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"Absolute Staatshörigkeit": Gemeindeoberhäupter als de Courten-Supporter

Der bisher schärfste Angriff auf Regierungsrats-Kandidatin Schweizer

Sechs bürgerliche Baselbieter Gemeinde-Oberhäupter: Muttenzer SP-Politikerin sei "nicht teamfähig", Konkurrent de Courten schon


Von Peter Knechtli


Sechs bürgerliche Gemeindepräsidien sprechen der Baselbieter SP-Regierungsrats-Kandidatin Kathrin Schweizer die Teamfähigkeit ab. Diese Eigenschaft bringe dagegen SVP-Kandidat Thomas de Courten mit. Es war der bisher schärfste Angriff auf die linke Bewerberin, die die SP in die Regierung zurückführen will.


Von einem Wahlkampf im Baselbiet war bisher öffentlich noch wenig zu spüren. Die Kämpfe in der grossen Arena sind noch ausgeblieben, doch die Flügel-Stürmer sind in den Startlöchern. Heute Montagmorgen stellten sich in Liestal sechs Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten von SVP, FDP und CVP den Medien, um für die Verteidigung des bürgerlichen Besitzstands von vier der fünf Regierungssitze zu werben – vorausgesetzt, der grüne Sicherheitsdirektor wird grosszügigerweise nicht dem bürgerlichen Lager angerechnet.

Nicole Nüssli (FDP, Allschwil), Jaqueline Blatter (CVP, Pfeffingen), Peter Riebli (SVP, Buckten), Christine Mangold (FDP, Gelterkinden), Giorgio Lüthi (CVP, Münchenstein) und Ermando Imondi (SVP, Zwingen), auf dem Bild von links nach rechts, traten mit einer einzigen Botschaft an: SVP-Nationalrat Thomas de Courten anstelle der nicht mehr antretenden Baudirektorin Sabine Pegoraro (FDP) in die Regierung.

Der eine Teil der gespaltenen CVP

Das war gewiss keine einfache Aufgabe, zumal das bürgerliche Lager in dieser Frage gar nicht geschlossen ist und führende CVP-Exponentinnen de Courten schon als "Parteisoldaten" und "Hardliner" charakterisiert hatten. Doch da die CVP in dieser Frage gespalten ist, konnten die beiden CVP-Gemeindepräsidien in ausgleichender Gerechtigkeit ins Hohelied auf den Rünenberger Politiker einstimmen.

Immer wieder war vom "Team" die Rede, vom "Vierer-Team", vom "bürgerlichen Vierer-Team". Der allenfalls Neue Thomas de Courten sei, eingebunden mit den Bisherigen Monica Gschwind, Anton Lauber und Thomas Weber bestens befähigt, in den Grundsatzfragen Bildung, Finanzen, Wirtschaftsförderung, Raumplanung und Sozialhilfe "einen partei- und gesellschaftsübergreifenden Konsens" zu finden.

Haupt-Fokus Strassenbau

Wie die amtierenden sei seine Parteikollege auch einer, der das Laufental "sehr gut kennt" und "oft in unserer Region anzutreffen ist", lobte der Zwingener Gemeindevater Imondi, der gleich auch die Direktionsverteilung verkündete: "Als neuer Vorsteher der Bau- und Umweltschutzdirektion" werde de Courten "für das Laufental ein Gewinn sein", weil er für Investitionen in den Strassenbau wie den Vollanschluss Aesch, die Kernumfahrung von Laufen oder die Entlastung des Knotens Angenstein vorwärts mache und überdies über eine "gute Vernetzung in Bundesbern" verfüge und im Bundeshaus "als Türöffner" dienen könne.

Auch die Allschwiler Gemeindepräsidentin hob es als wichtig hervor, dass die Baudirektion "auch in Zukunft von einer Person geführt wird, welche dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, insbesondere der Realisierung dringend benötigter Strassenbau-Projekte, die entsprechende Priorität einräumt". Denn: "Die Unternehmen im Bachgraben schreien nach einer guten Verkehrsanbindung". Dies trifft durchaus zu. Nur: Von einem ökologischen Strategie-Ansatz, wie ihr FDP-Präsidentin Petra Gössi ihrer Partei angesichts der aufschäumenden Klimadebatte verschreiben will, war nicht ansatzweise zu hören.

