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"Walze gegen Nomadengruppen": Autor und Journalist Ruedi Suter

"Irgendwann werden wir erfahren, wo Bruno Manser ist"

Interview mit Ruedi Suter, Autor der soeben erschienenen Biografie "Bruno Manser - Die Stimme des Waldes"


Von Peter Knechtli


Nach den erfolgreichen Tagebüchern erscheint in diesen Tagen die mit Spannung erwartete Biografie des seit fünf Jahren verschollenen Regenwaldschützers und Menschenrechtlers Bruno Manser. Autor von "Bruno Manser - Die Stimme des Waldes" ist der Basler Journalist Ruedi Suter. Kein Medienschaffender hat Manser, der zum Symbol des Kampfes zum Schutz des Penan-Volkes auf Borneo geworden ist, so regelmässig und intensiv begleitet wie er.


OnlineReports: Herr Suter, wie dramatisch schreitet die Abholzung der Regenwälder weltweit voran?

Ruedi Suter: So dramatisch, dass wir wahrscheinlich bald nur noch in Filmen nachempfinden können, was dem "Fortschritt" für eine reiche, lebensnotwendige und zauberhafte Welt geopfert wurde - nämlich eine Welt mit einmaligen Völkern, Tieren und Pflanzen. Vor vielen Jahren wurde einmal von Umweltschützern diese Schreck-Formel formuliert: "Jede Minute verschwindet Regenwald in der Grösse eines Fussballfeldes." Ein Vergleich, der heute eher untertrieben wirkt und leider nichts verhindert hat. Wer in die abgelegenen Gebiete des Nordens oder Südens reist, wo Holz- und Agrokonzerne, Farmer und Siedler fernab der Öffentlichkeit die Urwälder fällen, trifft auf schockierende Vernichtungsszenarien: Bilder, die man nie mehr aus dem Kopf bekommt und jene Schätzungen plausibel machen, wonach bereits 95 Prozent aller Urwälder angetastet, bewirtschaftet oder zerstört sind.

OnlineReports: Wie kamen Sie darauf, eine Biografie über Bruno Manser - oder BM, wie Sie ihn in Ihrem Buch nennen - zu schreiben?

Suter: Bekannte meinten, ich sei dafür die richtige Person, was ich zunächst bezweifelte. Einen so vielseitigen Querdenker wie Manser richtig zu erfassen und gerecht zu beschreiben, schien mir zu riskant. Überdies muss man als Autor das "Hungertuchnagen" beherrschen, weil ja für lange Zeit der Verdienst ausfällt. Doch dann tauchten zwei Mutmacher auf: Dieter Hagenbach, der Basler Literaturagent, und Hugo Ramseyer, Leiter des Verlags Zytglogge. Er hatte bereits Mansers Buch "Stimmen des Regenwalds" verlegt, und als engagierter Mensch erklärte er sich bereit, auch die Biografie zu verlegen. Zudem gab mir der Basler WWF-Mitbegründer Luc Hoffmann einen Start-Batzen, so dass ich loslegen konnte.

OnlineReports: Welches war Ihre Beziehung zu Bruno Manser (Bild) zu Zeiten, als er noch nicht verschollen war?

Suter: Keine einfache. Einmal musste ich meine Unabhängigkeit als Freier Journalist bewahren und mich davor hüten, Teil seines Kampfes zu werden. Er schaffte es ja leicht, Menschen für seine Sache einzubinden, vom Blasrohrjäger über die Millionärin bis zu Al Gore. Anderseits entwickelte sich zwischen Bruno – ich lernte ihn erst 1991 nach seiner Rückkehr aus Sarawak kennen – und mir eine lockere Freundschaft. Wir verstanden uns vor allem bei den Themen Umweltschutz, Menschenrechte und bei der Einschätzung der Lage der letzten jagenden und sammelnden Urvölker.

OnlineReports: Und wie schätzen sie diese Lage ein?

