© Fotos by Christof Wamister / OnlineReports.ch
"Testabstimmung für den Verkehrsraum Kleinbasel": Bus-Linie 30 im Erlenmatt-Quartier

"Man muss Tramlinien dort bauen, wo sie Sinn machen"

Der Ausbau des Basler Tramnetzes könnte eine neue Ideologisierung der Verkehrsdiskussion heraufbeschwören


Von Christof Wamister


Seit Mitte der sechziger Jahre wurde in Basel nie mehr eine Tramvorlage abgelehnt. Neue Strecken gab es allerdings kaum. Das soll sich in den nächsten Jahren ändern. Aber bereits mit dem ersten Projekt gibt es Probleme. Ein schlechtes Omen für die Tramstadt Basel oder ein Anzeichen für eine Verhärtung in der Verkehrspolitik?


Basel arbeitet seit Jahren an einem Umbau seiner Verkehrspolitik. Das bedeutet noch lange nicht eine Abkehr vom Autozeitalter. Denn die grossen Achsen, die Nationalstrassen, sind Sache des Bundes. Dieser möchte die Nationalstrasse A2 ("Osttangente") ausbauen, der Kanton drängt auf eine quartierverträgliche Lösung, auf eine stärkere Untertunnelung. Doch die Verhandlungen mit dem Bundesamt für Strassen erweisen sich als zäh.

Bein öffentlichen Nahverkehr sind die Kantone allein zuständig, aber je nachdem auf Gelder des Bundes angewiesen. Das trifft vor allem auf die Idee zu, den Bahnhof SBB mit dem Badischen Bahnhof unterirdisch zu verbinden und damit gleichzeitig eine Lösung für die Verkehrsprobleme der Region und die Erschliessung der Innerstadt zu finden. Dieses "Herzstück", zu dem sich die beiden Basler Regierungen soeben auf einen Kostenteiler für das Vorprojekt geeinigt haben, ist aber nicht ganz unbestrittene Zukunftsmusik, auch wenn dazu bereits eine Projektstudie vorliegt.

Schwieriges "Verkehrsregime Innenstadt"

Vorerst steht die Oberfläche im Fokus der Verkehrsplanung und -politik. Ein erster wesentlicher Schritt ist in diesem Jahr die Einführung eines Verkehrsregimes für die Basler Innenstadt, in der die Fussgänger den Vorrang haben. Die Aufregung um das komplizierte Regelwerk mit seinen Bewilligungen und Ausnahmen für die Zufahrt zeigt, dass der Rückbau in Richtung eines langsameren und menschenverträglicheren Verkehrs eine schwierige Sache bleibt.

Denn die Innenstadt ist gleichzeitig Durchfahrtsachse für den Massentransport geeignetes Verkehrsmittel: das Schienentram. Basel möchte in Absprache mit dem Partnerkanton Baselland sein Tramnetz ausbauen, aber gleichzeitig Druck von der Innerstadt-Achse wegnehmen. Das Tramnetz 2020 enthält dafür alle nötigen Vorgaben (Tramnetzplan hier runterladen). Für die Grenzregion Basel bezeichnend ist die Wiederaufnahme der Verbindungen in die französische und deutsche Nachbarschaft. Die Tramlinie zum Bahnhof Weil steht vor der Vollendung, auf französischer Seite wurden die Mittel für die Verlängerung der Tramlinie 3 nach Burgfelden und zum Bahnhof Saint-Louis gesprochen.

Tram: Überlebensfähig und modernisierbar

Das Tram ist quasi ein Fossil aus den Frühzeiten des modernen Verkehrs, das sich aber als ausserordentlich überlebensfähig und modernisierbar erwiesen hat. In ausländischen Städten, in denen die Tramschienen nach dem zweiten Weltkrieg ausgebaut wurden, fahren jetzt wieder moderne Tramlinien und erfüllen die urbanen und suburbanen Verkehrsbedürfnisse ohne die negativen Nebenwirkungen des Autoverkehrs, der daneben weiter zirkuliert.

