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"offene, selbstbewusste Partner": Stadtteilsekretariat im Kleinbasel

Wie viel Staat darf es sein in der Basler Quartierarbeit?

Wildwuchs bei den Quartierorganisationen: Regierung offen für Reformvorschläge zum Mitwirkungsverfahren


Von Christof Wamister


Quartiervereine, Quartierkoordinationen, Quartiertreffpunkte, Stadtteilsekretariate: In der Basler Quartierpolitik gibt es viele – unübersichtliche – Organisationen und Kontaktstellen. Geldgeber und Verwaltung möchten nun die Strukturen vereinfachen. Doch die Quartiervereine befürchten eine staatliche Normierung der Basisarbeit. Fortschritte gibt es dagegen beim Mitwirkungsverfahren. Die Regierung geht auf einen kritischen Bericht der Quartierorganisationen ein.


Im Familienzentrum Gundeli (FAZ) herrscht am Nachmittag munterer Betrieb. Kinder krabbeln in der Spielecke, liebevoll beobachtet von den Müttern, unter ihnen auch Migrantinnen. Senioren, in Begleitung von Enkeln, trinken Kaffee. Das Angebot des räumlich grosszügigen Zentrums im Gundeldinger Feld, einer ehemaligen Industrieanlage, richtet sich in erster Linie an Familien mit Kindern. Auf dem Programm stehen, je nach Agenda, Singen, Vorlesen, eine Kinderkleiderbörse, eine Coiffeuse, die den Kindern die Angst vor dem Haarschneiden nimmt, eine Bastelwerkstatt. Und so weiter.

Das FAZ gehört zu den zwölf Basler Quartiertreffpunkten, die vom Kanton Basel-Stadt mit 90'000 Franken pro Jahr (in einem Fall sind es nur 50'000 Franken) subventioniert werden. Das FAZ ist aber eben kein Quartiertreffpunkt, sondern ein "typisches Eltern-Kind-Zentrum", sagt Beatrice Isler, Präsidentin des "Neutralen Quartiervereins Gundeldingen" und bis vor kurzem Präsidentin der seit zehn Jahren bestehenden "Quartierkoordination Gundeldingen". Das FAZ ist zwar Mitglied bei der Quartierkoordination, aber sonst eine völlig selbständige Organisation. Wen kümmert's, so könnte man fragen, wenn die Quartierbewohner den Weg dorthin finden?

Quartiervertretung: Weisse Flecken

Beobachter stellen sich allerdings die Frage, ob die Wege zu den Quartierangeboten manchmal nicht allzu verschlungen sind. In den letzten zehn Jahren kam Bewegung in die Sache, aber die Lage wurde nicht übersichtlicher. Die älteste Schicht stellen die Neutralen Quartiervereine dar. Sie sind historisch gewachsen, decken die verschiedenen Quartiere der Stadt aber nicht vollständig ab. Es gibt bezüglich Quartiervertretung weisse Flecken auf der Basler Stadtkarte. Beispielsweise gibt es in den Quartieren "Iselin" oder "am Ring" keine Interessenvereine. Hinzu kommt, dass sich die historischen Quartierbegriffe nicht mit der Quartiereinteilung des Statistischen Amtes decken.

Mit dem Projekt "Werkstadt Basel" entdeckte Basel die Quartierarbeit sozusagen neu. Es entwickelte sich die Idee, Quartiersekretariate (heute: "Stadtteilsekretariate") einzurichten. Das erste befand sich im Unteren Kleinbasel und wurde zuerst von der Christoph Merian Stiftung finanziert. Die neue Stadtentwicklungspolitik knüpfte daran an und wählte als Raster für die Verteilung der Stadtteilsekretariate die drei Wahlkreise (ohne Riehen): Kleinbasel, Grossbasel-West, Grossbasel-Ost. Zwei von drei dieser Sekretariate sind heute operationell. Das Dritte wurde bis jetzt nicht realisiert, weil sich die Quartiere Gundeldingen und St. Alban-Breite weigerten, über einen Kamm geschoren zu werden.

