© Foto by Marianne Ziegler, Basel
"Lautlose Flugafen gibt es nicht": Passagierflugzeug über Basler Wohnquartier

Fluglärm-Gemeinden verstärken Druck auf EuroAirport

Debatte um Verschlechterung der Wohnqualität verschärft sich – Regierungen unter Handlungsdruck


Von Valerie Zaslawski


Der Widerstand gegen störenden Fluglärm in der Region Basel erreicht eine neue Dimension: Seit Einführung eines Instrumenten-Landesystems sind nicht nur bisher verschonte Wohngebiete im Anflugbereich des EuroAirports (EAP) tangiert. Jetzt solidarisieren sich auch entlastete Gemeinden mit neu betroffenen Kommunen im Kampf gegen die Lärmbelästigung.


Es ist Pfingstsonntag und Muttertag, alles hätte gestimmt: Auf dem Grill bruzzeln neben den schmackhaften Alu-Kartoffeln die saftigen Rindersteaks. Lebhaft unterhält sich Familie Strahm am Gartentisch zwischen Rosensträuchern und Lavendel über Gott und die Welt - als das Gespräch plötzlich verstummt. Ein Passagier-Jet donnert mit über 75 Dezibel über die Dächer des Basler Wohnquartiers Neubad. Und noch einer, und noch einer. Da vergeht so manchem der Appetit.

Doch die Basler Anwältin und CVP-Politikerin Andrea Strahm (Bild) zeigt sich tapfer: "Ich lasse mir von dem Fluglärm mein Leben nicht vermiesen." Trotzdem: "Es ist einfach zu viel." Seit 20 Jahren wohnt die Mutter zweier Töchter mit ihrer Familie in einem hübschen Reihenhaus. "Hellhörig" sei sie, was die Lärmbelästigung des Flughafens Basel-Mulhouse-Freiburg betrifft, schon lange. Symbolisch sind die schweren krachenden Frachtmaschinen, die über Allschwil nur knapp an Höhe gewinnen.

Aber seit Anfang Jahr nahm die Lärmbelastung eine Dimension an, die sie nicht mehr akzeptieren mag. Mit ihrem Unmut über das himmlische Düsen-Konzert steht die Co-Präsidentin des "Neutralen Quartiervereins Neubad" nicht alleine da: "Wir haben die Bevölkerung hinter uns und ihre Beschwerden sind zum Teil krass."
   
Neues Landesystem löst Unmut aus

Hintergrund der massiven Lärmemissionen ist das neue Instrumenten-Landesystem (ILS) auf der nahegelegenen Piste 34. Seit dessen Einführung werden Piloten, die wegen unzumutbaren Windverhältnissen nicht mehr über den französischen Norden - Piste 16 - landen können, über die Schweiz auf die südliche Lande-Piste 34 gelotst. Vom Fluglärm betroffen sind nach Angaben der Lärm-Kritiker auf schweizerischer Seite schätzungsweise 80'000 Einwohner.

Die daduch in ihrem Ruhebedürfnis empfindlich gestörte Bevölkerung, so wendet der Baselbieter Finanzdirektor und EAP-Verwaltungsrat Adrian Ballmer ein, sei über die Einführung des ILS informiert worden und habe zudem Beschwerderecht gehabt: "Vermutlich hat die Bevölkerung an dem Verfahren nicht teilgenommen und war dadurch auch nicht vorbereitet."

"Fünffach erhöhte Sicherheit durch ILS"

Das Hauptmotiv der Baselbieter Regierung, dem neuen Landesystem zuzustimmen, war die fünffach erhöhte Flugsicherheit, die das ILS sowohl für die Fluggäste als auch für die überflogene Bevölkerung verspricht. Diese Sicherheit hat laut EAP-Mediensprecherin Vivienne Gaskell aber Konsequenzen: "Durch das ILS-34 werden neue Gemeinden überflogen - andere im Gegenzug entlastet."
 
Südlandungen habe es bei starkem Nordwind schon immer gegeben, nur war deren Streuung bei der früher üblichen Sicht-Landung  (ein Bewohner: "Landen im Cowboy-Stil") breiter. Anders das neue Landekonzept: Die Anflugschneise zieht sich fast metergenau vom Passwang bis nach Allschwil - und das über dicht besiedelte Wohnquartiere. Für Bewohnende, die bisher an ihrem Wohnort von Fluglärm nicht betroffen waren und nun bei "speziellen Wetterlagen" massiv überflogen werden, bedeute dies durchaus einen "schweren Einschnitt", anerkennt Ballmer.

