Sinnsuchender, Bücherfinder und Brückenbauer

Dieter A. Hagenbach, Basels einziger Literaturagent, rückt Schreibende in den Vordergrund - und nimmt sich selbst zurück


Von Ruedi Suter


Auf seiner Suche nach Büchern mit relevanten Inhalten hat der Basler Dieter A. Hagenbach eine ganze Generation von Lesenden beeinflusst. Zuerst als Buchhändler, dann als Verleger des Sphinx-Verlags und schliesslich als Gründer der Gaia-Media-Stiftung und Basels erster Literaturagent mit globalen Kontakten. Dabei ist er seinem Motto "Von alten Traditionen über das Hier und Jetzt zu neuen Dimensionen" treugeblieben: Das Porträt eines Schweizer Literaturvermittlers anlässlich der am 12. Oktober beginnenden 51. Frankfurter Buchmesse.


Weissheit und Weisheit. Stets in Weiss, vom Schuh bis zum breitrandigen Hut, geht er jeweils federnd und frohgemut durch Basels Altstadt, um sich in seinem weiss getünchten, wohltuend leeren, nur mit Büchern und Computern bestückten Büro an seine Arbeit, seine Berufung, seine Lebensaufgabe zu machen: das Fördern und Vermitteln von Büchern mit existenziellen Inhalten, Erfahrungen und Weisheiten.

Tiefgründiges hat den Dieter A. Hagenbach früh schon bewegt - und angetrieben. Auch damals, 1975, als er in Basel die Buchhandlung Sphinx und den gleichnamigen Verlag ins Leben rief, um einer Generation Sinnsuchender nebst kommerziellen Publikationen auch Lesenswertes der anderen Art zu vermitteln. "Wir wollten unter anderem die Navigation im zunehmenden natürlichen Chaos zwischen unmenschlichen Greueltaten und paradiesischen Projekten lehren".

Die Sphinx lieferte wegweisende Geistesnahrung

So sorgte die Basler Sphinx rund 15 Jahre für teils wegweisende Geistesnahrung. Marylin Fergusons "Die sanfte Verschwörung", Sergius Golowins und Walter Wegmüllers Tarot-Werke, Albert Hofmanns "Einsichten – Ausblicke", Timothy Learys Theorien, indianische Überlieferungen, Lesestoff über Zigeuner, Urvölker und Nachhaltigkeit, die Illuminatus!-Triologie sowie Schlüsselwerke über Magie und Spiritualität halfen den Interessierten lange vor der Flut scheinesoterischer Leseware "zur realistischen Standortbestimmung und für die weitere notwendigerweise visionäre Entwicklung".

Die Sphinx-Unternehmungen sind längst schon verkauft. Doch ihr Motto -"Von alten Traditionen über das Hier und Jetzt zu neuen Dimensionen" - scheinen den studierten Architekten Hagenbach, der sich früh zum literarischen Brückenbauer wandelte, nach wie vor zu beflügeln.

Wer dem quirligen, rasch formulierenden, mit Mimik und Händen ihm wichtige Begriffe unterstreichenden Redner zuhört, gerät unweigerlich in den Bann jener Überzeuger, die ein starkes Sendungsbewusstsein beseelt.

Wege weg von der sich überschlagenden Alltags-Hektik

Davon zeugt auch die 1993 in Basel gegründete Gaia Media Stiftung an der Spalenvorstadt 13. Mit dieser strebt Dieter A. Hagenbach in den Sparten Literatur, Kunst, und Wissenschaft die "Förderung und Verbreitung des Wissens um die Evolution und die Entwicklung des menschlichen Bewusstseins" an – über Gesprächsrunden mit Persönlichkeiten sowie Einrichtungen wie Lounge, Mediathek, und Bazar mit neuerdings einem breiten Angebot an ethnobotanischen Produkten aus der ganzen Welt.

