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"Frauen sollten den Mut aufbringen": Netzwerk-Frauen in Basel

"Die tatsächliche Gleichstellung ist noch nicht erreicht"

Frauentag vom 8. März: Frauen aus der Region über Lohndiskriminierungen, Kinderbetreuung und wirtschaftliche Verantwortung


Von Nathalie Zeindler


Seit dem Ersten Weltkrieg wird in zahlreichen Ländern der Welt der Internationale Frauentag am 8. März gefeiert. Auch in Basel stehen Frauen für ihre Rechte ein: Sie weisen in ihren Betrieben auf die fehlende Lohnungleichheit hin und organisieren Debatten.


Frauen sind in manchen Bereichen des öffentlichen Lebens noch immer als Pionierinnen anzusehen. Manche unter ihnen vergessen gar, dass viele heutige Annehmlichkeiten in der Gesellschaft von Vorreiterinnen wie Marthe Gosteli, Emilie Lieberherr oder Judith Stamm hart erkämpft werden mussten. Der "Tag der Frau" bietet demnach auch die Gelegenheit, explizit darauf hinzuweisen, dass das Frauenstimmrecht erst 1971 eingeführt worden ist.

In lebhafter Erinnerung bleiben die Worte der engagierten Luzerner CVP-Ständerätin Josi Meier, die im Rahmen der Frauensession 1991 meinte: "Erst heute begreife ich jene Männer, die mir am Anfang meiner Karriere sagten, die Frau gehöre ins Haus. Recht hatten sie. Die Frauen gehören ins Gemeindehaus, ins Ratshaus, ins Bundeshaus!"

Lohnungleichheit blieb bestehen

Auch wenn im baselstädtsichen Parlament der Frauenanteil bei den jüngsten Wahlen rückläufig war, sitzen zwanzig Jahre später immer mehr Frauen im eidgenössischen Parlament und auf dem Bundesratssessel. Zurückgeblieben sind jedoch Baustellen im politischen System. Dazu gehören nach wie vor die vieldiskutierte Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern, das Fehlen von weiblich besetzten Kaderpositionen in der Wirtschaft sowie die schwierige Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Verbesserte Strukturen mit einem dazugehörigen Gesetzesartikel erhofften sich die Befürworter der Familieninitiative, die vergangenes Wochenende trotz Volksmehr an der Urne scheiterte. "Die Ablehnung stellt meines Erachtens kein schwerwiegendes Problem dar. Über ein mangelndes familienergänzendes Angebot kann sich die Region Basel beispielsweise nicht beklagen", meinte die ehemalige Baselbieter CVP-Nationalrätin Kathrin Amacker, ehemalige Beauftragte für Chancengleichheit bei Novartis, zu OnlineReports. "Der Bund hat bereits zwei Anschubfinanzierungen geleistet, doch im Grunde handelt es sich um eine kommunale Angelegenheit. Letzten Endes muss sich jede einzelne Gemeinde überlegen, wie sie ihre Attraktivität steigern will und ob weitere Krippen errichtet werden sollen. Eine wichtige Rolle spielt auch der stetige Dialog mit den Einwohnerinnen und Einwohnern."

Vorläufig keine grössere Betreuungsvielfalt

Tatsache ist, dass eine grössere Betreuungsvielfalt derzeit in weite Ferne rückt. "Wichtig ist, dass Paare individuell entscheiden, wie sie Familien- und Erwerbsarbeit aufteilen. Sämtliche Formen sollten als gleichwertig betrachtet werden, seien dies nun Mütter, die sich ausschliesslich zu Hause um ihre Kinder kümmern, Unterstützung durch eine Kinderfrau, Nachbarschaftshilfe oder staatliche Angebote. Viele Buben und Mädchen sind in einer öffentlichen Tagesstätte oftmals besser aufgehoben als zu Hause am einsamen Mittagstisch", ergänzt die Juristin Sibylle von Heydebrand, Initiantin von FrauenBasel.ch, der Online-Drehscheibe für Frauenorganisationen und Frauenthemen.

