung vom 30. März

Bruno Manser Fonds:
Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

3. Trinationaler Bahn-Kongress:
vom 1. April abgesagt

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
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Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

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Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

Birsfelden: Gemeindeversammlung vom 30. März

In einem Satz


Coronavirus Baselland, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.

Die über Funk gesteuerten Sirenen in Basel-Stadt und Baselland haben die Bewährungsprobe bestanden: Das System funktionierte während des Probealarms vom 5. Februar ordnungsgemäss.

Der BVB-Verwaltungsrat hat am 3. Februar den 48-jährigen Bauingenieur und Leiter "Infrastruktur" Ramon Oppikofer zum Vize-Direktor gewählt.

Der 19-jährige FCB-Spieler Noah Okafor wechselt per sofort vom FC Basel 1893 zum FC Red Bull Salzburg in die österreichische Fussball-Bundesliga.

Melanie Nussbaumer, Tochter des Baselbieter SP-Nationalrats Eric Nussbaumer, wird als Nachfolgerin von Kerstin Wenk neue Vizepräsidentin der SP Basel-Stadt.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, das Gesetz "über den unverzüglichen Bau der H2 zwischen Pratteln und Liestal" formell aufzuheben, da es "seinen Zweck erfüllt" habe.

Kilian Winkler wird als Nachfolger von Marco Natoli neuer Präsident der JCVP Basel-Stadt.

Wegen des Baus eines neuen Kreisverkehrs im Schweizer Sektor der Basler Flughafenstrasse wurde eine temporäre Verkehrsumleitung auf der rechten Strassenseite auf der Höhe von dem Parkplatz S4 eingerichtet worden.