© Foto by OnlineReports.ch
"Mass ging verloren": Ermittler Ruedi Brassel

Kantonsspital Liestal: Untersuchungs- Report rehabilitiert Architektin Arcoplan

Parlamentarische Ermittlungskommission ortet Verantwortlichkeit für Kosten- und Firmendebakel vor allem an der Spitze der Bau- und Umweltschutzdirektion


Von Peter Knechtli


Die Hauptverantwortung für die zweite massive Kostenüberschreitung beim Um- und Erweiterungsbau des Kantonsspitals Liestal liegt an der Spitze der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion und nicht bei der Basler Architekturfirma Arcoplan. Dies ist das Fazit einer umfassenden Recherche der landrätlichen Geschäftsprüfungskommission (GPK), die heute ihren Schlussbericht mit harter Kritik an Regierungsrätin Elsbeth Schneider veröffentlichte.


84 Aktenordner umfasst das Dossier über Pannen, Pech und Pleiten, die den Um- und Erweiterungsbau des Kantonsspitals Liestal, das ein GPK-Ausschuss unter dem Vorsitz des Plattler SP-Landrates und Historikers Ruedi Brassel in den letzten 18 Monaten analysierte. Grund der parlamentarischen und mit den Befugnissen einer Parlamentarischen Untersuchungs-Kommission (PUK) ausgestatteten Recherche waren neu auftretende massive Kostenüberschreitungen, nachdem schon 1998 wegen Zusatzleistungen und Mehraufwendungen ein Zusatzkredit von 18,2 Millionen Franken erforderlich war: Im Frühling 2001 musste die Bau- und Umweltschutzdirektion erneut mit einem Zusatzkredit in Höhe von 14 Millionen Franken und einem Kredit von 3,8 Millionen Franken für Anpassungen und Erweiterungen vor den Landrat.

Baudirektorin informierte Landrat falsch

Dass die Kosten des ursprünglich auf 135 Millionen Franken veranschlagten Projekts erneut aus dem Ruder liefen , bemerkte die zuständige Regierungsrätin Elsbeth Schneider viel zu spät. Noch im Mai und im Juni 2000 hatte die CVP-Vorsteherin der kantonalen Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) den Landrat mit den Worten beschwichtigt, man könne davon ausgehen, dass "der Kredit eingehalten" werde und die Kostenüberwachung "planmässig" verlaufe.

Wahr war das Gegenteil: Die Kosten waren damals schon längst nicht mehr unter Kontrolle. Doch als die Regierung beim Landrat den zweiten Zusatzkredit beantragte, beging sie einen groben Fehler: Obschon der Kanton laut Organisationshandbuch die Rolle der "Oberbauleitung" beanspruchte, schanzte die Regierungsrätin die Kostenverantwortung an die beteiligten Fachplaner und insbesondere an die Basler Architekturfirma Arcoplan zu mit Argumenten, die der jetzige Parlaments-Report nur noch als verzweifelten

Zwei Tage vor der Kredit-
Debatte wurde der Kantonsarchitekt geopfert.“


Befreiungsschlag erklären lässt. So warf die Regierungsvorlage den Planern vor, sie hätten versucht, das Controlling-System zu unterlaufen .- zu gut Deutsch: abzuzocken.

Der sorgfältig redigierte, in seiner Konklusion indes überraschend zahm formulierte Schlussbericht veranschaulicht zahlreiche widrige und tatsächlich aussergewöhnliche Umstände, die das Projekt behinderten, seine Kostenkontrolle erschwerten, die Verantwortlichkeiten vernebelten und Firmenwechsel notwendig machten. Ebenso wird deutlich, dass auch die früheren Regierungsräte Edi Belser (SP) und Werner Spitteler (SVP) Anfang der neunziger Jahre gewisse Vorgaben anordneten, die später zu Verunsicherungen führten. So sei seinerzeit ein Kostendach von 135 Millionen Franken festgelegt worden, obschon die Planung noch im Gang war und neue Begehrlichkeiten ruchbar wurden. Gleichzeitig war in diesem Kredit keine Reserve enthalten, obschon die damaligen Kostenschätzungen von einem Genauigkeitsgrad von plus/minus 15 Prozent ausgingen.

Ausschuss wittert Sündenbock-Politik

Zu den unappetitlichen Begleiterscheinungen zählte auch die stark nach Opfer riechende Entlassung des damaligen Kantonsarchitekten Alfred Oppikofer im Februar 1999 durch Regierungsrätin Schneider - genau zwei Tage vor der Landratsdebatte über den ersten Zusatzkredit. Nach "Sündenbock" riecht auch die Auflösung des Vertrags mit Arcoplan vor dem zweiten Zusatzkreditantrag. So stiess der Untersuchungsausschuss auf ein BUD-Papier, wonach es "bei der Begründung eines zweiten Zusatzkredits gegenüber den Landrat kaum verstanden" würde, wenn mit der Arcoplan weiter gearbeitet würde.