Obwohl Basel als flexibler Wirtschafts- und Bildungsstandort gilt, besteht bezüglich Familien- und Frauenförderung Verbesserungspotential. Leila Straumann, Leiterin der Abteilung Gleichstellung von Frauen und Männern, zu OnlineReports: "Insbesondere Unternehmen können sich vermehrt profilieren, indem sie eine entsprechende Personalpolitik betreiben. In Anbetracht der zahlreichen Herausforderungen müssen wir uns auf Schwerpunkte konzentrieren." Das Programm "Familienfreundliche Wirtschaftsregion Basel" trage dazu bei, die nötigen Rahmenbedingungen zu verbessern, und dazu gehörten Teilzeitarbeitsmöglichkeiten auf sämtlichen Hierarchiestufen für Frauen und Männer sowie flexiblere Arbeitsbedingungen: "Das ist finanziell attraktiv, denn der Return on Investment von familienfreundlichen Massnahmen beträgt acht Prozent."

Lohn-Transparenz immer noch Tabu

Stichwort Unternehmen: Das Instrument des Lohngleichheitsdialogs, ein Projekt der Sozialpartner und des Bundes, das allen Schweizer Firmen die Möglichkeit bietet, Lohnungleichheiten zwischen den Geschlechtern zu überprüfen, wird allmählich genutzt – sehr zur Freude von Kathrin Amacker, die im Sommer als Leiterin von Kommunikation und Public Affairs in die SBB-Konzernleitung wechselt. "Leider ist es so, dass die tatsächliche Gleichstellung nicht erreicht ist. Das kann man auch auf eine gewisse Zurückhaltung seitens der Frauen zurückführen, die im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen weniger Verantwortung und Lohn fordern und entsprechenden Verhandlungen mit Vorgesetzten nicht selten aus dem Weg gehen."

Die ungerechtfertigte Lohndiskrepanz zwischen Frauen und Männern könnte angefochten werden. Aber ein Gerichtsverfahren einzuleiten, ist laut Leila Straumann mit hohem Aufwand und Risiko verbunden.

Lohndebatten sind zweifelsohne ein Tabu und die eigenen Einkünfte offen darzulegen, scheint derzeit noch ein zu grosser Hemmschuh zu sein. Dennoch ist die Gleichstellungsexpertin überzeugt, dass ein solcher Schritt in Zukunft unausweichlich ist: "Berufstätige Frauen sollten den Mut aufbringen, über ihr Gehalt zu sprechen und müssen zudem lernen, im Rahmen einer Anstellung gezielt zu verhandeln. Aber die Unternehmen kommen nicht darum herum, die Lohnungleichheit mit Instrumenten zu überprüfen und umzusetzen."

Nicht immer nur zaudern

Das Motto lautet also: Klischees überwinden, Mut zeigen und das eigene Interesse bekunden. Dazu gehört auch, nicht immer zu zaudern, wenn das Betreten eines neuen beruflichen Terrains zur Diskussion steht.

Kathrin Amacker möchte Frauen diesbezüglich ermuntern. Oft erinnert sie sich an jenen Moment, als sie sich wegen eines reglementarischen Interessenskonflikts zwischen einem Einsitz in der Swisscom-Konzernleitung und dem Nationalratsmandat entscheiden musste: "Zwar fiel mir der Rücktritt als Nationalrätin sehr schwer, doch war die neue berufliche Herausforderung andererseits äusserst attraktiv."

In den Geschäftsleitungen der 100 grössten Schweizer Unternehmen sind Frauen laut Amacker lediglich mit vier bis fünf Prozent vertreten. "Diese Tatsache hat mich nicht unwesentlich beeinflusst, den Schritt zu wagen und ein gewisses Risiko einzugehen." Im Gegensatz zur Wirtschaftswelt verfügt die Politik über einen höheren Frauenanteil und deshalb müssten sich erwerbstätige Frauen vermehrt austauschen, gemeinsam mit den Männern neue Lösungen erarbeiten und auf Netzwerke zurückgreifen.

