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"Finanz- und steuerpolitische Wende": Nachrückende Nationalrätin Marti

Samira Marti Nationalrätin – Kathrin Schweizer will in BL-Regierung

SP schafft als erste Partei Klarheit vor dem kantonalen und eidgenössischen Wahljahr 2019


Von Peter Knechtli


Bei den Baselbieter Sozialdemokraten herrscht Frauen-Power: Die Juso-Politikerin Samira Marti rückt in den Nationalrat nach, weil die Erstnachrückende Kathrin Schweizer die SP in die Kantonsregierung zurückführen will.


Es ging Schlag auf Schlag. Gestern Sonntag bestätigte die Baselbieter SP offiziell den vorzeitigen Rücktritt ihrer Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer. Heute schafft sie Klarheit über die Nachfolgeregelung. Die erstnachrückende Muttenzer Landrätin und Gemeinderätin  Kathrin Schweizer (48) verzichtet auf das Berner Mandat. Somit wird die erst 24-jährige Juso-Frau Samira Marti (Bild oben) als Zweitnachrückende zum Zug kommen. Dies teilte die SP heute Montagnachmittag mit.

Zusätzlicher Schub einer Frauenkandidatur

Kathrin Schweizer (Bild) verzichtet aber nicht auf das Nationalratsmandat, weil ihr die Lust am Politisieren vergangen wäre. Ganz im Gegenteil: Sie hat sich für eine Bereitschaft zur Kandidatur in den Baselbieter Regierungsrats-Wahlen vom Frühling 2019 entschieden. Würde sie im parteiinternen Prozess nominiert, wären die Chancen der Sozialdemokraten sehr intakt, mit der Frauenkandidatur in die Regierung zurückzukehren. In den Wahlen von 2015 verlor die SP ihren einzigen Sitz in der fünfköpfigen Baselbieter Exekutive.

Bei den Gesamterneuerungswahlen in ihrer Wohngemeinde Muttenz erzielte Kathrin Schweizer das beste Ergebnis. Auch bürgerliche Wähler vertreten die Meinung, die SP mit 22 Prozent Wähleranteil gehöre in die Regierung. Eine Frauenkandidatur könnte ihr zusätzlichen Schub verleihen.

Falls somit der Grüne Isaac Reber für eine dritte Amtszeit kandidieren wird – was noch nicht offiziell feststeht –, müssten die bürgerlichen Parteien SVP, FDP und CVP nach einer allfälligen Wahl Schweizers ihre Sitze unter sich aufteilen. Somit ist eher wahrscheinlich als nicht, dass die Freisinnigen einen ihrer beiden heutigen Sitze (zurücktretende Sabine Pegoraro und Monica Gschwind) verlören.

Jungtalent Samira Marti

Die künftige Nationalrätin Samira Marti, in Ziefen aufgewachsen und heute in Liestal wohnhaft, gilt als Nachwuchstalent. Die angehende Ökonomin wird, wie sich die SP freut, "zu den jüngsten Nationalrätinnen aller Zeiten gehören". Sie ist bereits Vizepräsidentin der Kantonalpartei. Im Juni 2016 hatte sie als Präsidentin der Juso Schweiz kandidiert, unterlag aber gegen Tamara Funiciello.

Laut der Medienmitteilung will sich Marti in Bern "für eine finanz- und steuerpolitische Wende" einsetzen. Die ständigen Leistungskürzungen auf Kosten der Bevölkerung müssten ein Ende finden. Sie absolviert zurzeit ihr Masterstudium in Volkswirtschaft an der Universität Zürich.

26. März 2018

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"Würdige Nachfolgerin"

Samira Marti überzeugt und hat Rückgrat. Sie ist eine würdige Nachfolgerin von Susanne Leutenegger. Hiermit ein grosses Dankeschön an die Letzte und ein vertrauensvolles "Gut zum Druck" für die Erste


Peter Toebak, Liestal


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"Er nimmts mit einem Lächeln"

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vom 23. Januar 2019
über die Verurteilung von
Cristiano Ronaldo zu
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wegen Steuerbetrugs
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Das sind die Götter der heutigen Zeit.

In einem Satz


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Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.

Titus Hell ist als Nachfolger von David Pavlu zum neuen Präsidenten der Jungfreisinnigen Basel-Stadt (JFBS) gewählt worden.

Anna Ott gibt das Amt als Vizepräsidentin der Grünen Baselland aufgrund ihres Masterstudiums in Nordeuropa ab; eine Nachfolge steht noch nicht fest.

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• Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, ab Februar 2019 mit einem neuen TV-Sendeformat zu starten, das wöchentliche Fernsehsendungen mit Inhalten aus Gemeinde und Vereinen bietet.

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Henriette Götz wird am 1. Mai 2019 die Nachfolge von Danièle Gross als Kaufmännische Direktorin am Theater Basel antreten.

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Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.

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