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"Das Fuchteln mit der Heugabel": Fusionsbefürworter Schmid

Initiativen für ein fusioniertes Basel lanciert

Genau 179 Jahre nach der Schlacht an der Hülftenschanz startet ein neuer Versuch zur Wiedervereinigung der beiden Bruderkantone


Von Peter Knechtli


Auf den Tag genau 179 Jahre nach dem Sieg der Baselbieter im Krieg gegen Baselstädter lancierte heute Freitag in Brüglingen ein bikantonales Komitee zwei Volksinitiativen mit dem Ziel, die beiden Kantone zu einem Basel zu fusionieren.


"Ein Basel" heisst der "Verein für eine Kantonsfusion beider Basel". Sein Ziel: Die beiden seit 179 Jahren getrennten Basel wieder zu einem "Kanton Basel" zu verschmelzen. Seinen Sitz hat der Verein nicht etwa in Basel, wo die Wiederheirat mit dem Landkanton seit langem ein Herzensanliegen ist, sondern im geschäftlichen Büro des künftigen grünen Stadtpräsidenten Lukas Ott in Liestal – Hauptort jenes Bruderkantons, in dem seit einigen Jahren neue Bestrebungen  im Gange sind, der im Jahr 1969 an seinem Nein gescheiterten Wiedervereinigung nun zum Durchbruch zu verhelfen.

Fusion soll politische Realität abbilden

Allerdings: Nach dem Verständnis der Initianten geht es nicht um eine Wiedervereinigung, sondern um eine Fusion. Grund: Es gehe nicht darum, die Geschichte und die Umstände der damaligen Trennungs-Revolution ungeschehen zu machen. Vielmehr gehe es nun darum, die Alltags-Realität im Raum Basel, in der die Kantonsgrenzen nur noch unspürbares Relikt seien, nun auch in der politischen Struktur abzubilden.

Dies führten prominente Vereins-Exponenten heute Freitagmorgen an einer Medienkonferenz im Kutschenmuseum des Merian-Parks aus: Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter (CVP, BL), Landrat Klaus Kirchmayr (Grüne, BL), alt-Regierungsrätin Barbara Schneider (SP, BS), als-Regierungsrat Peter Schmid (SP, BL), ex-Nationalrätin Kathrin Amacker (CVP, BL), "Starke Region"-Geschäftsführer und ex-Grossrat Hans-Rudolf Bachmann (LDP, BS) und Landrat Ruedi Brassel (SP, BL). Ferienabwesenheit verhinderte, dass nicht mehr Wirtschaftsvertreter anwesend waren.

Abstimmung in weniger als zwei Jahren

Lanciert wurden in beiden Kantonen zwei sprachlich nahezu und inhaltlich identisch formulierte Verfassungsinitiativen, deren Ziel die Fusion ist. Beschrieben wird das Vorgehen, wonach beide Basel am selben Tag über die Initiative abstimmen sollen. Nehmen beide Kanton die Initiative an, soll ein aus beiden Kantonen hälftig zusammen gesetzter 120-köpfiger Verfassungsrat gewählt werden, der die künftige Verfassung für einen "Kanton Basel" ausarbeitet. Dabei, so Kirchmayr, soll das gemeinsame Grundgesetz auch so angelegt sein, dass "weitere angrenzende Gebiete" dem Kanton beitreten können. Wiederum am selben Tag soll in beiden Kantonen über den Verfassungsentwurf abgestimmt werden. Stimmt das Volk zu, muss die Verfassungsänderung eidgenössisch "gewährleistet" und die Änderung der Bundesverfassung der Volksabstimmung unterbreitet werden.