Auch in Basel hatte das Tram den Ruf des Rückständigen, das dem modernen Verkehr im Wege steht. Zweimal (1955 und 1963) wurden Kredite für neues Rollmaterial abgelehnt. Die verbalen Grundsatz-Schlachten um das Tram hatten zur Folge, dass die städtischen Verkehrsplaner die Tramlinie über die Johanniterbrücke mit dem Bau der neuen Brücke 1966 einstellten. Auf dem Grossbasler Cityring rollt jetzt kein Tram mehr.

Danach hatte der Basler Tramverkehr seine Talsohle durchfahren. Aber erst 1986 wurde mit deutlichem Volksmehr der Bau einer neuen Tramlinie beschlossen, die das Birs- und das Leimental über die Stadt miteinander verknüpft: die Einführung der Vorortslinien 10/17 und 11 zum Bahnhof und zum Theaterbogen. Baulich neu waren dabei aber nur die Brücke entlang der SBB-Geleise und die Schienen in der Centralbahnstrasse. Tramvorlagen waren nicht mehr umstritten, es sei denn, sie kamen als Initiativen daher: 1972 wurde das Gratistram vernichtend deutlich abgelehnt, 2007 scheiterte eine Initiative für die Erhaltung des Trolleybus nur knapp.

Streit um Wirtschaftlichkeit

Aus den Trolleybus-Initianten wurde das das Komitee "Pro Tram", das zwei Jahre später mit einer Initiative vor allem die Wiedereinführung der Linie über die Johanniterbrücke forderte. Als der Grosse Rat im September 2012 beschloss, den Bau dieser Linie im Gesetz über den öffentlichen Verkehr festzuschreiben, konnten es seine Initiative zurückziehen. Mit dem selben Beschluss bewilligte der Grosse Rat einen Rahmenkredit von 350 Millionen Franken für den Ausbau des Tramnetzes, vorbehältlich der Wirtschaftlichkeit, Zweckmässigkeit und technischen Machbarkeit der einzelnen Projekte.

Und genau um diese Wirtschaftlichkeit ist jetzt bereits beim Vorliegen des ersten Ausbauprojektes der Streit entbrannt. Das Projekt für eine Tramlinie vom Badischen Bahnhof zum neuen Quartier Erlenmatt ist Bestandteil des Tramnetzes 2020, geht aber schon auf  einen zwölf Jahre alten Auftrag der grossrätlichen Verkehrskommission zurück, das neue Quartier an das Tram anzuschliessen. Die Linie 1 wird von der Linie 14 abgekoppelt und verbindet via Erlenmatt und Bahnhof St. Johann den Bahnhof SBB mit dem Badischen Bahnhof.

Bürgerliches Referendum

Gegen dieses vom Grossen Rat gutgeheissene Projekt ergriffen die vier bürgerlichen Parteien das Referendum. Die Kosten von 68 Millionen Franken, an welche der Bund aus dem Agglomerationsfonds 12 Millionen Franken zahlt, seien schlicht zu hoch für eine Tramlinie von 1,2 Kilometern Länge. Belegt wird das Argument der mangelnden Wirtschaftlichkeit mit den geringen Passagierfrequenzen der heutigen Buslinie 30 auf dem Abschnitt zwischen Badischem Bahnhof und der Erlenmatt.

In der Tat befördert die Linie 30 deutlich weniger Passagiere als zum Beispiel der 36er, aber etwas mehr als die Tramlinie 15. Gemäss dem OeV-Bericht 2014/2017 ist der von Bahnhof zu Bahnhof führende 30er-Bus aber zu Stosszeiten auf einzelnen Streckenabschnitten - zum Beispiel zwischen Erasmusplatz und Kinderspital - völlig überlastet.    