Ist der Wind an Süd-Landungen Schuld?

Die Bedingungen zur Benutzung des neuen Landesystems wurden in einem Staatsvertrag zwischen Frankreich und der Schweiz festgelegt. Darin heisst es unter anderem, dass die Südlandungen jährlich nicht mehr als acht Prozent aller Flugbewegungen ausmachen dürfen. Anderfalls werde das ILS von Experten unter die Lupe genommen. Bei einer Überschreitung von zehn Prozent komme es, wie Gaskell bestätigt, zu "verbindlichen Gesprächen", in denen sich die Partner auf "Massnahmen" einigen müssen.

Nach Auffassung von Kaspar Burri, Präsident des "Schutzverbands der Bevölkerung um den Flughafen Basel-Mulhouse-Freiburg", ist aber schon sechs Monate nach Inbetriebnahme des ILS ein Prozentsatz von knapp 15 erreicht. Es müsste sich also "drastisch etwas ändern", um den festgelegten Maximalwert bis Ende Jahr noch zu erreichen.

Dem widerspricht EAP-Sprecherin Gaskell. Sie rechtfertigt die Zunahme der Südlandungen mit aussergewöhnlichen meteorologischen Verhältnissen: In den Monaten März und April habe viel Nordwind geherrscht, wodurch die Piloten gezwungenermassen auf der Südpiste landeten. Wie sich die Prozent-Zahl im Laufe des Jahres entwickeln werde, sei schwierig zu sagen: "Wir sind leider keine Wetterfrösche und der Wind unterliegt einer grossen Variabilität."

Bedingungen "werden eingehalten"

Soviel ist laut Gaskell aber klar: "Die Südpiste wird nicht systematisch benutzt." Über 90 Prozent aller Landungen würden - zumindest in windstilleren Zeiten - über die Piste 16 abgewickelt werden. Übersteige der Nordwind fünf Knoten, werde in Basel - wie auch in Genf und Zürich - das Lande-Regime geändert.

Diese Grenzwerte seien durch das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) aus Sicherheitsgründen festgelegt worden und sollen - wie vorgezogene Untersuchungen auf Grund der Aufregung in der Bevölkerung gezeigt haben - auch korrekt eingehalten werden. Zudem werde die Situation weiterhin "aufmerksam beobachtet", versichert Anton Kohler,  Mediensprecher des BAZL. Und Adrian Ballmer plädiert an die Bevölkerung, der veränderten Situation zunächst einmal die vorgesehene Dauer von einem Jahr zuzustehen, damit "die längerfristigen Auswirkungen wirklich verlässlich festgestellt werden können".

Auf Hinhaltetaktik will sich der Reinacher Gemeindepräsident Urs Hintermann nicht einlassen. Dass der Flughafen die Bedingungen bisher korrekt handhabe, so Hintermann zu OnlineReports, löse das Problem auch nicht. Für den SP-Landrat ist unklar, was korrektes Einhalten der Bedingungen für die vom Lärm gequälte Bevölkerung bedeute und ob sie sich nun wohl oder übel mit den neuen Emissionen abzufinden habe.

Gemeinde rücken zusammen

Schon seit 1972 setzt sich der "Schutzverband", der heute durch zehn Gemeinden und acht Quartiervereine sowie Umweltverbände gebildet wird, für die betroffene Bevölkerung ein. Doch dessen Erfolge im Kampf gegen Fluglärm hielten sich in Grenzen. Deshalb schlossen sich Ende Mai elf Gemeinden auf eigene Initiative zusammen, um sich auf politischer, fachlicher und technischer Ebene für den Schutz ihrer Bevölkerung einzusetzen: Aesch, Allschwil, Arlesheim, Biel-Benken, Binningen, Bottmingen, Lauwil, Oberwil, Reinach, Schönenbuch, Therwil und der Neutrale Quartierverein Neubad haben sich auf ein einheitliches Ziel und ein gemeinsames Vorgehen geeinigt.

Anton Lauber, Gemeindepräsident von Allschwil freut sich über den neuen Zusammenschluss, denn bisher sei die Kommune im Kampf gegen den Donner-Lärm weitgehend alleine dagestanden. Durch die neu betroffenen Bevölkerungsschichten sei aber eine "Solidarität in der Zielsetzung" entstanden.

