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Volksabstimmung: Zahlenstreit um das Erlenmatt-Tram

Die Basler Bürgerlichen erachten das Erlenmatt-Tram als zu teuer und unwirtschaftlich. Die Befürworter nehmen die Kosten auseinander und betonen den Effekt für das Tramnetz insgesamt. Dahinter verbirgt sich auch ein Kampf um die Verkehrsflächen.
Basel, 11. April 2014

Grossrat und FDP-Fraktionspräsident Andreas Zappalà formuliert es so: "Irgendwann ist die Grenze erreicht." Und LDP-Grossrat Heiner Vischer redet sich in Eifer: "Es gibt sinnvollere Tramlinien." Die Rede ist vom Projekt einer Tramlinie vom Badischen Bahnhof zum Neubauquartier Erlenmatt (Bild) mit Anschluss an den Riehenring, über das am 18. Mai abgestimmt wird.

Die vier bürgerlichen Parteien FDP, LDP, SVP und CVP haben dagegen das Referendum ergriffen. Hauptargument sind die Gesamtkosten von 68 Millionen Franken für die 1,2 Kilometer lange Strecke. Hinzu kommen 2,6 Millionen jährliche Betriebskosten, dies bei einem Kostendeckungsgrad von 23 Prozent.

Nicht gegen den öffentlichen Verkehr

Die Opposition richte sich nicht gegen das Erlenmatt-Tram, weil es ein Projekt des öffentlichen Verkehrs sei, betonte Vischer. Aber für diese Strecke reiche der Busbetrieb – heute die Linie 30 – noch lange aus. Mit dem Bus könne man viel flexibler und billiger auf die Nachfrage reagieren als mit einem starren und teuren Trambetrieb. Im strengen Sinne gehöre das Erlenmatt-Tram auch nicht zum Tramnetz 2020, sondern gehe auf einen frühere Idee zurück.

Schon im Grossen Rat wurde kritisiert, das Erlenmatt-Projekt werde jetzt jetzt vorgelegt, weil es als einziges schon fertig ausgearbeitet sei. Für die Bürgerlichen wird durch das Erlenmatt-Projekt schon zuviel von dem vom Grossen Rat bewilligten Rahmenkredit von 350 Millionen Franken aufgebraucht.

"Eigentlich nur 27,2 Millionen"

Auf der Befürworterseite stehen SP, Grünes Bündnis, Grünliberale, EVP und vereinzelte Bürgerliche wie alt Grossrat Lukas Stutz (CVP). Er nimmt die beanstandeten Kosten auseinander: Die 1,2 Kilometer Tram würden eigentlich nur 27,2 Millionen kosten. 17,8 Millionen würden für Strassenarbeiten verwendet und 14,7 Millionen für die Sanierung des Schwarzwaldtunnels, der für die darüber liegende Tramlinie auch verstärkt werden muss. Weitere 6 Millionen werden in die Neugestaltung der heute unbefriedigenden Platzsituation vor dem Badischen Bahnhof investiert. So steht es auch im Bericht der Regierung zu lesen, in dem die Massnahmen zu Gunsten der Verkehrsdrehscheibe Badischer Bahnhof und der Bau der Tramlinie in ihrem Zusammenhang dargestellt werden.

Denn hinter dem Streit um die richtige Interpretation verbirgt sich auch ein Kampf um die Verkehrsflächen. Die Regierung nennt eindeutig die Förderung des umweltfreundlichen Verkehrs im Kleinbasel als Ziel und nennt auch Zahlen. Nach Realisierung des Gesamtprojekts Badischer Bahnhof / Erlenmatt-Tram würde sich die bis jetzt nur dem Motorfahrzeugverkehr zur Verfügung stehende Fläche praktisch halbieren – zu Gunsten von Tram (inklusive Mischverkehr Tram / Auto), Fussgängern und Velofahrern.




Weiterführende Links:
- "Man muss Tramlinien dort bauen, wo sie Sinn machen"


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"Reduktion des motorisierten Verkehrs fraglich"

Die Regierung strebt ja mit der Flächenreduktionen für den motorisierten Verkehr auch eine allgemeine Reduktion des motorisierten Verkehrs an. Bisherige Projekte lassen diesen Effekt ja zumindest anzweifeln und für die Bevölkerung scheint die Belastung durch Baustellen, Stau und Tramlärm nicht geringer... Am FDP-Podium zum Tram Erlenmatt am 28. April (18:45h, Bar Rouge Messetum) möchten wir auch dieser Frage nachgehen. Dazu konnten wir neben Hans-Peter Wessels auch Gerhard Fehr gewinnen. Gerhard Fehr ist Verhaltensökonom und hat in einer Studie untersucht, warum Autofahrer beim Einkaufen nicht auf den öffentlichen Verkehr wechseln. Er kam in seiner Studie auch zum Schluss, dass Autos bleiben, trotz weniger Parkplätzen.


Daniel Seiler, Basel




"Jedes Jahr 100'000 Taxifahrten à 30 Franken"

Das Erlenmattquartier ist bekanntlich noch im Bau; erst ein paar Häuser stehen, aber das Gelände ist fest verplant. Wurde dabei der Anschluss des Quartiers an den öV vergessen? Oder erkannte "man", dass der (schwach ausgelastete) Bus und die beiden Tramlinien – 14/1 und 21 – durchaus reichen? Oder wollte "man" schlicht erst Gegebenheiten schaffen, damit "man" später dann diese irre neue Tramstrecke nicht durch das neue, vollkommen offene Erlenmattquartier legen muss, sondern durch die enge Erlenstrasse, an der auch heute schon zwei kreuzende Fahrzeuge kaum aneinander vorbeikommen? 68 Millionen Franken für eine einzige zusätzliche Tramhaltestelle? Für das Geld könnte die BVB 100 Gelenkbusse kaufen! Mit den Zinsen und anschliessenden 2,6 Millionen Betriebskosten könnten jedes Jahr 100'000 Taxifahrten à 30 Franken mit unseren Steuergeldern finanziert werden; für eine einzige zusätzliche Tramstation?

