© Foto by Ruedi Suter, OnlineReports.ch
"Begeisterungsfähiger Tüftler": OnlineReports-Entwickler Medici, Knechtli

20 Jahre OnlineReports: Ein Bildschirm, ein Logo und sonst nichts

Aus persönlicher Sicht: Das Basler Pionier-Medium, das früh vom analogen in den digitalen Journalismus trat


Von Peter Knechtli


OnlineReports sei das erste eigenständige regionale Newsportal der Schweiz, hat Telebasel vor vielen Jahren berichtet. Mir ist jedenfalls nicht bekannt, dass zuvor Schweizer Medienschaffende professionell in den Online-Lokaljournalismus eingestiegen waren. Ohne Zweifel ist OnlineReports ein Basler Medienpionier, der sich in keiner Weise auf schon bestehende Vorbilder abstützen konnte, sondern jeden winzigen Schritt in die digitale Welt selbst erlernen musste. Ende Oktober feiern wir unser 20-jähriges Bestehen.

Nie im Leben hätte ich mir Ende der achtziger Jahre, damals vierzigjährig, vorstellen können, dass sich die zweite Hälfte meines Berufslebens in einer neuen Technologie-Welt abspielen wird, in der kein Klappern und Zischen der Ungetüme von Zeitungs-Setzmaschinen mehr hörbar sein, kein Metteur mehr die Spaltenblöcke im "Schiff" zu Seiten zusammenstellen, und in der kein Journalist mehr seine Texte zum zweiten Mal schreiben wird, wenn er sie ins Telex-Lochband stanzt.

Bald kauften Journalistenkollegen ihren ersten Mac, sprachen von "Pagemaker", "Filemaker" und relationalen Datenbanken, während ich nur "Schreibmaschine" verstand. Doch eines Tages stand ein kleiner "Olivetti M10" – eine Art Ur-Laptop mit etwa fünf Zeilen Display und um dreissig Kilobyte (!) Speichervolumen – auf meinem Schreibtisch. Darauf konnten also rund drei Artikel abgespeichert werden, dann war das Fassungsvermögen erschöpft. Aber dieses kleine grüne Ding erlaubte es, Artikel direkt in die Satzsysteme der Zeitungen zu übermitteln: via Telefonhörer, der in zwei Muscheln des Akustikkopplers gesteckt wurde. Selbst das modernste Telexgerät, auf dem die Artikel gleichzeitig an mehrere Zeitungen übertragen werden konnten, hatte ausgedient.

Vom Internet war noch nicht die Rede. Doch bald ging's schnell. Es kamen neue Macs und neue Modems. Und immer mehr Leute sprachen vom world wide web.

Schliesslich waren es drei Faktoren, die dazu führten, dass ich mich früh mit dem Gedanken befasste, etwas Neues, noch nicht Dagewesenes zu wagen: Journalismus im Internet. Wäre ich beispielsweise bei der "Basler Zeitung" fest angestellt gewesen, wäre der wichtigste Grund weggefallen. Aber als Basler Korrespondent bediente ich zahlreiche Tages- und Wochenzeitungen von St. Gallen über Zürich und die Innerschweiz bis Bern. Als fleissiger Rechercheur wurde ich immer wieder gefragt, weshalb meine Berichte in der Region Basel nicht zu lesen seien. Diese wiederkehrenden Fragen brachten mich auf den reizvollen Gedanken: Im Internet publiziert wären sie auch in Basel lesbar.

Zweitens erhielt ich in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre Kenntnis von einer News-Website, die ein erzkonservativer Journalist namens Matt Drudge in den USA betrieb (und immer noch betreibt): "Drudge Report". Sein Layout war und ist miserabel, seine Inhalte republikanischer Zielrichtung aber sind landesweit bekannt.