Politische Vorstösse erfolgreich

Die Schutz-Anliegen der Bevölkerung haben politischen Rückhalt: So nahm die grüne Oberwiler Landrätin Madeleine Göschke-Chiquet in einer Motion die Forderung nach einer Heraufsetzung der Knoten-Regelung auf, da derzeit eine "massive Übernutzung der Südanflugsroute" stattfinde. Der Neubad-Quartierverein lancierte eine Petition mit übereinstimmendem Inhalt an die Basler Regierung ein. Fünf Knoten seien eine "internationale Empfehlung", die auf topografische Gegebenheiten "keine Rücksicht" nehme - jedoch keineswegs eine "zwingende Voraussetzung".

Raymond Cron, der Chef des Bundesamtes für Zivilluftfahrt, der selbst in der Anflugschneise wohnt, kann diesen Forderungen nichts abgewinnen. Die Knoten-Regelung sei eine technische Notwendigkeit, keine politische Frage. 

Neben der umstrittenen Windgeschwindigkeits-Erhöhung fordern die Lärmgegner zudem ein Nachtflugverbot von 22 bis 7 Uhr. Gegenwärtig gilt ein Flugverbot von 24 bis 5 Uhr. Dabei haben die Kritiker keineswegs die Wirtschaftlichkeit des Flughafens im Visier. Andrea Strahm nuanciert: "Wir wollen mit unserem Kampf den EAP nicht ruinieren, sondern eine vernünftige Lösung des Problems finden." Hintermann ergänzt: "Es geht uns nicht darum, das ILS abzuschaffen, sondern die Belastung der Bevölkerung tief zu halten - ein Nachtflugverbot würde allen dienen".

"Wir können unbequem werden"

Für solche Anliegen haben auch die Kantonsparlamente beider Basel Sympathie: Kürzlich überwies der Landrat eine Göschke-Motion, die ein Nachtflugverbot von 23 bis 6 Uhr verlangt, und der Basler Grosse Rat zog mit der Zustimmung zuu einem Vorstoss des Grünen Michael Wüthrich nach. Damit stehen die Baselbieter Regierung und ihr Flughafen-Verwaltungsrat Ballmer nun unter Druck. Denn sie seien "verpflichtet", so Hintermann weiter, das Anliegen der Bevölkerung durchzusetzen: "Wir sind nicht irgendjemand." Und Strahm ergänzt für den Fall, dass den Bedürfnissen der Bevölkerung nicht Rechnung getragen werde: "Wir können unbequem werden."

Doch Ballmer ("den lautlosen EuroAirport wird es nie geben") relativiert seinen Einfluss mit dem Hinweis, dass der Verwaltungsrat paritätisch aus acht Franzosen und acht Schweizern bestehe, und dass deshalb bei der Festlegung von Lande- und Startverfahren "Schweizer Interessen nicht einfach durchgepaukt werden können". Er sei dennoch "zuversichtlich", dass im Verwaltungsrat eine Verlängerung der Nachtflugsperre im Interesse der gesamten Bevölkerung - also auch der französischen - beschlossen werde. Der kantonale Kassenwart betont aber auch immer wieder die wirtschaftliche Bedeutung des EuroAirports.

Verdoppelung des Frachtbereichs bis 2020

Der Zielkonflikt zwischen Ökonomie und Wohnqualität ist unverkennbar: Die Flughafen-Leitung vermeldet jeweils stolz ihre neuen Wachstumszahlen und arbeitet an Expansions-Strategien. Eines der vielversprechenden Geschäftsgebiete ist die Fracht. Bis ins Jahr 2020, so der Allschwiler Gemeindepräsident Anton Lauber, sei eine Verdopplung der Frachtflüge geplant. Dies seien "schwierige Entwicklungsszenarien", denn zur Lösung des Lärmproblems müsse die Zahl der Flugbewegungen minimiert werden. Die Debatte, ist er überzeugt, werde sich demnach noch lange hinziehen: "Aber der Flughafen kann sich gegen den politischen Druck nicht wehren."