Gravierend waren auch äussere Einflüsse. So wurde Mitte Mai 1995 die Nachlassstundung über die Basler Generalplanerin Suter+Suter - mit der seitens des Kantons nie ein unterschriebener Vertrag bestand - verhängt und damit gleichzeitig auch das Generalplanermandat aufgelöst. Fortan managte der Kanton die Arbeiten

Nach der Suter+Suter-Pleite stieg die Verantwortung
des Hochbauamtes.“


auf der Grossbaustelle durch Einzelverträge, unter die auch der Suter+Suter-Spinoff Arcoplan fiel - mit der Folge, dass sich die Kostenverantwortlichkeiten zum Hochbauamt hin verschoben. Zwar nahm Arcoplan formell die Funktion einer "Gesamtleiterin" wahr, doch hatten die Fachplaner nicht ihr zu rapportieren, sondern dem überforderten Hansruedi Simmler, dem staatlichen Projektleiter in Elsbeth Schneiders Hochbauamt, der bis Anfang 1999 in einer "problematischen Rollenkumulation" (so der Bericht) auch die Baukommission präsidierte. Die mit dem Debakel nur Frühlast tangierte neue Kantonsarchitektin Marie-Theres Caratsch, die im Februar 2000 eine Verdoppelung der Projektbegleitung anordnete, bestätigte den parlamentarischen Ermittlern, dass heute ein modernes Spital mit Leistungen zur Verfügung steht, das den Kosten zu 99 Prozent gerecht wird. Das eine Verlust-Prozent beträgt, gemessen an den gesamten Baukosten, etwa 1,7 Millionen Franken.

Dem Rechtsdienst-Chef ist "das Mass verloren gegangen"

Hier setzt eine Facette im Liestaler Spital-Drama ein, die beinahe zum Konkurs der Firma Arcoplan geführt hätte. Am 15. Dezember - kurz bevor Regierungsrätin Schneider mit dem zweiten Zusatzkredit von den Landrat ging - gab die Baudirektion das Ende der Zusammenarbeit mit der Arcoplan bekannt. Es war aber nicht eine Trennung in Frieden: Die Baudirektion, nicht nur in dieser Frage strategisch geführt von Markus Stöcklin, dem Leiter des BUD-Rechtsdienstes, fordert von Arcoplan insgesamt 7,1 Millionen Franken unter den Titeln Honorarrückforderung (1,5 Millionen Franken), Vertrauensschaden (3,75 Millionen Franken) und Schadenersatz (1,85 Millionen Franken). "Hier ist das Mass verloren gegangen", kritisierte Brassel an der Medienorientierung in Liestal. Die Forderung, deren Durchsetzung den Bankrott des Kleinbetriebs zur Folge gehabt hätte, sei "nicht nachvollziehbar", "überissen" und "ungenügend begründet", bilanziert die Kommission.

Der Rechtsdienst-Chef
war Elsbeth Schneiders Regisseur und Stratege.“


Im Kontext gelesen heisst dies: Auch die Arcoplan hätte geopfert werden sollen, damit die Baudirektion ihr Gesicht wahren kann - was Elsbeth Schneider bestreitet.

In einem wenig vorteilhaften Licht beleuchtet die parlamentarische Oberaufsicht auch weitere Aspekte des Juristen Stöcklin, der zuliess, dass die Arcoplan in der Öffentlichkeit und in der Fachwelt in ein halbkriminelles Licht gerückt wurde. So fand die Kommission "keine Hinweise auf ein bewusstes, absichtliches Unterlaufen des Controllingsystems", wie die Baudirektion insinuierte. Dies notabene, während ein Gipsergeschäft bei einem Vertragsumfang von 500'000 Franken unbehelligt per Rechnung 1,2 Millionen abzocken wollte und sich schliesslich mit 350'000 Franken zufrieden geben musste. Ebenso liess Stöcklin zur Untermauerung der Honorarrückforderung ein Gefälligkeitsgutachten bei einer Firma ("Bühlmann Engineering AG") herstellen, der zur gleichen Zeit von der Baudirektion ein Planungsauftrag im Zusammenhang mit dem Kantonsspital Bruderholz erteilt worden war. Die Kommission enthüllt auch, dass sich in den Befragungen einige Mitarbeitende der Bau- und Umweltschutzdirektion von der Geltendmachung eines Vertrauensschadens distanzierten und ihn "in den Verantwortungsbereich des Leiters des Rechtsdienstes" verwiesen.

Ein Dokument des Versagens

So sehr sich die Kommission in ihrem Bericht Mühe gibt, beinahe wissenschaftliche Distanz zu halten, und so sehr sich Ausschuss-Präsident Brassel an der Medienorientierung hütete, bezüglich der Verantwortlichkeiten und Führungsqualitäten Klartext zu sprechen - der Bericht ist in der Summe seiner Details ein Dokument der Sturheit und des Versagens, das mit immesem Aufwand und zweifelhaften Mitteln nach aussen hätte kaschiert werden sollen. Die politische Verantwortung für die Gesamtheit der unbeseitigten Überforderungen, der missglückten Kommunikation und der Bereitschaft, eine KMU in den sicheren Ruin zu treiben, trägt Regierungsrätin Elsbeth Schneider.