Damit wollen Hagenbach und sein Team jene Menschen informieren und beraten, die in der sich über-schlagenden Hektik des Heute Wege und Möglichkeiten suchen, um individuell, selbstverantwortlich und nachhaltig leben zu können. Denn die Übernahme von "absoluter Selbstverantwortung, ohne Autoritätsabhängigkeit und in welcher Form auch immer" ist für den Gaia Media-Gründer "nach der Liebe und der Symbiose mit der Natur das Wichtigste für unsere Evolution".

Literaturagent – für die Schweiz ein neuer Beruf

Aussagen solcher Art geraten leicht zum Bekehrungversuch. Doch Hagenbach pariert: "Ich will längst niemanden mehr überzeugen. Aber ich will informieren und vermitteln. Deshalb bin ich vermutlich Buchhändler, Verleger und schliesslich Literaturagent geworden".

1990 gründete der bibliophile Basler eine Literaturagentur, um als Brancheninsider mit wachsendem Erfolg Autoren und Verlage zu betreuen. Der Beruf des Literaturagenten, ohne dessen Kenntnisse und Beziehungen Schriftstellende im komplexer werdenden Mediengeschäft kaum mehr weiterkommen, ist angelsächsischen Ursprungs und fasst im deutschsprachigen Raum erst seit kurzem richtig Fuss.

Entdecker und Förderer von Schreibtalenten

Seine Begabung, Menschen zusammenzubringen, Netzwerke zu entwickeln und fähigen Schreibenden die Tür zur Öffentlichkeit aufzustossen, kann Dieter A. Hagenbach nun auch als Agent entfalten. Als Entdecker und Förderer von Schreibtalenten, als Vermittler zwischen Schreibenden, Lektorierenden und Verlegenden oder als Verbindungsperson von Verlagen für Buchübersetzungen vorab aus dem Englischen ins Deutsche. Eine flinke Handbewegung in Richtung eines langen und hohen Regals voller Bücher verschiedenster Themen und Sprachen wird zum Leistungsnachweis: Um die 500 Titel hat Hagenbach bis dato vermittelt.

"In meinem Beruf geht es vorab darum, Manuskripte oder ein fremdsprachiges Buch richtig zu platzieren. Ich bin dann zufrieden, wenn ein Titel bei einem guten Verlag und einer Lektoratsperson ist, bei der ich das Gefühl habe, sie bringe das Buch richtig auf den Markt, bewirbt es effizient und schaut, dass es auch breit verkauft wird. Ein Buch soll gut aufgehoben sein und als Erstausgabe oder Übersetzung erfolgreich werden. Die Provisionen für den Agenten betragen zwischen 10 bis 20 Prozent.

Jede Woche zwei bis drei neue Manuskripte

Auf seinem Pult landen jede Woche zwei bis drei Manuskripte und zehn bis zwanzig fremdsprachige Neuerscheinungen. Viel Stoff, mit den unterschiedlichsten Themen: Triviale und aufregende Lebensbeschreibungen, Welterklärungsschinken, Survivalratgeber für Apokalypsen, Stories über spirituelles Suchen, Sachbücher über Pflanzen, Tiere, Gesundheit, Politik; Titel zu Krieg und Zen Buddhismus, Doping in der ehemaligen DDR, oder die Flucht Hitlers nach Südamerika mit FBI-Belegen.

"Es wird ständig mehr geschrieben. Leider sind die Texte nur zu einem kleinen Teil so brauchbar, dass ich sie einem Verlag anbieten kann", bedauert Prüfer Hagenbach.

So schickt er die meisten der Manuskripte mit einem freundlichen Wort zurück. "Was muss ich machen, damit es besser wird?", lautet darauf sofort die Frage. Die Ratschläge für wenig Begnadete müssen diplomatisch ausfallen. "Man kann dann nicht einfach sagen: Vergiss es!", sagt Agent Hagenbach mit der Einschränkung, es gebe bei der Beurteilung eines Werkes immer Unsicherheiten. Dies zeigten auch sehr erfolgreiche "Oberschüleraufsätze" zwischen Buchdeckeln, derweil es "absolute Spitzenliteratur" nicht einmal über tausend verkaufte Exemplare schaffe.

