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Juso wollen mit drei Sitzen den Landrat stürmen

Liestal, 8. Januar 2015

Nun haben auch die Baselbieter Jungsozialisten zum kick-off zu den Landratswahlen geladen. Das Happening fand symbolisch on the road statt, direkt vor dem government building der Baselbieter Residence. Der kleine traffic jam, der dabei entstand, führte zu keiner Aufregung.

Ihnen, den Juso, reicht's jetzt einfach: Sie wollen "weg von der bürgerlichen Sparwut hin zu einem fortschrittlichen, sozialen Baselbiet". Die Juso zählen unter den Nachwuchsparteien zu den führenden Kräften. Nicht weniger als 22 Bewerbende aus ihren Reihen sind in allen Wahlkreisen auf den SP-Listen, wodurch sie zu einer Verjüngung unter den Aspirierenden beitragen: 33 Prozent der Kandidierenden sind jünger als 30 Jahre.

Drei Sitze im Verlauf der Amtsperiode

Die Juso haben sich zum Ziel gesetzt, ein Mitglied jetzt erfolgreich in den Landrat zu hieven – Chancen-Wahlkreise sind jene in Liestal und Münchenstein – und bis Sommer 2018 durch vorzeitige Rücktritte über drei Mandate zu verfügen. Fast 20 eigene Aktionen, darunter auch solche, die "action" bieten*, sind vorgesehen.

Dabei stützen sie sich auf ein Fünf Punkte-Manifest, das der Liestaler Stadtrats, und Landratskandidat Joël Bühler (19) sowie die Co-Präsidien Samira Marti (20) und Jan Kirchmayr (21), beide ebenfalls Landratskandidaten, vorstellten.

Die Jungsozialisten wollen "mehr Investitionen in die Bildung", um damit die Chancengleicheit zu fördern. Ausserdem lehnen sie eine Steuerpolitik ab, die Millionenvermögen begünstigt und Sparmassnahmen auf dem Buckel der Jugendlichen und der einfachen arbeitenden Bevölkerung betreibt. Ausserem sollen die Umwelt geschont, der Strassenbau zurückgebunden und der öffentliche Verkehr gefördert werden. Weitere Forderungen des Manifests: Bezahlbarer Wohnraum für Junge und Familien und Integration statt Rassismus. Dazu lancieren die Juso zusammen mit den Jungen Grünen zwei Volksinitiaitiven (OnlineReports berichtete), die ein Mitbestimmungsrecht für Niedergelassene und ein Wahl- und Stimmrechtsalter 16 fordern.

Standaktionen sowie Publizität über Facebook und Twitter runden die Kampagnen-Palette ab.

* Bahnhof Liestal, Gartenstadt Münchenstein, Sissach, Oberwil Bahnhöfli und Therwil Bahnhöfli




Weiterführende Links:
- Zwei Initiativen: Juso Baselland für "stärkere Demokratie"
- Baselbieter Jugendparlament ohne Juso und Grüne


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RückSpiegel


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Weitere RückSpiegel

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"De Courten sonnt sich im Schatten von Toni Brunner."

BZ Basel
vom 28. Februar 2019
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Sonnenbaden im Schatten – erspart die Schutzfaktor-Evaluation.

In einem Satz


• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.

• Die Basler Regierung spricht sich im Rahmen der Konsultation zum Entwurf des institutionellen Abkommens Schweiz-EU für eine Unterstützung des vorliegenden Abkommens aus.

• Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben mit fast 128 Millionen Fahrgästen letztes Jahr 2,2 Prozent weniger Fahrgäste befördert – dies vor allem wegen Gleiserneuerungs-Arbeiten.

• Das von SVP- und FDP-Kreisen getragene Komitee gegen das vom Grossen Rat beschlossene Neubauprojekt "Naturhistorisches Museum / Staatsarchiv" hat fristgerecht das Referendum mit über 2'700 Unterschriften eingereicht.

• Das Basler Tiefbauamt erteilt Gabriel Pellicanò und Alfredo Ogi den Zuschlag für den Betrieb des Gastro-Kiosks "Hamburgeria Pellicano" an der Feldbergstrasse, der ab Frühjahr in Betrieb gehen soll.

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• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.

Titus Hell ist als Nachfolger von David Pavlu zum neuen Präsidenten der Jungfreisinnigen Basel-Stadt (JFBS) gewählt worden.

Anna Ott gibt das Amt als Vizepräsidentin der Grünen Baselland aufgrund ihres Masterstudiums in Nordeuropa ab; eine Nachfolge steht noch nicht fest.

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• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.