© Foto by OnlineReports.ch
"Kein Abschieben auf Gemeinden": Parkier-Bewirtschafter Hanspeter Gass, Barbara Schneider

Basel: 12'000 weisse Parkplätze werden aufgehoben

Die neue Parkraum-Bewirtschaftung setzt dem Gratis-Parkieren definitiv ein Ende


Von Peter Knechtli


In der Stadt Basel naht das Ende des Gratis-Parkierens: Ab 2009 sollen die 12'000 kostenfreien weissen Parkplätze schrittweise aufgehoben und durch kostenpflichtige Besucherparkkarten ersetzt werden. Dies sind die wichtigsten Neuerungen des Konzepts zur Parkraumbewirtschaftung, das die Regierung letzten Dienstag beschloss.


In der Luft lag es schon längere Zeit - jetzt wird es für die Automobilisten zur Gewissheit: Die Zeit des unbeschränkten Gratis-Parkierens in den derzeit 12'000 weiss markierten Feldern der Stadt Basel läuft ab. Ab Anfang 2009 soll schrittweise das von der Regierung beschlossene neue Konzept zur "Parkraum-Bewirtschaftung" umgesetzt werden, das Baudirektorin Barbara Schneider (SP) und Sicherheitsdirektor Hanspeter Gass (FDP) heute Donnerstagmorgen vorstellten.

Aus Weissen werden Blaue Zonen

Ziel des Basler Park-Plans ist es, den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie dem Detailhandel genügend Park-Raum zur Verfügung zu stellen und die Quartiere und Stadtgebiete vom Such-Verkehr zu entlasten. Das Vehikel dazu ist die Aufhebung der weissen Gratis-Parkplätze und deren Umwandlung in Blaue Zonen, gebührenpflichtige Parkplätze oder Parkplätze für Güterumschlag. Baudirektorin Schneider sagte es deutlich: "Niemand kann künftig erwarten, dass er in Basel einen gebührenfreien, zeitlich unbegrenzten Parkplatz findet."

Vorgesehen ist neben der bereits bestehenden Anwohner-Parkkarte - ein schweizerisches Novum, wie heute zu vernehmen war - die Einführung einer kostenpflichtigen Besucher-Parkkarte, die eine zeitlich definierte Nutzung der Blauen Zone im ganzen Stadtgebiet erlaubt. Das Langzeit-Parkplatz-Angebot auf öffentlichem Raum soll damit vorwiegend den Anwohnenden vorbehalten bleiben. Vorbei werden damit die Zeiten sein, in denen Pendler aus der Agglomeration ihren Wagen auch schon mal mehrere Tage in den weissen Feldern stehen liessen. Vorgesehen ist die Einführung von Sammelparkuhren, die mehrere Parkfelder zusammenfassen und so programmiert sind, "das die Parkraum-Nutzung via Gebührenhöhe und zeitlicher Beschränkung über den Tagesverlauf optimiert wird". Tendenz: Je näher der Parkplatz in der City desto teurer der Park-Raum.

Einnahmen fliessen in Fonds

Für die Anwohnenden ändert sich gegenüber bisher wenig - ihre Parkkarte wird um 20 Franken der Teuerung angepasst erhöht (erste Parkkarte 140 Franken, weitere Parkkarte für angrenzenden Bezirk 240 Franken pro Jahr). Im Städtevergleich, so die Baudirektorin, sei dieser Betrag immer noch "sehr tief". Nutzende der Weissen Zone lösen künftig für 15 Franken pro Tag eine Besucher-Parkkarte. Die fahrzeuggebundene Stadtparkkarte kostet jährlich 2'000 Franken, die übertragbare 3'000 Franken. Die Gewerbe-Parkkarten kosten 240 und 400 Franken.

Nach Angaben von Sicherheitsdirektor Hanspeter Gass soll das neue Basler Park-Regime ab Anfang übernächsten Jahres schrittweise während fünf bis sieben Jahren umgesetzt werden. Bis Ende Juni 2008 soll die entsprechende Verordnung angepasst werden. Die Investitionskosten betragen "überschlagsmässig" (Gass) 3,5 bis 4 Millionen Franken, die jährlichen Betriebskosten 1,3 Millionen Franken - benötigtes zusätzliches Personal von 15 bis 20 Personen nicht eingerechnet. Nach vollständiger Umsetzung des Konzepts rechnet die Regierung mit Brutto-Einnahmen von jährlich 3,5 Millionen Franken, was gegenüber heute einem Zusatzertrag von über einer halben Million Franken entspricht (Anwohner-Parkkarte 2,5 Millionen, Parkgebühren knapp eine halbe Million Franken).

