© Foto by OnlineReports.ch
"Energiepolitischer Stillstand": AKW-Gegner* im Standort-Dorf Kaiseraugst

Kaiseraugster Gemeinderat verweigert Annahme einer Gedenktafel

30 Jahre nach der Besetzung des AKW-Projektgeländes ziehen die Atomkraftgegner kritische Bilanz


Von Peter Knechtli


Drei Jahrzehnte nach der Besetzung des Projektgeländes für ein Atomkraftwerk in Kaiseraugst weigerte sich der Gemeinderat, eine Gedenktafel der AKW-Gegner entgegen zu nehmen. An einer Pressekonferenz zogen Exponenten der damaligen Okkupanten kritisch Bilanz: Die Schweiz verhalte sich bezüglich der Förderung erneuerbarer Energien "wie unter einer Käseglocke".


Heute Morgen vor genau 30 Jahren besetzten Atomkraft-Gegner das Projektgelände für ein Kernkraftwerk in der Rheinebene am östlichen Rand der Aargauer Gemeinde Kaiseraugst. Es war äusserlich das erste Signal eines entschlossenen Widerstandes gegen den 1'000-Megawatt-Meiler, aus dem später ein Volksaufstand wurde: Der stets wachsende Protest führte 13 Jahre später dazu, dass die in Baden domizilierte "Kernkraftwerk Kaiseraugst AG" auf das Projekt verzichtete und durch den Bund eine Entschädigung von 350 Millionen Franken erhielt.

Heute Freitagmorgen im Restaurant "Bahnhof" in Kaiseraugst. Einige der Besetzer-Pioniere waren aus Anlass des 30-jährigen Jubiläums gekommen: Peter Scholer, der damalige Präsident der Gewaltfreien Aktion Kaiseraugst (GAK) und heutige Präsident des Vereins "Denk-Mal", Alexander Euler, früherer Präsident des "Nordwestschweizer Aktionskomitees gegen Atomkraftwerke" (NWA), Bruno Meier, der heute 80-jährige Fricktaler Kämpfer der ersten Stunde, Ruedi Berner aus der Bürgerinitiative Rheinfelden, oder Ruedi Eggimann, ex-Präsient der Bürgerinitiative Arisdorf. Auch AKW-Gegner(innen), die noch heute aktiv gegen die Atomtechnologie kämpfen, waren gekommen: Der Basler Nationalrat Rudolf Rechsteiner ("unser Lehrer nahm die ganze Schulklasse auf's Gelände") sowie die Landrätinnen Heidi Portmann (aktuelle GAK-Präsidentin) und Madeleine Goeschke (NWA-Vorstandsmitglied).

"Keine Gedenktafel auf öffentlichem Grund"

Peter Scholer, Präsident des vor der Auflösung stehenden Vereins "Denk-Mal" und mittlerweile Rheinfelder Vizeammann, liess einige Reminiszenzen aus dem damaligen Kampf im Hüttendorf Revue passieren. Zuweilen erinnerte die Stimmung der Energie-Senioren an die Vollversammlungen ("VVs") von damals. Scholer präsentierte auch eine äusserst schlichte Gedenktafel "der Nachwelt zur Erinnerung und Beurteilung", die die drei Vereine der Gemeinde Kaiseraugst zwecks Anbringung an geeignetem Ort in der Nähe des ehemaligen Projektgeländes übergeben wollten. Doch der Gemeinderat des damals gespaltenen Dorfs weigerte sich , die Tafel entgegen zu nehmen ("das Thema AKW Kaiseraugst wird definitiv als erledigt betrachtet"), was unter den AKW-Gegnern Irritation auslöste.

Doch pfiffig, wie es immer ihrer Strategie entsprach, überreichten sie die Tafel vor der Gemeindeverwaltung im Sinne eines privaten Akts an Gemeinderat und Kernkraftkritiker Meinrad Schmid (Bild rechts). Er gab das Versprechen ab, das sichtbare Gedenk-Emblem an den damaligen Kampf an einem würdigen und für die Öffentlichkeit gut einsehbaren Ort in Kaiseraugst zu platzieren.

