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"Ergebnisse bis Anfang April": Sitz von SBB Cargo in Basel

SBB Cargo: Kommt es zu grösserem Stellenabbau?

Insider befürchten, dass eine dreistellige Zahl von Mitarbeitenden abgebaut werden könnte


Von Peter Knechtli


Weil die Gütersparte der SBB nachhaltig rote Zahlen schreibt, durchkämmten in den letzten Monaten Analyse-Spezialisten das Unternehmen. Viele Mitarbeiter sind verunsichert: Sie befürchten gar einen Stellenabbau in dreistelliger Höhe.


Die Gütersparte ist das grösste Sorgenkind der SBB: Die hartnäckigen roten Zahlen, die SBB-Cargo-Chef Daniel Nordmann die Stelle kosteten, müssen, so der Auftrag an seinen per Anfang Jahr formell an der Spitze stehenden Nachfolger Nicolas Perrin (48), so schnell wie möglich vom Tisch. Denn das erste Halbjahr 2007 schloss mit einem Verlust von 35,5 Millionen Franken und auch das Ganzjahres-Ergebnis wird mit Verlust abschliessen. Mehr noch: Auch das Ziel, das Gütergeschäft wenigstens dieses Jahr in die schwarzen Zahlen zu führen, "ist nicht zu erreichen", wie Sprecher Christoph Rytz gegenüber OnlineReports einräumte.

"Personal wird hängen gelassen"

Das erste Semester-Ergebnis letzten Jahres alarmierte die SBB-Geschäftsleitung: Sie beauftragte eine Task Force, die ihre Arbeit letzten September aufnahm. Seither waren nach Informationen von OnlineReports zusätzlich gleich mehrere Beratungsunternehmen in den Güterverkehrs-Etagen der SBB aktiv. Nach offiziellen Angaben sind die "Analysen noch im Gange". Schon letzten Herbst beschloss SBB Cargo mehrere Sofortmassnahmen, darunter auch einen Investitions- und Einstellungsstopp.

Dabei aber soll es nicht bleiben: Intern geht die Angst um. Laut einer Insider-Quelle ist ein Stellenabbau in mehrfacher dreistelliger Höhe - die Rede war von 300 - nicht ausgeschlossen. Firmen-Sprecher Rytz wollte diese Grössenordnung nicht bestätigen. Gemäss Peter Moor, Sprecher des Schweizerischen Eisenbahn- und Verkehrspersonalverbandes (SEV), "wurden das Personal in Unsicherheit gesetzt und jetzt lässt man es hängen". Deshalb erwarte er "zwingend, dass die Belegschaft im März informiert wird". Die Gewerkschaft erwarte von SBB Cargo, dass sie "eine Offensiv- statt eine Defensiv-Strategie sucht. Die Firma nur zusammenzuholzen, ist für uns nicht überzeugend".

Zu lange Leine

Die Gewerkschaften sind spätestens beunruhigt, seit der neue SBB-Generaldirektor Andreas Meyer letzten Dezember in der "NZZ am Sonntag" einen Stellenabbau "nicht ausschliessen" mochte. Meyer schon konkreter: "Für betroffene Mitarbeiter werden wir aber nach Lösungen suchen."

Bezüglich der früheren Führung der Gütersparte ist Gewerkschafter Moor der Auffassung, der damalige SBB-Generaldirektor Benedikt Weibel habe Nordmann "an der zu langen Leine gelassen". Im Auslandgeschäft habe SBB-Cargo "auf Masse statt Rendite" gesetzt und so Defizite eingefahren. Daniel Nordmann gab letzten August, den Tränen nahe, seinen Rücktritt bekannt. Wenig später strich auch Cargo-Finanzchef Peter Meier die Segel. Anfang Jahr stiess Hanspeter Tinner zu SBB Cargo, wo er formell ab 1. April seine Funktion als Finanzchef antreten wird.

Information "spätestens Anfang April"

Wie Cargo-Sprecher Christoph Dytz heute Freitagnachmittag gegenüber OnlineReports versicherte, soll "spätestens Anfang April" über die geplanten Sparmassnahmen informiert werden. Die Bilanzmedienkonferenz findet am 2. April statt. Der Hauptsitz von SBB Cargo befindet sich in Basel.

22. Februar 2008

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"Wo sind jetzt die smarten Cargo-Jungmanager?"