Der dritte – und entscheidende – Umstand, der mich in den Online-Journalismus führte, hatte den Namen eines Freundes: Alessandro Medici, selber ein unglaublich begeisterungsfähiger Internet-Pionier und Tüftler, aber auf der technischen Seite. Mit ihm zusammen hatte ich Mitte der neunziger Jahre schon eine politische Plattform realisiert: Der Elektroingenieur konnte Websites konstruieren, ich konnte schreiben.


"Da machte es Klick: Dieser Bildschirm
ist das Zeitungspapier der Zukunft."


Im Verlaufe des Jahres 1997 machten wir uns an die Arbeit. Nie werde ich den Augenblick vergessen, als ich während erster Tests in einen sonst leeren Bildschirm blickte, auf dem nur ein kleines – aber über Internet verbreitetes – Logo zu sehen war: "Peter Knechtli Reports". Da ging mir ein Licht auf: Dieser Bildschirm ist das Zeitungspapier der Zukunft.

Zu Übungszwecken – aber auch mit der stillen Absicht, das sich immer schwieriger entwickelnde Zeitungsgeschäft zu verlassen und mich beruflich ganz in die neue Welt zu begeben – schaltete ich meine Printartikel jeweils tags darauf auf meine Online-Plattform. Ende Oktober 1998 begann mit der ersten Werbeschaltung der kommerzielle Betrieb.

Dann ging die Post ab: Bald schon war es mir möglich, sukzessive aus der Zeitungskorrespondenten-Tätigkeit auszusteigen und meinen Lebensunterhalt aus "OnlineReports" zu bestreiten, weil Firmen, Parteien, Institutionen der Aha-Feststellung eines technologisch völlig neuen Mediums auch Werbeschaltungen folgen liessen und damit ebenfalls von hoher Wahrnehmung profitierten.

Rückblickend scheint es mir erstaunlich, dass ich viele Jahre schalten und walten konnte, wie ich wollte, weil sich keine Nachahmer aus dem Kreis der Freien Journalisten aufmachten, das Modell zu kopieren. Zwar zeigte ich interessierten Berufskollegen bereitwillig, wie ich "es machte", aber keiner von ihnen wagte den Schritt in den Online-Journalismus. Das mag daran liegen, dass die Erwerbsaussichten zu ungünstig schienen. Denn kleine Onlinemedien-Unternehmen mussten nicht nur in zügiger Kadenz attraktive Inhalte liefern, sondern auch die Finanzierung durch Werbeakquisition sicherstellen.

Dieser Bruch der klassischen Aufgabenteilung – die Redaktion beschafft Inhalte, der Verlag die dafür nötigen Mittel – war nicht selten eine Gratwanderung und trug uns immer wieder unterschwellig den Vorwurf ein, Werbekunden redaktionell zu schonen. In den vergangenen zwanzig Jahren haben wir bewiesen, dass solche Kritik ungerechtfertigt ist.

Die erste erkennbare strategische Reaktion auf OnlineReports zeigte nach Jahren ein Kleinunternehmen namens "Netzpress", doch schon im Herbst 2002 starb das mit 150'000 Franken Aktienkapital ausgestattete Pflänzchen an Geldvernichtung. Später beschloss die "Basler Zeitung" als grösste Papierzeitung der Region eine "Online-Strategie" mit Mitteln in zweistelliger Millionenhöhe – umgesetzt wurde sie nie. Dafür kam es zur Kooperation mit dem Zürcher Tamedia-Verlag: Das Joint venture "Newsnet" erwies sich, was die Zugriffe betrifft, als sehr erfolgreich. Gewinnbringend ist es nicht.

Die "Tageswoche" startete mit Millionen-Support einer engagierten Mäzenin, Selbstlob und Tamtam. Erstmals spürte ich Herzklopfen: Wie kann ein rein privatwirtschaftlich organisierter Kleinstbetrieb gegen eine derartige Übermacht bestehen? Die Bedenken blieben, wie die Geschichte zeigt, unbegründet. Millionen steckte Christian Heeb in sein "Barfi.ch"; drei Jahre später war die Online-Plattform pleite. Seit August mischt mit Christian Kellers "Prime News" ein neuer Nachrichten-Player in der Region Basel mit.


