Werbung

News

© Fotoo by Fabian Schwarzenbach, OnlineReports.ch


Grünliberale: Eine Alternative zu links und zu rechts

Sechs Sitze im Parlament und damit Fraktionsstärke erreichen, ist das erklärte Ziel der Grünliberalen und natürlich Esther Keller in den Regierungsrat hieven. Sie setzen auf ihr eigenes Programm und heben ihre Stärken hervor.
Basel, 21. August 2020

Die Grünliberalen vermeiden persönliche Angriffe auf politische Gegner, auch wenn in ihren Reden klar wird, gegen wen der Angriff zielen könnte. Esther Keller betont ihre Transparenz, ihren Führungswillen und auch ihre Kommunikation. "Damit bin ich eine Alternative!", erläutert die Regierungspräsidiums-Kandidatin.
 

Sie spricht klar, schnell und mit Nachdruck, der ihre Überzeugung unterstreicht. "Dinge, die nicht stimmen – das darf nicht sein", sagt sie zum Bericht der grossrätlichen Geschäftsprüfungs-Kommission über die Rolle des Präsidialdepartements in den Wirren um das Historische Museum Basel. "Alte Rezepte genügen den neuen Herausforderungen nicht", macht sie den Bisherigen, die mehrheitlich bewahren wollen, Dampf.


Fünf Themen sollen dominieren


Die noch junge Partei setzt auf fünf Themenfelder. Über die Grenzen blickt Christian Thurneysen. Der Grossratskandidat will GA-Kunden in der Region an den Vorteilen des U-Abos teilhaben lassen und Basel wieder zu einem Eisenbahn-Hub machen. Eine klimafreundliche Mobilität mit Intelligenz lautet der Ansatz von Karl Linder. "In Norwegen sind 50 Prozent der Neuwagen Elektroautos, in Basel nur 0,6 Prozent", gibt der Kaufmann zu bedenken. Auch die Sharing economy sei zu fördern.


Vizepräsident René Schweizer erklärt, dass sich Klimaschutz und florierende Wirtschaft nicht wiedersprechen müssen. So fordert er, dass der Beton "entsiegelt" werden müsse und die Dächer und Fassaden mit Solaranlagen bestückt werden sollen.

Kulturunternehmer Johannes Sieber setzt sich für eine offene Gesellschaft und 100 Prozent Gleichstellung ein. "Die GLP ist hier stark engagiert!", ist er überzeugt, und dies werde auch so bleiben. Grossrätin Sandra Bothe-Wenk setzt auf die Bildung, den einzigen Rohstoff der Schweiz. "Die Gelder müssen in den Klassenzimmern ankommen und nicht in der Administration versinken." Jugendliche seien individuell zu fördern und fit zu machen.


Volle Listen mit bekannten Namen


Erfreut meldet Präsidentin Katja Christ, dass die Wahllisten für den Grossen Rat in allen Wahlkreisen voll belegt sind.  Mit Bankrat Andreas Sturm, Bürgerrat Lucas Gerig, Olympia-Obmann und Anwalt Claude Schrank oder Nicolas Drechsler, dem Mediensprecher des Universitätsspitales, kandieren spannenden Namen. Auch der ehemalige Grossrat Bülent Pekerman nimmt einen zweiten Anlauf genauso wie Andrea Bollinger, die früher für die SP im Kntonsparlament politisierte.
 

Christ ist auch stolz darauf, dass die Mitgliederzahlen der Grünliberalen nach oben gehen. Weshalb das so sei, weiss die Präsidentin nicht exakt zu sagen, aber es setze ein "Schneeballeffekt" ein. "Die einen, die sich anmelden, ziehen weitere mit sich", ist sie überzeugt. Die Positionen der GLP seien nicht "sexy", aber klar und realistisch.
 

100'000 Franken für den Wahlkampf


Ob Strassen-Wahlkampf betrieben werde, konnte Christ noch nicht klar sagen. Man werde das Wahlkampfbudget von rund 100'000 Franken – davon werden bis zu 25'000 Franken für die Regierungswahlkampf (eine Kopfkampagne mit Esther Keller) eingesetzt – für den klassischen Wahlkampf verwenden.

Neben Inseraten und Wahlplakaten gibt es auch Velowimpel und Taschentücher. Ob diese am 25. Oktober (Freuden-)Tränen wegwischen müssen, werden die Wählerinnen und Wähler entscheiden.




Weiterführende Links:
- Vernichtende GPK-Kritik an Regierungs-Präsidentin
- Kein Humbug: Das Grüne Bündnis will rot-grüne Mehrheit
- Bürgerliche betonen 20 Jahre Regierungs-Erfahrung
- Rot-grün: "Wir haben geliefert in diesen 16 Jahren"


 Ihre Meinung zu dieser News
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Weitere aktuelle News

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Er soll mehrere Gedichtbänder veröffentlicht haben."

bz
am 16. Mai 2024
über den Attentäter
in der Slowakei
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Das kann man auch nicht mit Schweizer-Hochdeutsch erklären.

