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Antennen-Krach: Vermieter fordert Poster-Entfernung

Der jahrelange Kampf um eine Mobilfunk-Antenne in Gelterkinden geht in eine neue Runde: Dem Standort-Vermieter sticht ein Polit-Poster der Kritiker in die Nase. Er droht mit rechtlichen Schritten.
Gelterkinden, 30. Juli 2019

Es dürfte sich um den längsten Kampf gegen eine Mobilfunk-Antenne im Baselbiet handeln: Seit über zehn Jahren wehren sich Quartier-Anwohner gegen die Mobilfunk-Antenne auf dem Dach der Liegenschaft Rickenbacherstrasse 11, die der Malermeister-Familie Buess gehört.

Nachdem die Kritiker im Februar 2010 nach einem Demonstrationszug durch Gelterkinden dem Standort-Vermieter und Patron Hans "Johnson" Buess Blumen überreicht hatten mit der Bitte, den Standort der Betreiberin Sunrise nicht länger zur Verfügung zu stellen, lenkte der dorfbekannte Gewerbler und Archivar ein: Er kündigte den Standort-Vertrag auf 30. April 2019.

Poster als Zeichen der Wachsamkeit

Das Jahrzehnt der Vertragsdauer überwanden die Kritiker, die bald einmal den "ABtennenverein Gelterkinden" gründeten, zum Zeichen der anhaltenden Wachsamkeit mit wechselnden Protest-Posters, die sie gegenüber der Rickenbacherstrasse 11 platzierten.

Doch auch nach Ende April erhob sich die Antenne (Bild links) weiterhin über das Hausdach mitten im Wohnquartier hinaus: Jürg Buess, der im Dorf den Spitznamen "Füschtli" trägt und inzwischen zum familiären Verantwortlichen für die Liegenschaft bestimmt, verlängerte den Vertrag mit der Antennenbetreiber heimlich, ohne den "ABtennenverein" über den Sinneswandel innerhalb der Familie zu informieren.

Weil die Kritiker dieses Verhalten als Wortbruch empfanden, platzierten sie am 11. Juni ein neues, in schwarz-weisser Farbe gehaltenes Poster-Sujet: "Wortbruch! ... und einer lacht sich ins Füschtli."

"Eine gewisse Originalität"

Daran hatte Jürg Buess, obwohl er dem Poster eine "gewisse Originalität" nicht absprach, keine Freude. Der frühere Laienrichter, der zuvor jegliches Gespräch mit den Kontrahenten abgelehnt hatte, bat den "ABtennenverein" nun umgehend, "das uns diskriminierende Plakat in den nächsten Tagen zu entfernen", damit er "von eventuellen rechtlichen Schritten z. B. wegen Kreditschädigung, Beleidigung oder übler Nachrede absehen kann". Am 15. Juli doppelte Buess nach und forderte per Einschreibe-Brief, "das unsachliche Plakat bis zum 31. Juli 2019 zu entfernen".

Wie es mit dem "Füschtli"-Poster weiter geht, ist noch offen, wie der "ABtennenverein" antwortete: Da es sich bei der "Plakatangelegenheit" nicht um eine individuelle, sondern um eine Vereins-Entscheidung handle, werde erst an der nächsten Sitzung nach den Sommerferien Ende August über die Zukunft des Posters entschieden.

Transparenz: Der Autor ist Basismitglied des "Abtennenvereins"




Weiterführende Links:
- Mobilfunk-Antenne: Wortbruch "für eine Handvoll Dollar"
- Antennen-Streit: Vermieter und Gegner gemeinsam
- Bauinspektorat lehnt Antennen-Einsprachen ab
- Gelterkinden will eigenständige Mobilfunkantennen-Politik
- Antennen-Vermieter hofft jetzt auf Sunrise-CEO Steil
- Antennen-Streit: Niederlage für Hauseigentümer
- Petition gegen Mobilfunk-Antenne eingereicht
- Antennen-Streit: Sunrise zieht 86-Jährigen vor Gericht
- Dorf-Demo gegen Mobilfunk-Antenne im Wohnquartier


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"Get the Rahmenabkommen done!"

Nochmals BZ Basel
Titel über Leitartikel
vom 16. April 2021
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The BZ focusses expats.

RückSpiegel


In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fsicher.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

Die neugewählten Basler Regierungsmitglieder Esther Keller (GLP) und Kaspar Sutter (SP) wurden zu neuen Verwaltungsratsmitgliedern des EuroAirport ernannt.

Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

Waltraud Parisot wird neue Verwaltungs-Chefin an der Musik-Akademie Basel und damit Nachfolgerin von Marc de Haller, der nach 18 Dienstjahren regulär pensioniert wird.

Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.

Marcus Vetter ist neuer Chefarzt für Onkologie und Hämatologie des Kantonsspitals Baselland.

Alexa Ipen-Providoli wird ab 1. April neue Leiterin des Amtes für Beistandschaften und Erwachsenenschutz und damit Nachfolgerin von Sarah Thönen, die ins Erziehungsdepartement wechselt.

Bis 1. Februar erhielten in Basel-Stadt über 9'800 Personen eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus, über 3'700 weitere Personen haben bereits zwei Dosen erhalten.

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bei 36 Haarfärbemittel-Proben neun Produkte mit einem Verkaufsverbot belegt.

Die Wahlvorbereitungs-Kommission beantragt dem Grossen Rat, am 10. März Staatsanwalt Urs Jürg Müller-Egli zum Leitenden Staatsanwalt und Leiter der Allgemeinen Abteilung zu wählen.

Elisabeth Simon wird am 1. August neue Rektorin des Gymnasiums Bäumlihof und somit Nachfolgerin von Anna-Katharina Schmid, die auf diesen Zeitpunkt in Pension geht.

Mit einer Mehrheit von 89,4 Prozent beschlossen die Mitglieder der CVP Basel-Stadt am 25. Januar den Namenswechsel in "Die Mitte Basel-Stadt".

Gegen die Kreditbewilligung des Landrates in Höhe von 17,15 Millionen Franken für die Verlängerung der Tramlinie 14 von Pratteln nach Augst reichte am 25. Januar die Aktionsgruppe "aapacke" Pratteln das Referendum ein.

Mark Eichner (Präsident), Carol Baltermia, Liselotte Henz, Isabelle Mati und Karin Sartorius bilden die Findungskommission zur Evaluation eines neuen Basler FDP-Präsidiums.

Medbase und das Kantonsspital Baselland (KSBL) werden das "Regionale Gesundheitszentrum Laufen" im "Birs Center" betreiben und damit ein breites ambulantes Angebot mit Notfallversorgung anbieten.