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"Die politische Ecke schon diskutieren": EBL-Vizepräsident de Courten

Neues EBL-Präsidium: de Courten will noch nicht herausrücken

Verlässlichen Quellen zufolge strebt der SVP-Nationalrat die Nachfolge von Erich Geiser an / Fraglich, ob er im Verwaltungsrat eine Mehrheit hat


Von Peter Knechtli


An der Spitze der Nachhaltigkeits-Pionierin Elektra Baselland (EBL) zeichnet sich ein Wechsel ab: Erich Geiser tritt in einem Jahr zurück. Das Scharren um seine Nachfolge beginnt. Einer der möglichen Interessenten: SVP-Nationalrat Thomas de Courten. Der 52-jährige Gegner der "Energie-Strategie 2050" ist nicht unumstritten.


Der Tod kam unangemeldet, die Nachfolgeregelung in Windeseile: Am 5. August 2015 starb Reinhold Tschopp, der damalige Präsident der Elektra Baselland (EBL) und Chef des Waldenburger Metallveredelungs-Betriebs "Rero AG", während einer Wanderung im Berner Oberland im Alter von 60 Jahren an einem Herzversagen. Von einem Tag auf den andern musste der Vizepräsident das Steuer des Liestaler Energieversorgers übernehmen: Der Bennwiler Bauingenieur Erich Geiser.

Der Schnellwechsel gelang ohne Beeinträchtigung des Tagesgeschäfts, das damals der langjährige Direktor Urs Steiner mit sicherer Hand steuerte. Nach Steiners letztjähriger Pensionierung sitzt seit knapp einem Jahr mit Tobias Andrist ein Vertreter der jungen Generation auf dem CEO-Sessel der EBL.

Geiser-Nachfolge schon ein Thema

Auch im Verwaltungsrat zeichnen sich Veränderungen ab: Es ist kein Geheimnis, dass Erich Geiser auf die Delegiertenversammlung vom Juni 2020 hin statutengemäss aus dem Verwaltungsrat ausscheiden muss. Der frühere Buss AG-CEO Beat Sturzenegger tritt zurück und im Jahr 2021 wird auch der frühere Sissacher Gemeindepräsident Rudolf Schaffner als Vertreter der Dorfgenossenschaften im Strategieorgan turnusgemäss abgelöst.

Somit wird sich spätestens in einem Jahr die Frage stellen, wer das EBL-Präsidium übernehmen wird. Entschieden ist noch nichts – und dennoch wird Amtsinhaber Geiser auch von Delegierten jetzt schon gefragt, wer denn seine Nachfolge antreten werde, wie er gegenüber OnlineReports erklärte. Bisher hat noch keiner der Papabili den Schleier gelüftet.

Christoph Busers klare Absage

Hingegen schaffte Verwaltungsrat Christoph Buser auf Anfrage von OnlineReports unmissverständlich Klarheit: Eine Kandidatur für das Präsidium komme nicht in Frage, weil es sich mit seiner Funktion als Direktor der Wirtschaftskammer Baselland und FDP-Landrat nicht vereinbaren lasse: "Ich bin zu nahe an der Politik und will Interessenskonflikte vermeiden."

Doch ein Name von möglichen Ambitionierten, der immer wieder fällt, ist jener von Thomas de Courten. Der Rünenberger SVP-Nationalrat firmiert seit 2016 als Vizepräsident und ist als Verwaltungsrat mit den laufenden EBL-Geschäften vertraut, mag sich aber nicht in die Karten blicken lassen.

Es sei "definitiv zu früh", die OnlineReports-Frage, ob er das Präsidium anstrebe oder nicht, zu beantworten. Der Verwaltungsrat werde sich "sicher rechtzeitig und sorgfältig" mit der Geiser-Nachfolge auseinandersetzen. De Courten: "Ich werde dieser Diskussion nicht öffentlich vorgreifen."