Bis zu eidgenössichen Volksabstimmung rechnet Kirchmayr optimistisch mit einem Prozess von zehn Jahren Dauer. Über die Fusionsinitiative sollen die beiden Basel schon Ende 2013 / Anfang 2014 abstimmen können, sagte Ruedi Brassel. Er betonte, diese Initiativen seien "kein Projekt einer bestimmten Strömung", sondern ein gemeinsames Vorgehen, an dem sich fast alle politischen Lager ausser der Baselbieter SVP beteiligten. Im Baselbiet sind 1'500 Unterschriften notwendig, in Basel-Stadt deren 3'000.

Vorstufe eines "Kantons Nordwestschweiz"

Elisabeth Schneider-Schneiter verwies auf die Datums-Symbolik: Am 3. August 1833 schlugen Landschäftler Truppen die Basler in einem blutigen Krieg an der Hülftenschanz, wo heute noch ein Denkmal steht. Von diesem allerdings, gestand der ehemalige Baselbieter Erziehungsdirektor Peter Schmid, habe er keine Kenntnis gehabt, bis er sich im Rahmen einer Interpellations-Beantwortung dazu äussern musste. Auch sein Versuch, das Monument zu besichtigen, sei anfänglich gescheitert, da schon "meterhohes Gras darüber und auch daneben gewachsen" sei.

Seit 1833 hätten sich die Zeiten radikal geändert: Das damalige Obrigkeits- und Untertanenschema sei "ein Mythos", der jedoch nicht leicht aus der Welt zu schaffen sei. Das "Fuchteln mit der Heugabel" (Schmid) sei nicht mehr angebracht. Heute seien Stadt und Land verschmolzen, niemand sei sich beim Weg zur Arbeit oder ins Fussballstadion mehr bewusst, dass er Kantonsgrenzen überschreite. Nun müssten aber auch noch "Denkhemmungen" überwunden werden. Klaus Kirchmayr betonte, dass "unser aller Endziel der Kanton Nordwestschweiz ist". Doch "der einzige Weg dorthin" führe über eine Fusion, da eine gesamtschweizerische Gebietsreform "nicht realistisch" sei.

Noch keine Fusions-Begeisterung spürbar

Der Initiativtext sei rechtlich "durch Zweit-, Dritt- und Viertmeinungen" abgesichert. Als Hauptberater hätten die Rechtsprofessorin Denise Buser und Urs Kamber, ehemaliger Adjunkt des Basler Justizdepartements, gewirkt, wie Kirchmayr auf eine OnlineReports-Frage erklärte. Hans-Rudolf Bachmann wies darauf hin, dass "heute fast alle Aufgaben nur noch in einer grösseren Dimension gelöst werden können". Die früheren Regierungsmitglieder Schmid und Barbara Schneider kamen zum Schluss, dass die bikantonale Partnerschaft mit ihren über hundert Verträgen nun "nicht mehr weiter führt". Kathrin Amacker betonte die Wichtigkeit der Fusion auch im Interesse der Wirtschaft und der Standortpolitik.

Immerhin: Nationalrätin Schneider-Schneiter räumte ein, dass nun nicht eine Fusions-Euphorie zu erwarten sei. Dass die Fusion die Gemüter der Allgemeinheit noch nicht bewegt, zeigte sich am "offiziellen Anlass, welcher für die ganze Bevölkerung offen ist" (so die Veranstalter): Es versammelten sich gerade rund hundert Personen auf dem Platz vor dem Kutschenmuseum – vor allem Vereinsmitglieder und politisch Chargierte (Bild).

Widerstand im Baselbiet

Im Baselbiet herrscht – vor allem aus emotionalen Gründen, aber auch aus Angst um Besitzstände – teils noch massive Ablehnung gegenüber einer Kantonsfusion. Dem Initiativkomitee gehören vor allem Mitte-Links-Mitglieder – von CVP über Grünliberale und SP bis Grüne – an. Bisher deutlichstes Signal gegen das, was sie als "Wiedervereinigung" empfinden, ist die erst vor wenigen Tagen lancierte "Zusammenarbeits-Initiative" von Exponenten um Wirtschaftskammer-Direktor Hans Rudolf Gysin. Die Verfassugnsintiative verlangt bloss die noch verstärkte Zusammenarbeit in der Nordwestschweiz und zwei Ständeräte sowie je eine volle Standesstimme für beide Basel.