Ideologie als Kampf-Argument

"Schalmeienklänge", wie ein Kollege von der "Basler Zeitung" meinte, sandten die Gemeindevertreter auch in Richtung Kanton aus, obschon die zwischen den beiden Ebenen in der vergangenen Legislatur zuweilen Disharmonien dominierten: "Wir hatten immer ein gutes Gehör in Liestal", tönte es, oder: "Wir haben eine Regierung, die die Gemeinden ernst nimmt." Und erst noch sozial agiert, indem sie – wenn auch nur unter dem Druck einer SP-Initiative – die Prämienvergünstigung angehoben hat.

Dass das Lob auf de Courten und die Kantonsregierung eigentlich als Angriff auf die SP-Kandidatin Kathrin Schweizer verpackt war, blieb erst nur zwischen den Zeilen spürbar. Da ging die Rede von einer "Ideologie der absoluten Staatshörigkeit", von einer "ideologischen Prägung", von "ideologisch geführter Politik" oder von "einseitigem Agieren". Damit immer gemeint war, ohne dass der Name fiel: Kathrin Schweizer.

Rollenwechsel nicht zugetraut

Erst als Journalisten das Sextett mit Fragen kitzelten, brach der Angriff auf die gefürchtete SP-Aspirantin offen heraus. Die Muttenzer Land- und Gemeinderätin sei zwar "kein Weltuntergang", aber sie sei "nicht ganz teamfähig". Plötzlich erhielt sie sogar dasselbe Etikett wie ihr rechtsbürgerlicher Kontrahent: "Man darf in der Regierung nicht Parteisoldat sein." Gemeint war: Parteisoldatin.

Angesprochen auf den unumgänglichen Rollenwechsel beim Übertritt von der Opposition in die Regierung hiess es, "Kathrin Schweizer wechselt dabei das Hemd eben nicht". Das entscheidende Qualitätsmerkmal sei die "Kompromissfähigkeit, aber auch die Persönlichkeit", die bei de Courten vorhanden seien.

Ein eigenes Konkordanz-Verständnis

Dass eine Partei mit einem Wähleranteil von 22 bis 24 Prozent (Ergebnisse 2015) in der Regierung nicht vertreten sein soll, erschien den sechs Gemeinde-Oberhäuptern nicht als einen Verstoss gegen die Grundsätze der Konkordanz. Die Einbindung der wichtigsten Akteure in den politischen Entscheidungsprozess, sagte Giorgio Lüthi, sei auf der Stufe des Parlaments wichtig, nicht auf jener der Regierung.

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18. Februar 2019

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"Erschreckend schlechtes Erinnerungsvermögen"

In ihrer unqualifizierten Kritik beschränken sich die sechs Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten nicht auf haltlose Verunglimpfungen der SP-Regierungskandidatin Kathrin Schweizer. Weil sachlich begründete Argumente fehlen, werden sogar tatsachenwidrige Behauptungen in die Welt gesetzt.

So bedankt sich die Gelterkinder Gemeindepräsidentin bei der bürgerlichen Regierung für die Unterstützung des Neubaus des Hallenbads in ihrer Gemeinde. Tatsache ist, dass der Beitrag von CHF 5 Millionen aus dem Swisslos-Sportfonds von der Regierung bereits im Jahr 2014 auf Antrag von SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli beschlossen wurde. Entweder steht es um das Erinnerungsvermögen des Gelterkinder Gemeindeoberhaupts erschreckend schlecht bestellt oder im Interesse der bürgerlichen Wahlpropaganda wird notfalls auch klare Unwahrheiten gegriffen.


Stefi Zemp, SP-Landrat, Sissach




"Panische Angst der Rechtsbürgerlichen"

Rechtsbürgerliche müssen panische Angst davor haben, dass eine SP Vertreterin im Regierungsrat sitzt. Rechtsbürgerliche können dann weniger tun, was sie wollen, ihnen wird stärker auf die Finger geschaut. Die grösste "Fähigkeit" dieser obigen GemeindevertreterInnen besteht im sich ausrichten in den Wind. Mit dem Strom schwimmen ist das wichtigste.


Ruedi Basler, Liestal




"Beaucoup de bruit"

Les fûts vides font beaucoup de bruit, würde man in Frankreich sagen.


