© Foto by Sandra Soland, Sportamt BS


Nach Streit durch Muslimas: Frauenbad gibt Tarif durch

Das Sportamt hat die Probleme beim Frauenbad Eglisee langsam im Griff. Allerdings kämpft man noch mit ausländischen Bus-Unternehmen, die Muslimas ein muslimisches Bad versprechen, obwohl das Eglisee das nie werden wird.
Basel, 9. Juli 2014

"Wir halten an der Art Frauenbad, wie wir es kennen, fest" oder "Wir lassen nicht nach in unseren Bemühungen", sind Sätze, die Peter Howald heute Mittwochnachmittag an einer Medienorientierung ganz bewusst über die Lippen gehen. Der Leiter des baselstädtischen Sportamtes stellt sich damit hinter seine Angestellten und gegen Frauen, vornehmlich muslimischen Glaubens, die das "Fraueli" kritisierten: Weil sie mit Kleidern ins Wasser wollten oder weil sie einen männlichen Bademeister an seiner Arbeit hinderten. Nun werden die Benutzungsregeln konsequent erklärt und auch durchgesetzt.
 
Auch der Chef steht an der Kasse
 
So steht an heissen Tagen jemand vom Sportamt bei der Kasse – auch Howald selbst übernimmt zwischendurch diesen Job – und erklärt, dass es männliches Aufsichtspersonal gibt. Weiter gilt, dass Duschen vor dem Baden obligatorisch ist, dass Baden nur in Badekleidung erlaubt ist und dass Knaben unter sechs Jahren noch ins "Fraueli" dürfen. "Diese Regeln sind heute nicht mehr selbstverständlich", bedauert Howald.
 
Das Problem sind nicht die hier ansässigen Muslimas, die – so Eglisee-Leiter Franz Bohrer – bestens integriert seien, sondern jene aus dem benachbarten Ausland. "Sie werden teilweise mit Bussen von Car-Unternehmern herangekarrt", erklärt Howald das Problem. An heissen Tagen kommen so über 200 Muslimas ins Eglisee, schätzt Bohrer. Verständlich, dass nach einer zweistündigen Busfahrt die Enttäuschung gross ist, dass das Eglisee kein muslimisches Bad ist. Das Sportamt versuchte mit diesen Busunternehmern in Kontakt zu kommen, bis jetzt aber nur mit mässigem Erfolg.
 
Membercard oder "Achtung Mann"-Sirene"?
 
Neben diesen Sofortmassnahmen überlegt sich das Sportamt weitere, die allenfalls auf die nächste Saison in Kraft treten könnten. In der Diskussion steht eine Art "Membercard". Zutritt hätte nur noch, wer Mitglied und damit registriert wäre. Dafür bedürfe es noch vieler Abklärungen, mahnte Howald. Weitere Ideen könnten auch eine Art "Sirene" sein, die den weiblichen Badegästen "Achtung Mann" signalisiert.
 
Das Sportamt hat das letzte Jahr rund ein Dutzend Hausverbote ausgesprochen, fünf davon im Frauenbad. Der Grund hierfür waren "aggressive Verhaltensweisen", die alle einen Polizeieinsatz nötig machten, wie Howald ausführte. Generell sei die zunehmende Aggressivität ein Problem, neben hohen Temperaturen und dem engen Platz im "Fraueli".
 
Wenn voll ist, wird zukünftig geschlossen
 
Letzteres führte zur Entscheidung, dass das Frauenbad an einem sonnigen und gut besuchten Tag mit dem Erreichen einer hohen Besucherzahl schliessen wird. Eine Massnahme, die bisher noch nie notwendig gewesen sei. "Die Badegäste benötigen heute viel mehr Platz als früher", meint Howald und weist auf das "Material" hin, das viele in die Badi mitschleppen.

Das Frauenbad Eglisee ist übrigens das letzte seiner Art in der Schweiz. In Freiburg im Breisgau gibt es noch das Lorettobad mit sehr ähnlichen Strukturen. Das Eglisee schliesst diese Saison zwei Wochen früher als die anderen Gartenbäder, bereits am 31. August. Grund dafür sind anstehende Sanierungen der technischen Anlagen. Als Kunsteisbahn öffnet das Eglisee wieder ganz gewohnt zur Wintersaison.



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Theater Basel

"Die Dreigroschenoper"
RückSpiegel


In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

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In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die gerichtliche Niederage von Polizei-Offizier Bernhard Frey Jäggi nach.

Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

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"In der Elsässerstrasse kam es zu einem Unfall mit Salzsäufer."

BaZ online
vom 20. Februar 2018
über einen Salzsäure-Unfall
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Vielleicht hat auch der Redaktor Salz gesoffen.

In einem Satz


• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

• Nach Vandalenakten und einer Einbruchserie fordert die Riehener CVP von den Behörden "endlich die wirksame Umsetzung längst bekannter Forderungen" zur Erhöhung der Sicherheit.

• Der Münchensteiner Gemeinderat hat die Durchführung des "Tension Festivals" vom 31. Juli im Gartenbad St. Jakob sowie auf den angrenzenden Volleyball-Feldern unter Lärmauflagen bewilligt, nachdem letztes Jahr zahlreiche Beschwerden eingegangen waren.

Hans-Peter Ulmann, seit 1996 CEO von Psychiatrie Baselland, tritt auf 30. Juni 2019 in den Ruhestand.

• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.