Beiträge an Quartier-Parkings

Da die Pendler einen ordentlichen Teil an die künftigen Einnahmen beisteuern, soll mit den Erträgen ein Fonds mit jährlich 500'000 bis zwei Millionen Franken gespeist werden, der private Bauträger in oder auch ausserhalb von Basel beim Bau von Quartier-Parkings mit Park-and-ride-Möglichkeiten unterstützt. Die neuen Besucher-Parkkarten sollen an den herkömmlichen Verkaufspunkten wie Bahnhöfen, Tankstellen oder Kiosken, aber auch an BVB-Billetautomaten oder gar über das Handy gesteuert bezogen werden können.

Barbara Schneider trat der Auffassung entgegen, Basel schiebe mit einem restriktiven Regime seine Probleme auf die Agglomerationsgemeinden ab: "Diese Kommunen haben heute schon Probleme und sind selbst daran, ihren Parkraum zu bewirtschaften." Auf die OnlineReports-Frage, wie aktuell die rot-grüne Regierung die Einführung des Road Pricing einschätze, gab sich Schneider zurückhaltend, liess aber durchblicken, dass eines ferneren Tages mit einem Vorschlag zu rechnen sei. Wenn die Grenzwerte der Luftschadstoffe weit genug überschritten seien, sei mit Massnahmen zu rechnen. So sei die temporäre Schliessung gewisser Strassenzüge ebenso möglich wie die Zahlungspflicht für gewisse Einfallstrassen.

Gratis-Parkkarten für Riehen und Bettingen

Dass auch in den Gemeinden Bewegung in die Parking-Szene kommt, zeigt das das Beispiel in Riehen und Bettingen: Heute reichte die Liberale Partei Riehen/Bettingen eine Petition mit über 1'300 Unterschriften versehene an die Gemeinderäte der beiden Landgemeinden ein, die die Einführung von Parkkarten und deren kostenlose Abgabe an die Anwohnenden und die ansässigen Betriebe verlangt. Grund ist das Stadtbasler Konzept: "Wenn die Landgemeinden nicht reagieren, wird ein Teil der Berufspendler aus dem Elsass, aus Südbaden oder dem Kanton Basel-Landschaft versuchen, das Fahrzeug während des Tages in Riehen oder Bettingen abzustellen und von hier aus die öffentlichen Verkehrsmittel in die Stadt zu benützen. Dies ist aus Sicht der beiden Landgemeinden nicht erwünscht."

22. November 2007


Was Parteien meinen


Wirtschaftskammer Baselland: "Nicht legal"

"Das in Basel kürzlich von der Stadtregierung verabschiedete Parkraumbewirtschaftungskonzept verletzt mit seinen speziell kostengünstigen, jedoch ausschliesslich für in Basel ansässige KMU benützbaren Gewerbeparkkarten das schweizerische Binnenmarktgesetz. Die Wirtschaftskammer Baselland fordert deshalb die Baselbieter Regierung dezidiert auf, bei den Basler Behörden die gebührenmässige Gleichstellung der in beiden Kantonen ansässigen Unternehmen einzufordern. Gleichzeitig wird die Baselbieter Regierung aufgefordert, ein gemeinsam mit Basel-Stadt erarbeitetes Konzept für neue Park&Ride-Anlagen in der Stadt und in ihrer Agglomeration zu erarbeiten und umzusetzen.

(...) Diese fiskalische Benachteiligung durch Basel-Stadt widerspricht dem schweizerischen Binnenmarktgesetz, das derartige einseitige Marktzugangs-Beeinträchtigungen zwischen den Kantonen verbietet. Die Baselbieter Regierung hat es allerdings in einer kürzlich im Landrat behandelten Interpellationsbeantwortung zur Parkraumbewirtschaftung in Basel als für sie 'unangebracht beurteilt, zu diesem Thema die Interessen der betroffenen KMU bei den Stadtbasler Behörden zu vertreten und eine 'partnerschaftliche' Lösung dieses Problems zu verlangen. Dies ebenso wenig für die rund 30'000 Auto-Arbeitspendler aus Baselland, die ebenfalls keine bezahlbaren Parkplätze mehr finden."