Die Bedeutung des Berichts wird hier in seiner Unterlassung manifest: Der Direktionsvorsteherin wird mit keinem Satz Führungswillen attestiert. Vielmehr erscheint sie in der Rolle einer bizarren Marionette. So war beispielsweise ein parlamentarischer Vermittlungsversuch angesagt, zu dem Regierungsrätin Schneider zwar antrat - aber einfach schwieg. Rechtsdienst-Chef Markus Stöcklin gab gegenüber der Kommission zu Protokoll, die Rolle von Regierungsrätin Schneider sein "BUD-intern als die einer Zuhörerin vereinbart" worden. Ebenso -

Nur widerwillig rückte
die Baudirektion wichtige Akten heraus.“


hält die Kommission fest - habe Elsbeth Schneider die von ihrem Rechtsdienst-Chef komponierte letale 7-Millionen-Forderungen an Arcoplan nicht hinterfragt.

Offensichtliches Misstrauen erweckte in der Kommission auch die geringe Bereitschaft der Bau- und Umweltschutzdirektion, relevante Dokumente herauszurücken, obschon sie dazu verpflichtet war. Gleich reihenweise führt der Brassel-Ausschuss Fälle auf, in denen Akten nur zögerlich den Weg in die freie Meinungsbildung fanden. Auf einzelne zentrale Aktenstücke habe die Kommission bis vergangenen März warten müssen. Ein anderes Mal habe die Baudirektorin im Dezember letzten Jahres "überraschend" einen Regierungsratsbeschluss vorgelegt, "welcher der Kommission unbekannt war, weil er in der 'vollständigen' Sammlung fehlte".

Obschon der Bericht die Spitze der Bau- und Umweltschutzdirektion schwer belastet, wandte sich der Ausschussvorsitzende Brassel an der Medienorientierung dagegen, "symbolische Opfer" zur fordern, da "keine Hinweise auf strafrechtlich relevante Tatbestände vorliegen". Auch sei die Kommission nicht da, um privatrechtlichen Ansprüchen der Arcoplan zum Durchbruch zu verhelfen. Vielmehr habe die Kommission das Augenmerk darauf gerichtet, die Grundlage zur Verhinderung ähnlicher Entwicklungen bei neuen Grossbauprojekten zu schaffen. Der GPK-Report mündet denn auch in 26 technische Empfehlungen zu Vertragswesen, Kostenkontrolle und Projektmanagement. Der Schlussbericht soll am 16. Oktober im Landrat debattiert werden.

Arcoplan will "vollständige Rehabilitierung"

Arcoplan, an der sich die grosse politische Brisanz erst entzündete, kommt im Bericht sehr glimpflich weg; sie kann dadurch als rehabilitiert gelten. Dass sie 53 Rechnungen im Betrag von 500'000 Franken verlauerte, räumt die Firma ebenso ein wie Mängel in der Kostenkontrolle. Schlecht konnte die Arbeit der Arcoplan nicht generell gewesen sei, sonst wäre deren Bauleiter nicht im Dezember 2000 von Hochbauamt als Gesamtleiter im Auftragsverhältnis übernommen worden.

Mit "grosser Genugtuung" nimmt die Firma Arcoplan denn auch in einem Communiqué vom Schlussbericht Kenntnis. Die Firma leider aber "immer noch am Schaden, der durch die öffentlichen Verunglimpfungen in Zusammenhang mit diesem Projekt entstanden ist". Ebenso schwele der Konflikt an den Gerichten weiter. Doch der Bericht wecke Hoffnung und könne "vielleicht doch noch den Weg zu einer allseits zufriedenstellenden Einigung ebnen". Allerdings erwarte Arcoplan "eine vollumfängliche Rehabilitierung und eine neue Prüfung der gegenseitigen Ansprüche". Insbesondere sehe Arcoplan "keinen Grund, auf Honorare für geleistete Arbeit zu

Die öffentliche Verunglimpfung wirkt immer noch weiter.“


verzichten". Ebenso fordert das Kleinunternehmen, "dass die Regierung des Kantons Baselland ihren Beschluss, keine Aufträge mehr an sie zu erteilen, rückgängig macht".

Laut aktuellem Stand schuldet Arcoplan dem Kanton einen Betrag von 357'000 Franken. Gegen die Betreibung hat Arcoplan Rechtsvorschlag erhoben. Das von Aktionären angestrengte Strafverfahren wegen Amtsmissbrauchs gegen führende Köpfe der Baudirektion ist derzeit sistiert. Die Frage ist nun nur noch, wer die Streithähne zum einigenden Schluss-Strich zusammen führt. Fällig wäre er längst.

2. September 2003


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Die Niederlassung Füllinsdorf der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) wird (...) im Frühling 2018 als Selbstbedienungsbank wieder eröffnet."

Basellandschaftliche Kantonalbank
Medienmitteilung
vom 28. September 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Wo bitte ist der Geld-Selbstbedienungsschalter?

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.