10. Juni 2008

Weiterführende Links:


Forderungen der Gemeinden

Die elf Gemeinden und Quartiervereine, die sich neuerdings solidarisch auf ein gemeinsames Ziel verpflichten, bitten um ein Gespräch mit der Baselbieter Regierung und wollen darin folgende Kern-Forderungen erheben:

• ein Nachtflugverbot von 22 bis 7 Uhr,

• eine Erhöhung der Knoten-Regelung von fünf auf zehn und

• einen Stopp des Frachtflug-Ausbaus zulasten der Bevölkerung


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"Betroffene sollten entschädigt werden"

Ich möchte mich Herrn Heubergers Postualt nach ehrlicher Kommunikatin anschliessen und empfinde Herrn Zinggs Votum als ausserordentlich interessant. Denn wenn es tatsächlich darum geht, das Volumen auszuweiten, so ist es meiner Ansicht nach uneingeschränkt legitim, dass jene, die das unter erheblichem Lebensqualitätsverlust ermöglichen, für diesen Verlust entschädigt werden. Ich repetiere meine Ansicht, dass die Begünstigten - also der EuroAirport und der/die Kanton/e - mit den Benachteiligten in Kontakt treten und über Kompensation diskutieren sollten. Es geht nicht an, die Einnahmen Einzelner mittels der vorsätzlichen Diskriminierung einzelner Anderer zu erhöhen!


Patric C. Friedlin, Basel



"Hei, wäre das eine schöne ruhige Welt"

Warum wird eigentlich jahrelange Lärmbelästigung durch regelmässig kreischende Trams, keuchende und brummende bergauffahrende BVB-Dieselbusse, rasende, nicht schallgedämpfte Töffs und wummernde 4-rädrige Diskotheken, nicht in Zusammenhang mit dem verhältnismässig harmlosen Fluglärm gebracht?

 

Weil ersteres einfach zum Alltag gehört, wir uns daran gewöhnt haben und in unserer mobilen wirtschaftlich orientierten Gesellschaft auch akzeptieren müssen. An die neue Situation mit den Anflügen haben wir uns schlichtweg noch nicht gewöhnt!

 

Was soll man machen? Umleiten zu unseren elsässischen Nachbarn? Die Fliegerei verbieten? Gerechterweise müsste man die Trams, Busse, lärmigen Töffs und Autos auch verbieten, die notabene zum Teil keiner Fahrzeitbeschränkung unterliegen.

 

Hei, wäre das eine schöne ruhige Welt: Ohne Billigflüge in alle Welt, Frachtflüge mit billigem Obst, Wein und Oeko-T-Shirts sowie ohne motorisierten Verkehr. Nur noch das Knirschen der Lederschuhe und das Sirren der Velo-Speichen.


Roberto Lanz, Bottmingen



"Es braucht eine ehrliche Kommunikation"

Lieber Willi Rehmann, als wir uns letzthin am Airport trafen, war dies in Barcelona, meine geschätzte Flugstrecke ist demnach Basel-Barcelona und zurück, Ankunftszeit in Basel etwa 17 Uhr. Wann sieht man sich wieder mal dort? Deine Einwände sind gut nachvollziehbar, das grösste Problem dürfte dabei sein, wie man den Spagat fertig bringt zwischen Wirtschafts- und Bevölkerungsinteressen. Und da braucht es eine ehrliche Kommunikation und Zusammenarbeit aller Betroffenen.


Bruno Heuberger, Oberwil



"So wird Basel zum romantischen Bergdorf"

"Rigoroses Nachtflugverbot von 22 bis 7 Uhr" tönt einfach und einleuchtend. Hat dies irgendwelche Auswirkungen, sollte die Regelung tatsächlich mal in Kraft treten? Bruno Heuberger (Oberwil) wird seinen geschätzten Flug von Basel nach Alicante und zurück wohl vergessen können. Dieser kommt in der Regel nach 22 hier an, manchmal erhält der Flieger tagsüber Verspätungen und ist erst gegen 23 Uhr am EuroAirport zurück. Flugplan verschieben, wird man sagen, was sofort einleuchtet! Durch die Verkürzung der Flugbetriebsdauer am EuroAirport oder anderswo von bis zu drei Stunden werden viele Flüge aus wirtschaftlichen Gründen gar nicht mehr möglich sein (ungenügende Flugstundenzahl pro Flieger und Tag).

