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Hansjörg Reinau-Krayers Gedicht zum 1. August 2021

Binningen, 27. Juli 2021

Aus Anlass des bevorstehenden Nationalfeiertags griff Hansjörg Reinau–Krayer wieder in die Tasten. Der Binninger war Spezialist für alte Sprachen und ehemals Latein- und Griechischlehrer am Basler Kohlenberg-Gymnasium. Viel Spass!

 

*



Unlängst sah, dank der SVP,

vom Genfer- bis zum Bodensee,

von manchen Höhen Feuer funkeln                                                          

bedeutungsschwanger man im Dunkeln

allüberall in uns'rem Lande,

weil es gelang, die grosse Schande

der Unterjochung zu vermeiden

und zu ersparen uns viel Leiden.

Gefühlt seit Anfang Holozän

sind wir autark und souverän,

Autonomie, man weiss es ja,

gehört zu uns'rer DNA!

Getreu dem hehren Rütlischwur

erdulden wir auch künftig nur

die eig'nen, nicht die fremden Richter

und keine selbsternannten Schlichter:

am mächtigsten, flösst Tell uns ein,

ist der, der stark ist, ganz allein.

Wir woll'n uns, wie schon uns're Alten,

an dieses Motto weiter halten.

Wir wollen frey sein wie die Väter,

heut', morgen und auch noch viel später.

Was soll uns das Geschwätz aus Brüssel?

Die sollen halten ihren Rüssel

und, 's wäre nicht zu ihrem Schaden,

sich kümmern um den eig'nen Laden.

Auch wenn es schmerzt, Frau von der Leyen:

wir tanzen wieder aus den Reihen;

kapiert's, Ihr EU-Herr'n und -Damen:

wir woll'n und brauchen keinen Rahmen!

"Horizon"? Ist doch viel gescheiter,

wir forschen ganz alleine weiter;

wir pfeifen auf Äquivalenzen,

uns sind viel lieber dichte Grenzen.

Wer aber sucht, uns zu erpressen,

der soll die Lehren nicht vergessen

aus der Geschichte, Euer Ehren;

wir wussten stets noch uns zu wehren,

wenn grosse Nachbarn uns bedrohten:

wer uns bedroht, kriegt auf die Pfoten.

Dies musste schon vor vielen Jahren

Vogt Gessler kapital erfahren,

als Tell ihn in der hohlen Goss'

mit seinem Pfeil ins Jenseits schoss,

und wenig später Leopold:

dank Winkelried, ihm gar nicht hold,

verlor bei Sempach er das Leben:

so geht es uns'ren Gegnern eben.

Und es betrat auch Karl der Kühne

zum letzten Mal gen uns die Bühne.

Und jüngst verliessen auch die Franken,

es ist Yann Sommer zu verdanken,

das Schlachtfeld taumelnd und besiegt:

wer uns nicht ernst nimmt, ja, der kriegt

von uns gehörig auf das Dach:

es lohnt sich nicht mit uns ein Krach.

Und bald, wir sind schon jetzt in Trance,

ist jeder ohne jede Chance,

der feindlich klopft an uns're Tür:

F-fünfunddreissig sorgt dafür

(vielleicht schafft's dieser Jet sogar,

das wär' doch einfach wunderbar,

in Zukunft jedes böse Virus,

das sich uns naht in einem Zirrus,

hoch in der Luft gleich abzufangen,

und niemand müsste dann noch bangen).

So mögen denn auch demnächst wieder

die Funken sprühen auf uns nieder;

lasst singen uns aus voller Brust,

der Nati gleich, mit grösster Lust,

die Hand stets wachsam am Gewehr

dann "Trittst im Morgenrot daher".

 

PS:

Geschichte lehrt auch, nicht zuletzt,

dass man sich manchmal überschätzt.



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"Häxegässli"

Regionaljournal
von Radio SRF
am 5. Oktober 2021
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Klingt nacht Altstadt. Wir wussten offen gestanden auch nicht, dass es ein "Hexenweglein" gibt.

Alles mit scharf

Auf die Zutaten kommt es an

RückSpiegel


20 Minuten nahm die OnlineReports-Geschichte über einen FCB-Hooligan und vor Appellationsgericht erfolglosen DNA-Verweigerer auf.

Die BZ Basel, Telebasel, Bajour und Prime News nahmen zum Rücktritt des Basler Nationalrats Christoph Eymann Bezug auf ein OnlineReports-Interview.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die grünliberale Fraktion wählt Grossrat Bülent Pekerman ins Büro des Basler Grossen Rates und nominiert ihn damit im kommenden Jahr für das Amt des Statthalters und im 2023 zum ersten Grossratspräsidenten der GLP.

Das Basler Silvester-Feuerwerk kann auch dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden.

Die frühere Baselbieter SP-Landrätin und Landrats-Präsidentin Heidy Strub ist am 21. September im Alter von 83 Jahren gestorben.

Die Birsfelder EVP-Landrätin Sara Fritz tritt nach zwölf Jahren zurück, um ihren Muttenzer Parteikollegen Thomas Buser nachrücken zu lassen.

Der Kanton Basel-Stadt budgetiert für das Jahr 2022 einen Überschuss von 78 Millionen Franken.

Ab dem 1. Oktober übernimmt Jonathan Koellreuter die Leitung des Portfolio-Managements bei Immobilien Basel-Stadt (IBS).

Raffael Kubalek wird per 1. Oktober neuer stellvertretender Generalsekretär in der Baselbieter Sicherheitsdirektion und Nachfolger von Katrin Bartels, die Gemeindeverwalterin von Arlesheim wird.

Laut Beschluss der Mitgliederversammlung stehen Patricia von Falkenstein als Präsidentin und Michael Hug als Vize "für (mindestens) vier weitere Jahre" (so die offizielle Medienmitteilung) der Basler LDP vor.

Der 52-jährige Museumsfachmann Werner Hanak übernimmt auf 15. Oktober 2021 die stellvertretende Leitung der Abteilung Kultur Basel-Stadt.

Die Basler Regierung beantragt für die Weiterführung der kantonalen Entwicklungs-Zusammenarbeit für die Jahre 2022 bis 2025 Ausgaben in der Höhe von acht Millionen Franken.

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