Wen kümmern, so könnte man abermals fragen, diese Streitigkeiten um Institutionen und Hierarchien? Die in der Quartierarbeit und -politik Engagierten hatten angesichts der aktuellen Situation aber kein gutes Gefühl mehr. Neun Vertreter aus verschiedenen Organisationen setzten sich in einer Arbeitsgruppe "Q9" zusammen und entwarfen eine Vision für die Quartierarbeit im Jahr 2020.

"Ich werde ernst genommen"

Nach ihrem Vorschlag soll der ideale künftige Bewohner von Basel sagen können: "Ich werde ernst genommen. Ich kann bei der Entwicklung meines Quartiers mitreden und mitgestalten. Ich weiss, was wo angeboten wird. Ich finde das Förder- und Hilfsangebot für mich, meine Kinder und andere Personen. Ich kann selber im Quartier wirken, fördern und unterstützen. Ich kenne Orte, wo ich willkommen bin. Ich kenne die Regeln, Gebräuche und Umgangsformen in Basel."

Diesen Formulierungen wäre zu entnehmen, dass die heutige Realität von diesem Ideal noch weit entfernt ist. Die Quartier-Insider von "Q9" sehen einen Hauptgrund in den unübersichtlichen Strukturen, aber auch in der ungleichen Abdeckung der Stadt mit Quartierinstitutionen. Sie erhoben in ihrem Papier die Forderung, dass in allen Quartieren der Stadt ein Quartiertreffpunkt betrieben wird, der von Kanton, der CMS und der GGG mitzufinanzieren sei. Diese Quartiertreffpunkte sollen sich mit den Neutralen Quartiervereinen zu einer Organisation zusammenschliessen.

Stadtteilsekretariate: Noch schlechte Akzeptanz

Insbesondere dieser letzte Punkt bewirkte, dass das Zukunftspapier in der Vernehmlassung von praktisch der Hälfte der befragten Organisationen verworfen wurde. Einen solchen Zusammenschluss könne sich niemand vorstellen, tönte es zum Besipiel aus dem Hirzbrunnen-Quartier. Neben dem Neutralen Quartierverein gibt es dort einen Quartiertreffpunkt und das "Eltern Centrum Hirzbrunnnen" (ELCH).

Andere warnten davor, die politische Unabhängigkeit der Quartiervereine zu beschädigen. Denn die Quartiertreffpunkte seien ja staatlich subventioniert. Die Vernehmlassung zeigte insbesondere, dass die Stadtteilsekretariate noch weit von einer Akzeptanz entfernt sind: "Unsinnig", "Fehlkonstruktion", "fallen lassen", lauten einige der Verdikte.

"Die von der kantonalen Verwaltung beaufsichtigten Stadtteilsekretariate entsprechen keinem Bedürfnis", schrieb die CVP. Befürwortet wird das neue Konzept einzig von der SP, während sich die andern Parteien – abgesehen von den Grünliberalen – gar nicht zu Wort meldeten. SVP und Liberale – letztere mehrheitlich – hatten sich im Grossen Rat auch gegen eine Ausweitung der Subventionen für die Quartiertreffpunkte ausgesprochen. Eine "Steuergruppe Quartierarbeit 2020" soll das Thema nun weiterverfolgen und nach Lösungen suchen.

Drehscheibe und Schnittsstelle

Bei den von den Quartiervereinen wenig geliebten Stadtteilsekretariaten handelt es sich um Treffpunkte anderer Art. Roland Frank, Leiter der Kontaktstelle für Quartierarbeit im Präsidialdepartement, der auch die Arbeitsgruppe "Q9" moderiert hat, definiert sie als "intermediäre Organisationen": Drehscheiben oder Schnittstellen zwischen den Quartieren und der Verwaltung. Sie haben eine private Trägerschaft, werden aber vom Staat mitfinanziert.

Der Grundgedanke dieser Institutionen ist gut, denn immer wieder entstehen Konflikte, wenn die Verwaltung die Quartierbevölkerung über ein Projekt zu wenig informiert oder die Bevölkerung sich durch eine Entwicklung gestört fühlt, die sie früher als die Behörden wahrnimmt. So führte das Stadtteilsekretariat Kleinbasel kürzlich einen Workshop zum Thema "Sexgewerbe und Wohnzone" durch.    