Edi Gysin, Langenbruck




"Salto Mortale"

Mit dem Gemeindepräsidenten G. Lüthi aus Münchenstein und meiner Wenigkeit hat Christine Mangold bis zum 10. Februar 2019 gegen die Wirtschaftskammer-/HEV-Mehrheit des Landrats das Mehrwert-Abgabe-Gesetz bekämpft. Diese Bürgerlichen (SVP, FDP, CVP-Namenliste) haben sich alle für die unfaire zentralistische Lösung eingesetzt und so die Gemeinden im Regen sitzen gelassen. Und jetzt wünscht sich dieses Paar den Hardliner de Courten – einst rechte Hand von HR Gysin – zum Regierungsrat. Salto Mortale!


Werner Strüby, Reinach




"Wohl noch nie Kontakt mit Kathrin Schweizer"

Wenn es nicht zum Heulen wäre, müsste man lachen. Es ist schwer zu vermuten, dass diese sechs Gemeinde-"Oberhäupter" wahrscheinlich noch nie Kontakt hatten mit Kathrin Schweizer, sonst würden sie nicht solche Meinungen von sich geben. Gut ist, dass es etliche Bürger gibt, die das viel besser sehen und wissen. Diese sechs Gemeindechefs haben de Courten ungewollt keinen Gefallen gemacht, das Gegenteil ist der Fall.


Bruno Heuberger, Oberwil




"Gemeindepräsidien mit akutem Gedächtnisverlust"

Es kann nur spekuliert werden, was die sechs Gemeindepräsidien dazu gebracht hat, Kathrin Schweizer fehlende Teamfähigkeit vorzuwerfen. Dies ist – wie auch die übrigen völlig frei erfundenen Vorwürfe – erwiesenermassen falsch. Scheinbar soll nun eine Schlammschlacht losgetreten werden, da sachliche Argumente gegen die hervorragende Regierungsrats-Kandidatin fehlen.

Und bei den sechs Gemeindepräsidien muss man leider befürchten, dass akuter Gedächtnisverlust vorliegt. Denn gerade den Gemeinden hat die bürgerliche Regierung in den letzten knapp vier Jahren viel Ärger und unnötige Arbeit beschert. So mussten die Gemeinden beispielsweise die Fairness-Initiative lancieren, um den Schaden, den die bürgerliche Regierung bei den Gemeinden anrichten wollte, vermeiden zu können.

Unsere kantonale Exekutive braucht dringend eine fähige und unabhängige Regierungsrätin, die dem Volk und den Gemeinden verpflichtet ist. Eine weitere Person, die sich der bürgerlichen Einheits-Ideologie anschliessen muss, bringt das Baselbiet nicht weiter. Deshalb wählen wir Kathrin Schweizer in den Regierungsrat.


Roland Laube, Felix Jehle, Martin Rüegg, Gemeinderäte, Gelterkinden




"Eine peinliche Vorstellung"

Das war ja wohl eine peinliche Vorstellung der "Gemeindescheeefs" aus sechs Dörfern und die "beste" Äusserung ist die kecke und vorwitzige Aussage von Giorgio Lüthi, immerhin Preesi von Münchenstein: Konkordanz sei auf Stufe Parlament wichtig, nicht auf jener der Regierung. Hat Herr Lüthi da vor dieser "Vorstellung" irgend etwas falsches geraucht oder "gesoffen" (sorry für diesen Ausdruck)?


Albert Augustin, Gelterkinden




"Wirre bürgerliche Politik"

Der Parteipräsident der SVP, Oskar Kämpfer, hatte nach der Kantonsspital-Abtimmung nichts Gescheiteres zu tun, als die undankbaren Städter zu tadeln. Finanziell müssten immer die Baselbieter zuschiessen. Die Gemeindepräsidentin von Allschwil (FDP) möchte, dass die Regierung endlich die Strassen adäquat ausbaut. Dieser wirren bürgerlichen Politik kann nur mit der Wahl von Kathrin Schweizer entgegengetreten werden.


Peter Bächle, Basel




"Kleinliches Denken"

Im Gespräch mit Kathrin Schweizer habe ich den Eindruck einer Politikerin mit Herz, Fach- und Sachkenntnissen erhalten. Wenn den Gegnern nichts anderes einfällt, als mit dem Begriff "nicht teamfähig" zu argumentieren, zeugt das von kleinlichem Denken. Danke an die sechs – mit ihrer Haltung haben sie mir erst Recht Grund gegeben, Kathrin Schweizer zu wählen.