Autobahn-Tunnel müsste verstärkt werden

Die Projektverfasser begründen die tatsächlich auffallend hohen Kosten des Erlenmatt-Trams mit dem unter der Schwarzwaldallee liegenden Autobahn-Tunnel, der verstärkt werden muss, damit er die Last des Tramverkehrs tragen kann.

Die Befürworter und die Behörden sind sodann der Auffassung, das Argument der Wirtschaftlichkeit greife auf diese Weise zu kurz. "Die Wirtschaftlichkeit lässt sich erst berechnen, wenn die Wirkung auf das gesamte Streckennetz berücksichtigt wird", sagt Alain Groff (Bild), Leiter des Amtes für Mobilität im Bau- und Verkehrsdepartement (BVD). Und gemäss den Verkehrsplanern wird mit dem Erlenmatt-Tram nicht nur eine Linie gebaut, die ein neues Quartier erschliesst, sondern durch die zusätzliche Verbindung der beiden Bahnhöfe auf einer Achse, die nicht durch das Zentrum führt, einen positiven Gesamteffekt haben wird.            

Die Befürchtung, dass das Scheitern des Erlenmatt-Trams ein negatives Omen für zukünftige neue Tramlinien wäre, wird von den Referendumsparteien nicht geteilt. Aber ganz von der Hand zu weisen ist sie nicht. Denn die anderen Projekte des Tramnetzes 2020 sind noch nicht im Detail ausgearbeitet und wurden bis jetzt auch nicht gross diskutiert. Und es ist eine politische Faustregel, dass Widerstand gegen neue Vorhaben sich oft erst spät, dann aber umso heftiger artikuliert.

Neue Tramlinien vor allem im Kleinbasel

Die Erlenmatt-Vorlage ist zumindest eine Testabstimmung für den Verkehrsraum Kleinbasel, wo gemäss den Plänen ein Hauptteil der neuen Tramlinien erstellt werden soll. Zentral ist weiterhin die Entlastungslinie durch den Claragraben, die Mitte der neunziger Jahre am kumulierten Widerstand im Grossen Rat scheiterte. Beim damaligen Projekt wäre die direkte Tramverbindung vom Wettsteinplatz zur Mustermesse gestrichen worden.

Davon ist jetzt nicht mehr die Rede. Vielmehr sollen die Roche-Angestellten von einer neuen Tramlinie profitieren, die durch die Grenzacherstrasse und die Schwarzallee den Ring zum Badischen Bahnhof schliesst. Wie die Anwohner der Grenzacherstrasse, die sich über zuviel Busverkehr beklagen, auf den Bau einer Tramlinie reagieren, ist allerdings noch unsicher. Nicht in erster Priorität dürfte wohl die Tramlinie über den Wiesenkreisel zum "Stücki"-Einkaufszentrum und dem Rheinhafen realisiert werden.

Entlastung-Tram durch Petersgraben

Dringlicher sind auf der Grossbasler Seite die Umfahrung der Innerstadt-Achse durch den Petersgraben und die Entlastung der engen St. Johann-Vorstadt auf der Achse Spitalstrasse. Bereits beschlossen ist die Linie über den Margarethenstich, die dem Birsigtal den Direktzugang zum Bahnhof SBB ermöglicht.

Verkehrsplanerisch heikel ist die "Spange", welche die Gundeldingen-Bruderholz-Tramlinien mit St. Jakob verbinden soll. Die neue Linie dürfte in der Brüglingerstrasse gebaut werden, führt aber vorher über die rege befahrene Dreispitz-Kreuzung. Unweit davon in Richtung Münchenstein wird auch noch die Tramlinie abbiegen, welche quer durch das Entwicklungsgebiet Dreispitz vorerst bis zur Motorfahrzeug-Prüfstation führen und auch die Birshof-Klinik erschliessen soll. Der Einbau von zwei zusätzlichen Tramlinien wird den motorsisierten Individualverkehr zweifellos Kapazitäten kosten.