Gewerbeverband: "Nur teilweise befriedigt"

"Der Gewerbeverband Basel-Stadt begrüsst, dass die Regierung an der Anwohnerparkkarte festhält und auch die Möglichkeit anbietet, Anwohnerparkkarten für das benachbarte Quartier zu erwerben. Aus Sicht der Stadtbewohner ist positiv zu bewerten, dass die Gebühren für die Anwohnerparkkarte lediglich der Teuerung angepasst wurden und somit nach wie vor zu den schweizweit günstigsten gehören. Ebenso begrüsst der GVBS, dass auch an den Gewerbeparkkarten festgehalten und für die blaue Zone angepasst wird: Neu gilt die Gewerbeparkkarte für alle geschäftlich immatrikulierten Gewerbefahrzeuge und berechtigt zum Parkieren auf allen blauen Zonen in der Stadt.

Die Einführung der Besucherparkkarte ist grundsätzlich zu begrüssen. Leider wurde aber die Chance verpasst, eine Besucherparkkarte zu schaffen, in welcher ein ÖV-Tagesticket integriert ist. Grosse Bedenken bestehen allerdings in Bezug auf den praktischen Erwerb für Basel-Besuchende: Nicht bei jedem Parkplatz steht ein Kiosk oder Billettautomat bereit, nicht jeder Basel-Besuchende kann automatisch wissen, dass er eine Tagesparkkarte im Internet herunterladen muss. 

In Bezug auf die Stadtparkkarte gilt es festzuhalten, dass die Problematik der Parkplatzsituation für auswärtige Angestellte, die in Basel-Stadt arbeiten, weiterhin nicht gelöst ist. Gerade gewerbliche Unternehmen verfügen im Vergleich zu Grossunternehmen oftmals nicht über eigene Parkplatzangebote. Betroffen sind insbesondere Mitarbeitende von Gewerbebetrieben, deren Betriebszeiten durch den öffentlichen Verkehr nicht abgedeckt sind. Diese oder deren Arbeitgeber werden mit dem neuen Konzept gezwungen, eine Stadtparkkarte zu kaufen.

Der Gewerbeverband Basel-Stadt betrachtet es weiter als sinnvoll, dass die Einnahmen, welche das neue Regime generieren wird, zweckgebunden sind und in einen Fonds fliessen, der die Schaffung von Quartierparkings und Park&Ride-Anlagen unterstützen soll.

Damit auswärtige Besucherinnen und Besucher sowie Beschäftigte auf Parkhäuser und den öffentlichen Verkehr umsteigen können, braucht es dringend neue Park&Ride-Anlagen an den Kantons- und Landesgrenzen. Diese neuen Parkräume gilt es nun schnellstmöglich – und noch bevor die Mittel aus dem geplanten Fonds fliessen – in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Gemeinden im In- und Ausland zu realisieren.

Erstaunt ist der GVBS über das Fehlen einer Kostenrechnung. Wohl werden die Investitionskosten mit 3,5 Mio. Franken beziffert, über die Betriebskosten des neuen Konzepts zur Parkraumbewirtschaftung schweigt sich der Regierungsrat aber aus."


VCS: "Lenkungswirkung zweifelhaft"

"Grundsätzlich begrüsst der VCS beider Basel das Konzept zur Parkraumbewirtschaftung. Es ist richtig und dringend notwendig, Innenstadt und Quartiere vor Suchverkehr und damit Lärm- und Luftschadstoffbelastung zu schützen. Der VCS bezweifelt jedoch, dass die beschlossenen Gebühren lenkungswirksam genug sind und hinterfragt die lange Umsetzungsdauer. Die Mehreinnahmen möchte der ökologische Verkehrsverband hauptsächlich in den öffentlichen Verkehr investiert sehen, der den Pendler- und Einkaufsverkehr umweltverträglich und viel effizienter bewältigt. Ausserdem fehlt dem Konzept ein allfälliges Rückfallszenario, welches die Privilegierung der AnwohnerInnen tatsächlich sicher stellt."


"Basta": "Lenkungseffekt fehlt"


"Basta begrüsst es grundsätzlich, dass die Regierung mit der Parkraumbewirtschaftung ernst machen will. Dass Gratisparkplätze auf öffentlichem Grund verschwinden sollen, ist eine längst überfällige Massnahme. Schliesslich müssen ja auch politische Gruppierungen für jeden Informationsstand auf öffentlichem Grund Allmendgebühren bezahlen. Basta ist auch einverstanden damit, dass die automobile Stadtbevölkerung gegenüber den automobilen Pendlerinnen und Pendlern bevorzugt und die zusätzlichen Einnahmen für Quartierparkings und Park&Ride-Anlagen verwendet werden sollen.