"Die äusserst schlanke Kostenstruktur
war und ist das Geheimnis."


OnlineReports, obschon kostenlos zugänglich, schrieb vom ersten Tag an schwarze Zahlen. Dies aber nicht, weil die Werbeeinnahmen und später die Spenden in den Recherchierfonds so üppig flossen, sondern weil die gewählte Struktur die Kostenseite schonte. Das war und ist das Geheimnis. Der Treuhänder von OnlineReports, ein solider Berufsmann mit langer Erfahrung, sagte mir, er habe "noch nie ein so schlankes Unternehmen gesehen".

Das Mitarbeiter-Team war und ist klein (aber wichtig), der Chef musste neben dem journalistischen Tagesgeschäft selbst Hand anlegen: Technik, Software, Rechnungswesen, Akquisition, Korrespondenzen und (etwas nachlässig) Büroreinigung. Ungenügend ist sein Blick für Tippfehler. Was für ein Glück, dass der pensionierte Gymnasiallehrer Hans Peter Straumann so zuverlässig sein Adlerauge in Betrieb setzt.

Stabil war über die zwanzig Jahre nicht nur die Finanzlage, sondern auch die langjährige personelle Beziehung zu den freien Mitarbeitenden wie Ruedi Suter, dem Mann der ersten Stunde mit seinen eindrücklichen Reportagen über Indigene und Menschenrechte, oder dem mit endlosem Reflexions-Wissen ausgestatteten Kolumnisten, Kultur- und Philosophie-Journalisten Aurel Schmidt.

Erwähnen möchte ich auch weitere langjährige Mitarbeitende: so Monika Jäggi, die als Erste im Raum Basel das Urban Farming thematisierte, den Energiespezialisten Marc Gusewski, Christoph Wamister mit seinem historischen Wissen insbesondere über Städtebau, News-Mann und Gerichtsberichterstatter Fabian Schwarzenbach, Beat Stauffer mit seinen Maghreb- und Migrations-Stories, Elsbeth Tobler mit ihren Gesellschafts-Recherchen, Tierreporter Matthias Brunner, Anna Wegelin mit ihren Literaturbesprechungen und Stadtgeschichten, den profilierten Theaterkritiker und zuverlässigen Nachtarbeiter Claude Bühler, und Opernspezialist Jürg Erni.

Über lange Jahre prägten weitere prominente und schreibbegabte Namen unsere Kolumnen: So Andrea Strahm, Peter Achten, Corina Christen, Ivo Bachmann, Gaby Burgermeister und viele mehr.

Die einen kamen, die andern gingen: Füllten Kolumnen anderer Medien, übernahmen Parteipräsidien, wurden Eltern oder hörten auf, weil die Zeit dazu gekommen war.

Online-Journalismus, wie wir ihn betreiben, ist anspruchsvoll: Es gibt keinen Redaktionsschluss, der Nachrichtenfluss ist endlos. Es muss einer schon recht angefressen sein, wenn er sich entscheidet, Verantwortung für ein Nachrichten-Portal in der Struktur von OnlineReports zu übernehmen. Tages-, Nacht-, Wochenend- und Ferienarbeit gehören als Selbstverständlichkeiten dazu. Journalismus ist eine Lebenshaltung. Dass dann mal eine Meldung um 3.28 Uhr online geht, kann vorkommen.

Solcherlei Journalismus ist aber auch unglaublich befreiend: Keine Zeitvernichtung durch lange Programmsitzungen, dafür Zeit für Recherchen, Abklärungen und für selbstbestimmtes Schreiben. Keine hierarchische Struktur, in welcher der Obere dem Unteren befiehlt, "noch etwas auf die Tube zu drücken" (gemeint ist: mehr Aufregung zu produzieren), enorme Freiheiten und kurze, unbürokratische, meist bilaterale Absprachen.