Frauen zeigen grosses Interesse

FDP-Mitglied Sibylle von Heydebrand setzt sich dafür ein, dass zahlreiche Anliegen in den verschiedenen Frauenorganisationen ausgiebig diskutiert werden. Das Interesse ist entsprechend gross, haben sich doch Anfang Januar rund 180 Frauen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kirche im Rahmen des von Heydebrands initiierten Anlasses "Neujahr Get Together" zusammengefunden (Bild oben), um Kontakte intensiv zu pflegen.

Gleichzeitig bedauert die Baselbieter Juristin aber auch, dass im Rahmen der Muba, die den "Tag der Frau" dieses Jahr besonders ins Zentrum stellte, lediglich eine Frauenorganisation mit einem Stand vertreten war. "Wer gehört werden will, muss reden", sagte schon Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt. Die Männer machen es den Frauen vor.

7. März 2013

Weiterführende Links:


Chancengleichheits-Preis


Die Regierungen der beiden Basel prämieren jedes Jahr kreative, innovative und wirkungsvolle Projekte oder Massnahmen zur Verbesserung der Chancengleichheit. Der mit 20'000 Franken dotierte Chancengleichheits-Preis unterstützt gleichstellungsfördernde Institutionen oder Unternehmen und macht sie öffentlich bekannt. Er würdigt langfristiges Engagement, originelle und zukunftsfähige Projekte oder Massnahmen für die Gleichstellung von Frauen und Männern. 25 Organisationen, Firmen und Einzelpersonen sind seit 1996 ausgezeichnet worden.

Ausschreibung, Teilnahmebedingungen und Informationen zur vorbereitenden Jury: www.chancengleichheitspreis.ch. Eingabeschluss: Mittwoch, 8. Mai 2013 (Poststempel)

Anschrift:
Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann Kanton Basel-Landschaft
Kreuzboden 1a
4410 Liestal

Online: ffg@bl.ch, www.gleichstellung.bl.ch


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"An den Herd"

"Frauen gehören je länger je mehr an den Herd" – an den Unruheherd!


Dieter Stumpf, Basel



"Die Frau als zweite Geige vom Dienst"

Wir Frauen in der Schweiz haben es weit gebracht, aber noch nicht weit genug. Bei der Einführung des Frauenstimmrechts 1971 hatte ich gehofft, frau könne mit der Zeit den "Tag der Frau" abschaffen. Leider ist es zu früh dafür, die Gleichstellung noch lange nicht erreicht.

 

Woran liegt das? Ein Aspekt mag sein, dass in vielen wirtschaftlichen Führungsgremien nach wie vor die Generation der Patriarchen sitzt. Männer, die im letzten Jahrhundert noch im Geist erzogen worden sind, dass der Mann das Mass aller Dinge zu sein habe. Bis 1988 im ZGB verankert waren Sätze wie "der Mann ist das Oberhaupt der Familie", "der Mann bestimmt den Wohnsitz" etc. Das Eherecht definierte die Frau nicht als Partnerin, sondern bestenfalls als halbmündige Hilfsperson des Gatten. Er durfte z.B. auch ohne ihre Einwilligung über das Familienvermögen verfügen und ihr die Berufstätigkeit verbieten.

 

Diese Einschränkungen überlebten die Einführung des politischen Mitspracherechts für Frauen also um 17 Jahre! Sie prägt noch immer viele Ehen, ebenso die Einstellung zu Frauen allgemein. Die Frau als zweite Geige vom Dienst. Peinlich für eine Nation, die sich als Musterdemokratie begreift. Im Gesetz mag die Gleichstellung mittlerweile verankert sein, in den Köpfen der Ewiggestrigen ist sie es noch lange nicht.


Esther Murbach, Basel


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Weihnachts-Geschichte aus Israel
RückSpiegel


Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.