Doris Vögeli, Gemeinderätin, Reinach




"Kathrin Schweizer ist die bessere Kandidatin"

Kathrin Schweizer wird von bürgerlicher Seite auf eine Art attackiert, welche ich auch als bürgerliche Politikerin als unschön empfinde. So agieren gewöhnlich Menschen, welche keine anderen Argumente haben.

Ich kenne beide und habe beide als Landratskollegen erlebt. Diese Erfahrung hat keiner der Gemeinderatspräsidenten oder Präsidentinnen, welche sich da geäussert haben. Kathrin war stets offen und hörte den Kollegen zu. Sie ist und war ehrlich mit Gleichgesinnten, aber auch mit ihren Gegnern.

Es ist grundsätzlich jedem selber vorbehalten, eine Meinung zu haben. Nur wird der eigene Kandidat nicht besser, wenn man versucht die Gegenkandidatin schlecht zu machen. Wer beide Personen kennt und mit ihnen im Landrat zu tun hatte, kann nicht zum Schluss kommen, dass Thomas De Courten der bessere Teamplayer und kein Hardliner sei. Wenn sich Thomas De Courten in Zukunft für den Kanton Baselland und wenn möglich auch für unsere Region in Bern als SVP-Nationalrat verstärkt einsetzt, so habe ich auch nichts dagegen einzuwenden.

Ich persönlich, wie auch die CVP Baselland an ihrer Parteiversammlung, unterstützt die bisherigen bürgerlichen Kandidaten Lauber, Weber und Gschwind. Und als Verfechterin der Konkordanz auch die Kandidatur von Kathrin Schweizer. Sie ist meiner Meinung nach die bessere und sicher kommunikativere Kandidatin als Thomas De Courten und bereit, gute Kompromisse zu erarbeiten.


Christine Gorrengourt, e. Landrätin CVP und Gemeinderätin CVP, Ettingen




"Bürgerliche Wahlkampf-Entgleisung"

Echt, da ist mir fast der Apfel im Hals stecken geblieben. Kathrin Schweizer soll nicht teamfähig sein? Welch ungeheuerlicher Vorwurf. Wer diesen Vorwurf ausspricht, kennt Kathrin Schweizer nicht. Heisst eine andere Meinung haben, nicht teamfähig sein?

Für mich sind Politiker und Politikerinnen dann gut, wenn sie sich gegenseitig zuhören und gemeinsam nach dem für alle Seiten bestmöglichen Kompromiss suchen. Und genau das ist eine der Stärken von Kathrin Schweizer. Auffällig ist, dass kein bürgerlicher Politiker und keine Politikerin aus Muttenz, der Gemeinde, in welcher Kathrin Schweizer als Gemeinderätin wirkt, sich für diese bürgerliche Wahlkampf-Entgleisung zur Verfügung gestellt hat. Sie wissen alle, dass die Zusammenarbeit mit Kathrin Schweizer konstruktiv ist.

Wünscht sich die Mehrheit der bürgerlichen Wählenden tatsächlich, dass sich unsere Basellandschaftliche Regierung nur noch aus rechten Politikern zusammensetzt. Das kann ich nicht glauben.

Am 31. März 2019 haben wir die Möglichkeit, für eine gerechtere Lösung zu sorgen und mit Kathrin Schweizer eine faire, teamfähige, offene und soziale Stimme fürs Baselbiet zu wählen, ganz nach ihrem Motto: Zukunft statt Abbau.


Annemarie Spinnler, Gelterkinden




"Noch nie eine Klage über mangelnde Teamfähigkeit"

Drei Gemeindepräsidentinnen und drei Gemeindepräsidenten – (das heisst 6 von 86!) – schauen in eine Glaskugel. Die Kugel verrät ihnen, Kathrin Schweizer sei nicht team- und kompromissfähig. Leider verrät die Glaskugel keine Argumente und keine Erfahrungen, die das Urteil begründen würden.

Die Behauptung ist nicht originell. Sie wird seit Jahrzehnten gegen SP-Regierungskandidatinnen und -kandidaten erhoben. Kathrin Schweizer ist Gemeinderätin in Muttenz, herausragend bestätigt bei der Wiederwahl. Als Einwohner von Muttenz hörte ich bislang noch nie eine Klage über ihre mangelnde Teamfähigkeit im Gemeinderat.