 

Super, da haben wir ja den Fluglärm zu einem schönen Teil weg, darf gejubelt werden! Doch wenn es nicht mehr möglich ist, zum Beispiel abends mit dem Flugzeug von London nach Basel zu fliegen (Ankunft nach 22 Uhr), trifft dies den hiesigen Wirtschaftsraum oder nicht?

 

Merke: Ein beliebtes Spiel hier scheint zu lauten: Sperren, Verbieten, Abstellen, Einschränken, Abwürgen und so weiter. Auf dass Basel langsam aber sicher zum idyllischen, ruhigen, verschlafenen, romantischen Bergdorf gedeiht.


Willi Rehmann-Rothenbach, Binningen



"Bevölkerung wird fadengerade angelogen"

Nachdem sowohl im Artikel wie auch in verschiedenen Reaktionen dauernd die angeblich erhöhte Sicherheit des ILS-Anflugs bemüht wird, muss doch endlich einmal in aller Deutlichkeit klargestellt werden, dass es bei der Einführung des ILS 34 nicht um Sicherheit ging. Natürlich wurde von offizieller Seite die Sicherheit als Argument ins Feld geführt, denn gegen mehr Sicherheit lässt sich schlecht argumentieren. Die wahren Gründe waren aber ganz andere.

 

Das bisherige Anflugverfahren mittels Circling Approach mit dem Endanflug nach Sicht (das übrigens in den offiziellen Publikationen immer noch definiert ist und also immer noch geflogen werden könnte) war sicher. Zweifellos ist ein Circling Approach anspruchsvoller zu fliegen als ein ILS-Anflug, aber es ist ein exakt definiertes und zertifiziertes Verfahren, welches weltweit an vielen Flugplätzen geflogen wird (in der Schweiz z.B. in Lugano), welches jeder Pilot in seiner Ausbildung lernt und welches nichts mit "landen im Cowboy-Stil" zu tun hat, auch wenn es für erdgebundene Zeitgenossen beeindruckend aussehen mag. Eine Passstrasse ist auch anspruchsvoller zu befahren als eine Autobahn, und dennoch setzt sich wohl jeder von uns ohne Bedenken in ein Postauto.

 

Warum aber wurde denn das nicht ganz billige ILS 34 eingeführt, wenn es nicht um Sicherheit ging? Ganz einfach: Das alte Verfahren mit dem letzten Teil des Anfluges nach Sicht konnte nur durchgeführt werden, wenn man diesen Teil eben nach Sicht fliegen konnte. Traf nun aber Nordwind mit Nebel oder einer tiefen Wolkenuntergrenze zusammen, so konnte der Flughafen wegen des Windes nicht von Norden, wegen der schlechten Sicht aber auch nicht von Süden angeflogen werden und die Flugzeuge mussten nach Zürich oder Genf ausweichen.

 

Es ist klar, dass ein Flughafen, der jedes Jahr an vielleicht 10 Tagen (ich kenne die genaue Zahl nicht) kurzfristig geschlossen werden muss, für Linienflüge unattraktiv ist. Easy Jet und Konsorten kann man mit diesem nicht planbaren Unsicherheitsfaktor sicher nicht nach Basel locken. Und genau darum ging es: Man will mehr Verkehr nach Basel holen, und dazu braucht man das ILS 34, weil man dann den Flughafen nur noch an 2 Tagen im Jahr schliessen muss anstatt wie bisher an 10. (Es wäre wirklich mal interessant, die genauen Zahlen zu erfahren.) Diesen Beweggrund kann man aber der Bevölkerung schlecht verkaufen, darum wird wieder mal das Killerargument der Sicherheit bemüht.

 

Man kann in guten Treuen geteilter Meinung sein, ob ein wachsender Flughafen wünschenswert ist. Was mich aber wütend macht, ist, wie fadengerade die Bevölkerung von sämtlichen Behörden über die wahren Grüne des ILS 34 angelogen wird. Erfolgreich, wie es scheint, wenn man den Artikel und die Kommentare dazu liest.


Stefan Zingg, Basel



"Alle vier Minuten muss das Gespräch unterbrochen werden"

Immer wieder ist zu hören, dass Allschwil nicht unglücklich über das ILS-Verfahren sei. Das darf so nicht stehen gelassen werden, denn über die Hälfte von Allschwil ist nun mit Lärm deutlich mehr belästigt. Viele Politiker, die im Dorfkern zu Hause sind, bekommen die störenden Auswirkungen des ILS in Neuallschwil nicht mit. Wenn von Süden her gelandet wird, kommt es häufig vor, dass alle vier Minuten das Gespräch im Garten unterbrochen werden muss, was äusserst lästig ist. Das bestätigt auch, dass landende Flugzeug immer noch sehr viel Lärm produzieren.