Eine Verordnung, die nicht gerade begeisterte

Um das Zusammenspiel von Behörden und Quartierbewohnern zu verbessern, wurde das Instrument der freiwilligen Mitwirkungsverfahren eingeführt. In der neuen Verfassung ist in Paragraf 55 festgehalten, dass der Staat die Quartierbevölkerung in seine Meinungs- und Willensbildung einbezieht, "sofern ihre Belange besonders betroffen sind".

Auf dieser Basis wurde 2007 eine Verordnung in Kraft gesetzt, welche die Quartier-Engagierten nicht gerade begeistert hat. Darin ist zwar festgehalten, dass die Mitwirkung über die Quartierorganisationen mit einer Stärke von mindestens 20 Mitgliedern erfolgt. Die Verwaltung ist verpflichtet, die Quartiergruppen anzuhören, aber danach entscheidet sie letztlich allein über eine allfällige weitere Mitwirkung.

Mitwirkung soll ausgebaut werden

Eine "Arbeitsgemeinschaft § 55", bestehend aus Vertretern des Stadtvorstands der Neutralen Quartiervereine, des Stadtteilsekretariats Kleinbasel und der Quartierkoordinationen Gundeldingen und St. Johann hat im vergangenen Jahr einen konstruktiv-kritischen Bericht erarbeitet und  beim Präsidialdepartement eingereicht. Darin wurden zwölf Projekte analysiert – mit folgendem Befund: In vier Fällen wurde die Mitwirkung nicht gewährt, in drei Fällen (Volta-Ost, Erlenmattpark, Messeplatz) ist noch nicht entschieden. Mit den Anhörungen durch die Verwaltung waren die Quartiervertreter mehrheitlich zufrieden.

Die Autoren machen konkrete Vorschläge zur Änderung der Mitwirkungs-Verordnung und des Prozederes. So soll nicht nur die Quartierbevölkerung via ihre Quartierinstitutionen zur Mitwirkung berechtigt sein, sondern "Menschen" ganz allgemein. Damit sind die regelmässigen Benutzer einer Verkehrsanlage – beispielsweise des Centralbahnplatzes – oder eines Parks gemeint, die nicht unbedingt im betreffenden Quartier wohnen müssen. Der Entscheid der Behörden, dass eine Mitwirkung nicht stattfinden kann, soll sodann beim Präsidialdepartement angefochten werden können. In einer im Internet publizierten Karte, "Masterplan" genannt, soll die Verwaltung überdies sämtliche öffentlichkeitsrelevanten Projekte publizieren, so dass die Betroffenen sich rechtzeitig informieren und aktiv werden können.

Regierung reagiert grundsätzlich positiv

Der Regierungsrat hat in seiner Sitzung von heute Dienstag grundsätzlich positiv auf das Anliegen reagiert. Sowohl die Verordnung als auch der Leitfaden zur Mitwirkung der Quartierbevölkerung sollen überarbeitet werden. Eine Mitwirkung werde aber auch in Zukunft nur möglich sein, wenn Handlungsspielraum für die Quartierbevölkerung vorhanden sei. Dieser Spielraum reduziert sich gemäss Auffassung der Verwaltung rasch, wenn Rechte von Dritten – Grundbesitzern, Investoren – tangiert sind.

Für die Überarbeitung des Leitfadens wurde eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Roland Frank eingesetzt. Ihr werden Vertreter der Quartierorganisationen, des Bau- und Verkehrsdepartements und des Finanzdepartements angehören.   

In einer ersten Reaktion äusserte sich die "Arbeitsgemeinschaft § 55" zufrieden damit, dass Leitfaden und Verordnung nun revidiert werden sollen. Die Quartierorganisationen sehen ihre Rolle "als offene, selbstbewusste Partner und nicht als Gegner der betroffenen Verwaltungsstellen".

www.quartierarbeit.bs.ch

3. Mai 2011


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"Posten für gehorsame Parteimitglieder"