Suter: Zumeist verzweifelt. Weil sie kolonisiert sind und keine Rechte haben. Weil sie die Staaten, in denen sie als Naturvölker leben, im Verbund mit den internationalen Grosskonzernen als Nobodys behandeln und ihre Territorien beschlagnahmen, um für die Weltwirtschaft und unsere Konsumgesellschaften die Rohstoffe herauszuholen. Die Folgen für die betroffenen Völker sind die Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen, Entwurzelung, Untergang. Dieses Schicksal musste ich bei meinen Reisen in Afrika, Asien, Nord- und Südamerika zur Kenntnis nehmen. Bruno Manser hat es bei seinen Penan-Freunden am eigenen Leib erfahren und auf einmalige Weise auch dokumentiert.

OnlineReports: Und das macht Bruno Manser zu einer Figur, die es rechtfertigt, 350 Seiten über ihn zu schreiben?

Suter: Ja. Dass unsere technische Zivilisation mit allen ihren wunderbaren Seiten – und das meine ich keineswegs ironisch – zu einem sehr wesentlichen Teil auf der Ausbeutung anderer Völker und der irreparablen Zerstörung der Umwelt aufgebaut ist, hat Manser mit seinen Erfahrungen und seiner Lebensweise auf eine erfrischend undogmatische Art besonders gut deutlich gemacht. Kommt hinzu, dass der Mann sehr glaubwürdig ist ...

OnlineReports: ... ist? Sie sprechen über Manser in der Gegenwartsform.

Suter: Ja, denn Verschollene sollen leben dürfen, bis ihr Tod bewiesen ist. Glaubwürdig ist Manser deshalb, weil er auch in der Schweiz unglaublich einfach lebte und sich bei allem, was er tat, um kompromisslose Ehrlichkeit bemühte. Wie wird man so? Was hat diesen immer schon eigenartigen Menschen geprägt und angetrieben? Um diese Fragen zu beantworten, musste ich sein ganzes Leben erforschen: Familie, Kinderstube, Schülerdasein, Studiumsverweigerung, Dienstverweigerung, Alpleben, Urwaldleben und schliesslich seinen Kampf und sein Verschwinden. Dabei gaben mir zahlreiche Frauen und Männer Auskunft. Da wir auch immer von den grossen Ereignissen unserer Zeit geprägt werden, habe ich die einschneidenden gesellschaftlichen und ökologischen Geschehnisse der letzten 50 Jahre miteinbezogen. So ist auch eine Art "Generationenbuch" entstanden. Und schliesslich versuchte ich die Geschichte der Schweiz und ihre Beziehungen zu den indigenen Völkern nachzuzeichnen. Da sind dann 350 Seiten bald mal voll.

"Ich wollte ein in jeder Beziehung
rücksichtslos ehrliches Buch schreiben."




OnlineReports: Sie selbst sind in Katanga, im damaligen Belgisch-Kongo, aufgewachsen. Kann dies der Grund sein, dass Sie gegen dem Problem der Abholzung von Regenwäldern und der Vertreibung indigener Völker besonders sensibilisiert sind?

Suter: Was mich betrifft, könnte mein Interesse an diesen Themen schon etwas mit meiner Kindheit im afrikanischen Outback zu tun haben. Nur: Warum hat Bruno Manser aus Kleinbasel mit seinen Abenteuern in den städtischen Langen Erlen die gleichen Interessen?

OnlineReports: Im Buch gehen Sie auch selbstkritisch mit Ihrer eigenen Biografie um – weshalb?

Suter: Wer einen Menschen zu porträtieren versucht, dem Wahrhaftigkeit das höchste Gut ist, sollte dem auch persönlich Rechnung tragen. Ursprünglich wollte ich keine "Ich-Form" benutzen. Der Verleger war da anderer Meinung. Also musste ich mich – wo notwendig – selbst "outen". Ich gab mir Mühe, ein in jeder Beziehung rücksichtslos ehrliches Buch zu schreiben.

OnlineReports: Ein Beispiel bitte.

Suter: Wer wie ich als Europäer im Belgisch-Kongo aufwuchs, war Teil der kolonialen Ausbeutung, auch wenn ihm seine Eltern eine ethische und antirassistische Erziehung angedeihen liessen. Bei einer Biografie stellt sich ja auch die Frage, was man besser nicht schreiben soll. Ich habe alles, was ich in Erfahrung bringen konnte, festgehalten. Dies vor allem auch Dank der Freunde und Freundinnen Brunos, die sich bei den Interviews nicht zierten und zu dem standen, was geschehen ist. Zudem lebt ja das Buch auch von vielen Zitaten des Verschollenen. Und auch dieser wird natürlich nicht geschont: Seine problematischen Seiten kommen ausgiebig zur Sprache.