Wir sind jedoch der Ansicht, dass ein gesamtheitlicher Blick fehlt. Mehr als die Hälfte der Stadtbevölkerung besitzt kein Auto. Diese Bevölkerungsmehrheit ist auf verkehrsberuhigte und von parkierten Autos befreite Wohnstrassen angewiesen. Das Parkraumbewirtschaftung­s-Konzept geht jedoch bezüglich der auf Allmend zur Verfügung stehenden Parkplätze vom Status quo aus, obwohl in Teilgebieten ein Angebotsüberschuss an Parkplätzen vorhanden ist. Das zielnahe Parkraumangebot setzt ausserdem falsche Anreize. Es verleitet dazu, dass Stadtbesucherinnen und ‑besucher eher mit dem Auto in die Stadt fahren, anstatt den öffentlichen Verkehr zu benützen. Auch nennt das Konzept keine Massnahmen, die eine Reduktion des Verkehrs anstreben. Dies steht im Widerspruch zum Umweltschutzgesetz und zum ÖV-Gesetz, die beide eine Erhöhung des Modalsplits zugunsten des öffentlichen Verkehrs postulieren.

Wir fordern die Regierung auf, einen mutigen Schritt nach vorne zu machen und Massnahmen auszuarbeiten, die geeignet sind, das Verkehrsaufkommen in der Stadt und in den Wohnquartieren spürbar zu reduzieren. Nur so können die im Verkehrsplan und in der Luftreinhalteverordnung postulierten Ziele erreicht und eine hohe Wohnqualität gewährleistet werden."


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Linke hat zeigtgemässe Verkehrspolitik verhindert"

Na klar! Jahrzehntelang hat die politische Linke eine vernünftige und zeitgemässe Verkehrspolitik in Basel (und auch anderswo) verhindert. Aber bitte, kein Problem! Ihr könnt ruhig einen langen, hohen Stacheldrahtzaun um Basel ziehen wenn Ihr möchtet. Ich kann auch anderswo meine Einkäufe erledigen.

 

Ihr könnt Basel ruhig zu Tode "begrünen". Das jetzige Argument von wegen "Anwohnerinnen und Anwohnern sowie dem Detailhandel genügend Park-Raum zur Verfügung zu stellen" ist ja wohl ein Witz. Erst kommen die Auswärtigen dran, und wenn die ausgesperrt sind, kommen die Anwohner zu Kasse. Den Suchverkehr hätte man mit zentral gelegenen Parkhäusern schon vor Jahrzehnten problemlos auffangen können. Ausländische Grosstädte machen's uns deutlich vor, wie das geht. Aber nein, WIR sind ja viel besser.


Juan Garcia, Ziefen




"Parkplätze wurden aus ideologischen Gründen verboten"

Das heutige Problem beim Parkraum in Basel ist neben der Zunahme der Autos auf die verfehlte Politik der Vergangenheit zurückzuführen. Statt dass der Staat - wie in Baselland - vorgeschrieben hat, pro Wohnung und pro Überbauung die nötige Anzahl Parkplätze zu erstellen, hat man es aus ideologischen Gründen verboten. Die zahlreichen guten Ideen für Parkhäuser (z.B. Kaserne, Claraplatz, Münsterplatz) wurden im Keime erstickt. Man kann es nicht genug sagen. Fahren Sie einmal nach Freiburg i.Br. und sehen sich die geniale Parkierlösung in der Stadt an.

 

Dass die Pendler in einem gewissen Mass zur Kasse gebeten werden, ist richtig. Deren Steuereinsparung am Wohnort erlaubt mehrere Dauerparkplätze in der Stadt. Aber für die laufend weniger werdenden Stadtbewohnen müsste man eine kostengünstigere Lösung finden. Absolut unverständlich ist, sofern die nachstehenden Angaben von OnlineReports stimmen: "Die Investitionskosten betragen 3,5 bis 4 Millionen Franken, die jährlichen Betriebskosten 1,3 Millionen Franken - benötigtes zusätzliches Personal von 15 bis 20 Personen nicht eingerechnet. Nach vollständiger Umsetzung des Konzepts rechnet die Regierung mit Brutto-Einnahmen von jährlich 3,5 Millionen Franken, was gegenüber heute einem Zusatzertrag von über einer halben Million Franken entspricht (Anwohner-Parkkarte 2,5 Millionen, Parkgebühren knapp eine halbe Million Franken)." Den jährlichen Vollkosten von gegen Fr. 4 Mio. (davon ca.2 Mio. Löhne und Sozialleistungen sowie Fr. 500’000 Amortisation und Zinsen) stehen somit Bruttoeinnahmen von 3,5 Mio. gegenüber. Rechne! Mit diesem Verlust will man dann noch jährlich einen Fonds mit 500’000 alimentieren?

