© Foto by Michel Matthey de L'Etang
"Frauen sollten den Mut aufbringen": Netzwerk-Frauen in Basel

"Die tatsächliche Gleichstellung ist noch nicht erreicht"

Frauentag vom 8. März: Frauen aus der Region über Lohndiskriminierungen, Kinderbetreuung und wirtschaftliche Verantwortung


Von Nathalie Zeindler


Seit dem Ersten Weltkrieg wird in zahlreichen Ländern der Welt der Internationale Frauentag am 8. März gefeiert. Auch in Basel stehen Frauen für ihre Rechte ein: Sie weisen in ihren Betrieben auf die fehlende Lohnungleichheit hin und organisieren Debatten.


Frauen sind in manchen Bereichen des öffentlichen Lebens noch immer als Pionierinnen anzusehen. Manche unter ihnen vergessen gar, dass viele heutige Annehmlichkeiten in der Gesellschaft von Vorreiterinnen wie Marthe Gosteli, Emilie Lieberherr oder Judith Stamm hart erkämpft werden mussten. Der "Tag der Frau" bietet demnach auch die Gelegenheit, explizit darauf hinzuweisen, dass das Frauenstimmrecht erst 1971 eingeführt worden ist.

In lebhafter Erinnerung bleiben die Worte der engagierten Luzerner CVP-Ständerätin Josi Meier, die im Rahmen der Frauensession 1991 meinte: "Erst heute begreife ich jene Männer, die mir am Anfang meiner Karriere sagten, die Frau gehöre ins Haus. Recht hatten sie. Die Frauen gehören ins Gemeindehaus, ins Ratshaus, ins Bundeshaus!"

Lohnungleichheit blieb bestehen

Auch wenn im baselstädtsichen Parlament der Frauenanteil bei den jüngsten Wahlen rückläufig war, sitzen zwanzig Jahre später immer mehr Frauen im eidgenössischen Parlament und auf dem Bundesratssessel. Zurückgeblieben sind jedoch Baustellen im politischen System. Dazu gehören nach wie vor die vieldiskutierte Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern, das Fehlen von weiblich besetzten Kaderpositionen in der Wirtschaft sowie die schwierige Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Verbesserte Strukturen mit einem dazugehörigen Gesetzesartikel erhofften sich die Befürworter der Familieninitiative, die vergangenes Wochenende trotz Volksmehr an der Urne scheiterte. "Die Ablehnung stellt meines Erachtens kein schwerwiegendes Problem dar. Über ein mangelndes familienergänzendes Angebot kann sich die Region Basel beispielsweise nicht beklagen", meinte die ehemalige Baselbieter CVP-Nationalrätin Kathrin Amacker, ehemalige Beauftragte für Chancengleichheit bei Novartis, zu OnlineReports. "Der Bund hat bereits zwei Anschubfinanzierungen geleistet, doch im Grunde handelt es sich um eine kommunale Angelegenheit. Letzten Endes muss sich jede einzelne Gemeinde überlegen, wie sie ihre Attraktivität steigern will und ob weitere Krippen errichtet werden sollen. Eine wichtige Rolle spielt auch der stetige Dialog mit den Einwohnerinnen und Einwohnern."

Vorläufig keine grössere Betreuungsvielfalt

Tatsache ist, dass eine grössere Betreuungsvielfalt derzeit in weite Ferne rückt. "Wichtig ist, dass Paare individuell entscheiden, wie sie Familien- und Erwerbsarbeit aufteilen. Sämtliche Formen sollten als gleichwertig betrachtet werden, seien dies nun Mütter, die sich ausschliesslich zu Hause um ihre Kinder kümmern, Unterstützung durch eine Kinderfrau, Nachbarschaftshilfe oder staatliche Angebote. Viele Buben und Mädchen sind in einer öffentlichen Tagesstätte oftmals besser aufgehoben als zu Hause am einsamen Mittagstisch", ergänzt die Juristin Sibylle von Heydebrand, Initiantin von FrauenBasel.ch, der Online-Drehscheibe für Frauenorganisationen und Frauenthemen.