 

Ein Argument der Befürworter sei "die Neugestaltung der heute unbefriedigenden Platzsituation vor dem Badischen Bahnhof"; da frage ich mich – ist der Teer von der letzten "Neugestaltung" überhaupt schon trocken?

 

Ausserdem brauche man eine Verbindung der drei Bahnhöfe – dazu müsste das 21er-Tram ja eigentlich nur bis zum Hauptbahnhof weiterfahren, anstatt am St.-Johann-Bahnhof zu wenden. Diese Linie würde an der Tramstation "Musical-Theater" auf die von den Befürwortern gewünschte Erlenmattlinie stossen und gemeinsam mit ihr am Erlenmattquartier entlangfahren …

 

Diese Verbindung ist nicht nur eine Verschwendung von Steuergeldern; sie ist primär ein teures Vergnügen für Ideologen.


Peer Waldner, Basel



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"Milliardär Branson schiesst sich in den Weltall"

Blick online
Schlagzeile
vom 12. Juli 2021
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... und "der Weltall"-Autor sich ins Pfefferland der Sprachgewaltigen.

RückSpiegel


Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Berufungen im Fall der Grellinger Kassengriff-Kassiererin auf.

Prime News nahm im Interview mit dem neuen Telebasel-Chefredaktor Philippe Chappuis Bezug auf einen Kommentar von OnlineReports.

Die OnlineReports-News über das Urteil des Aargauer Obergerichts gegen den früheren ASE-Präsidenten wurde von der Aargauer Zeitung aufgenommen.

20 Minuten nahm in der Nachricht über einen Hacker-Angriff auf die Basler Gewerbeschule auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fischer.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Der 30-jährige Rechtsverteidiger Michael Lang wechselt per sofort von Borussia Mönchengladbach zurück zum FC Basel.

Barbara Rentsch wird neue Geschäftsleiterin der staatlichen Liegenschafts-Verwaltung Immobilien Basel-Stadt (IBS) und Nachfolgerin von Rolf Borner, der das Finanzdepartement per Ende Juli verlassen wird.

Christoph Gloor wird per 1. Juli neuer Präsident der Stiftung des Kunstmuseums Basel als Nachfolger von Markus Altwegg.

Sämtliche Nacht-S-Bahnen, Nachttrams und Nachtbusse des TNW-Nachtnetzes verkehren ab dem ersten Wochenende im Juli wieder gemäss Fahrplan.

Hptm Pascal Geiger wird per 1. Juli 2021 die Leitung der Sicherheitspolizei Ost von Hptm Armin Reichenstein übernehmen, der intern in die Verkehrspolizei wechselt.

Das Basler Gesundheitsdepartement hebt die befristete Verfügung "Allgemeine Maskentragpflicht und Konsumationsverbot von Speisen und Getränken auf Allmend in der Steinenvorstadt" per Samstag, 26. Juni, auf.

Corinne Hügli wird per 1. Oktober neue Leiterin des Statistischen Amts Baselland und Nachfolgerin von Johann Christoffel, der Ende September in den Ruhestand tritt.

Als Nachfolger von Felix Keller übernimmt am 1. Juli Simon Oberbeck das Präsidium der Baselbieter CVP/GLP-Fraktion.

Der diplomierte Ingenieur Florian Kaufmann wird per 1. September im Baselbieter Amt für Raumplanung die Leitung der Abteilung Öffentlicher Verkehr übernehmen (Nachfolge von Eva Juhasz).

Laurent Métraux wird per 1. August neuer Leiter der Baselbieter Finanzverwaltung und Nachfolger von Tobias Beljean, der nach drei Jahren eine neue Herausforderung in der Privatwirtschaft angenommen hat.

CEO Roland Heri hat sich entschieden, den FC Basel zu verlassen und sich "umzuorientieren" und sich "neuen Aufgaben zu widmen".

Josiane Tinguely Casserini wird per 1. August neue Baselbieter Kantonsapothekerin und Leiterin der Abteilung Heilmittel im Amt für Gesundheit.

Das Hafenfest Basel 2021, das vom 3. bis 5. September hätte stattfinden sollen, wurde vom Organisationskomitee aus epidemiologischen Gründen abgesagt.

Die Basler Regierung hat die kantonalen Einschränkungen für "Einrichtungen im Sportbereich" aufgehoben, so dass der Sportunterricht und die Nutzung der Garderoben auf Sekundarstufe I und II ab 3. Mai wieder möglich sind.

Marc-André Giger und Guy Lachappelle werden neue Mitglieder des Verwaltungsrats des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB).

Das Landratspräsidentinnen-Fest zu Ehren der Grünliberalen Regula Steinemann muss aus Pandemie-Gründen vom 24. Juni auf den 26. August verschoben werden.

Rolf Borner, Geschäftsleiter Immobilien Basel-Stadt, verlässt das Finanzdepartement nach 16 Jahren per 1. August und wird Direktor "Infrastruktur und Betrieb" und Mitglied der Universitätsleitung der Universität Basel.

Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

Die neugewählten Basler Regierungsmitglieder Esther Keller (GLP) und Kaspar Sutter (SP) wurden zu neuen Verwaltungsratsmitgliedern des EuroAirport ernannt.

Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

Waltraud Parisot wird neue Verwaltungs-Chefin an der Musik-Akademie Basel und damit Nachfolgerin von Marc de Haller, der nach 18 Dienstjahren regulär pensioniert wird.

Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.