RückSpiegel

 

Die bz berichtet, dass Landrat Hannes Hänggi das Mitte-Präsidium übernehmen will, und verweist dabei auf OnlineReports.

Das Portal kath.ch nimmt die OnlineReports-Recherche über die Pläne der Basler Hicret-Moschee in Reinach im Medienspiegel auf.

Baseljetzt nimmt die Recherche von OnlineReports über den "Fuck SVP"-Schriftzug am Nebiker-Turm in Sissach auf.

In ihrem Bericht über die Wahl des neuen Baelbieter SVP-Präsidenten zitiert die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Kommentar.

 

Das Regionaljournal Basel veweist in einem Beitrag über die Probleme der Kitas im Baselbiet auf OnlineReports.

Der Klein Report nimmt die Recherche von OnlineReports über Roger Blums Buch über die Basellandschaftliche Zeitung auf.

Die BaZ bezieht sich in einem Artikel über die Zerwürfnisse in der Baselbieter SVP auf OnlineReports.

Die bz verweist in einem Bericht über die Kita-Krise im Baselbiet auf OnlineReports.

BaZ, Baseljetzt und Happy Radio nehmen die OnlineReports-News über das geplante Ministertreffen in Basel auf.

Der Sonntagsblick zitiert OnlineReports in einer grossen Recherche über die Baselbieter SVP-Politikerin Sarah Regez.

Baseljetzt verweist im Bericht über Basler Schiffsunfälle auf ein OnlineReports-Video.

Die Volksstimme greift die OnlineReports-Recherche über das Aus des Textildruck-Unternehmens Permatrend auf.
 

Weitere RückSpiegel







In einem Satz


Die Stadtreinigung des Basler Tiefbauamts wird ab 12. August neu von Markus Müller geleitet, sein Vorgänger Dominik Egli geht in Pension.

Christoph Jorns wird am 1. Juli Finanzchef der Basler Lebensversichererin Pax als Nachfolger von Alex Flückiger.

Mirjam Christ-Crain
 von der Universität Basel erhält den mit 200'000 Franken dotierten Otto-Naegeli-Preis für ihre patientenorientierte klinische Forschung.

Kimrobin Birrer übernimmt das Parteisekretariat der GLP Baselland von Yves Krebs.

Barbara Staehelin hat am
1. Mai das Verwaltungsrats-Präsidium des Kantonsspitals Baselland von Madeleine Stöckli übernommen.

Die Baselbieter Regierung hat Kathrin Choffat und Roger Müller als neue Mitglieder des Bankrats der BLKB für die laufende Amtsperiode bis Mitte 2027 gewählt. 

Der Baselbieter Regierungsrat hat Raphael Giossi zum Nachfolger des langjährigen kantonalen Bieneninspektors Marcel Strub gewählt.

Cyril Bleisch übernimmt bei den Jungfreisinnigen Baselland das Präsidium von Lucio Sansano.

Die Basler Sozialdemokraten haben die SP queer Basel-Stadt gegründet und als neues Organ in den Statuten der Partei verankert.

Eiskunstläuferin Kimmy Repond und Wasserfahrer Adrian Rudin sind Basler Sportlerin beziehungsweise Basler Sportler des Jahres.

Jean-Luc Nordmann übergibt das Präsidium der Stiftung Tierpark Weihermätteli per 1. Januar 2024 an Martin Thommen.

Iris Graf steigt von der Projektleiterin und akademischen Mitarbeiterin der Baselbieter Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern zur Leiterin auf.  

Sonja Kuhn,
ehemalige Co-Leiterin der Abteilung Kultur Basel-Stadt, ist neu Präsidentin der SRG Region Basel.

Florian Nagar-Hak und Saskia Bolz übernehmen die Leitung des Gesundheitszentrums Laufen, das zum Kantonsspital Baselland gehört.

Mohamed Almusibli übernimmt ab März 2024 die Direktion der Kunsthalle Basel von Elena Filipovic.

Marilena Baiatu ist neue Kommunikationsbeauftragte der Staatsanwaltschaft im Kanton Baselland und ersetzt Thomas Lyssy, der Ende November pensioniert wird.

 

Mitte-Landrat Simon Oberbeck folgt am 1. August 2024 als Geschäftsführer der Schweizerischen Vereinigung für Schifffahrtund Hafenwirtschaft auf André Auderset.

Die Junge SVP Basel-Stadt hat Demi Hablützel (25) einstimmig für zwei weitere Jahre als Präsidentin wiedergewählt.