Lange Zeit kümmerten sich nur die Neutralen Quartiervereine um das Anliegen der dortigen Bevölkerung. Das wurde anders, als die neuen Verfassung eine Mitsprache der Quartierbevölkerung vorsah. Natürlich schaltete sich sofort die Verwaltung ein und versuchte, diese ungeliebte Einmischung zu vermeiden. Zu diesem Zweck wurden sofort Stadtteilsekretariate gegründet, die überhaupt nichts mit den historisch gewachsenen Quartieren zu tun haben. Sie unterstehen einem staatlichen Funktionär (natürlich mit Lohn) und entscheiden, ob ein Anliegen weiterverfolgt wird. Nur Institutionen, die der Verwaltung genehm sind, werden subventioniert. Man kann in diesem Fall davon ausgehen, dass sie das Sprachrohr der Regierung sind und deren Politik befürworten. Daher gibt es bei vielen Vertretern der Quartiere vehementen Widerstand gegen dieses Projekt, denn im Endeffekt läuft es darauf hinaus, dass die Quartiere überhaupt keine Mitsprache mehr bekommen statt mehr Mitsprache und die Quartierbewohner indoktriniert werden. Dafür werden gehorsame Parteimitglieder mit einem gut bezahlten Pöstchen belohnt. Das kann ja wirklich nicht im Sinne der neuen Verfassung sein.


Alexandera Nogawa, Basel



"Willkommene niederschwellige Anlaufstelle"

Das Konzept der Stadtteilsekretariate sieht vor, dass diese als Bindeglied zwischen der Quartierbevölkerung und der Verwaltung und umgekehrt fungieren. Anliegen der Quartierbevölkerung werden via Stadtteilsekretariat an die betreffende Stelle in der kantonalen Verwaltung weitergeleitet. Andererseits bringt die Verwaltung ihre Anliegen via Stadtteilsekretariat in die Quartiere und holt die Meinungen der Quartierbevölkerung ab, welche wiederum in der Bearbeitung die einzelnen Projekte in der kantonalen Verwaltung einfliessen.

 

Der ganze grosse Teil der Quartierbevölkerung hat keine persönliche Kontaktmöglichkeit zu den Grossrätinnen und Grossräte, weil sie diese schlichtwegs nicht kennen. Deshalb sind die Stadtteilsekretariate für diese Quartierbewohnerinnen und -bewohner eine willkommene niederschwellige Anlaufstelle und sicher keine Konkurrenz zu den Volksvertreterinnen und -vertreter.


Stephan Gassmann, ehemaliger Präsident "Trägerverein Stadtteilsekretariat Kleinbasel", Aesch



"Warum mit viel Geld riesige Umwege produzieren?"

Ich habe vor über 40 Jahren die Quartierzeitung Hirzbrunnen "Quart" initiiert. Sie wird gratis alle zwei Monate an alle Haushaltungen im Hirzbrunnen verteilt. Wer im Quartier einen Anlass organisiert oder ein Angebot macht (wie z.B. der Robispielplatz, der Jugendtreffpunkt, die Kirchen, die Bibliothek , der "Elch", der dummerweise weit abseits gelegene Treffpunkt, Quartiervereine) kann im "Quart" gratis publizieren, seit gut 40 Jahren mit immer rund 30-40 Ehrenamtlichen. Man darf auch eine Meinung zu Quartierfragen äussern.

 

All das kostet den Staat keinen Rappen, und ich meine, alles Andere ist auch überflüssig. Für Politik haben wir gewählte Grossräte, und die sind in Basel-Stadt auch Gemeinderäte und Quartiervertreter. Warum mit viel Geld riesige Umwege mit umständlichen Institutionen produziert werden, kann mir niemand erklären, es sei denn, es gehe um den Stellenerhalt oder das Austricksen der gewählten Vertreter.


Peter Meier, Basel


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RückSpiegel


Telebasel online geht in ihrem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Ruedi Illes wird ab 1. Juli neuer Leiter der Sozialhilfe Basel-Stadt und damit Nachfolger von Nicole Wagner.

• Für die Ende Jahr zurücktretende Beatrice Inglin-Buomberger sollen sich die Juristin Elisabeth Burger Bell und der Ökonom Thomas Riedtmann in derkommenden sechsjährigen Amtsdauer in der Funktion der Ombudsstelle teilen.