Was hier wie eine übermenschliche Aufgabe erscheint, hat letztlich mit dem nichts zu tun, was gemeinhin als "Arbeit" verstanden wird. Wer Journalismus als einen in jedem Atemzug innewohnenden Prozess der Beobachtung, Analyse und textlichen Umsetzung versteht, erkennt diesen Beruf fernab von den Zwängen der industriellen Zwängen der Grossmedien-Produktion vielmehr als eine lustvolle und kreative Tätigkeit, die nebenbei auch noch dem Broterwerb dient.


"Twitter und Facebook degradieren
Nachrichten-Medien zu Zweitverwertern."


In den vergangenen zwanzig Jahren hat sich die Medienlandschaft dramatisch verändert: Der Niedergang der Zeitungen geht weiter, die sogenannten "Sozialen Medien" überschwemmen alles, was bisher dagewesen ist. Sie stufen viele traditionelle Nachrichtenmedien zu Zweitverwertern herab, weil diese sich immer häufiger durch Facebook- oder Twitter-Tweets zu Beiträgen inspirieren lassen – eine Art digitale Presseschau. Wer hätte vor zwanzig Jahren daran gedacht, dass die mächtigsten Männer der Welt weitgehend über Twitter kommunizieren.

Die Gefahr, die von diesen sogenannt "Sozialen Medien" ausgeht, ist offensichtlich: Manipulation von Wahlen in Ländern wie den USA durch massenhafte Fälschung von Einträgen, grossflächige Diskreditierung von Kandidierenden, Verlust der Persönlichkeitssphäre durch Datenstaubsauger.

OnlineReports nutzt Twitter und Facebook auch, aber nur zur Promotion aktueller Beiträge. Für uns waren und sind diese die Selbstdarstellung fördernden Medien aber immer fragwürdig. Im Verlauf der Zeit ist die Vielfalt der Leserbriefe auf OnlineReports gesunken, weil die Diskussionen über unsere Artikel immer häufiger in den globalen Tweet-Medien stattfinden. Diese Entwicklung ist nicht wünschenswert – nicht nur für OnlineReports, sondern für alle selbstständigen Informationsmedien, weil sie den so wichtigen Dialog mit ihren Leserinnen und Lesern auslagern an einen weltumspannenden Moloch, auf den sie nicht den geringsten Einfluss haben. Gefahren für den unabhängigen Journalismus lauern noch andernorts. Mehr davon aber bei späterer Gelegenheit.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich OnlineReports zum gegebenen Zeitpunkt aus Twitter und Facebook verabschieden und nur noch an einem Ort zu haben sein wird: auf OnlineReports.ch. Sicherlich werden wir weiter unserem Ziel treu bleiben und uns auf Erstmeldungen und Eigenleistungen von hoher Glaubwürdigkeit konzentrieren. Unterläuft uns ein Patzer, wird er umgehend korrigiert. Zahlreiche zuverlässige Informanten werden bei OnlineReports auch künftig ein offenes Ohr vorfinden. Ebenso werden wir weiterhin bierernste Politik-Stoffe auflockern mit nebensächlichen, witzigen und ironischen Sidelines.

In den letzten Jahren wurde ich vermehrt gefragt: "Wie lange willst Du eigentlich noch machen?" Die Frage ist verständlich. Ich weiss es nicht. Verschiedene Optionen sind denkbar. Aber spruchreif sind sie noch nicht. Einstweilen gelten die drei grossen Worte, die Aurel Schmidt vor längerer Zeit an einem Jahresessen ausgesprochen hat: "Wir machen weiter."

