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Verwirrung: Grenz-Familiengärten wieder geschlossen

Die Präfektur Colmar greift durch: Die 1'100 Hobby-Gärtnerinnen und -Gärtner, die ihren Pflanzblätz in den drei Arealen Lacheweg, Reibertweg und Basel-West haben, dürfen nicht mehr in ihre Gärten. Es gilt wieder ein striktes Verbot.
Basel, 22. April 2020

Dies, weil die Schrebergärten offiziell auf französischem Boden liegen und somit das Recht der "Grande Nation" gilt. Die Präfektur in Colmar hat diese Anordnung erlassen, wie Karin Kook, die Leiterin Freizeitgärten bei der Stadtgärtnerei, bestätigt. Zudem wurde angekündigt, dass französische wie auch schweizerische Behörden die Anordnung überwachen.

Knallharte Polizeikontrollen

Am Gründonnerstag-Abend sah die Welt für die Freizeitpflanzer noch rosiger aus. Da wurde durch das Bau- und Verkehrsdepartement verkündet, dass die Inhaber der Gärten für eine Stunde pro Tag auf ihren Pflanzblätz dürfen. Doch mit dem Osterhasen kam auch die französische Polizei in die Areale und führte für die Gärtner überraschend strikte Kontrollen durch – eine Retourkutsche der Franzosen wegen der strikten Grenzbelagerung durch die Schweizer?

Wie OnlineReports verschiedene Quellen berichten, gab es teils gröbere Wortgefechte. Die Police Nationale schickte die Gärtner nach Hause, machte Kopien von Pässen und Identitätskarten und drohte mehreren Gärtnern, die mit dem Auto angereist waren, die Nummernschilder abzuschrauben. Überrascht von der Härte dieser Drohungen, wurden die Gartenareale geräumt.

Verwirrung für Schrebergärtner

Verwirrt wandten sich die Freunde der Pflanzen an ihre drei Vereinspräsidenten und die Stadtgärtnerei. Letztere räumt ein, dass die Lage für die Pächter "aufgrund gegensätzlicher Informationen verwirrend" sei.

"Die rechtliche Situation hat sich in den letzten Tagen mehrfach sehr kurzfristig geändert", ergänzt Kook. Kurz gesagt: Anscheinend wussten die Polizeipatrouillen nichts von den Lockerungen und als die übergeordnete Präfektur davon erfahren hat, wurde die Reissleine gezogen.

Peinliches versteckt kommuniziert

Die Stadtgärtnerei, die den Öffnungserfolg noch freudig vermeldete, versteckt die peinliche Neuigkeit auf ihrer Homepage geschickt. Nur wer unter den "Massnahmen gegen das Coronavirus" nachsieht, entdeckt die Mitteilung. In den Medienmitteilungen ist nur die Meldung über die Öffnung zu finden.

Jede und jeder mit einem grünen Daumen weiss, dass jetzt wichtige Arbeiten im Garten anstehen und sei es nur das Giessen. Wann diese Situation wieder geändert wird, weiss aktuell niemand. Die Hoffnungen ruhen auf dem 11. Mai. Auf dieses Datum kündigte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron Lockerungen an.




Weiterführende Links:
- Stadtgärtnerei sperrt Familiengärtner in Basel West aus
- Grenz-Familiengärten unter strengen Auflagen geöffnet
- "Zollbüchlein"-Zoff: Keine "Amour fou" zwischen "Jardiniers" und "Douaniers"
- In Leymen herrscht Ärger über rigide Schweizer Grenzabriegelung


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"Denunziantentum statt Gemüse"

Die offensichtlich willkürlich getroffenen Entscheidungen der französischen Behörden erzeugen derzeit ein ungesundes Klima in den betroffenen Gartenarealen. Es gedeihen Angst und Denunziantentum statt gesundem Gemüse. Auch selbsternannte Polizisten haben jetzt Hochkonjunktur!


Jsabelle Krähenbühl, Basel




"Sie können nicht miteinander reden"

Es sieht leider so aus und ist beschämend, dass die Verantwortlichen hüben wie drüben nicht miteinander reden können – die Schreibtischtäter haben dann Hochkonjunktur.


Bruno Heuberger, Oberwil




"Unsinnige Anordnungen"

Warum "helfen" schweizerische Behörden, unsinnige Anordnungen der französischen Grenzbehörden, die allein Frankreich betreffen, zu überwachen und durchzusetzen?


Peter Bächle, Basel



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"Vernunterricht"

OnlineReports.ch
Zwischentitel
in einer Meldung
vom 20. Januar 2021
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Mit Jules Verne in der Hauptrolle.

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Medbase und das Kantonsspital Baselland (KSBL) werden das "Regionale Gesundheitszentrum Laufen" im "Birs Center" betreiben und damit ein breites ambulantes Angebot mit Notfallversorgung anbieten.

Am 18. Januar reichte in Basel das überparteiliche Komitee seine Volksinitiative zur Abschaffung des Präsidialdepartements und Reduktion der Anzahl der Regierungs-Mitglieder von 7 auf 5 mit 3'524 beglaubigten Unterschriften ein.

Am 1. April 2021 tritt Thomas Wenk (48) die neu geschaffene Stelle des Leiters der zentralisierten Informatik des Erziehungsdepartements an.

Der Basler SP-Grossrat Christian von Wartburg übernimmt für das Jahr 2021 die Präsidentschaft des Oberrheinrats.

Über das Referendum gegen den Allschwiler Quartierplan ALBA wid am 13. Juni abgestimmt.

Seit dem 4. Januar werden die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Laufental in einem Neubau unterrichtet.

Raphael Kissling (29) wird zum Jahresbeginn neuer Geschäftsführer der Luftseilbahn Reigoldswil–Wasserfallen und Nachfolger von Johannes Sutter, der Stiftungsrat bleibt.

Die Muttenzer Gemeindeversammlung vom 9. Januar, 14 Uhr, wird auf Beschluss des Gemeinderates Corona-bedingt in der St. Jakob-Halle durchgeführt.

Für das Herbstsemester 2020 hat sich die Rekordzahl von 13'139 Studierenden und Doktorierenden für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben.

In Allschwil ist das Referendum gegen den Quartierplan "Alba" mit 601 gültigen Unterschriften zustande gekommen.

Michael Rolaz, derzeit Chief Development Officer CDO am Kantonsspital Baselland, wird neuer CEO der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK).

Für die zurückgetretenen Ralph Lewin und Andreas Sturm wurden neu Kristyna Ters und Mathis Büttiker in den BKB-Bankrat gewählt, während das Präsidium und die bisherigen Mitglieder durch die Regierung bestätigt wurden.

Die Basler Regierung beschloss zur Unterstützung von Unternehmen in der zweiten Corona-Welle, das Kreditbürgschafts-Programm wiederaufzunehmen.

Urs Bühler wird per 1. März 2021 neuer Leiter der "Zentralen Informatik" des Kantons Baselland.

Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

Der Baselbieter Polizeikommandant Mark Burkhard ist zum Präsidenten der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) gewählt worden.

Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.