• Das dreitägige Hafenfest zum 75-jährigen Bestehen der Hafenanlagen in Birsfelden lockte mit seinen vielseitigen Attraktionen rund 40'000 Besuchende an.

Peter F. Rapp (71) tritt als Verwaltungsrats-Präsident der Rapp-Gruppe zurück und übergibt die Funktion Daniel Kramer (58), der dem Verwaltungsrat seit vergangenem Jahr angehört.

• Nach Auswertung der Erfahrungen aus dem ersten Jahr hat der Allschwiler Gemeinderat entschieden, die separate Kunststoffsammlung per 2018 definitiv einzuführen.

• Nach zwei Tarifsenkungen in den Jahren 2015 und 2016 erhöhen die IWB die Erdgastarife diesen Monat: Biogas-Erdgas um 0,8 Rappen pro Kilowattstunde für die Kunden im Kleinbezugstarif (Gas zum Kochen und für Durchlauferhitzer) und um 1 Rappen pro Kilowattstunde im Allgemeinen Tarif (Gas zum Heizen).

• Der Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland hat die Volksinitiativen "Bildungsressourcen gerecht verteilen und für das Wesentliche einsetzen!" und "Stopp dem Abbau an den öffentlichen Schulen!" eingereicht.

• Dank eines Jahresgewinns von 107 Millionen Franken können die Industriellen Werke Basel (IWB) dem Kanton Basel-Stadt eine Gewinnausschüttung von 37 Millionen Franken (Vorjahr: 20 Millionen Franken) abliefern.

• Der 24-jährige Kleinbasler Marco Natoli ist als Nachfolger von Patrick Huber neuer Präsident der Jungen CVP Basel-Stadt.

• Die LDP Riehen/Bettingen nominiert Daniel Hettich als Kandidat für die kommenden Wahlen in den Riehemer  Gemeinderat.

• Per 1. Januar 2019 stellen die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) neu auch das Fahrpersonal der Buslinie 50 ("Flughafen-Bus"), die bisher durch das PostAuto-Fahrpersonal betrieben wurde.

• Das Beschaffungsvolumen der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion fiel letztes Jahr mit rund 117 Millionen Franken gegenüber den Vorjahren "eher bescheiden" aus, wobei 60 Prozent auf Bau- und 30 Prozent auf Dienstleistungsaufträge entfielen.

• Ab 1. Januar 2018 soll die "Sanitätsnotrufzentrale beider Basel" (SNZbB) für die Entgegennahme von Notrufen und die Disposition der Einsätze in der Region verantwortlich sein, wodurch die bisherigen Zentralen der Sanität Basel und des Kantonsspitals Baselland zusammengelegt werden.

• Die Basler Ethnologin Tabea Buri wird als Nachfolgerin von Dominik Wunderlin neue Leiterin der Abteilung Europa am Museum der Kulturen Basel (MKB).

Manuela Hobi ist die neue Präsidentin der Sektion CVP Grossbasel Ost, dies als Nachfolgerin von Andreas Peter.

Anna Wegelin, bisher Leiterin Marketing und Kommunikation bei Pro Senectute beider Basel, wird ab 1. Juni "Head of Communication" beim Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut.

• Statt mit einem budgetierten Defizit von knapp zwei Millionen Franken schliesst die Rechnung 2016 der Stadt Liestal mit einem Verust von 950'00 Franken ab.

Stephan Bachmann, Direktor des REHAB Basel, ist von der Mitgliederversammlung zum Präsidenten der "Basler Privatspitäler-Vereinigung" gewählt worden.

• Die "Basler Zeitung" erhöht ihren Jahresabonnements-Preis von 466 auf 485 Franken.

• Das Kunstmuseum Basel besetzt per 1. Mai drei Stellen neu: Daniel Kurjaković übernimmt den neu geschaffenen Posten des Kurators Programme, Anita Haldemann wird Leiterin des Kupferstichkabinetts, und Ariane Mensger wird Kuratorin am Kupferstichkabinett.

• Der 56-jährige Renzo Simoni, bis im Juni noch CEO der AlpTransit Gotthard AG, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat der Gruner AG gewählt.