Der betagte Fricktaler Ballon-Unternehmer Bruno Meier überraschte mit der Ankündigung einer weiteren, pikanten Erinnerungstafel, die angesichts der Weigerung des Gemeinderates gleich in mehrfacher Ausführung ausserhalb der einstigen Projekt-Gemeinde aufgestellt werden soll. Ironische Aufschrift: "Bald erreichen Sie die Gemeinde Kaiseraugst."

Rechsteiner: "Sabotage durch Atom-Kartell"

Weniger optimistisch waren die Einschätzungen, die aktive Bestzer und spätere politische Nachfolger zur energiepolitischen Situation in der Schweiz vorlegten. SP-Nationalrat und NWA-Präsident Rudolf Rechsteiner rechnet damit, dass die Axpo kommenden Mai ihre neue Strategie vorlegt, in der neue Atomkraftwerke wieder ein Thema sein könnten. Die Atomenergie verschwinde in der Schweiz erst dann in der Versenkung, "wenn die Buchhalter die Herrschaft in der Energiepolitik übernehmen".

Die "totale Sabotage jeglicher ökologischer Energiepolitik in der Schweiz" habe auch damit zu tun, dass Politiker wie Christian Speck (SVP Aargau), Rudolf Steiner (FDP Solothurn) oder die CVP-Präsidentin Doris Leuthard durch lukrative Verwaltungsratsmandate in Energieunternehmen - mit Jahreshonoraren von 75'000 Franken und mehr - entsprechend beeinflusst würden. Die "Sabotage" dieses Atom-Kartell habe in der Schweiz zu einem "völligen energiepolitischen Stillstand" geführt: "Diese Schweinerei müssen wir beenden", sagte Rechsteiner und meinte damit die Liberalisierung des Strommarktes: "Wettbewerb kann da nur gut tun." Der engagierte Ökonom, der sich nicht scheute, von "Atom-Kriminellen" zu sprechen, bezeichnete den Kampf gegen Kernkraft und ihre Sicherheitsrisiken sowie für erneuerbare Energie - wie insbesondere die Windenergie - als "meine Lebensaufgabe".

Dass sich der in Verfassung und Gesetz der beiden Basel verbriefte Kampf gegen Atomkraftwerke gelohnt habe, zeige sich daran, dass die Kilowattstunde Elektrizität in Basel-Stadt heute fünf Rappen billiger sei als in der übrigen Schweiz. Rechsteiner fand lobende Worte für die Elektra Baselland (EBL), die mit ihrem Engagement für Bio-Energie die Zeichen der Zeit erkannt habe. Gleichzeitig forderte er eine kostendeckende Vergütung für die Stromeinspeisung aus Biomasse, Geothermie, Wind- und Solarenergie.

Baselland gibt kein Geld für Schutzverband

Laut Rechsteiner ist auch geplant, einen schweizerischen Schutzverband gegen Risiken des elsässischen Atomkraftwerks Fessenheim zu gründen. Basel-Stadt und der Kanton Jura seien bereit, zehn Rappen pro Einwohner in diesen Verband zu investieren. Die Baselbieter Regierung hingegen habe einen Beitrag abgelehnt. Ziel des Verbandes sei es, gegen den Pannen-Meiler, der kürzlich 13 Mitarbeitende verstrahlte, einen Prozess zu führen.

Dass die energiepolitische Sensibilität zumindest in der Region Basel noch nicht eingeschlafen ist, soll mit einer Velo-Sternfahrt nach Fessenheim (23. April) sowie einer Tschernobyl-Mahnwache auf dem Basler Marktplatz (26. April) dokumentiert werden. Der restliche Kassa-Bestand des Vereins "Denk-Mal" soll an verstrahlte Tschernobyl-Opfer fliessen.

