© Foto by OnlineReports.ch
"Tsunami ist vorbei": Verkäufer Konrad Annasohn (links), Käufer Patric Böni

Das wars schon: Ueli Vischer tritt als Itag-Präsident zurück

Angeschlagene Vermögensverwaltungs-Firma geht überraschend schnell an die Remaco-Gruppe / "Möglichst rasch zum Normalzustand"


Von Peter Knechtli


Nur ein kurzes Gastspiel gab der frühere Basler Finanzdirektor Ueli Vischer als Verwaltungsratspräsident der Internationalen Treuhand AG (Itag): Wie heute bekannt wurde, verlässt er die Vermögensverwaltungsfirma, die in Probleme geriet und infolge dessen an die weit kleinere Firma Remaco AG verkauft wird.


Konrad Annasohn, Delegierter des Itag-Verwaltungsrats und Vorsitzender der Geschäftsleitung, tat heute Montag einen Gang an die Medien, der ihm schwer gefallen sein musste: Zusammen mit Remaco-Chef Pascal Böni bestätigte er am Basler Remaco-Sitz den gestern Sonntag bekannt gewordenen Verkauf der 100 Mitarbeitenden starken Itag-Gruppe an die mit 20 Mitarbeitenden viel kleinere, auf Merger und Verkauf von KMU spezialisierte Remaco Merger AG. Wie verlautete, scheiden Annasohn und sein Partner Fritz Schuhmacher aus den Verwaltungsräten der Itag-Gruppe wie auch der Itag-Vermögensverwaltung aus. Auch der amtsjunge Itag-Präsident Ueli Vischer, bis letzten Februar liberaler Basler Finanzdirektor, gibt sein Präsidium schon wieder ab und nimmt unter den neuen Besitzverhältnissen keine Funktion mehr innerhalb der Itag-Gruppe wahr.

Itag-Verkauf "war kein Notnagel"

Vischers Ausscheiden sei "einvernehmlich mit ihm beschlossen" worden, sagte Annasohn auf die Frage von OnlineReports. Es sei "festgestellt worden, dass seine Aufgabe erledigt ist": Die Regelung der Nachfolge von Schuhmacher und Annasohn. Allerdings scheint Vischer dabei keine wesentliche Rolle gespielt zu haben, denn sowohl Annasohn wie Böni bekräftigen, die Verhandlungen über einen Verkauf der Gruppe an die Remaco seien "seit längerer Zeit" im Gang gewesen. Es sei dabei, so Annasohn, "kein Notnagel eingeschlagen worden". Allerdings räumten die alten und neuen Eigentümer ein, dass die Publizität um die Strafuntersuchung gegen die Itag-Spitze den Verkauf "beschleunigt" habe. Ursprünglich sei er auf Anfang 2006 geplant gewesen.

Es darf angenommen werden, dass der unerwartet rasche Verkauf damit zu hat, die Itag möglichst rasch wieder in geordnete Bahnen zu führen und schweren Schaden vom Unternehmen abzuwenden. "Es hat keinen wesentlichen Abfluss von Geldern gegeben", sagte Annasohn, fügte aber den Vorbehalt hinzu: "Der Tsunami ist erst gerade vorbei."

Kontroverse um Gerstenhauer-Stiftung

Nach den Worten von Annasohn "wurden in der Itag keinerlei Vermögensdelikte begangen". Trotz des Ausscheidens von Schuhmacher und Annasohn aus den Itag-Verwaltungsräten "verschwinden wir nicht von der Bildfläche, sondern stehen unseren Kunden im Auftragsverhältnis immer noch zur Verfügung". In einem heute veröffentlichten Communiqué weist die Itag die Darstellung der SonntagsZeitung zurück, sie habe die Gerstenhauer-Stiftung ungetreu geführt und den Willen des Stifters missachtet. Der Löwenanteil der Stiftung, die auf den früheren Publicitas-Generaldirektor Jean-Robert Gerstenhauer zurück geht, ist in Publigroupe-Aktien angelegt, die Publigroupe-Vizepräsident Fritz Schuhmacher vertritt. Es handelt sich mit 11,2 Prozent um das grösste einzelne Aktienpaket innerhalb der Publigroupe.

Auf eine Blitz-Verkaufs-Aktion deutet auch der eher aussergewöhnliche Umstand hin, dass der Verkaufsvertrag bereits abgeschlossen ist, die Sorgfaltsprüfung Due Diligence aber erst noch bevor steht. Ausstehend und Voraussetzung für die Übernahme der Aktienmehrheit ist die Zustimmung der Eidgenössischen Bankenkommission.

Bleibt Schuhmacher Publigroupe-Verwaltungsrat?

Der neue Eigner Pascal Böni zeigte sich aufgrund bisheriger Revisionsberichte überzeugt, dass frühere Mängel in der Itag-Gruppe behoben seien und das Unternehmen "fit ist per heute und für die Zukunft". Noch offen ist das Seilziehen um das Weiterbestehen der von der Itag verwalteten Gerstenhauer Stiftung. Auf die Frage, ob Schuhmacher unter diesen Umständen Vizepräsident der Publigroupe bleiben werde, sagte Böni etwas offen, er werde das Gespräch mit der Publigroupe suchen, die "Befindlichkeiten erfassen und im Interesse aller eine gute Lösung finden".

Vorläufig wird Böni einziger Verwaltungsrat und Präsident der Itag-Gruppe sei, während die Tag-Vermögensverwaltung AG auch künftig von Aldo Leoni präsidiert wird, neue Mitglieder werden Pascal Böni und Markus von Escher. Neuer CEO der Vermögensverwaltung wird der Remaco-Partner Georges Bindschedler. Er ersetzt als Direktor Thomas Hirsiger, der vor zweieinhalb Jahren als Nachfolger des freigestellten Peter Pegoraro eintrat. Hirsigers Abgang habe nichts mit den gegenwärtigen Verwerfungen zu tun, sagte Annasohn. Vielmehr habe er eine neue verlockende Herausforderung angenommen.

Schuhmacher sistiert Verwaltungsrats-Präsidium

Fritz Schuhmacher war an der Medienkonferenz aus "terminlichen Gründen" nicht anwesend. Heute Nachmittag wurde indessen bekannt, dass er sich vom Verwaltungsrats-Präsidium der Vogt-Schild-Holding ("Solothurner Zeitung") einstweilen habe dispensieren lassen.

26. September 2005

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Alles mit scharf

Die sexuelle Männer-Macht
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Dass einzige Problem, dass ich habe, wenn ich mit meiner Frau arbeite, ..."

NZZ am Sonntag
vom 8. Oktober 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

... ist dass mit der Orthografie, wenn dass Korrektorat aus Kostengründen nach Bosnien ausgelagert wird.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.