Hin und wieder leuchtet eine Perle

Doch der Agent stösst im Stoss der Projekte auch auf Perlen. Oder ein Bekannter wie der Basler Jean Willi fragt ihn: "'Du loos, i ha do - luegsch emol dry?' Und ich habe reingeschaut, war nach den ersten Seiten völlig hingerissen und las das gesamte Manuskript in einem Zug durch." Willi beschrieb packend und authentisch, wie sich eines Morgens in seiner Jugend seine Stiefmutter erhängte und darauf sein Vater als Mörder ins Gefängnis kam. Unschuldig. Jean Willi hat seine Jugenderinnerungen zu einem Roman verarbeitet. Erfolgreich. Im April konnte er in Basel sein "Sweet Home" aus dem Verlag Ricco Bilger vorstellen - mit anfeuerndem Kollegenlob von Adolf Muschg und Martin Suter.

Im Hintergrund blieb dabei der Mann, dem Schriftsteller und Verleger und natürlich die Leserschaft die ausschlaggebende Vermittlung zur Veröffentlichung des Werks verdanken. Agentenschicksal, das der Büchersucher und Brückenschlager Hagenbach aber geniesst.

Unterdessen haben sich er und Jean Willi befreundet - sie besprechen Folgebücher. Freundschaften, freut sich Hagenbach, habe er in dieser Branche schon viele geschlossen. Die letzten werden es nicht sein: "Denn das Buch wird nicht verdrängt - es wird nur ergänzt."

11. Oktober 1999


"Das Internet ist enorm wichtig – aber eine Buchmesse konkurrenziert es nicht"

Das Kurz-Interview

OnlineReports: Herr Hagenbach, als Basels erster, einziger und weltweit vernetzter Literaturagent werden Sie die 51. Frankfurter Buchmesse besuchen. Was bringt Ihnen diese betäubende Bücher-Show eigentlich noch?

Dieter A. Hagenbach: Es ist meine 24. Messe und auch diese wird, nebst dem üblichen, meist jedoch sehr angenehmen Business wieder neue, oft überraschende und fruchtbare Begegnungen und unerwartete Erfolge ergeben. Der "literarische" Austausch, auf welcher Ebene und auf welchem Gebiet auch immer, bringt auch dieses Jahr so viel, wie es auch das Internet nicht schafft. The Human Factor!

OnlineReports: Ist eine Frankfurter Buchmesse im Zeitalter des Internets überhaupt noch sinnvoll?

Hagenbach: Das Internet ist enorm wichtig für die gesamte Medienbranche, inklusive Printmedien. Nur: Es wird nie eine Veranstaltung wie die Buchmesse konkurrenzieren oder gar überflüssig machen. Daher ist Frankfurt sinnvoller denn je.

OnlineReports: Spielt denn das Internet in Ihrem Beruf als Literaturagent bereits eine Rolle?

Hagenbach: Ja, eine grosse und ständig zunehmende Rolle. Zum einen benutzen wir für die Kommunikation zu rund 50 Prozent E-Mails, zum anderen haben fast alle unserer Verlagskunden - die meisten sind in den USA - eine Homepage, auf der alle durch uns vertretenen Titel aufgeführt sind und so von den interessierten ausländischen Verlagen problemlos vorgeprüft werden können. Und längst versenden wir auch Verträge und andere Dokumente über das Netz.

OnlineReports: Das Internet wirkt sich jetzt schon mehr oder weniger spürbar auf den Buchhandel aus. Wie wird das Internet Ihrer Meinung nach in Zukunft die Buchwelt verändern?