Auffällig ist auch, dass Exponenten wie FDP-Landrat Balz Stückelberger oder CVP-Präsidentin Sabrina Mohn, die bisher als fusionsfreundlich galten, nicht dem Initiativkomitee angehören. Diese Reserviertheit könnte indes auch taktischen Charakter haben, weil ihre Parteien noch gespalten sind.

BDP will erst Expertenbericht

Auch in Basel-Stadt sind nicht alle Feuer und Flamme. So ist die BDP "überzeugt, dass die heute lancierte Volksinitiative nicht das heute wirklich drängendste und wichtigste Problem ist, mit dem die Bevölkerung unserer Region konfrontiert ist". "Viel wichtiger" wäre es nach Meinung der BDP, "ausgewiesene Fachleute aller beteiligten Regionen, Regierungen, Parlamente und Institutionen an einen Tisch zu bringen und der Bevölkerung endlich einmal klare Fakten und Zahlen vorzulegen, die transparent und nachvollziehbar darlegen welche Auswirkungen Veränderungen der Kantonsstrukturen in unserer Region hätten".

3. August 2012

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"Gibt es bei den Fusionsturbos einen Plan B?"

Die Euphorie, in welcher die Fusionsturbos ihre Initiative quasi jetzt schon "im Sack" wähnen, erinnert mich ganz fatal an ein altbekanntes Phänomen, das regelmässig etwa vor Länderspielen der Schweizer Fussbal-Nati oder kurz vor den olympischen Spielen bei den Deutschen, zu beobachten war/ist: Noch lange, bevor der Wettkampf entschieden ist, wird bereits der Sieg herbeigeträumt. Umso grösser ist dann die Enttäuschung, wenns dann halt doch – wie so oft – nicht klappt. Dann werden auch gleich Köpfe gefordert.

 

"Wer die Zukunft gestalten will, muss die Vergangenheit kennen", sagt sehr weise der Volksmund. Und die Vergangenheit wäre auch zum Thema Wiedervereinigung (oder neudeusch halt "Fusion") überdenkenswert. Sowohl damals bei den Wiedervereinigungsgelüsten 1958 (als auch etwa bei den Laufental-Abstimmungen Ende der 70er-Jahre/Anfang der 80er-Jahre und bei unzähligen Firmenfusionsprojekten) war zunächst eine deutliche Zustimmung bei den Betroffenen festzustellen. Als es dann aber z.B. zwischen BS und BL 1969 tatsächlich um die Wurst ging – als der Entwurf der neuen Verfassung (bzw. der Laufentalvertrag) auf dem Tisch lag – kippte die Stimmung teils deutlich.

 

Was, wenns beim jetzt ach so trendigen neuen Wiedervereinigungsversuch wieder ähnlich abläuft? Es ist durchaus denkbar, dass die Initiativen in beiden Basel zustandekommen und dann spätestens in zwei Jahren in BS und BL wie gehabt zunächst ein Ja zur Aufnahme der "Fusionsverhandlungen" bzw. ein Ja zur Schaffung einer neuen gemeinsamen Verfassung herauskommt. Aber ob diese dann tatsächlich in der alles entscheidenden Schlussabstimmung auch angenommen wird, steht in den Sternen geschrieben.

 

Frage 1: Gibt es denn bei den Fusionsturbos einen Plan B, wenn in 10 bis 15 Jahren nur ein sehr teures "Hornberger Fusions-Schiessen" resultiert – wie schon gehabt? Frage 2: Hätte auch die Nordwestschweiz nicht wesentlich wichtigere Probleme zu lösen, als – bei höchst ungewissem Ausgang – eine Fusion mit ihren immensen Reibungsverlusten und Kosten vom Zaun zu brechen?