Biografisches
Medien-Echo zu "Zehn Jahre OnlineReports.ch"

22. Oktober 2018

Weiterführende Links:


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"Die BZ gratuliert"

In Namen der bz gratuliere ich herzlich einem verdienten, geschätzten und beachtenswerten Kollegen zum runden Jubiläum, seinem Stehvermögen und seinem wichtigen Beitrag zur täglichen Medienvielfalt auf dem Platz Basel. Ich hoffe auf viele weitere Jahre der fruchtbaren Konkurrenz.


Bojan Stula, Stellvertretender Chefredaktor "BZ Basel"/"Basellandschaftliche Zeitung", Liestal/Basel




"Je länger desto mehr bitter nötig"

Wir könnten gemeinsam wohl stundenlang in Geschichten schwelgen, welche abseits Deines phänomenalen Engagements für "Dein Kind OnlineReports" ebenso gehaltvoll daherkämen. Wer Dich in Gelterkinden kennt, weiss, wovon ich rede.

Wir haben eine Gemeinsamkeit: Für eine Sache kämpfen und Klartext reden – Du mit Deiner hochprofessionellen Seele als Journalist – ich als einer, der immer noch für die sogenannte "Paradoxe Intention" ist: Die Menschheit mit Unerwartetem überrumpeln. Nur so erwachen die im Wohlstand eingelullten Spiessbürger*innen und fangen an zu denken. Und das ist je länger desto mehr bitter nötig! OnlineReports mit seinem pkn. und seinen Weggefährten sind ein Leuchtturm dazu.

Gerne spende ich einen Batzen, auf dass Du nicht auf Deine heiss geliebten Amaretti zu feierabendlicher Stunde verzichten musst. In herzlicher Verbundenheit.


Ueli Pfister, Gelterkinden




"Nach wie vor überzeugt"

Ich kann mich noch gut errinnern, als ich vor Jahren mit Alessandro Medici zu Dir ins Büro am Münsterplatz kam. Deine Gradlinigkeit und Recherchen in der Sache haben mich sehr überzeugt und tun es noch heute. Auch durfte ich die eine oder andere Onlinewerbung an euch vermitteln. Ich hoffe, OnlineReports.ch wird noch viele Jahre bestehen. Weiterhin viel Erfolg!


Christoph Sprecher-von Fellenberg, Arlesheim




"Schaff endlich einen Computer an"

Dass ich diese Gratulation überhaupt schreiben und versenden kann, verdanke ich dem Gründer von OnlineReports. Peter Knechtli hat mich, noch an seinem Arbeitsort am Spalenring, davon überzeugen können, endlich, und als einer der letzten im Umzug, einen Computer anzuschaffen. Deshalb Dank und natürlich herzliche Gratulation zum Jubiläum!


Roland Stark, Basel




"Tägliche Leistung für die Medienvielfalt"

Lieber Peter, ich gratuliere dir ganz herzlich zu diesem tollen Jahrestag von OR und bin tief beeindruckt von deiner täglichen Leistung für die Medienvielfalt in Basel. Mach bitte weiter so, solange du Spass hast und es deine Gesundheit zulässt. Wir brauchen solche Leute wie dich hier in der Region!


Gregor Leonhardt, Basel




"Ich vertraue dem Wahrheitsgehalt"

Herzlichen Glückwunsch und danke für die tollen Beiträge und Berichterstattungen. Ich vertraue dem Wahrheitsgehalt der sauber recherchierten und differenziert kommentierten, fairen Berichterstattungen.


Erich Geissmann, Aesch




"Auch in Spanien gelesen"

OnlineReports wird jeden Tag auch in Spanien gelesen, ein paar Heimweh-Basler, Baselbieter, Schwarzbuebe und Fricktaler freuen sich täglich auf Neuigkeiten aus der Heimat. Von meiner Seite herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und vergesse nicht, immer wieder mal "nachzubohren", wenn’s nötig wird ... So wie immer.