Während meiner eigenen Zeit als Regierungsrat erinnere ich mich an einige Sternstunden an unseren Sitzungen. Zunächst waren sich alle einig, bis ein einzelnes Mitglied auf einen bisher unbedachten Mangel aufmerksam machte oder einen völlig unerwarteten Gesichtspunkt einbrachte. Das ist die wahre Teamfähigkeit. Da erhoffe ich mir von Kathrin Schweizer viel.


Peter Schmid, e. Regierungsrat, Muttenz




"Spurlos an den Gemeindevertretern vorbei"

Die Einbindung der wichtigsten Akteure in den politischen Entscheidungsprozess sei auf der Stufe des Parlaments wichtig, nicht auf jener der Regierung, meinen die sechs Gemeindepräsidien, welche die Wahl von Kathrin Schweizer in den Regierungsrat zu verhindern versuchen.

Mit Verlaub: Die Konkordanz ist in einem Parlament, welches im Proporzverfahren gewählt wird, ohnehin gegeben. Konkordanz schweizerischer Prägung bezieht sich auf die Vertretung in der Regierung. Die Diskussionen auf nationaler Ebene, wie die vier grossen Parteien in der Schweiz in den Bundesrat eingebunden werden sollen, scheinen an den Gemeindevertretern offensichtlich spurlos vorbeigegangen zu sein.


Philipp Bollinger, Bottmingen




"Strategie der Entwertung"

Beim Lesen dieses Artikels dachte ich kurz, es gäbe eine Verwechslung der Kandidaten. Erlebe ich doch Kathrin Schweizer als dossiersicher und sozial sehr kompetent und wirksam. Ihr Engagement für die Schwachen und Menschen ohne Lobby ist beispielhaft. Dass ihre Klarheit und Zielstrebigkeit für die sozialen Anliegen, auf der Ebene der soziale Kompetenzen ausgelegt werden, zeugt für mich von einem unfairen Arbeitsstil.

Interessant finde ich auch, dass Personen, die Kathrin Schweizer soziale Kompetenzen absprechen, selber eine Strategie der Entwertung anwenden.


Priska Jaberg-Zeller, Landrätin EVP, Bubendorf



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"Wir von der SP setzen uns vor allem für den unteren und mittleren Mittelstand ein. Also etwa 80 Prozent der Bevölkerung. Und für die oberen 20 Prozent sind die bürgerlichen Parteien zuständig."

Kaspar Sutter
am 31. August 2020
am Wahl-Podium der
Handelskammer beider Basel
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Die pfiffigste Aussage des Abends.

Frisch pubertiert

Bitte so lange wie möglich

RückSpiegel

 

Das SRF-Regionaljournal und die BZ nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Peifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.
 

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.

Der Deutsche Florian Röthlingshöfer wird neuer Direktor der Schweizerischen Rheinhäfen und Nachfolger von Hans-Peter Hadorn, der Ende Jahr abtreten wird.

Patricia von Falkenstein, die Präsidentin der Liberalen LDP, wird als Nachfolgerin von Helmut Hersberger neue Präsidentin des Hauseigentümer-Verbandes Basel-Stadt.

Roman Brunner (Muttenz) wird per 1. November 2020 neuer Präsident der Baselbieter SP-Landratsfraktion als Nachfolger von Miriam Locher, die sich für das Amt der Parteipräsidentin bewirbt.

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.

Der Kanton Basel-Stadt, die IWB und Pro Innerstadt Basel gaben heute den offiziellen Startschuss für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen.

Weil bei Bauarbeiten am Hochbergerplatz ein Stromkabel durchtrennt wurde, kam es am 30. Juli kurz vor 7.30 Uhr in Teilen von Kleinhüningen zu einem Stromunterbruch.

Die Friedhöfe Basel schreiben die Dienstleistungen für die Einsargung und die Überführung von Verstorbenen im Rahmen der unentgeltlichen Bestattung neu aus.

Die Universität Basel hat entschieden, ihren Dies academicus auf Grund der Corona-Pandemie nicht durchzuführen.

Die Baselbieter Corona-Abklärungs- und Teststation befindet sich neuerdings im Spenglerpark in Münchenstein.

Daniela Martin wird neue Geschäftsführerin der Basel Sinfonietta.

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.