© Fotos by OnlineReports.ch
"Viel Segen": Original-Polizeimeldung (oben), Altersheim-Inserat (unten)

Christliches Altersheim: Peinlich pietätlos

Im Basler Altersheim St. Johann starb bei einem Brand ein betagter Mann: Heimleitung "dankbar, dass keine Personen zu Schaden gekommen sind"


Von Peter Knechtli


Eine Pietätlosigkeit sondergleichen leistete sich das Christliche Altersheim St. Johann in Basel: In einer Zeitungsanzeige zeigte es sich dankbar, dass beim Brand vom 9. Dezember "keine Personen zu Schaden gekommen sind". Dabei kam laut Polizeimeldung ein betagter Mann ums Leben.


Die Polizeimeldung vom 9. Dezember letzten Jahres liess keine Zweifel offen: "Ein betagter Bewohner des Altersheims St. Johann am St. Johanns-Ring 122 ist heute Dienstag bei einem Zimmerbrand ums Leben gekommen. Der Brand in dem im 2. Stock gelegenen Zimmer war kurz nach halb 10 aus noch unbekannten Gründen ausgebrochen."

Angehörige schockiert

Keinen Monat später, am 2. Januar, meldete sich das Christliche Altersheim in einer Zeitungsanzeige (Rubrik "Perseenlig") in der "Basler Zeitung" zu Wort, in der Stiftung und Heimleitung verschiedenen an der Brandbekämpfung beteiligten Institutionen wie Feuerwehr, Kliniken und Gesundheitsbehörden den Dank aussprachen. In der Anzeige wurde auch die "speditive Abwicklung" des Brandes durch die Versicherungen gelobt und festgehalten, dass die beeinträchtigten Zimmer noch vor Weihnachten wieder bezogen werden konnten. Bevor "allen viel Segen" gewünscht wird, folgt der bemerkenswerte Satz: "Vor allem sind wir dankbar, dass durch den Brand keine Personen zu Schaden gekommen sind."

Diese Passage hat nach Informationen von OnlineReports nicht nur Angehörige des Verstorbenen, sondern auch Leute im Quartier "schockiert", die mit den Verhältnissen vertraut waren, und aufgrund der Polizeimeldung davon ausgingen, der Mann sei an den Folgen des Brandes gestorben: Kein Wort des Bedauerns oder des Trostes seitens der Heimleitung darüber, dass mindestens in jenem Zimmer, von dem der massive Brand ausging, ein Mensch verstorben war. Der hochbetagte, an den Rollstuhl gefesselte Mann war nach Angaben eines Augenzeugen vom Brand stark gezeichnet aufgefunden worden.

"Wie Zunder"

Laut Markus Melzl, dem Sprecher der Basler Staatsanwaltschaft, ist bisher erhärtet, dass der Pensionär "nicht am Brand gestorben" ist, sondern bereits vor Brandausbruch. In seiner Lunge seien "keine Rauchpartikel" gefunden worden. Bisher ungeklärt sei allerdings, welches die Brandursache war. Der Betroffene selbst war Raucher. Ob eine brennende Zigarette den Brand auslöste, ist nicht erhärtet. Für Feuerwehrleute war überraschend, wie rasch sich das Feuer ausbreitete. Melzl: "Es ging ab wie Zunder."

Diese neusten Erkenntnisse, wonach der Pensionär nicht an den Folgen des Brandes gestorben war, sind bisher der Öffentlichkeit nicht bekannt.

Bisher keine Stellungnahme der Heimleitung

OnlineReports hätte von der Heimleitung gern gewusst, wie sie dazu kam, einen - unabhängig von der Todesursache - tragischen Fall auf diese Weise schön zu reden. Dies gegenüber einer Bevölkerung, die bisher im Glauben war, der Brand habe dem Mann das Leben gekostet. Auf entsprechende Anfragen hat die Heimleitung erst nach Publikation geantwortet.

Dabei soll nicht der gute Wille des Pflegepersonals in Zweifel gezogen werden. Dennoch hätte die Öffentlichkeit Anspruch auf die Beantwortung unbequemer Fragen: Wie kann es dazu kommen, dass morgens um halb zehn Uhr ein derartiger Brand ausbrechen kann, ohne dass er rechtzeitig vom Personal bemerkt wurde? Haben die Brandmelder rechtzeitig Alarm ausgelöst und wurde der Alarm rechtzeitig vom Personal erkannt? Weshalb war der Hinweis auf die angebliche Unversehrtheit von Pensionären und Personal notwendig, wenn - abgesehen vom Todesfall vor dem Brand - deutlich mehr als ein halbes Dutzend Personen hospitalisiert werden musste?

8. Januar 2004


Stellungnahme von Bernhard Meyer, Leiter des Christlichen Altersheims St. Johann

"Der Brandfall hat uns alle im Altersheim erschüttert. Die Sorge, wie es dem verstorbenen Pensionär ergangen sein möge, beschäftigte uns alle am meisten. In dieser Sorge versuchten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu seinem Zimmer vorzustossen. In dieser Betroffenheit habe ich im Interview mit TeleBasel den Angehörigen das Beileid ausgesprochen.