Hagenbach: Seit Amazon, der grössten elektronischen Buchhandlung der Welt, spielt das Internet bereits seit einigen Jahren eine zunehmend wichtige Rolle in der Bücherwelt. Mittlerweile gibt es virtuelle Buchläden in fast allen Ländern, in denen Bücher eine Rolle spielen. Jetzt kommen die elektronischen Bücher hinzu, wo die einzelnen Texte aus dem Internet heruntergeladen werden. Und dies ist nur der Anfang ...

OnlineReports: ... und was bedeutet dies für Ihre Gaia Media-Stiftung und deren Site?

Hagenbach: Leider ist diese Site noch grösstenteils im Aufbau. Aber sie wird schon jetzt fleissig als Informationsquelle und zum einfachen Bestellen genutzt. Doch die Site wird in Zukunft noch viel wichtiger werden, zumal wir vorhaben, sie auch als Plattform für die «Gaia News» und für verschiedene Chatrooms zu verwenden, resp. auszubauen. Ganz zu schweigen von den vielen Links zu vergleichbaren Organisationen!

OnlineReports: Besten Dank und viel Erfolg in Frankfurt!


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"Aber der FCB möchte jede Partie gewinnen und mit dieser Einstellung werden wir auch spielen."

Alex Frei
FCB-Interimstrainer
vor dem Spiel gegen
Paok Thessaloniki
im FCB-Ticker
vom 1. August 2018
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Hoher Erkenntniswert: Welche Mannschaft möchte schon jede Partie verlieren?

Veranstaltungs-Hinweis


BÜRGERGEMEINDE-TAG IM BASLER STADTHAUS
Die Bürgergemeinde der Stadt Basel lädt zum Bürgergemeinde-Tag: Besuchen Sie die Ausstellung zum Wettbewerb «Innovation Basel» und verweilen Sie bei Speis, Trank und Sound von u.a. «Flagstaff» im schönen Innenhof.
Samstag, 18. August, 10–16 h | Stadthausgasse 13
 

Frisch pubertiert

Küssen, nicht spucken!
RückSpiegel


Roland Stark, Kolumnist der Basler Zeitung, nahm in seinem Text über Meinungsvielfalt auf OnlineReports Bezug.

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Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Streit der Basler SVP mit ihrem Grossrat Patrick Hafner über Ausstände bei den Mandatabgaben auf.

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bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

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Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

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In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der FCB-Captain und Innenverteidiger Marek Suchy hat sich am 12. August im Spiel gegen den FC Sion einen Teilriss der Achillessehne am linken Fuss zugezogen und fällt damit für unbestimmte Zeit aus.

• Die Wirtschafts- und Abgabekommission des Grossen Rates unterstützt den "Basler Kompromiss" zur Umsetzung der Steuervorlage 17 und stimmt dem Ratschlag der Regierung mit einer Änderung zu.

• Nach zwei Jahren wechselt in Basel-Stadt das Präsidium der Fraktion "Grünes Bündnis" wieder von "Basta" (Beatrice Messerli) zu den Grünen (Jürg Stöcklin).

Pierre Lavielle, der Präsident des EuroAirport-Verwaltungsrats, ist am 2. August unerwartet gestorben.

• Verschiedene Baselbieter Gemeinden wie Therwil oder Gelterkinden haben aufgrund der Trockenheit ein totales Verbot des Abbrennens von jeglichen Feuerwerkskörpern (Raketen, Vulkane, Heuler usw.) erlassen, bevor auch der Kantonale Krisenstab ein generelles Verbot aussprach.

• Der Riehener CVP-Einwohnerrat Patrick Huber tritt von seinem Amt als Vizepräsident der Basler CVP und als Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft auf Ende Juli zurück.

Patrick Huber wird im August neuer Geschäftsführer der Basler Bankenvereinigung (BBVg) als Nachfolger von Raphael Vannoni.
 
"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.