Edi Borer, Neuhausen/D



"Getrennt geht's besser"

Da kommt mir als erstes eine Wendung aus der Bibel nach Matthäus in den Sinn: "Alter Wein in neuen Schläuchen", dazu die sogenannte Saure Gurken-Zeit, die sommerliche Hitze und einige profilierungssüchtige Politiker. Mal wieder das Thema Wiedervereinigung, Neudeutsch heisst das jetzt "Fusion" und soll die Super-Vision der Zukunft sein.

 

Wie hiess es doch anfangs der 70er Jahre "Baselland bleibt selbständig". Der Slogan gefällt mir immer noch! Die "neu" ins Spiel gebrachten Ideen der Fusions-Phantasten überzeugen mich bis heute nicht. Ich achte und schätze den Nachbarkanton Basel-Stadt und denke, getrennt geht's besser.


Albert Augustin, Gelterkinden


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Veranstaltungs-Hinweis


CIRCO FANTAZZTICO

Der Jugendzirkus Circo Fantazztico aus Costa Rica bietet sozial gefährdeten Kindern und Jugendlichen eine Gemeinschaft und neue Perspektiven.

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BERN: 4.9 & 5.9
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Mehr: www.ecosolidar.ch

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"Der Baselbieter Grünen-Landrat Philipp Schoch hat vor kurzem seinen Mann in Deutschland geheiratet."

Basler Zeitung
Frontseite
vom 23. August 2019
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Mit Verlaub: Er war mal Landrat.

RückSpiegel


Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Die Medienwoche empfiehlt ihren Leserinnen und Lesern die Lektüre des OnlineReports-Interviews mit "Prime News"-Gründer Christian Keller.

Telebasel und die Schweiz am Wochenende nahmen die OnlineReports-News über die Tresor-Knacker im Gartenbad St. Jakob auf.

In ihrem Artikel über die Solidarisierung von BVB-Mitarbeitenden mit einem BaZ-Redaktor nahm Prime News auf einen früheren OnlineReports-Beitrag Bezug.

Die Badische Zeitung nahm die OnlineReports-News über den Wechsel von Orthopäden vom Bruderholz-Spital in die Allianz von Universitätsspital Basel und Bethesda-Spital auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihren Artikel über den Baselbieter Fremdsprachen-Streit auf OnlineReports.

In ihrem Bericht über die BVB-Tramblockade an der "Bankverein"-Kreuzung nahm die BZ Basel auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung und das SRF-Regionaljournal bezogen sich in ihren Berichten über das Urteil gegen den Rheinufer-Todesschläger auf OnlineReports. 

Die Basler Zeitung äusserte sich in einer Gerichtsberichterstattung über einen "Sexverbrecher" (so die BaZ) kritisch über OnlineReports.

Telebasel und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über das Bordell in der Schillerstrasse auf einen OnlineReports-Bericht.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, 20 Minuten, die Nachrichtenagentur SDA, das SRF-Regionaljournal und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Unfall an der Parking-Baustelle beim Kunstmuseum auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Beat Tschudin (48), seit rund zwölf Jahren den Fachbereich Fahrzeugbewirtschaftung der Baselbieter Polizei, übernimmt ab Dezember die Leitung des Fahrzeugwesens der Bau- und Umweltschutzdirektion als Nachfolger von Christian Oberhausser, der Ende August in vorzeitige Pension geht.

• Das Basler Gesundheits-Departement hat den Umzug von der St. Alban-Vorstadt an seinen neuen Hauptstandort an der Malzgasse 30 in Basel abgeschlossen.

Tom Ryhiner und Balz Stückelberger wurden an einer ausserordentlichen Generalversammlung in den Verwaltungsrat der St. Clara AG und damit gleichzeitig in den Verwaltungsrat des Claraspitals gewählt.

• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.