Ich erinnere mich noch gut an die grossmäuligen Attacken einiger "SBB Cargo"-Jungspunde gegen die Gewerkschaften im Vorfeld der BVB-Auslagerungs-Abstimmung. Die neoliberale Prätorianergarde im Schlepptau des Basler Wirtschaftsministers wurde damals nicht müde, SBB-Cargo als ein erfolgreiches Beispiel für eine Auslagerung anzupreisen und die Gegner von Auslagerungen als ängstliche, ewiggestrige Besitzstandwahrer zu brandmarken. Vermutlich haben die smarten "Cargo"-Jungmänner mittlerweile das sinkende Schiff bereits verlassen und predigen ihren Sermon anderswo – gegen die Gewerkschaften, denen es wieder einmal überlassen bleibt, für die betroffenen Mitarbeitenden von "SBB Cargo" Schadensbegrenzung zu betreiben.


Matthias Scheurer, VPOD-Regionalsekretär, Basel



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"Der Club hat uns gesagt, die Schutzbestimmungen der Gesundheitsdirektion zu überfüllen."

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Nathalie Rickli über die
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Was die Zürcher SVP-Gesundheitsdirektorin sicher nicht gesagt hat.

RückSpiegel

 

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Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Die Baselbieter Corona-Abklärungs- und Teststation befindet sich neuerdings im Spenglerpark in Münchenstein.

Daniela Martin wird neue Geschäftsführerin der Basel Sinfonietta.

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.

"Teufelhof"-Chef Raphael Wyniger wird neuer Präsident des Basler Hotelier-Vereins und Nachfolger von Felix W. Hauser, der dieses Amt seit 2014 ausübte.

Der Baselbieter FDP-Landrat Heinz Lerf wurde heute Donnerstag, 25. Juni, mit 76 von 81 gültigen Stimmen zum Landratspräsidenten für das Amtsjahr 2020/2021 gewählt.

Die BLT und die AAGL nehmen ab Montag, 29. Juni, den Ticketverkauf durch das Fahrpersonal auf ihrem Liniennetz wieder auf.

Mit Carmen Kolp übernimmt zum 1. Juli erstmals eine Frau die Geschäftsführung der IG Kleinbasel (IGK), als Nachfolger von Benny Zeuggin.

An seiner Sitzung vom 22. Juni wählte der Vorstand der CVP Basel-Stadt Marco Natoli zum neuen Vizepräsidenten.

Nachdem die Baselbieter Polizei ihren Postenbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend an einigen zentralen Standorten konzentriert hat, wird sie per 29. Juni alle Polizeiposten wieder öffnen.

OnlineReports-Kolumnistin Andrea Strahm wurde per brieflicher Wahl einstimmig als neue Präsidentin der CVP-Sektion Grossbasel-West gewählt.

Ein Baselbieter Automobilist fuhr mit seinem Mercedes auf einer 80 km/h-Strecke bei Schöftland AG mit 131 km/h in eine Tempokontrolle der Aargauer Kantonspolizei.

Die Gemeinde Gelterkinden ist mit 3'824 Franken pro Kopf (6'300 Einwohnende) verschuldet.

Angesichts der positiv verlaufenden Zahlen stellen wir hier die Baselbieter Corona-Angaben ein und fahren mit üblichen Kurzmeldungen weiter.

Coronavirus Baselland, Stand 11. Juni, 14 Uhr: 846 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 807 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 10. Juni, 14 Uhr: 846 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 806 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 9. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 805 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 8. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 804 Personen (-) sind genesen.

Am Wochenende des 13./14. Juni beendet das Universitätsspital Basel den Betrieb des Corona-Testcenters in der Predigerkirche.

Coronavirus Baselland, Stand 7. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 804 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 6. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 803 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 5. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 4. Juni, 14 Uhr: 844 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 3. Juni, 14 Uhr: 844 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 2. Juni, 14 Uhr: 843 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 1. Juni, 14 Uhr: 843 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 31. Mai, 14 Uhr: 842 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 30. Mai, 14 Uhr: 841 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 29. Mai, 14 Uhr: 841 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 28. Mai, 14 Uhr: 840 bestätigte Fälle (+2); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 27. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 26. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 25. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 801 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 24. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 801 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 23. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 800 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 22. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 799 Personen (+1) sind genesen.