Kinderheim "Auf Berg": Führungs-Konflikt wird zum Machtkampf

Trägerschaftsverein will die Struktur-Bedingungen des Kantons nicht erfüllen


Von Marc Gusewski


Der Konflikt um die künftige Führung des Kinderheims "Auf Berg" in Seltisberg entwickelt sich zum Machtkampf: Der Katholische Fürsorgeverein und die Baselbieter Bildungsdirektion haben unterschiedliche Vorstellungen. Die Trägerschaft will von einem unabhängigen Strategie-Ausschuss nichts wissen.


An der Medienkonferenz vergangenen Freitag sprachen Bildungsdirektor Urs Wüthrich und sein für staatliche Heimaufsicht zuständiger Fachstellenleiter René Broder von "positiven Signalen" im Seltisberger Kinderheim-Konflikt. Die wirklichen Verhältnisse liegen aber anders: Die Zeichen scheinen eher in Richtung Sturm zu deuten.

Diametral unterschiedliche Vorstellungen

Trägerschaft und Bildungsdirektion haben unterschiedliche Vorstellungen über die künftige Organisation, Struktur und Kompetenzen des Katholischen Fürsorgevereins. Der Kanton fordert umissverständlich eine – bisher nicht vorhandene  – Trennung von operativer und betrieblicher Struktur, um die Konflikt-Serie endlich zu beenden.

Konkret, so ergaben Recherchen von OnlineReports, verlangte die staatliche Heimaufsicht und Finanzierungsquelle von der "Auf Berg"-Trägerschaft die Bildung einer von ihr unabhängigen, fachlich qualifizierten Heimkommission, die ausschliesslich die strategischen Entscheide fällt, ohne der Heimleitung dreinzureden. Dabei empfahl der Kanton eine "personelle Entflechtung von Vorstand und Heimausschuss". Im Klartext: Kein Mitglied des Vereinsvorstands darf dem Heimausschuss angehören. Regierungsrat Urs Wüthrich umschrieb an der Medienkonferenz letzten Freitag seine Vorstellung der Heimausschusses gar mit dem Bild eines "professionellen Verwaltungsrates".

Die Trägerschaft setzte zwar vor zwei Monaten in der Tat einen vierköpfigen "Fachausschuss" ein. Doch ihre Präsidentin Huberta Heinzl definiert die Aufgabe dieses Gremiums geradezu diametral anders als die Bildungsdirektion und deren Heimaufsicht, wie ihr stellvertretender Leiter Stefan Hütten gegenüber OnlineReports präzisierte: "Frau Heinzl sieht die Aufgaben des Ausschusses in der Unterstützung der operativen Ebene."

Kanton: Modell "nicht geeignet"

Dieses Organisations-Verständnis teilt auch Marcel Schlatter, der Leiter des durch den Verein gebildeten Heimausschusses. Gegenüber OnlineReports sagte er: "Eine Trennung von Heimaufsicht und Vorstand ist aus unserer Sicht nicht sinnvoll, weil damit der Bezug zwischen Heim und Fürsorgeverein verloren geht."

Dies ist genau das Gegenteil dessen, was der Kanton fordert. Stefan Hütten: "Dies sieht die Fachstelle als nicht geeignet an." Vielmehr fordere er "konsequent, dass die Trennung von strategischen und operativen Leitungsaufgaben definiert und umgesetzt wird".

Doch dieser fundamentale Meinungsunterschied ist nicht der einzige. Nach Meinung der Bildungsdirektion soll es Kompetenz der neu zu definierenden Strategie-Ebene ("Heimausschuss" oder "unabhängige Heimkommission") sein, den neuen Heimleiter zu wählen. Nach den Gesetzen der Logik könnte dies erst der Fall sein, wenn sich Kanton und Trägerschaft über die Zusammensetzung und Funktion des Strategie-Ausschusses einig geworden sind – was angesichts der organisatorischen Vorgaben des Kantons (siehe Box "Die Vereinbarung" unten) noch in der Ferne liegt.

Heimleiter-Wahl als vollendete Tatsache

Doch die Heimleiter-Wahl wird durch die Trägerschaft schon aktiv vorbereitet. Eine interne Mitteilung von Interims-Heimleiter Winfried Knapp, die OnlineReports vorliegt, insinuiert vollendete Tatsachen: "Die Wahl des Heimleiters sollte Ende Mai abgeschlossen sein." Der "neu gegründete Ausschuss Heim" - der nach jetzigem Stand kaum den Vorstellungen des Kantons einer unabhängigen Heimkommission entspricht - sei derzeit daran, "sämtliche Bewerbungen zu sichten, um eine Vorselektion vornehmen zu können".