Bruno Heuberger, Oberwil




"Übermütige Trompete"

Herzliche Gratulation und viel Durchhaltewille! Ich habe damals (31. Januar 1977) das gemacht, was Du nicht mehr mochtest: Ich ging von den "Basler Nachrichten" zur fusionierten "Basler Zeitung" und habe zunächst Deinen Posten im Liestaler Büro übernommen. Heute treffe ich Dich fast nur noch im Rahmen der "Loamvalley Stompers" und freue mich sehr über Deine übermütige Trompete und die jazzige Stimme.


Klaus Kocher, Aesch




"Angefressen, mutig und unbestechlich"

Seit 20 Jahren angefressen, mutig und unbestechlich! Herzliche Gratulation … und vielen Dank!


Doris Gysin, Basel




"Mindestens weitere 20 Jahre"

Möge OnlineReports (mindestens) 20 weitere erfolgreiche und journalistisch gut recherchierte Jahre erleben - Herzliche Gratulation.


Albert Augustin, Gelterkinden




"Unbedingt ... weiter so!"

Ich gratuliere Dir und deinen MitstreiterInnen von ganzem Herzen und unbedingt ... weiter so!


Erika Paneth, Berlin



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Das Bild ist im Jahresbericht 2011 des
Kantonslabors Basel-Stadt publiziert.


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Theater Basel

"Verlorene Illusionen"
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"Gemeinden zufrieden mit ihrem Verband (VBLG)"

Verband Basellandschaftlicher Gemeinden
Titel einer Medienmitteilung
vom 22. November
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Wär hätte das gedacht! Umfragen in eigener Sache als PR-Instrument.

RückSpiegel


In ihrer Story über die amtliche Schliessung des Bistro "Cheesmeyer" in Sissach nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ, Telebasel und Happy Radio nahmen die OnlineReports-Meldung über den Tod des Kleinbasler "Modezars" Roland Vögtli auf.

Die Medienwoche verlinkt auf den OnlineReports-Kommentar über das Medienrechts-Urteil des Baselbieter Kantonsgerichts zum Fall Wirtschaftskammer Baselland vs. "Basler Zeitung".

Der Tages-Anzeiger geht in seinem Bericht über die neue Post-Strategie auf OnlineReports-Nachrichten über die Verteuerung der Vereinspostfächer und die allgemeine Kostenpflicht für Postfächer ein.

In ihrem Beitrag über den Prozess der Wirtschaftskammer Baselland gegen einen ehemaligen Journalisten der "Basler Zeitung" nahm die Medienwoche auf OnlineReports Bezug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Geschichte über einen FCB-Hooligan und vor Appellationsgericht erfolglosen DNA-Verweigerer auf.

Die BZ Basel, Telebasel, Bajour und Prime News nahmen zum Rücktritt des Basler Nationalrats Christoph Eymann Bezug auf ein OnlineReports-Interview.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Weil bei der Baselbieter Polizei Beat Krattiger, Chef Sicherheitspolizei, in etwa zwei Jahren vorzeitig in Pension gehen will, kommt es ab 1. Januar aus Gründen der Kontinuität zu einem Stellen-Tausch mit Reto Zuber, dem bisherigen Chef Planung und Einsatz.

Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage und der damit verbundenen Unsicherheiten wird die Basler Museumsnacht am 21. Januar abgesagt und voraussichtlich auf den Freitag, 20. Mai 2022 verschoben.

Wegen der stark zunehmenden Corona-Fallzahlen, der hohen Belastung des Gesundheitssystems und der aktuellen Entwicklung setzte die Baselbieter Regierung den Kantonalen Krisenstab wieder ein und reaktivierte den Pandemieplan.

Zum 125-Jahre-Jubiläum schenkt die Basler Regierung der F. Hoffmann-La Roche AG einen originalen Basilisken-Brunnen, der 2023 am künftigen Science Square auf dem Roche-Gelände an der Ecke Peter Rot-Strasse / Chrischonastrasse montiert werden soll.