Julia Gosteli, Allschwil



"Es gibt ernstere Probleme als den Fluglärm"

Werte Frau Strahm, da haben andere Leute viel ernstere Probleme als Sie mit dem Fluglärm. So zum Beispiel in Oberwil im Quartier Wasen, wo nicht unbedingt gut situierte, meistens ältere Leute nach über 30 Jahren Wohnsitz ihre Bleibe infolge unverständlichem Abbruch von Mehrfamilienhäusern verlassen müssen. Dass dabei in der involvierten Immoblilienfirma ein Parteifreund bzw. ehemaliger Basler CVP-Regierungsrat beteiligt ist, macht die Sache auch nicht besser. Vielleicht machen Sie sich nach der Fluglärmbekämpfung das Problem dieser bedauernswerten Leute zu eigen!


Rolf Zürcher, Oberwil



"Mit St. Florians-Politik erreichen wir gar nichts"

Interessant ist, wie nun plötzlich alle unter dem Lärm leiden, den sie früher nie interessiert hat, aber immer da war. In Allschwil haben wir den Fluglärm immer, ob von Süden gelandet wird oder in den Süden gestartet wird. Nur sind die Landungen von Süden aus deutlich leiser als die Starts in den Süden, die 90 Prozent der Flugbewegungen ausmachen. In Allschwil, Schönenbuch, Hésingue, Hégenheim und Buschwiller sind wir über das viel sicherere ILS deshalb nicht unglücklich.

 

Mit der St. Florians-Politik einiger Gemeinden erreichen wir gar nichts. Es geht jetzt darum, mit dem Flughafen konstruktive Lösungen zu finden, welche dessen Nutzung nicht beschränken und eine bessere Verteilung des Lärms ermöglichen (weg werden wir den Lärm nie bekommen). Ich denke da an die Verlängerung der Ost-West-Piste. Dazu habe ich auch eine Schriftliche Anfrage im Landrat eingereicht. Ich bin auf die Antwort der Regierung gespannt.


Siro Imber, Allschwil



"Gemeinden verdienen kräftige Unterstützung"

Gegen die Einführung eines sicheren Landesystems hat von den 80'000 Schweizer Flugschneise-Bewohnern wohl kaum jemand etwas einzuwenden. Aber Fakt ist, dass der EuroAirport seine Sonderstellung als binationaler Flughafen voll ausschöpft.

 

Es mag sein, dass man sich gemäss Regierungsrat Ballmer an den Lärm gewöhnen soll, denn eine Autobahn oder Eisenbahn ist noch lauter. Nur hat weder der Flughafen noch Herr Ballmer noch ein auch von den Medien viel beachteter ILS 34-Demonstrationsflug Mitte 2005 einen Hinweis darauf gegeben, dass von heute auf morgen Tausende Menschen in einer Flugschneise wohnen, über deren genaue Anflug-Achse und Nutzung falsch informiert wurde. Also plötzlich eine virtuelle Autobahn oder Eisenbahnlinie vor der Türe liegen haben, um bei Herrn Ballmers Stilistik zu bleiben.

 

An fast jedem Schönwettertag seit März tritt erstaunlicherweise ein Nordwind auf, der die Aktivierung des ILS 34 erfordert mit Flugzeugen, die im Dreiminuten-Takt und Tiefflug über die Hausdächer donnern und oftmals beängstigende Randwirbelschleppen verursachen.

 

Interessante Statistiken zu Anflügen und Lärmmessung liefert zum Beispiel die Website www.dfld.de > Messwerte > Region Basel. Dort wird auch erklärt, wie eine Lärmbeschwerde pro Flugzeug erstellt werden kann. Interessante Statistiken liefert auch der EuroAirport. Zum Beispiel lässt sich jetzt dort nachlesen, dass von März bis Mai der Anteil Südlandungen bei fast 15 Prozent liegt! Leider wurden die vergleichbaren Zahlen der Jahre 2007 und 2006 plötzlich wieder vom Netz genommen - oder auf eine Subsite "verschoben", die ich nicht auffinden kann? Jedenfalls sind sie nicht mehr einfach einsehbar.

