© Fotos by Claude Giger, www.picturebale.ch
"Vollblutpolitiker": Alt Bundesrat Hans Peter Tschudi

Hans Peter Tschudi: "Im Volk unerhört verankert"

In Basel starb der alt Bundesrat nach kurzer Krankheit im Alter von 89 Jahren


Von Peter Knechtli


Rücktritt und Tod. Genau an jenem Tag, an dem Ruth Dreifuss ihre Demission bekannt gibt, stirbt alt Bundesrat Hans Peter Tschudi mit 89 Jahren. Die Todesnachricht aus Basel dürfte die Stimmung der Innenministerin gedrückt haben. Denn Hans Peter Tschudi war nicht nur Parteikollege und einer ihrer Vorgänger an der Spitze des Eidgenössischen Departements des Innern. Die beiden verband auch eine Wesensverwandtschaft.

Für einen sozialen und gerechten Staat

Insbesondere bürgen beide Namen für Aufbau und Fortbestand der Sozialwerke, namentlich der AHV. Tschudi und Dreifuss gemeinsam ist die fundamentale Überzeugung, dass nur ein sozialer Staat ein gerechter Staat sein kann. Weise vermied es Tschudi nach seinem Rücktritt indes, sich allzu prononciert in die Debatten über AHV und Rentenalter einzuschalten - und insbesondere seiner Berufskollegin Ratschläge zu erteilen. "Wir müssen uns hüten, den Aktiven dreinzureden", sagte er einst in einem Gespräch mit OnlineReports. Ruth Dreifuss sei "mir gegenüber sehr liebenswürdig", sagte der alt Bundesrat und fügte bei: "Sie macht es gut."

Schmeichelhafte Prädikate durfte freilich auch Hans Peter Tschudi während seiner Amtszeit und darüber hinaus ernten - obschon er von seinem persönlichen Naturell her alles anderes als ein auf Beifall erpichter Politiker war.

Brillante Synthese von Pragmatik und Professionalität

Tschudi wusste Pragmatik und Professionalität in einem brillanten intellektuellen Stil zu vereinigen, ohne je überheblich zu wirken. Kein anderes Etikett begleitete ihn mehr als jenes, der "Vater der AHV" zu sein. Dies trifft indes sachlich nicht zu - das Volk hatte die AHV als Grundversicherung schon 1947 beschlossen. Doch Tschudi war es, der das Sozialwerk nachhaltig weiter entwickelte und das Dreisäulen-Prinzip der Altervorsorge in der Bundesverfassung verankerte. Er war es auch, der die Ergänzungsleistungen einführte.

Seine Erfolgsbilanz, aber auch das berühmt-berüchtigte "Tschudi-Tempo" suchen ihresgleichen: 150 Vorlagen vertrat er in seiner 14-jährigen Amtszeit zwischen 1959 - Entstehung der Zauberformel - und 1973 vor dem Parlament und keine einzige scheiterte. Ihm glückte die wichtige 8. AHV-Revision, er gründete die ETH in Lausanne, baute eine Forschungs- und Wissenschaftspolitik auf, vertrat das Nationalstrassennetz als erste grosse Vorlage im Parlament und schuf den ersten Verfassungsartikel fürden Umweltschutz. Schiffbruch an der Urne erlitt er nur mit dem am Ständemehr gescheiterten Bildungsartikel.

Nach seinem Rücktritt aus dem Bundesrat war Tschudi weiterhin wissenschaftlich und karitativ aktiv. So gehörte er dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) an und war während vielen Jahre Präsident der Stiftung Pro Senectute/Für das Alter.

Ähnlich volksverbunden wie Willi Ritschard

Der Basler Regierungspräsident Carlo Conti (CVP) würdigte Tschudis "prägende nachhaltige Arbeit für die heutige Ausgestaltung der Sozialwerke". Tschudi sei eine Persönlichkeit gewesen, die "für Basel grosse Ehre eingelegt" habe. Beeindruckt zeigte sich Conti darüber, "wie präzise und im Detail fundiert er bis zu seinem Tod über die Bundes- und Kantonalpolitik im Bild war".