Obwohl Basel als flexibler Wirtschafts- und Bildungsstandort gilt, besteht bezüglich Familien- und Frauenförderung Verbesserungspotential. Leila Straumann, Leiterin der Abteilung Gleichstellung von Frauen und Männern, zu OnlineReports: "Insbesondere Unternehmen können sich vermehrt profilieren, indem sie eine entsprechende Personalpolitik betreiben. In Anbetracht der zahlreichen Herausforderungen müssen wir uns auf Schwerpunkte konzentrieren." Das Programm "Familienfreundliche Wirtschaftsregion Basel" trage dazu bei, die nötigen Rahmenbedingungen zu verbessern, und dazu gehörten Teilzeitarbeitsmöglichkeiten auf sämtlichen Hierarchiestufen für Frauen und Männer sowie flexiblere Arbeitsbedingungen: "Das ist finanziell attraktiv, denn der Return on Investment von familienfreundlichen Massnahmen beträgt acht Prozent."

Lohn-Transparenz immer noch Tabu

Stichwort Unternehmen: Das Instrument des Lohngleichheitsdialogs, ein Projekt der Sozialpartner und des Bundes, das allen Schweizer Firmen die Möglichkeit bietet, Lohnungleichheiten zwischen den Geschlechtern zu überprüfen, wird allmählich genutzt – sehr zur Freude von Kathrin Amacker, die im Sommer als Leiterin von Kommunikation und Public Affairs in die SBB-Konzernleitung wechselt. "Leider ist es so, dass die tatsächliche Gleichstellung nicht erreicht ist. Das kann man auch auf eine gewisse Zurückhaltung seitens der Frauen zurückführen, die im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen weniger Verantwortung und Lohn fordern und entsprechenden Verhandlungen mit Vorgesetzten nicht selten aus dem Weg gehen."

Die ungerechtfertigte Lohndiskrepanz zwischen Frauen und Männern könnte angefochten werden. Aber ein Gerichtsverfahren einzuleiten, ist laut Leila Straumann mit hohem Aufwand und Risiko verbunden.

Lohndebatten sind zweifelsohne ein Tabu und die eigenen Einkünfte offen darzulegen, scheint derzeit noch ein zu grosser Hemmschuh zu sein. Dennoch ist die Gleichstellungsexpertin überzeugt, dass ein solcher Schritt in Zukunft unausweichlich ist: "Berufstätige Frauen sollten den Mut aufbringen, über ihr Gehalt zu sprechen und müssen zudem lernen, im Rahmen einer Anstellung gezielt zu verhandeln. Aber die Unternehmen kommen nicht darum herum, die Lohnungleichheit mit Instrumenten zu überprüfen und umzusetzen."

Nicht immer nur zaudern

Das Motto lautet also: Klischees überwinden, Mut zeigen und das eigene Interesse bekunden. Dazu gehört auch, nicht immer zu zaudern, wenn das Betreten eines neuen beruflichen Terrains zur Diskussion steht.

Kathrin Amacker möchte Frauen diesbezüglich ermuntern. Oft erinnert sie sich an jenen Moment, als sie sich wegen eines reglementarischen Interessenskonflikts zwischen einem Einsitz in der Swisscom-Konzernleitung und dem Nationalratsmandat entscheiden musste: "Zwar fiel mir der Rücktritt als Nationalrätin sehr schwer, doch war die neue berufliche Herausforderung andererseits äusserst attraktiv."

In den Geschäftsleitungen der 100 grössten Schweizer Unternehmen sind Frauen laut Amacker lediglich mit vier bis fünf Prozent vertreten. "Diese Tatsache hat mich nicht unwesentlich beeinflusst, den Schritt zu wagen und ein gewisses Risiko einzugehen." Im Gegensatz zur Wirtschaftswelt verfügt die Politik über einen höheren Frauenanteil und deshalb müssten sich erwerbstätige Frauen vermehrt austauschen, gemeinsam mit den Männern neue Lösungen erarbeiten und auf Netzwerke zurückgreifen.