 

Die Toleranz der Menschen im Süden des Flughafens wird arg geprüft. Die Perspektiven sind nicht viel versprechend, will doch der Flughafen den Frachtverkehr auch noch massiv ausbauen, um einen aufgrund der Ölpreisentwicklung wohl zu erwartenden Rückgang der Passagieraufkommen zu kompensieren. Mit den Konsequenzen, die wir jetzt schon erahnen können.

 

Lautere Töne im Kampf gegen den Fluglärm, wie sie "onlinereports.ch" feststellt, sind gerechtfertigt. Deshalb sind wir alle aufgefordert, die Gemeinden bei ihren berechtigten Interventionen und Forderungen kräftig zu unterstützen: Nachtflugverbot von 22 bis 06 Uhr und ILS 34-Anflüge ab zehn Knoten. Und zusätzlich kein weiterer Ausbau des Frachtfluggeschäfts über die Bedürfnisse der Wirtschaftsregion Nordwestschweiz hinaus.


Urs Müller, Binningen



"Ich staune, was da alles angeflogen kommt"

Wenn die Debatte mal emotionslos betrachtet wird, müssen wir eingestehen, dass wir Basler, Baselbieter und Solothurner bis zur Einführung vom ILS auf der Piste 34 eigentlich auf "Lärm-Kosten" der Elsässer Bevölkerung gelebt haben. Da ich öfters bei Bekannten in Bartenheim zu Besuch war, "durfte" ich das immer wieder feststellen. Übrigens bin ich selbst vom neuen Landesystem betroffen, wohne ich doch zwischen Oberwil und Bottmingen und muss staunen, was da seit neustem alles angeflogen kommt. Am schlimmsten sind da die Riesen-Frachtflugzeuge, die richtig Angst machen.

 

Zur Diskussion über den Landeanflug auf der Südpiste bei Nordwind von über 5 Knoten habe ich den grossen Verdacht, dass das BAZL wie auch die trinationale Verwaltung des EuroAirport genau wusste, was da auf die Schweizer Grenzbevölkerung zukommt. Da unsere Gemeindevertreter und auch unsere Vertreter im EuroAirport-Verwaltungsrat in diesem Metier bestimmt keine Fachleute sind (!), wurden sie und wir nun vor diese ungemütlichen Lärm-Tatsachen gestellt. Flugtechnisch gesehen und wahrscheinlich aus Sicherheitsgründen wird es schwer werden, dagegen anzukämpfen und das Südlande-Limit von 5 auf 10 Knoten zu fordern. Das BAZL lässt, trotz eines Herrn Cron, grüssen. Was aber sicher Erfolg haben wird, ist der Kampf für ein rigoroses Nachtflugverbot von 22 bis 7 Uhr und eine Begrenzung der Frachtflüge über dichtbesiedeltes Gebiet. Dazu braucht es aber grossen Druck aller Gemeindevertreter von Solothurn, Baselland und Basel - und keine schönen Alibierklärungen von Kantonsvertretern, um ja nicht die Wirtschaft zu vergraulen.


Bruno Heuberger, Oberwil



"Regierungen sollten Zahlen liefern"

Statt ohne Ende eine nicht quantifizierte, bis zum Beweis des Gegenteils also rein imaginäre - "wirtschaftliche Bedeutung" des EuroAirports hervor zu heben, würde ich dringlichst empfehlen, dass die politisch Verantwortlichen endlich mal "Facts & Figures" liefern. Gesamtwertschöpfung EuroAirport, wovon zu Gunsten Basel (absolut und in Steuerprozent), wovon zu Gunsten Baselland (absolut und in Steuerprozent), wovon zu Gunsten Frankreich (absolut und in Prozent der Gesamtwertschöpfung). Das erlaubte, die zur Zeit rein emotionale Debatte auf die rationale Ebene zu hieven und eventuell gar um die Ebene "staatlicher Schadenersatz" zu erweitern.


Patric C. Friedlin, Basel


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"Die Niederlassung Füllinsdorf der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) wird (...) im Frühling 2018 als Selbstbedienungsbank wieder eröffnet."

Basellandschaftliche Kantonalbank
Medienmitteilung
vom 28. September 2017
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Wo bitte ist der Geld-Selbstbedienungsschalter?

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.