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"Krieg im Paradies": Sven Schelker spielt Bruno Manser

Der erste Spielfilm über den Regenwaldschützer Bruno Manser ist am Entstehen. Für den von Schweizern gemachten Streifen "Paradise War" übt der Basler Schauspieler Sven Schelker (28) bereits die anspruchsvolle Dschungelrolle des verschollenen Multitalents.
Basel, 1. Februar 2017

Der Film wird unter extremen Bedingungen und zu 80 Prozent in jenen verbleibenden Urwäldern auf Borneo gedreht, in denen der Menschenrechtler 2000 spurlos verschwand. An den Dreharbeiten werden die von Manser gegen Regierung und Holzkonzerne verteidigten Waldnomaden der Penan mitspielen.


"Paradise War - Die Bruno Manser Story" wird nahe an Mansers wahrem Leben gedreht. Dokumentarische Elemente sollen einfliessen, aber frei erzählt, sinnvoll verkürzt und dramaturgisch verpackt.

Dafür steht auch die Entstehungsgeschichte des Spielfilms. Als sich Initiant und Produzent Valentin Greutert vor acht Jahren an das Projekt machte, kontaktierte er den Bruno Manser Fonds (BMF) wie auch die Familie Manser, um in einer "strategischen Partnerschaft" deren langfristige Zustimmung und Unterstützung für einen Spielfilm zu gewinnen.


Fasziniert vom Engagement Mansers, wollte er dessen Abenteuer und Einsatz für die durch Gier, Ausbeutung und Zerstörung bedrohte Welt auf packende Weise so wahrhaftig wie möglich darstellen. Diesem Vorsatz folgten die Drehbuchautoren Niklaus Hilber und Patrick Tönz. Hilber ("Amateur Teen") führt auch die Regie der im Herbst auf Borneo startenden Dreharbeiten.

Höchstanforderungen an den Mimen Schelker

Im Zentrum der in den Urwäldern und Rodungs-Öden Kalimantans gedrehten Szenen wird sich der Erfolgsschauspieler Sven Schelker ("Der Kreis", "Homeland") behaupten müssen. Ein junger Mann, dessen Ausstrahlung zwischen Schüchternheit und Selbstbewusstsein, Nachdenklichkeit und Heiterkeit oszilliert, wie an der heutigen Medienkonferenz im Basler Botanischen Garten zu beobachten war.


Im Alter von sechs Jahren habe er Bruno Manser über eine Ausstellung kennengelernt. Seither habe ihn dieser "David",  der gegen den "globalen Goliath" kämpfte, "völlig fasziniert", sagte Schelker. Entsprechend wolle er sich auch vorbereiten: Mehrere Wochen mit den Penan in Sarawak leben und viel lernen: Die Sprache, das Barfussgehen, das Pirschen und das Blasrohrschiessen beispielsweise.

Allein schon die "sehr intensiven Vorbereitungen in einem sehr speziellen Umfeld" flössen ihm einen riesigen Respekt ein. Manser zu mimen sei "eine riesige Aufgabe", doch freue es sich darauf. Auch deshalb, weil er durch das Schauspiel seiner oft von Hilfslosigkeit gelähmten Generation vielleicht auch klarmachen könne, dass man – "wie Bruno" – mit viel Energie und Überzeugungskraft auch viel erreichen könne. Survival-Kenntnisse hat Sven Schelker zwar bislang keine sammeln können, doch sei er aktiver Sportler gewesen. Er fühle sich jedenfalls fit, und mit einem zweiwöchigen Aufenthalt inklusive einer Ratten-Mahlzeit in Vietnams Dschungel sei ihm auch der fernöstliche Urwald nicht völlig fremd.

Schwierige Dreharbeiten im Dschungel

Da Malaysia Probleme machen könnte, wenn im Gliedstaat Sarawak ein Spielfilm über den einstigen Staatsfeind Nr. 1 gedreht wird, beschlossen Greutert und sein Team, die Drehorte im benachbarten Kalimantan (Indonesien) zu suchen. Hier würde die ohnehin komplexe Organisation der Dreharbeiten im Dschungel wohl kaum behindert, hofft der Produzent. Noch suche man weitere Drehorte, um so nah wie möglich an einer Stadt arbeiten zu können.

Rund 60 Personen dürften beim Filmen vor Ort insgesamt involviert sein, worunter auch Statisten mit indonesischen Punan, die von den ähnlich aussehenden und heran transportierten Penan-Schauspielenden aber nicht einmal die Sprache teilen. Die Drehorte seien voraussichtlich alle nur mit Geländewagen erreichbar. Als Unterkunft müssten ironischerweise Holzfällercamps dienen, schmunzelte Greutert. Gedreht wird aber auch für ein paar Tage im gemütlicheren Basel und kurz in New York.