"Manser fühlte sich von Basel
und seiner Bevölkerung getragen."




OnlineReports: Wo lag nach Ihrer Einschätzung die Bruchstelle in Bruno Mansers Biografie, an der er sich entschied, sein Leben dem Kampf zur Unterstützung der Penan, einem Nomadenvolk in den Urwäldern auf Borneo, zu verschreiben?

Suter: Bei den Penan, im Urwald, als die Holzindustrie ihre lärmende Maschinerie in Stellung brachte und sich an die Zerstörung des "Paradieses" machte, das Manser gefunden zu haben glaubte. Er ahnte, welche Walze auf den Wald und dessen letzte Nomadengruppen zurollte. Das war der Moment, wo der bislang eher selbstbezogene Bruno Manser zum Widerstandskämpfer wider Willen wurde – zum Menschenrechtler und Regenwaldschützer, der sich später in Asien, Europa, Amerika und Afrika für das Überleben aller Regenwaldvölker einsetzen sollte.

OnlineReports: Welche Rolle spielten Basel, seine Politiker und seine Bewohner im Kampf Bruno Mansers?

Suter: In Basel ist Manser aufgewachsen, er hat als Kind und Jugendlicher die Luft des Rheins und der Chemie- und Humanistenstadt geatmet. Hier hat er später auch das Büro des Bruno Manser Fonds geleitet. Obwohl er sich als alles andere als ein Städter fühlt, liegt ihm seine Heimatstadt am Herzen. Ich räume darum Basel etlichen Raum ein, natürlich auch deshalb, weil die Region als Speerspitze der städtischen Ökologiebewegung in der Schweiz galt. Ab 1993 erhielt Manser während seines 60-tägigen Fastenstreiks in Bern für eine Holzdeklaration Schützenhilfe vom Kanton und von Basler und Baselbietern Bundespolitikern wie Christoph Eymann, Remo Gysin, Hugo Wick, Susanne Leutenegger-Oberholzer, Ruth Gonseth, Margrith von Felten, Hansjörg Weder, Theo Meyer, Gian-Reto Plattner und Maya Graf. Unterstützt wurde er zudem von alt Regierungsrat Ueli Vischer sowie den amtierenden Regierungsräten Barbara Schneider und Guy Morin. In Basel lernte Manser seinen zuletzt engsten Freund und Mitkämpfer Martin Vosseler kennen. Kurzum, Bruno Manser fühlte sich vor seinem Verschwinden von Basel und seiner Bevölkerung getragen.

OnlineReports: Sie haben eine Unmenge an Fakten zusammen getragen. Welche Erkenntnis hat Sie am meisten überrascht?

Suter: Allgemein gesehen: Dass der Einsatz für die Bewahrung der Lebensgrundlagen und die Einhaltung der Menschenrechte dringender denn je ist. Und im Zusammenhang mit Bruno Manser: Dass er ein ungeheuer vielbegabter Mensch ist. Dass er ein abgrundtiefes Vertrauen in das Gute im Menschen besitzt und mit seiner einfachen Art Menschen jeder Couleur und jeden Ranges in den Bann ziehen kann. Und dass er internationale Aktionen durchführte, von denen wir in der Schweiz kaum etwas hörten. Manser war verschiedentlich ein Thema in der Weltpresse, weil er beispielsweise in London die Sicherheitskräfte der G7 narrte oder am Rio-Gipfel die Welt auf das Abholzen in Sarawak aufmerksam machte.

"Ich wusste nicht, dass Manser heiraten und Kinder haben wollte."



OnlineReports: Was ist im Verlaufe Ihrer Recherche an grundlegend Neuem aufgetaucht?

Suter: Nachforschungen über einen Menschen, der heute 51 Jahre alt ist, bringen natürlich viel Neues. Mich persönlich überrascht hat Brunos Beziehungen zu Frauen. Da war er immer – abgesehen bei seinen engsten Freunden – äusserst diskret. Ich wusste beispielsweise nicht, dass er heiraten und Kinder haben wollte. Ich weiss es jetzt, weil seine Freundinnen die Grösse und den Mut hatten, mir dies zu erzählen. Sie haben mich Bruno damit näher gebracht und ihn wohl auch etwas "menschlicher" gemacht.