Es gehe aber nicht um den Verdrängungseffekt, sagt Alain Groff. Man müsse Tramlinien dort bauen, wo es Sinn mache. Zum andern hat sich Basel gesetzlich verpflichtet, den städtischen Motorfahrzeugverkehr bis 2020 um zehn Prozent zu reduzieren. Das Tram bietet sich da als leistungsfähiger Ersatz für den Personentransport an. Würde der Autoverkehr in gleichem Umfang zunehmen wie zum Beispiel das Bauvolumen auf dem Dreispitz, käme es zum permanenten Stau.

Gefahr einer Re-Ideologisierung

Da die freie Wahl des Verkehrsmittels grundsätzlich nicht bestritten ist, sich aber gleichzeitig die Park- und Verkehrsflächen verknappen, rückgebaut oder für den öffentlichen Verkehr umgenutzt werden, droht die Gefahr einer Re-Ideologisierung oder Verhärtung der Verkehrspolitik. In den letzten Jahren wurden in Basel schon mehrere Vorlagen für neue Parkregimes oder den Umbau des Strassenraums - meist erfolglos - mit Referenden bekämpft.

Obwohl bis jetzt rein sachbezogen argumentiert wird, werden die grossen verkehrspolitisch-ideologischen Gegensätze - Ideologen sind immer die andern - auch hinter den Diskussionen um neue Tramlinien sichtbar. Links-Grün ist für das Erlenmatt-Tram, die Bürgerlichen dagegen. Doch die Stimmbürger/innen denken nicht rein parteipolitisch und die Verdikte wirken nicht immer sehr rational. 1963, nach der zweiten und bis jetzt letzten Ablehnung einer BVB-Rollmaterialvorlage, waren die Kommentatoren ratlos. Zwei Jahre später ging eine Neuauflage problemlos durch die Volksabstimmung.

Die Befürworter der Erlenmatt-Tramvorlage setzen auf den Slogan "Jo zum Trämli". Das reicht noch nicht für den Abstimmungssieg. Wichtiger wird vermutlich sein, wie stark das Erlenmatt-Quartier - noch nicht fertig gebaut, ohne Einkaufszentrum und an einer abgelegenen Ecke Kleinbasels gelegen - schon im städtischen Bewusstsein verankert ist.

(Die Realisierung dieser Recherche war dank des OnlineReports-Recherchierfonds möglich.)

3. Februar 2014


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Die Innenstadt-Geschäfte werden schliessen müssen"

Jeder, den ich kenne und der einigermassen seine 7 Sinne beisammen hat, ist gegen das Herzstück Innenstadt – es sei denn, er verdiene daran. Man muss sich das einmal vorstellen: Ein durch den öffentlichen Verkehr gut erschlossener Marktplatz , der Zeitgewinn zwischen Bahnhof SBB und Badischen Bahnhof beträgt 2 Minuten. Niemand rechnet das Hinauf- und Herunterrennen auf überfüllten (Roll-)treppen mit ein. Dafür soll der Steuerzahler Milliarden zahlen und während Jahren zahlreichen Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen. Es wird nicht beim Kostenvoranschlag bleiben. Die Baukosten werden ins Unermessliche steigen. Vom Birsig, der auch durch die Innenstadt fliesst, redet niemand, mit guten Gründen; ebenso wenig von den zahlreichen archäologischen Fundstätten, die dort noch schlummern. Die Geschäfte in der Innenstadt werden alle schliessen müssen, der Markt kann nicht mehr abgehalten werden – vielleicht ist das auch die Absicht. Man kann sich wirklich fragen, ob man die Basler Bürger für so blöd hält, diesem hirnverbrannten Projekt zuzustimmen


Alexandra Nogawa, Basel



"Andere Regionen haben uns längst den Rang abgelaufen"