Wiederum eine andere Terminologie verwendete Trägerschaftspräsidentin Huberta Heinzl: Gegenüber OnlineReports schrieb sie, der Vereinsvorstand habe "die Evaluation an einen Wahlausschuss delegiert". Mit "Wahlausschuss" ist offenbar gemeint, was Knapp als "Ausschuss Heim" bezeichnet. Sie selbst, so Heinzl, sei "mit dieser Frage zur Zeit nicht befasst".

Wie weit diese Aussage zutrifft, bleibt offen. Laut OnlineReports vorliegenden Informationen seien Heinzl und Knapp letzte Woche bei Bewerbungsgesprächen "Auf Berg" beobachtet worden.

"Broder hatte keinen Einwand"

Unklar bleibt nach dem jetzigen Informationsstand allerdings auch, wie deutlich der Kanton als Geldgeber und Heim-Aufsichtsinstanz der Trägerschaft seine an der Medienkonferenz vorgestellten Positionen vermittelt hat. Marcel Schlatter erklärte OnlineReports: "Herr Broder hat am 31. März unsere Sicht zur Kenntnis genommen und nichts dagegen eingewendet. Deshalb das von uns zum Ausdruck gebrachte
Erstaunen."

Wie richtig sich die beiden Heimpartner – Trägerverein und Kanton – verstanden haben, dürfte spätestens am 6. Mai klar werden: Dann treffen sie sich zu einer Besprechung der Zwischenergebnisse. Der Kanton will dann auch prüfen, "in wie weit die Forderungen der Fachstelle durch den Vorstand erfüllt werden".

Wenn sich die Heim-Oberen weiterhin als unkooperativ erweisen, könnten drastische Schritte folgen. Regierungsrat Urs Wüthrich sähe sich im schlimmsten Fall gezwungen, im Juni seine Drohung ernst zu machen, die bereits auf Zusehen hin verliehene Heimlizenz endgültig entziehen und die an sich dringend nötige Seltisberger Institution aufzulösen.

Ruhe im Landrat

Von einer Schliessung betroffen wären nach gegenwärtigem Stand rund 30 stationär betreute Kinder und Jugendliche, für die in bestehenden Heimen Platz geschaffen werden müsste. Dazu kommt ein Dutzend Kinder und deren junge Mütter, die im Mutter-Kind-Heim Zuflucht suchten, sowie 40 bis 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein Notfallplan freilich existiert noch nicht.

Es kann aber angenommen werden, dass sich der Kanton nicht noch lange spazieren führen lassen dürfte: Er finanziert "Auf Berg" mit immerhin 3,5 Millionen Franken pro Jahr nahezu vollständig, was die Abhängigkeit des Heims vom Kanton nochmals unterstreicht. Und dies dürfte möglicherweise in näherer Zukunft auch die bisher artig schweigenden Landrätinnen und Landräte hellhörig machen.

9. April 2008

Weiterführende Links:


Die Vereinbarung

"Die Fachstelle vereinbarte in einer Besprechung vom 31. März 2008 mit dem Vorstand des Vereins, dass ein Entwurf der Änderung der Statuten der Fachstelle zur Prüfung bis Mitte Mai eingereicht wird. Nach Rückäusserung durch die Fachstelle soll der definitive Antrag des Vorstandes an die Generalversammlung weitergeleitet werden. Nach der Genehmigung der Statutenänderung durch die Generalversammlung sind die Reglemente für die Tätigkeit von Heimausschuss und Heim anzupassen. Dazu ist ein Funktionendiagramm, welches die Aufgaben und Kompetenzen von Heimausschuss und Heimleitung ausweist, durch den Heimausschuss zu erarbeiten. Die Reglemente müssen vor ihrer Verabschiedung mit der Fachstelle besprochen werden."

Stefan Hütten
Fachstelle für Sonderschulung, Jugend- und Behindertenhilfe
Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion Baselland
in einem Mail an OnlineReports

Der "Heimausschuss"

Dem Heimausschuss nach Trägerschafts-Vorstellung gehört als Leiter Marcel Schlatter an. Der Endsechziger leitete das Kinderheim "Auf Berg" von 1968 bis 1977. Er war bis zu seiner Pensionerung Mitarbeiter der IV-Stelle Basel-Stadt. Ausserdem gehören folgende Personen dem "Fachausschuss" an: Der Arlesheimer Architekt Valentin Hänggi, der stellvertretende Bezirksschreiber des Bezirks Waldenburg, Simon Stemmer, und der pensionierte Wirtschaftsprüfer Hans Schmid, der die Buchhaltung von Heim und Verein führt. Dieser kreuzt gemäss Mitarbeitenden beinahe täglich "Auf Berg". Zu diesem Trio sucht Schlatter eine Fachfrau, die dem Gremium "beratend" zur Seite stehen soll, aber nicht Vorstandsmitglied ist. Damit soll die geforderte Unabhängigkeit des Gremiums erfüllt sein.