OnlineReports: Sie waren selbst an einer Expedition zur Suche nach Bruno Mansers beteiligt (Bild). Für wie hoch schätzen sie die Chance ein, dass noch Spuren zur Vorschein kommen?Suter: Eine schwierige Frage.

Man hat ja Bruno Manser auf die verschiedensten Arten gesucht: Physisch mit Expeditionen nach Borneo, aber auch mit Geisterbeschwörungen, Kartenlegen, Hellsehen, Astrologie und Graphologie. Gefunden wurde viel – und doch nichts. Es ist also nach wie vor alles offen.

OnlineReports: Bruno Manser hat mit spektakulären, manchmal waghalsigen oder gar gefährlichen Aktionen auf sich und seinen Kampf aufmerksam gemacht. Was ist Bruno Mansers Verdienst und was hat er erreicht?

Suter: Sein Verdienst ist es wohl, dass er die Bevölkerung für die problematische, wenn nicht mörderische Verwendung von Holz aus Ur- und Regenwäldern sensibilisiert hat. Und dass er mit den Penan aufzeigte, dass es in den "menschenleeren" Wäldern Völker gibt, die von den Früchten dieser Wälder leben können – bis ihnen Fremde diese Möglichkeit raubten.

"Wir Menschen vergessen rasch."




OnlineReports: Bruno Manser gilt per Gerichtsbeschluss als offiziell verschollen. Wie gross ist die Gefahr, dass mit dem Verschwinden der Symbolfigur nun auch der Kampf gegen die Abholzung und die kommerziellen Interessen der Holzhandelskonzerne einschläft?

Suter: Die Gefahr ist gross. Wir Menschen vergessen rasch, wenden uns nach einer Katastrophe schnell wieder unseren persönlichen Problemen zu. Der Tsnuami vom letzten Dezember und das überschwemmte New Orleans sind schon Vergangenheit. Jetzt bedauern wir die Erdbebenopfer in Kaschmir. Wir müssen davon ausgehen, dass uns Naturereignisse dieser Art immer mehr in Atem halten. Hinzu kommen die vom Menschen gemachten Katastrophen wie die tägliche Vernichtung grosser Waldflächen. Doch diese geschieht im Stillen: Wir können sie verdrängen. Dass dies nicht gänzlich passiert, dafür sorgen auch der Bruno Manser Fonds, Greenpeace, die "Gesellschaft für bedrohte Völker" und viele andere Organisationen. Und Bruno Manser, der uns und unseren Kindern mit seinem Engagement hoffentlich in Erinnerung bleiben wird.

OnlineReports: Welche Rolle spielten Frauen, die Sie in Ihrem Buch ja auch beschreiben, im Leben Bruno Mansers?

Suter: Eine überaus tiefe Beziehung hatte er zu seiner Mutter Ida Manser. Zu seinen Schwestern war er lieb und kameradschaftlich. Auf Freundinnen liess er sich aber lange nur halbherzig ein. Er wollte zuerst die Welt entdecken, und da spielten Frauen eher eine Nebenrolle. Erst nach seiner Rückkehr verliebte er sich über alle Ohren in eine verheiratete Frau. Diese Liebe wurde von ihr aus Vernunftgründen aufgelöst, was ihn an den Rand des Suizids trieb. Mit seiner letzten Liebe wollte er Kinder haben und sich vom Kampf zurückziehen. Ob dies gelungen wäre, weiss ich nicht. Jedenfalls ist er darauf hin nicht mehr heimgekehrt.

OnlineReports: Gelegentlich hiess es, Bruno Manser lebe in Sarawak mit einer Penan-Frau zusammen und habe mit ihr ein Kind.

Suter: Wir können davon ausgehen, dass Manser in Sarawak keine eigenen Kinder zurücklässt. Sein Charakter hätte es ihm verboten, ein eigenes Kind zu verleugnen.

OnlineReports: Wäre BM, wie Sie Bruno Manser in Ihrem Buch nennen, überhaupt fähig gewesen, sich zu binden und in der Schweiz ein normales bürgerliches Leben zu führen?