Ist der Bau des Erlenmatttrams ein ideologisch gesteuertes Vorhaben, die Opposition dagegen ein Akt reiner Vernunft? Wenn Erlenmatttram ein erster Schritt zur Wiedereinrichtung des 1966 eingestellten Westastes der Tramlinie 2 bedeutet, ist dies ein kluger Baustein oder ein fehlgesteuertes Projekt? Man sieht, je nach Betrachtungsweise können sich die Akzente völlig verschieben. Hätte man auf der anderen Rheinseite mit Trambau in Richtung Basel SBB beginnen sollen, ab dem Komplex von Unispital, Biozentrum, Kinderspital? Die Bausumme würde vermutlich dreifach die Höhe der Kosten der Erlenmattetappe übersteigen.

 

Beklagenswert ist weniger diese Diskussion als der fehlende Mut und Elan, in der Nordwestschweiz mit dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs Schritt zu halten. Da laufen uns andere Regionen längst den Rang ab. Im Raum Zürich ist der vierte Teilausbau der S-Bahn im Gang, bei der Regio S-Bahn Basel kommt nicht mal der erste Teilausbau in Schwung.

Zürich hat die Glatttal-Strassenbahn gebaut, die Limmattal-Strassenbahn mit zwölf Kilometer Länge und einem Budget von 750 Millionen Franken wird zur Zeit aufgegleist. Hardturm- und Altstettentram sind bereits in Betrieb, weitere Neubaulinien werden vorangetrieben. Vom Hauptbahnhof in Zürich aus wurde bereits eine Durchmesserlinie für die Bahn gebaut, die zweite kommt noch in diesem Jahr in Betrieb. Bei beiden Linien ging es nicht darum die Strecke von Zürich HB bis Stadelhofen respektive bis Oerlikon zu verkürzen, sondern den Kopfbahnhof Zürich HB zu überwinden. ‚Durchbinden’ der Linien heisst das Stichwort dazu. Wer nun vermutet das ‚Herzstück’ in Basel verfolge ähnliche Ziele, liegt goldrichtig!

 

An den Reinacher Gesprächen zu Mobilitätsfragen vom 9. Mai 2009 sagte Simon Kettner (BVD Mobilität Basel-Stadt) zur Frage, ob das Herzstück in Basel nötig sei:

 

- Für eine Stadt Basel mit 200'000 Einwohnern, die durch politische Grenz stark eingeengt ist, braucht es das Herzstück nicht.

 

- Für das Funktionieren einer trinationalen, multipolaren Wirtschaftsregion mit 750'000 Einwohnern, ist das Herzstück hingegen eine wichtige Voraussetzung.

 

Angesichts der heutigen Mutlosigkeit und Verzagtheit könnte man in die Basler Vergangenheit blicken. Ums Jahr 1225 wurde die erste Brücke in Basel über den Rhein gebaut. Gewiss nicht nur, um die wenigen Häuser auf dem rechten Ufer zu erschliessen. Dies war eine gewaltige Leistung der Stadt, die damals wohl weniger als fünftausend Bewohner zählte. Offenbar hat der Bischof ein Machtwort gesprochen, den Brückenbau durchgesetzt und vermutlich auch finanziert. Wäre Basel zu solch einer Grosstat heute noch fähig?


Willi Rehmann-Rothenbach, Binningen



"Erlenmatt-Tram und Herzstück versenken"

Gut gesagt, aber mit einer Tramlinie durch die enge Erlenstrasse ist das Erlenmattquartier (eh eine Fehlplanung aus dem ehemaligen Baudepartement von Frau Schneider) noch lange nicht erschlossen, denn wer dereinst hinten bei der Bahnkantine wohnt, hat gleichwohl noch einen respektablen Fussmarsch bis zur Erlenstrasse vor sich.