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Der Verein wird zielsicher an die Wand gefahren"

Sie schreiben: "Frau Heinzl sieht die Aufgaben des Ausschusses in der Unterstützung der operativen Ebene." Aus pädagogisch-organisatorischer Sicht ist dies haarsträubend; aus Sicht der Vereinsmitglieder aber konsequent.

 

Wenn ein Konflikt unlösbar erscheint, ist es angebracht, den Nutzen zu hinterfragen, den die Kontrahenten aus ihren Standpunkten ziehen.

 

Die einzige Aufgabe des Katholischen Fürsorgevereins Baselland besteht aus der Führung des Kinderheims und dem "Fundraising" und der einzige öffentlich wirkame Auftritt im Durchführen der alljährlichen Generalversammlung, über die in www.kirche-heute.ch umfangreich berichtet wird.

 

Sollte der Verein den Forderungen der staatlichen Aufsicht nachkommen, so würden die öffentlichkeitswirksamen Auftritte der Präsidentin bei weiten nicht mehr so effektiv sein, wie bis anhin. Denn die Schnittpunkte zwischen Verein und Heim würden sich auf das fachlich nötige Mindestmass reduzieren - die Verwaltung der Finanzen. Das beinhaltet aber auch die Gefahr, dass Spenden und Legate sich vermindern würden, denn das Bild der umtriebigen, sich für das Heim aufreibenden Präsidentin würde nicht mehr dasselbe sein. Frau Heinzl würde sich also ihrer selbstdefinierten Legitimation berauben. In diesem Sinne ist ihr Festhalten an ihrer "Unterstützung der operativen Ebene" also nur konsequent.

 

Dagegen weiss jede Fachperson, dass für ein erfolgreiches Gelingen einer Heimführung die strikte Trennung von strategischer und operativer Ebene zwingend ist. Frau Heinzl scheint diese Erkenntnis geflissentlich zu ignorieren, um ihr Selbstbild nicht zu gefährden.

 

An dieser Stelle sollte die Funktion des Katholischen Fürsorgevereins und seiner Mitglieder unter die Lupe genommen werden: Gibt es niemanden im Verein, der hier intern seinen warnenden Finger erhebt? Gibt es niemanden, der sich dagegen stellt, wie dieser Verein zielsicher an die Wand gefahren wird? Denn ein Entzug der Heimlizenz würde diesen Verein ganz sicher in die Bedeutungslosigkeit schicken.

 

An dieser Stelle stellt sich auch die Frage nach anderweitigen Regelmechanismen: Das Heim ist vom Bundesamt für Justiz anerkannt. Was braucht es, dass eben dieses Bundesamt für Justiz diese Anerkennung nochmals überprüft?

 

Weiter: "Der Verein untersteht dem Patronat des Bischofs von Basel." Verfolgt dieser "Patron" die Auseinandersetzungen um den Katholischen Fürsorgeverein? Wie weit ist der Bischof von Basel informiert und wie kann er aus seiner Position heraus auf ein Einlenken der Präsidentin einwirken? Denn wenn auch die Argumente der Fachleute aus dem pädagogischen Bereich bei der Präsidentin auf taube Ohren stossen, so müsste ein Wort seitens des Patronats doch auf fruchtbaren Boden fallen.

 

Der Kanton als Heimaufsicht ist schon zu sehr in die Konfrontation mit Frau Heinzl verstrickt, um hier auf eine gütliche Lösung einwirken zu können. Unter Berücksichtigung der hierarchischen Strukturen innerhalb der katholischen Kirche sollte nun das Gespräch mit dem "Patron" gesucht werden.


Roland Bauer, Basel


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Die Sprecherin der Swiss Indoors antwortete nicht auf die Anfrage dieser Zeitung."

BZ Basel
vom 27. November 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Auf unsere Medienanfrage zu einem Gerichtsfall hat die Sprecherin auch nicht geantwortet. Die Swiss Indoors-Schweigerin.

"Und übrigens ..."

Weihnachts-Geschichte aus Israel
RückSpiegel


In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Promeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.