Die Ost-West-Piste des EuroAirports wird ab 2. Dezember aufgrund der Verschiebung des magnetischen Nordpols von "08/26" zu "07/25" umbenannt.

Die Geschäftsleitung des Landrats hat angesichts der stark steigenden Corona-Fallzahlen beschlossen, dass an den Landratssitzungen per sofort wieder Maskenpflicht gilt.

24 Mitarbeitende der Baselbieter Polizei kommen auf Ersuchen der Genfer Regierung für Aufgaben bei der Durchführung der 12. WTO-Ministerkonferenz zum Einsatz.

Der Basler Journalist, Historiker und langjährige Grossbritannien- und Irlandkorresponent von Radio SRF, Martin Alioth, ist am 18. November nach schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren gestorben.

Der FC Basel überträgt der Rennbahnklinik in Muttenz per sofort die medizinische Versorgung der 1. Mannschaft, der Frauen- und der Nachwuchsabteilung.

Als Nachfolger der in Pension gehenden Yvonne Aellen wird Simon Leuenberger per 1. März 2022 die Leitung der Abteilung Grünflächen-Unterhalt der Stadtgärtnerei Basel.

Die Mitglieder des Schutzverbandes EuroAirport wählten am 11. November die Reinacher Einwohnerrätin Katrin Joos Reimer als neue Präsidentin und Nachfolgerin von Landrätin Rahel Bänziger.

Die Pharma-Firma Bachem AG hat am 11. November in Bubendorf den Grundstein für den Bau des bisher grössen Produktionsgebäudes gelegt, das bis zu 150 neue meist hochqualifizierte Arbeitsplätze bieten wird.

Die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde in Lörrach wurde am 8. November in der Dunkelheit mit zwei Eiern beworfen.

Für die demissionierenden Daniela Dolci Reidemeister, Gottlieb A. Keller und Sibylle Schürch treten Bernhard Berger, Annette Luther und Hans-Peter Wessels in Basler Universitätsrat ein.

Für die erstmalige Besetzung des Stiftungsrats der neuen Wohnbaustiftung und die Amtsdauer vom 1. Dezember 2021 bis 30. November 2025 wählte die Basler Regierung Sarah Barth, Agnes Dormann (Präsidentin), Manuela Jessica Scarpellino, Jürg Steiner und Felix Suter.

Eine klare Mehrheit der Justiz-, Sicherheits- und Sportkommission des Basler Grossen Rates folgt der Regeirung und empfiehlt die kantonale Volksinitiative "Grundrechte für Primaten" ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung

Trotz Steuerfuss von 65 Prozent rechnet das Budget 2022 der Stadt Liestal mit einem Defizit von 4,7 Millionen Franken.

Tom Wiederkehr und Andrea Schäfer erhielten von der Basler Regierung den Zuschlag für den Betrieb des Pavillon-Cafés im Schützenmattpark ab 2023.

Bettina Buomberger (40) wechselt von der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion in die Finanz- und Kirchendirektion und übernimmt die Leitung des Personalamts an Stelle von Martin Lüthy, der den Kanton per 30. Oktober 2021 verlässt.

1'500 Unterschriften trägt die Petition an die Vertreter der Leimentaler Gemeinden, die mehr Velostrassen im Leimental fordert.

Die baselstädtische EVP nominiert Gemeinderätin Christine Kaufmann für das Riehener Gemeindepräsidium und gleichzeitig für den Gemeinderat, und Bürgerrat Daniele Agnolazza als Gemeinderat.

Flavio Casanova und Thomas Schneider werden neue Verwaltungsräte der Basler Verkehrs-Betriebe anstelle von Sibylle Oser und Kurt Altermatt, die nicht mehr zur Wiederwahl antreten.

Die SP Riehen nominierte den bereits amtierenden Gemeinderat Guido Vogel zusammen mit Grossrätin Edibe Gölgeli für den Gemeinderat.