 

Will man Basel Nord besser mit dem Tram erschliessen, so muss der Fehlentscheid "kein Tram auf der neuen Johanniterbrücke" korrigiert werden. Wenn der 2-er wieder wie früher vom Bahnhof SBB via Schützenhaus Spalentor Johanniterbrücke Feldbergstrasse Schönaustrasse zum Badischen Bahnhof fährt, sind die Probleme mit dem überfüllten 30-er Bus gelöst und das untere Kleinbasel hat auch wieder eine schnelle Verbindung zum Bahnhof SBB.

 

Es ist zu hoffen, dass die Basler Stimmbürger Vernunft walten lassen und Ideen wie Erlenmatt-Tram und Herzstück im Papierkorb versenken.


Bruno Honold, Basel


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Veranstaltungs-Hinweis


CIRCO FANTAZZTICO

Der Jugendzirkus Circo Fantazztico aus Costa Rica bietet sozial gefährdeten Kindern und Jugendlichen eine Gemeinschaft und neue Perspektiven.

Vorführungen:
BASEL: 31.8 & 1.9
BERN: 4.9 & 5.9
USTER: 7.9 & 8.9

Dauer: 90 Min., Eintritt kostenlos, Kollekte für das Zirkusprojekt
Mehr: www.ecosolidar.ch

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Viele Aspekte sind beim Klimaschutz noch oder zu wenig durchleuchtet worden."

Basler Zeitung
Leitartikel von
Chefredaktor Markus Rohr
vom 27. Juli 2019
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Wenn schon, dann nicht.

RückSpiegel


Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Die Medienwoche empfiehlt ihren Leserinnen und Lesern die Lektüre des OnlineReports-Interviews mit "Prime News"-Gründer Christian Keller.

Telebasel und die Schweiz am Wochenende nahmen die OnlineReports-News über die Tresor-Knacker im Gartenbad St. Jakob auf.

In ihrem Artikel über die Solidarisierung von BVB-Mitarbeitenden mit einem BaZ-Redaktor nahm Prime News auf einen früheren OnlineReports-Beitrag Bezug.

Die Badische Zeitung nahm die OnlineReports-News über den Wechsel von Orthopäden vom Bruderholz-Spital in die Allianz von Universitätsspital Basel und Bethesda-Spital auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihren Artikel über den Baselbieter Fremdsprachen-Streit auf OnlineReports.

In ihrem Bericht über die BVB-Tramblockade an der "Bankverein"-Kreuzung nahm die BZ Basel auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung und das SRF-Regionaljournal bezogen sich in ihren Berichten über das Urteil gegen den Rheinufer-Todesschläger auf OnlineReports. 

Die Basler Zeitung äusserte sich in einer Gerichtsberichterstattung über einen "Sexverbrecher" (so die BaZ) kritisch über OnlineReports.

Telebasel und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über das Bordell in der Schillerstrasse auf einen OnlineReports-Bericht.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, 20 Minuten, die Nachrichtenagentur SDA, das SRF-Regionaljournal und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Unfall an der Parking-Baustelle beim Kunstmuseum auf.

Die OnlineReports-Recherche über die Zukunft des Basler "Viertel-Kreis" wurde von der Gundeldinger Zeitung aufgenommen.

Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Beat Tschudin (48), seit rund zwölf Jahren den Fachbereich Fahrzeugbewirtschaftung der Baselbieter Polizei, übernimmt ab Dezember die Leitung des Fahrzeugwesens der Bau- und Umweltschutzdirektion als Nachfolger von Christian Oberhausser, der Ende August in vorzeitige Pension geht.

• Das Basler Gesundheits-Departement hat den Umzug von der St. Alban-Vorstadt an seinen neuen Hauptstandort an der Malzgasse 30 in Basel abgeschlossen.

Tom Ryhiner und Balz Stückelberger wurden an einer ausserordentlichen Generalversammlung in den Verwaltungsrat der St. Clara AG und damit gleichzeitig in den Verwaltungsrat des Claraspitals gewählt.

• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.