Gesucht: Weitere Engagierte mit fetten Schecks

Eine glückliche Hand hatte das Team bei der Beschaffung der Mittel für den auf 3,3 Millionen Franken veranschlagten Film: 70 Prozent der Finanzierung seien gesichert, freute sich Valentin Greutert. Allein das Bundesamt für Kultur habe eine Million Franken zugesichert. Aber auch die Kulturförderung beider Basel, die Christoph-Merian-Stiftung sowie private Investoren hätten bislang eine weitere Million beisteuern können.


Jetzt hoffen die Filmschaffenden, dass sich "diesem überwältigenden Engagement" auch noch weitere private Persönlichkeiten anschliessen können. Gesucht seien noch etwa zehn "Executive Producers", die je 100'000 Franken beitragen.  Gegenleistung: "Beteiligung am Erfolg des Filmes und verschiedene Privilegien wie Set-Besuche oder exklusive Premieren".

Dass es auch eine ideelle Genugtuung gibt, tönte BMF-Geschäftsleiter Lukas Straumann an: "Der Film ist für uns ein zentrales Mittel der Sensibiliserung. Wir hoffen insbesondere, dass der Film auch in Malaysia eine neue Auseinandersetzung mit Bruno Mansers Anliegen auslösen kann." Eine Hoffnung, deren Erfüllung natürlich auch vom "neuen Bruno Manser" abhängt - von Schauspieler Sven Schelker.




Weiterführende Links:
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"Der Heckenschuss aus dem Hinterhalt"

BZ Basel
Schlagzeile
vom 9. Juni 2020
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Endlich mal ein Heckenschütze, der nicht vor der Hecke steht.

RückSpiegel

 

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.

"Teufelhof"-Chef Raphael Wyniger wird neuer Präsident des Basler Hotelier-Vereins und Nachfolger von Felix W. Hauser, der dieses Amt seit 2014 ausübte.

Der Baselbieter FDP-Landrat Heinz Lerf wurde heute Donnerstag, 25. Juni, mit 76 von 81 gültigen Stimmen zum Landratspräsidenten für das Amtsjahr 2020/2021 gewählt.

Die BLT und die AAGL nehmen ab Montag, 29. Juni, den Ticketverkauf durch das Fahrpersonal auf ihrem Liniennetz wieder auf.

Mit Carmen Kolp übernimmt zum 1. Juli erstmals eine Frau die Geschäftsführung der IG Kleinbasel (IGK), als Nachfolger von Benny Zeuggin.

An seiner Sitzung vom 22. Juni wählte der Vorstand der CVP Basel-Stadt Marco Natoli zum neuen Vizepräsidenten.

Nachdem die Baselbieter Polizei ihren Postenbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend an einigen zentralen Standorten konzentriert hat, wird sie per 29. Juni alle Polizeiposten wieder öffnen.

OnlineReports-Kolumnistin Andrea Strahm wurde per brieflicher Wahl einstimmig als neue Präsidentin der CVP-Sektion Grossbasel-West gewählt.

Ein Baselbieter Automobilist fuhr mit seinem Mercedes auf einer 80 km/h-Strecke bei Schöftland AG mit 131 km/h in eine Tempokontrolle der Aargauer Kantonspolizei.

Die Gemeinde Gelterkinden ist mit 3'824 Franken pro Kopf (6'300 Einwohnende) verschuldet.

Angesichts der positiv verlaufenden Zahlen stellen wir hier die Baselbieter Corona-Angaben ein und fahren mit üblichen Kurzmeldungen weiter.

Coronavirus Baselland, Stand 11. Juni, 14 Uhr: 846 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 807 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 10. Juni, 14 Uhr: 846 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 806 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 9. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 805 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 8. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 804 Personen (-) sind genesen.

Am Wochenende des 13./14. Juni beendet das Universitätsspital Basel den Betrieb des Corona-Testcenters in der Predigerkirche.

Coronavirus Baselland, Stand 7. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 804 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 6. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 803 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 5. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 4. Juni, 14 Uhr: 844 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 3. Juni, 14 Uhr: 844 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 2. Juni, 14 Uhr: 843 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 1. Juni, 14 Uhr: 843 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 31. Mai, 14 Uhr: 842 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 30. Mai, 14 Uhr: 841 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 29. Mai, 14 Uhr: 841 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 28. Mai, 14 Uhr: 840 bestätigte Fälle (+2); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 27. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 26. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 25. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 801 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 24. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 801 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 23. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 800 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 22. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 799 Personen (+1) sind genesen.