"Sicher ein valabler Kandidat"

Auf die Frage nach seiner Bereitschaft, für Kontinuität im Unternehmen zu sorgen, schreibt de Courten, nicht ohne der operativen Leitung ein Kränzchen zu winden: "Ich trage den strategischen und unternehmenspolitischen Kurs der EBL schon nur deshalb vorbehaltlos mit, weil ich bei dessen Erarbeitung und Beschlussfassung mit dabei war, mich einbringen konnte und überzeugt bin, dass wir die anstehenden Herausforderungen – zusammen mit einer tollen Geschäftsleitung und motivierten, kompetenten Mitarbeitenden - auf diesem Weg am erfolgversprechendsten für die EBL meistern werden."

Wie Buser ist aber auch de Courten sehr "nahe an der Politik", was ihn nicht stört. "Er wäre sicher einer der valablen Kandidaten", meint Präsident Geiser und betont, dass seine Nachfolge verwaltungsratsintern "noch nicht diskutiert" wurde.

Nein zur "Energiestrategie 2050"

Sondierungen, die OnlineReports über längere Zeit vornahm, lassen eine Favoritenrolle de Courtens indes nicht erkennen. Es herrschen Zweifel vor, ob er den Ausstieg aus der Atomenergie überzeugend mitträgt. In der Abstimmung im Nationalrat vom 30. September 2017 lehnte der Rünenberger die "Energiestrategie 2050" ab, während sie alle fortschrittlichen Energieversorger guthiessen, wie Berner Parlamentarier berichten, denen de Courten keine besondere energiepolitische Kompetenz verkörpert.

Sauer stösst ihnen eine Motion auf, mit der de Courten laut einem regionalen Parlamentskollegen "auf dem Niveau des härtesten Naturschützers" den Bundesrat beauftragen will, den Mindestabstand von Windkraftanlagen zu Siedlungsgebieten auf mindestens das Zehnfache der Höhe der Windkraftwerke festzulegen und diesen Mindestabstand gesetzlich zu verankern."

Träte eine solche Regelung in Kraft, dann wäre eine Windnutzung im Baselbiet kaum mehr möglich – sicher aber nicht auf dem Schleifenberg bei Liestal, wo die EBL in den letzten Jahren Windmessungen vornahm, das Projekt aber letztes Jahr sistierte. Das erträgt sich schlecht mit einem regionalen Unternehmen, das schweizweit zu den Vorreitern einer nachhaltigen Energiepolitik gehört.

Keine bestechende Sitzungs-Präsenz

Vertraute von EBL-Verwaltungsräten berichten, dass der Rünenberger Mehrfach-Mandatsträger an Sitzungen nicht durch eine beeindruckende Präsenz besteche. Sie fürchten auch, de Courten könnte seine Politik der Polarisierung in die EBL tragen und damit Unruhe unter der operativen Leitung und den Delegierten auslösen. Schliesslich hörte OnlineReports die Meinung, seit seinem klaren Misserfolg in den Regierungsratswahlen vom Frühling trage er das Image des Verlierers.

Im Wahlkampf musste de Courten den Titelschmuck "BR-SPRG" als im Berufsregister Eingetragener auf Geheiss der PR-Gesellschaft entfernen, weil er dem Verband längst nicht mehr angehört. Dennoch figuriert der falsche Status auf der offiziellen Parlaments-Website unverändert weiter.

Wollte de Courten Interesse am Mandat anmelden, so Geiser zu OnlineReports, "müsste man die politische Ecke mit ihm schon diskutieren", denn "das Verlassen unseres Kurses ist kein Thema".

Schafft es ein Newcomer?

Schon an der Delegiertenversammlung am 6. Juni könnten Fragen zum Präsidium auftauchen, auch wenn das Traktandum dann noch nicht zur Diskussion steht. Angesetzt ist hingegen die Wahl von zwei neuen Verwaltungsräten. Vorgeschlagen werden der Sissacher Privatbanker Martin Thommen ("Lombard Odier") und die Sissacher "Eptinger"-Verwaltungsrats-Präsidentin Damaris C. Buchenhorner.