Suter: Das weiss ich nicht. Ich weiss nur, dass er eine feste Bindung wollte. Er versprach seiner letzten grossen Liebe, sie zu heiraten und mit ihr Kinder zu haben. Sicher wäre er ein guter Vater gewesen, denn Kinder liebte er und er konnte es gut mit ihnen. Aber ob dieser Papa plötzlich ein normales bürgerliches Leben hätte führen können – das ist mir eher etwas schleierhaft.

"Er konnte mit Mächtigen so reden,
dass sie ihm wenigstens zuhörten."




OnlineReports: Nach aussen hin schien Manser ein Einzelgänger zu sein. Wie wir in Ihrem Buch lesen, konnte er aber immer wieder Unterstützung von unerwarteter Seite gewinnen.

Suter: Ja, Manser war ein Einzelgänger. Aber gleichzeitig war er auch teamfähig, hilfsbereit und stets für andere da. Seine grosse Fähigkeit war es, mit mächtigen Leuten aus Wirtschaft und Politik so zu reden, dass sie ihn wenigstens anhörten und ihn, wo es ging, auch unterstützten. Ein schönes Beispiel ist alt Bundesrätin Ruth Dreifuss, die ihm zur wohlwollenden und kritischen Freundin wurde.

OnlineReports: Immer wieder machte Bruno Manser mit spektakulären Aktionen auf seinen Kampf aufmerksam. So stürzte er sich am Seil der Klein Matterhorn-Bahn in die Tiefe. Waren dies auch so etwas wie Verzweiflungstaten?

Suter: Diese vielfach kritisierte Aktion wurde tatsächlich aus einer Art Verzweiflung heraus geplant. Manser tat dies auf seine ihm liebste Art, nämlich mit kalkuliertem Risiko und Körpereinsatz. Er wollte einmal mehr auf die Vernichtung der Urwälder und die Klimaerwärmung aufmerksam machen – zu einem Zeitpunkt, in dem diese Art von Umweltaktionen den Medien nicht mehr passten. Aber auch für den Sturz vom Kleinen Matterhorn wusste er sich die Bewilligung der Behörden und Seilbahnbetreiber einzuholen.

"Manser wurde zur Gallionsfigur
einer weltweiten Regenwald-Kampagne."




OnlineReports: Unter den malaysischen Behörden galt Manser als Staatsfeind Nummer eins. Hiess dies, dass es ihm zumindest gelungen ist, die Behörden zu verunsichern und als Profiteure der Urwaldrodung zu entlarven?

Suter: Bruno Manser hat die Behörden Malaysias nicht nur verunsichert, er hat bereits während seiner Urwaldzeit dem Ruf des Landes und seiner Holzkonzerne massiv geschadet. Er wurde damals zur Gallionsfigur einer weltweiten Regenwaldkampagne, die Malaysia und seine mit der Holzindustrie verbandelten Politiker schwer kritisierten. Genützt hat dies wenig – noch ein paar Jahre so weiter und Penan-Land ist weitgehend entwaldet. Hingegen sind die Penan heute weltweit ein Begriff, und der Bruno Manser Fonds kann sie unterstützen und verteidigen. Das ist Brunos grösstes Verdienst in Sarawak.

OnlineReports: Belege von Bruno Mansers Tod liegen nicht vor. Könnte es sein, dass Bruno Manser eines Tages wieder auftaucht?

Suter: Ich bin kein Hellseher. Ich habe nur ein Gefühl, und dieses sagt mir: Irgendwann werden wir erfahren, wo Bruno ist.



Ruedi Suter: "Bruno Manser - Die Stimme des Waldes", Zytglogge Verlag, 344 Seiten, 39 Franken.

11. Oktober 2005

Weiterführende Links:


TEXTPROBE

"Dunkler, triefender Wald. Nichts zu hören ausser dem eigenen Keuchen und dem Prasseln des Regens auf dem Blätterdach. Alles ist nass, Hemd, Hose, Gepäck. In den Schuhen schmatzt eine rotbraune Brühe aus Wasser, Blut und Dreck. Bei jeden Halt müssen die Schuhe ausgeleert werden. Keine halbe Stunde später sind sie wieder voll.