 

Wenn die regierungsrätliche Information vollständig wäre, würde man offen sagen, dass nur ein marginaler Überschuss entsteht, weil der Staat auf zusätzliche Buss-Einnahmen von 2-3 Millionen spekuliert. Ist das fair?


Hans Rudolf Bachmann, Basel




"Bewirtschaftung behebt das Problem nicht"

Mit dem neuen Parkraum-Konzept “bewirtschaftet” Basel eigentlich nur den über Jahre hinweg selbst verursachten Mangel – und schöpft diesen jetzt noch fiskalisch happig ab. Denn eines ist klar: Mit der "Bewirtschaftung" wird ja das Problem nicht behoben: nämlich notorisch zu wenig Parkings im Stadtkanton. Damit wird auch der Suchverkehr, den man angeblich bekämpfen will, nicht verhindert. Im Gegenteil.

 

Mit anderen Worten: Der Kanton Basel-Stadt verwaltet sein uraltes Problem einfach nur viel aufwändiger und teurer – aber er löst es nicht, auch nicht annähernd. Der neueste Basler Werbeslogan für Touristen, Konsumenten, Arbeitspendler und Handwerker lautet demnach: In Basel zahlen sie jetzt noch mehr für keinen Parkplatz!


Edi Borer, Basel



Was Sie auch noch interessieren könnte

"So kann es
nicht weitergehen"

20. November 2020

Einschneidende Corona-Beschlüsse

der Basler Regierung.


Reaktionen

"Da muss die Regierung
noch zulegen"

19. November 2020

Meinungen zur Qualität von Vorstoss-
Antworten
der Regierungen beider Basel.


Reaktionen

Wird es Mück? Wird es
Keller? Wird es Dürr?

11. November 2020

Zweiter Wahlgang: Peter Knechtli
verzichtet bewusst auf eine Prognose.


Reaktionen

Regierung: "Wir können
jetzt einfach abwarten"

1. November 2020

Liberale Präsidiums-Kandidatin Stephanie

Eymann im OnlineReports-Interview.


Reaktionen

Jans will auch Antreiber
des Klimaschutzes werden

29. Oktober 2020

Präsidialdepartement soll auch zum Klimadepartement aufgewertet werden.


Reaktionen

Ackermann jetzt abzuschreiben
wäre ein fataler Fehlschluss

25. Oktober 2020

Leitartikel: Peter Knechtli über die plötzliche Dynamik im Basler Wahlkampf.


Stephanie Eymann auf dem
Sprung in die Regierung

25. Oktober 2020

Amtierende Regierungspräsidentin Elisabeth
Ackermann
nur an neuter Stelle.


Reaktionen

"Offensichtliche Verkennung
der Interessenlage"

15. Oktober 2020

"Grün 80": Peter Knechtli über den Sprachrohr-Anspruch an die Info-Medien.


Reaktionen

Rangierbahnhof Muttenz,
Lange Erlen und Hard

9. Oktober 2020

"Gateway Basel Nord"-Chef Martin Haller enthüllt Standorte für Ersatzflächen.


Reaktionen

Amigo-Connection: Das
Bundesamt wusste nichts

5. Oktober 2020

Astra-Kadermann Martin Urwyler stand
der grünen Kumpanei unbewusst Pate.


Reaktionen

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Frisch pubertiert

Knutschen im Thermalbad
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Sie können Ihr Couvert bis am Samstag, 12:00 Uhr, auch in den Briefkasten deiner Gemeinde werfen."

FDP Basel-Stadt
im Newsletter
vom 24. November 2020
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Machen Sie/du von dieser Möglichkeit Gebrauch.

Alles mit scharf

Der Bart nach dem Maskenball

RückSpiegel


Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"
 

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

Der Baselbieter Polizeikommandant Mark Burkhard ist zum Präsidenten der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) gewählt worden.

Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.