* von links: Heidi Portmann, Bruno Meier, Peter Scholer Madeleine Goeschke, Rudolf Rechsteiner, Ruedi Berner, Alexander Euler, Hans Berner, Dölf Müller, Ruedi Eggimann

1. April 2005


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Kein vernüftiger Mensch macht sich für eine gesundheitsschädigende Energie stark"

Ich halte es für extrem bedenklich, dass es 30 Jahre nach Kaiseraugst, knapp 20 Jahre nach Tschernobyl und unzähligen gesundheitsschädigen Pannen von Atomkraftwerken immer noch Leute gibt, die an dieser menschenfeindlichen und extrem teuren Energiegewinnung festhalten - ja, sie sogar mit Vehemenz verteidigen. Allem Anschein nach wollen diese Uneinsichtigen all den ökologischen und ökonomischen Argumente für unschädliche, günstige erneuerbare Energie trotzen. Das kann wieder nur mit Geld zu tun haben. Kein vernüftiger Mensch würde sich für eine gesundheitsschädigende Energiegewinnung stark machen, es sei für den schnöden Mammon.

 

Warum in Gottes Namen können wir diesen Kreisen nicht endlich mal Einhalt gebieten und die vielfältigen ökologisch vertretbaren Energiefomen fördern, die wir im Vergleich zu Atomstrom fast gratis vor der Haustüre haben: Sonne, Geothermik, Biogas, Wind, Raps. Allein die Vielfalt, die dezentrale Gewinnung und die Unabhängigkeit vermag jeden zukunftsorientierten Menschen zu überzeugen.


Peter Seiler, Basel



"Wenn ein kleines Schräubchen locker ist, steht so viel still"

Herr Schäfli, nicht das NWA alleine wollte eine Tafel der Gemeinde übergeben, sondern vor allem der Verein "Denk-Mal", zusammen mit GAK und NWA. Die Tafel sollte nicht unbedingt auf öffentlichem Grund stehen, sondern am besten auf dem (privaten) Gelände der ehemaligen geplanten Atomkraftwerkes. Apropos "Leibstadt"; das ist das Problem bei solchen Grossanlagen: Wenn ein kleines Schräubchen locker ist, steht so viel still. Das passiert bei einer dezentralen Versorgung nicht.


Peter Scholer, Rheinfelden



"Verweigerung war richtig"

Ich finde es richtig, dass der Gemeinderat von Kaiseraugst sich weigert, eine Gedenktafel des Aktionskomitees gegen das Atomkraftwerk Kaiseraugst auf öffentlichem Grund aufzustellen. Wie wir infolge der vorübergehenden Abschaltung des Atomkraftwerkes Leibstadt wissen, sind wir bereits darauf angewiesen, während dieser Zeit Strom von Deutschland zu beziehen. Es war also eine kurzsichtige Politik, kein weiteres Atomkraftwerk zu bauen. Es hätte jedoch auch ein besserer Standort sein können.


Felix Schäfli, Hersberg


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Frisch pubertiert

Klimastreik mit Easyjet

Alles mit scharf

Mann, Frau, Businessfrau
RückSpiegel


In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

Weitere RückSpiegel

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Da war zunächst der Schock eines Kunden, ja, er erbleichte gar, als er seine leer geräumte und offensichtlich aufgebrochene Kassette ans Tageslicht befördern liess."

Basler Zeitung
vom 21. Dezember 2018
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Fantasievoll: Erst der Schock, dann das "gar Erbleichen".

In einem Satz


Anna Ott gibt das Amt als Vizepräsidentin der Grünen Baselland aufgrund ihres Masterstudiums in Nordeuropa ab; eine Nachfolge steht noch nicht fest.

• Das von der Fondation Franz Weber massgeblich unterstützte Referendum gegen ein Ozeanium auf der Basler "Heuwaage" ist mit 4'649 Unterschriften zustande gekommen.

• Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, ab Februar 2019 mit einem neuen TV-Sendeformat zu starten, das wöchentliche Fernsehsendungen mit Inhalten aus Gemeinde und Vereinen bietet.

• Der Basler "Basta"-Grossrat Daniel Spirgi tritt per 12. Februar 2019 nach nur zweieinhalb Jahren aus dem Kantonsparlament zurück, der Grüne Jérôme Thiriet rückt nach.

Henriette Götz wird am 1. Mai 2019 die Nachfolge von Danièle Gross als Kaufmännische Direktorin am Theater Basel antreten.

• Mit 12'673 Studierenden und Doktorierenden, die sich im Herbstsemester 2018 für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben haben, ist die Gesamtzahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen.

• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.

• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.