Mit der dauernden Nässe, den Blutsaugern, den Wunden, dem Hunger und vielen weiteren Schwierigkeiten eines wochenlangen Marsches durch den Dschungel Borneos musste ich rechnen. Auch mit Myriaden stechender Moskitos und jener dumpfen Hitze, die mir schon in afrikanischen und südamerikanischen Tropenwäldern begegnet sind. Doch Stechmücken und Schwüle liessen uns bis dahin unbehelligt. Die Heimat der letzten Penan-Waldnomaden ist ein Bergland; je höher wir steigen, desto angenehmer sind die Temperaturen.

(...)

Im Penanland hat BM seine Sandalen rasch weggeworfen. Er zwang sich zum Barfussgehen. Zuerst litt er zwar, hatte dauernd offene Füsse, musste sich regelmässig mit dem Messer die Dornen herausoperieren. Auch dann noch, als seine Sohlen von einer dicken Hornhaut geschützt wurden. Aber die Dornen, Stecken und Steine bohrten sich bald nicht mehr so tief ins Fleisch. Und mit dem Schmerz lernte er umgehen.

(...)

Das Barfussgehen wurde für BM im Laufe seiner Urwaldjahre zur Gewohnheit. Und zum Befreiungsakt: Er, der Mensch der Moderne, war nicht mehr auf Schuhe angewiesen! Ein Sieg über sich selbst.

(...)

Die Gandhi-Brille war sein einziges 'Kleidungsstück' aus unserer Zivilisation, das er bei seiner Verwandlung zum Jäger und Sammler behielt. Äusserlich unterschied ihn damals nichts mehr von seiner weit gehend nackten Penan-Familie ausser dieser Brille, ohne die sich Entfernteres in Schemen und Lichtspiele auflöst."

 

Ruedi Suters Einstieg in die Manser-Biografie.

DER GESPRÄCHSPARTNER

Ruedi Suter (54) ist einer der besten Kenner Bruno Mansers. Er begleitete ihn als Freier Journalist in Basel seit seiner Rückkehr aus Sarawak im Jahr 1991 bis zu seinem Verschwinden im Frühling 2000 intensiv. Der Autor wurde, als Sohn schweizerischer Eltern, im Katanga (ehemals Belgischer Kongo) geboren und wuchs dort auf bis ins Alter von neun Jahren. Nach der Rückkehr seiner Familie in die Schweiz verbrachte er seine Schulzeit in Basel. Suter arbeitet seit 1974 als Freier Medienschaffender, so für das "Aargauer Tagblatt" und für die "National-Zeitung". In der "Basler Zeitung" profilierte er sich vor allem mit ausführlichen internationalen Text- und Bildreportagen zu den Themen Ökologie, indigene Völker und Dritte Welt. Ferner arbeitete er für Publikationen wie "Weltwoche", "NZZ am Sonntag" und "Facts" sowie für verschiedene NGO-Publikationen. Ruedi Suter ist Redaktor von "Habari", der Zeitschrift der "Freunde der Serengeti Schweiz" und auch langjähriger Mitarbeiter von OnlineReports. Er ist verheiratet und lebt in Basel.


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"Peter Knechtli bleib Zuhause!"

Florence Brenzikofer
Grüne Baselbieter Nationalrätin
im Betreff eines Newsletters
vom 24. März 2020
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Huhuuuh. Dabei wollte ich eben grün handeln und mir im Wald eine Portion frischen Bärlauch holen. Jetzt wird auch daraus nix. :-(((

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

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Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

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Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


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Dead Shaman und Tyrannosaurus Globi am 8. April.

Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
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Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
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Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Baselland, Stand 3. April, 14 Uhr: 625 bestätigte Fälle (+15 gegenüber Vortag); 14 verstorbene Personen (+2), 266 Personen sind genesen.

Die Geschäftsleitung des Baselbieter Landrats hat beschlossen, dass am ursprünglich vorgesehenen Termin vom 30. April keine Landratssitzung stattfinden wird.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 3. April, 10 Uhr: 748 positive Fälle (+30 gegenüber Vortag); 21 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 397 Personen sind genesen; 115 Personen (davon 93 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1), 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1). Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.