Der frühere Basler SP-Ständerat Carl Miville kannte die heraus ragende Politiker-Persönlichkeit - aus einem Glarner Geschlecht stammend - seit Jahrzehnten. "Er war in gewissem Sinne ähnlich wie Willi Ritschard: Beide genossen ein unerhörtes Vertrauen im Volk." Wie Ritschard habe es auch Tschudi verstanden, dem Volk seine Politik zu erklären. Es seien "in hohem Mass solche Persönlichkeiten gewesen", die zum Überleben der Partei im letzten Jahrhundert beigetragen haben.

Karriere in einer Zeit des Aufbruchs

Tschudis Karriere in einer vom Aufbruchsgeist geprägten Nachkriegs-Schweiz war beeindruckend: Regierungsrat und gleichzeitig aktiver Rechtsprofessor, Basler Ständerat, Bundesrat. "Es war nicht so leicht, ein enger politischer Freund Tschudis zu sein", erinnert sich Carl Miville. "Er war auf eine Art trocken, aber immer beseelt vom Willen, etwas im Sinne der Gerechtigkeit besser zumachen." In der SP habe der "allem Extremen abholde" Tschudi "das Urbild eines Reformisten" verkörpert.

Dem würde der Verstorbene wohl zustimmen. "Politik kann man nicht ohne Konzessionen machen", sagte er Ende der neunziger Jahre. "Niemand hat die alleinige Wahrheit. Man muss der andern Meinung auch Rechnung tragen, dann kommt sie einem auch entgegen."

Ein Statthalter des Gemeinwohls

Hans Peter Tschudi gehörte in Basel zum Stadtbild. Häufig zu Fuss, bescheiden gekleidet und freundlich den Hut zum Grusse hebend, so begegneten ihm die Stadtbewohner auch noch in den letzten Jahren. Ohne jeden Standesdünkel konnte er sich mit einem Arbeiter unterhalen. Obschon Universitätsprofessor und verfasser zahlreicher wissenschaftlicher Arbeiten, pfiff er darauf, mit "Herr Professor" angesprochen zu werden: "Sagen Sie 'Herr Tschudi', das ist ehrenwert." So blieb der kinderlose Politiker zahlreichen Baslern wie Schweizern als eine Art "Vater" im Bewusstsein.

Mit dem Tod Hans Peter Tschudis verliert die Schweiz einen edlen Statthalter des Gemeinwohls. Doch Politik wird in seiner Familie noch immer gemacht gemacht. Sein Neffe Hans Martin Tschudi ist Basler Regierungsrat.

30. September 2002


Der Neffe

pkn. Der Basler DSP-Regierungsrat Hans Martin Tschudi (Bild) ist Neffe des verstorbenen alt Bundesrats Hans Peter Tschudi. "Etwas vom Eindrücklichsten", was der Justizdirektor an seinem Onkel erlebte, war die Tatsache, dass er "bis in die letzten Stunden ein vollwertiger Gesprächspartner war". Nicht nur über lokale und nationale, sondern auch über internationale Aktalitäten und Zusammenhänge war er detailliert im Bild. Hans Peter Tschudi, zu dem er eine "sehr gute Beziehung" gepflegt habe, sei ein "Vollblutpolitiker" gewesen: Ein schneller Denker, ungeduldiger Chef, aber auch eine ausgeglichene hilfsbereite Persönlichkeit mit dem Gespür für das Mass. Als sein Onkel Bundesrat wurde, war Hans Martin Tschudi in der zweiten Primarklasse. Er habe damals die Bedeutung seines Onkels auf dem politischen Parkett noch nicht erkannt, sondern sei vor allem von den repräsentablen Staatskarossen beeindruckt gewesen.


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Ein Denkmal des Kalaschnikow-Erfinders wird zur Spott objekt"

Basler Zeitung
Untertitel
vom 6. Oktober 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Korrektorat in Chur. Wird zur Spott objekt.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.