Laut Präsident Geiser wählt die Delegiertenversammlung zwar die Verwaltungsräte. Dieses Organ konstituiert sich aber selbst. So soll es bis kommendem Frühjahr das neue Präsidium wählen, das den Delegierten an der  Jahresversammlung im Juni 2020 kommuniziert wird.

Nicht ausgeschlossen ist, dass in einem Jahr eines der nun neu zu wählenden Verwaltungsrats-Mitglieder an der Spitze des Strategie-Organs sitzen wird. Martin Thommen war bisher telefonisch nicht zu erreichen. Auf der Website von "Lombard Odier" steht der Satz: "Nachhaltigkeit hier neu denken."

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27. Mai 2019

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"Eventuell ein Bremsklotz"

Die Frage von Herrn Troxler kann eventuell so beantwortet werden: Er sucht einen gut bezahlten Job und wenn's nötig wird, betätigt er sich eventuell als Bremsklotz, wenn die EBL zu Gunsten vom Klima gewisse Entscheidungen treffen muss, was bestimmten Kreisen nicht passen wird.


Bruno Heuberger, Oberwil




"Keine politische Linie erkennbar"

De Courten lässt keine politische Linie erkennen; er dreht sich nach dem Wind, ist aber deswegen noch kein Windrad und kann seine Opposition gegen Windenergie und Energiestrategie nicht verbergen. Was sucht De Courten also?


Dieter Troxler, Rünenberg




"Bock zum Gärtner"

De Courten als Chef der EBL – da würde man den Bock zum Gärtner machen.


PJ Wassermann, Hersberg



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Theater Basel

"Verlorene Illusionen"
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"Gemeinden zufrieden mit ihrem Verband (VBLG)"

Verband Basellandschaftlicher Gemeinden
Titel einer Medienmitteilung
vom 22. November
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Wär hätte das gedacht! Umfragen in eigener Sache als PR-Instrument.

RückSpiegel


In ihrer Story über die amtliche Schliessung des Bistro "Cheesmeyer" in Sissach nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ, Telebasel und Happy Radio nahmen die OnlineReports-Meldung über den Tod des Kleinbasler "Modezars" Roland Vögtli auf.

Die Medienwoche verlinkt auf den OnlineReports-Kommentar über das Medienrechts-Urteil des Baselbieter Kantonsgerichts zum Fall Wirtschaftskammer Baselland vs. "Basler Zeitung".

Der Tages-Anzeiger geht in seinem Bericht über die neue Post-Strategie auf OnlineReports-Nachrichten über die Verteuerung der Vereinspostfächer und die allgemeine Kostenpflicht für Postfächer ein.

In ihrem Beitrag über den Prozess der Wirtschaftskammer Baselland gegen einen ehemaligen Journalisten der "Basler Zeitung" nahm die Medienwoche auf OnlineReports Bezug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Geschichte über einen FCB-Hooligan und vor Appellationsgericht erfolglosen DNA-Verweigerer auf.

Die BZ Basel, Telebasel, Bajour und Prime News nahmen zum Rücktritt des Basler Nationalrats Christoph Eymann Bezug auf ein OnlineReports-Interview.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

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Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage und der damit verbundenen Unsicherheiten wird die Basler Museumsnacht am 21. Januar abgesagt und voraussichtlich auf den Freitag, 20. Mai 2022 verschoben.

Wegen der stark zunehmenden Corona-Fallzahlen, der hohen Belastung des Gesundheitssystems und der aktuellen Entwicklung setzte die Baselbieter Regierung den Kantonalen Krisenstab wieder ein und reaktivierte den Pandemieplan.

Zum 125-Jahre-Jubiläum schenkt die Basler Regierung der F. Hoffmann-La Roche AG einen originalen Basilisken-Brunnen, der 2023 am künftigen Science Square auf dem Roche-Gelände an der Ecke Peter Rot-Strasse / Chrischonastrasse montiert werden soll.

Die Ost-West-Piste des EuroAirports wird ab 2. Dezember aufgrund der Verschiebung des magnetischen Nordpols von "08/26" zu "07/25" umbenannt.

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