Aus dem Gedächtnis meine ich, es seien 11 Mitarbeitende gewesen, die zur Abklärung wegen Rauchvergiftungen in die Notfallstation gebracht wurden. Eine schwangere Mitarbeiterin wurde zur Sicherheit über Nacht behalten. Alle anderen konnten nach kurzer Zeit das Spital wieder verlassen. Schäden sind keine entstanden. In der Verarbeitung des Ereignisses ist uns bewusst geworden, wie sehr uns die professionelle Hilfe zugute gekommen ist. Die Dienste von Feuerwehr und Sanität sind sicher selbstverständlich, aber nach so einem Erlebnis sieht man diese Einrichtungen und vor allem die Menschen, die sich darin einsetzen, anders. Darum wollten wir ein Dankeschön sagen. Weil wir es nicht einfach für selbstverständlich halten.

Und dann kam uns die Idee, dies öffentlich zu tun - was mir nun offensichtlich und gründlich missraten ist.

Nachdem wir die Mitteilung der Polizei erhalten hatten, dass unser Pensionär bereits vor Brandausbruch gestorben sei, bedeutete dies für uns eine grosse seelische Entlastung. Diese Information wollte ich darum mit hinein nehmen. Vor Aufgabe des Inserates fragte ich bei der Polizei nach, ob die Angehörigen informiert seien. Mir wurde geantwortet, dass sie als erste die Information erhalten hätten. Daraufhin habe ich den Satz angefügt, den Sie nun als peinlich pietätlos ankreiden.

Ich gebe Ihnen Recht, dass die Öffentlichkeit nicht informiert war. Es wäre besser gewesen, nur auf den Befund hinzuweisen, und nicht nur unserer eigenen Befindlichkeit Ausdruck zu geben. Aber es war nicht meine Intention, auch nur irgend etwas schön zu reden. Ich bedaure es sehr, wenn ich durch das Inserat Empfindungen und Gefühle zusätzlich verletzt habe. Ich werde mich auch direkt bei seiner Tochter entschuldigen.

Was die laufenden Untersuchungen betrifft, bin ich nicht auf dem neuesten Stand wegen meiner krankheitsbedingten Abwesenheit. Es sind aber eine Reihe von offenen Fragen vorhanden, deren Beantwortung bzw. Ergebnisse für mich von dringendstem Interesse sind."

 

8. Januar 2004


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Sollte hier etwas unter den Tisch gekehrt werden?"

Es ist ja schon schlimm genug, einen derart 'unchristlichen' und augenscheinlich äusserst egoistischen Zeitungsartikel des Dankes unter der Rubrik 'Perseenlig' zu veröffentlichen, was sicherlich nichts mit der Verarbeitung der Ereignisse nach dem Brand im Altersheim zu tun hat. Vielmehr sollte hier doch offensichtlich in eigener Sache geworben werden oder gar etwas unter den Tisch gekehrt werden, indem man sich nun als Danksager hinstellt.

 

Die Grundidee, den Helfern einen Dank auszusprechen, ist ja in Ordnung. Aber da doch ein Todesfall zu beklagen ist - und hier spielt es eigentlich keine Rolle, ob der Betagte schon vor dem Brandausbruch gestorben ist oder nicht - tut man so etwas sicherlich nicht öffentlich in der Zeitung. Und erst noch ohne auf die näheren Umstände einzugehen. Aber der Heimleiter bestätigt in seinem Rechtsfertigungsversuch nun noch einmal mehr, wie sehr es ihm um das Instandsetzen des Heimes und die Mitarbeit seiner Angestellten und anderen Helfer gegangen ist und viel weniger um die betagten Heimbewohner und hier zusätzlich noch um die Angehörigen des zu beklagenden Todesfalles.

 

Es ist schon bemerkenswert, wie sehr sich der Heimleiter bemüht, anfangs mit 'wir' und 'alle' etc. zu jonglieren und schlussendlich auf den Punkt kommt, dass lediglich er und nicht mehr 'wir' ein Interesse an den offenen Fragen haben. Moralischer Anstand und Pietätsgefühl sollten für einen Heimleiter eines christlichen Altersheimes Grundvoraussetzung für seine Tätigkeit sein, was im vorliegenden Fall jedoch nicht sehr ausgeprägt zu sein scheint.

 

Die offenen Fragen werden der Öffentlichkeit wahrscheinlich nicht beantwortet werden, aber dennoch bleiben sie bei vielen Quartierbewohnern präsent und werfen sicherlich kein gutes Licht auf das Christliche Altersheim St. Johann und dessen Heimleiter.


Nicole Quintana, Basel


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Dass einzige Problem, dass ich habe, wenn ich mit meiner Frau arbeite, ..."

NZZ am Sonntag
vom 8. Oktober 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

... ist dass mit der Orthografie, wenn dass Korrektorat aus Kostengründen nach Bosnien ausgelagert wird.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.