Frauen zeigen grosses Interesse

FDP-Mitglied Sibylle von Heydebrand setzt sich dafür ein, dass zahlreiche Anliegen in den verschiedenen Frauenorganisationen ausgiebig diskutiert werden. Das Interesse ist entsprechend gross, haben sich doch Anfang Januar rund 180 Frauen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kirche im Rahmen des von Heydebrands initiierten Anlasses "Neujahr Get Together" zusammengefunden (Bild oben), um Kontakte intensiv zu pflegen.

Gleichzeitig bedauert die Baselbieter Juristin aber auch, dass im Rahmen der Muba, die den "Tag der Frau" dieses Jahr besonders ins Zentrum stellte, lediglich eine Frauenorganisation mit einem Stand vertreten war. "Wer gehört werden will, muss reden", sagte schon Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt. Die Männer machen es den Frauen vor.

7. März 2013

Weiterführende Links:


Chancengleichheits-Preis


Die Regierungen der beiden Basel prämieren jedes Jahr kreative, innovative und wirkungsvolle Projekte oder Massnahmen zur Verbesserung der Chancengleichheit. Der mit 20'000 Franken dotierte Chancengleichheits-Preis unterstützt gleichstellungsfördernde Institutionen oder Unternehmen und macht sie öffentlich bekannt. Er würdigt langfristiges Engagement, originelle und zukunftsfähige Projekte oder Massnahmen für die Gleichstellung von Frauen und Männern. 25 Organisationen, Firmen und Einzelpersonen sind seit 1996 ausgezeichnet worden.

Ausschreibung, Teilnahmebedingungen und Informationen zur vorbereitenden Jury: www.chancengleichheitspreis.ch. Eingabeschluss: Mittwoch, 8. Mai 2013 (Poststempel)

Anschrift:
Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann Kanton Basel-Landschaft
Kreuzboden 1a
4410 Liestal

Online: ffg@bl.ch, www.gleichstellung.bl.ch


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"An den Herd"

"Frauen gehören je länger je mehr an den Herd" – an den Unruheherd!


Dieter Stumpf, Basel



"Die Frau als zweite Geige vom Dienst"

Wir Frauen in der Schweiz haben es weit gebracht, aber noch nicht weit genug. Bei der Einführung des Frauenstimmrechts 1971 hatte ich gehofft, frau könne mit der Zeit den "Tag der Frau" abschaffen. Leider ist es zu früh dafür, die Gleichstellung noch lange nicht erreicht.

 

Woran liegt das? Ein Aspekt mag sein, dass in vielen wirtschaftlichen Führungsgremien nach wie vor die Generation der Patriarchen sitzt. Männer, die im letzten Jahrhundert noch im Geist erzogen worden sind, dass der Mann das Mass aller Dinge zu sein habe. Bis 1988 im ZGB verankert waren Sätze wie "der Mann ist das Oberhaupt der Familie", "der Mann bestimmt den Wohnsitz" etc. Das Eherecht definierte die Frau nicht als Partnerin, sondern bestenfalls als halbmündige Hilfsperson des Gatten. Er durfte z.B. auch ohne ihre Einwilligung über das Familienvermögen verfügen und ihr die Berufstätigkeit verbieten.

 

Diese Einschränkungen überlebten die Einführung des politischen Mitspracherechts für Frauen also um 17 Jahre! Sie prägt noch immer viele Ehen, ebenso die Einstellung zu Frauen allgemein. Die Frau als zweite Geige vom Dienst. Peinlich für eine Nation, die sich als Musterdemokratie begreift. Im Gesetz mag die Gleichstellung mittlerweile verankert sein, in den Köpfen der Ewiggestrigen ist sie es noch lange nicht.


Esther Murbach, Basel


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Die Niederlassung Füllinsdorf der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) wird (...) im Frühling 2018 als Selbstbedienungsbank wieder eröffnet."

Basellandschaftliche Kantonalbank
Medienmitteilung
vom 28. September 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Wo bitte ist der Geld-Selbstbedienungsschalter?

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.