© Leser-Fotos by Jakob Unger / OnlineReports.ch
"Urwald als Supermarkt für kostenlose Fleischbeschaffung": Tierhändler-Beute Gürteltier

Dem "Grossen Jagdgrund" droht die Invasion der Wilderer

OnlineReports.ch-Korrespondent Ruedi Suters Reportage über die Rückkehr dreckiger Tiergeschäfte im Chaco-Urwald von Paraguay


Von Ruedi Suter


Dem riesigen Chaco-Urwald in Paraguay droht die grosse Leere. Seit zehn Jahren konnte der rasante Schwund geschützter Tiere dank dem Einsatz von Lucy Aquino und ihrer Crew im nationalen Büro des Artenschutzabkommenes CITES zwar gestoppt werden. Doch jetzt ist der Kampf gegen Wilderer, skrupellose Tierhändler und korrupte Regierungsbeamte wieder reiner Willkür gewichen: Die unbeugsame Aquino wurde von der Regierung abgesetzt und die Indianer des Chaco-Waldes werden mit EU- und Regierungshilfe verleitet, für den illegalen Handel geschützte Tiere zu fangen.


Im Chaco. Der sechsjährige Arapei klettert behende in die Vorratskammer hinunter: Ein kleines Erdloch im Urwaldboden, in dem drei ausgewachsene Köhlerschildkröten (Geochelone carbonaria) als Lebendvorrat schmachten. Der Kleine packt eines der bis zu 28 Kilo schwer werdenden Tiere und stemmt es seiner Mutter Jbore entgegen, welche die von Vater Parojnai heimgebrachte Beute am Panzer ergreift und diese kurzerhand zum Kochen mit dem Rücken auf das Feuer legt. Die Familie gehört zu den Ayoreo-Indianern, von denen auch heute noch ein paar unbekannte Gruppen als Wildbeuter den riesigen Chaco-Wald, von den Eingeborenen als "Grosser Jagdgrund" verehrt, im Norden Paraguays durchziehen.

Parojnai und seine sechsköpfige Familie lebten vom Jagen und Sammeln. Bis vor kurzem galt die durch Gruppenkonflikte isolierte Familie als von der Zivilisation "unkontaktiert". Dann, im Oktober 1998, kam die zunehmend von Farmern, Strassenbauern, Militärs, Holzfällern, Wilderern und missionierten Indianern umzingelte Ayoreo-Familie bei der Rinderfarm "Nueva Berlin" erstmals aus dem Wald heraus. Ihr Auftauchen war eine Sensation. Doch ihr altes Buschleben wollte sie - nach einem von Kulturschock und Krankheiten gezeichneten Zwischenhalt in der Zivilisation - fortführen. Unter Mithilfe der in Schweizerhalle BL aufgewachsenen und jetzt in der modernen Chaco-Mennonitensiedlung "Neuland" lebenden Ethnologin Verena Regehr wurde der Familie ein Waldgebiet zugewiesen, in der sie vorläufig ihr früheres Leben weiterführen darf.

Baldiger Kollaps des sensiblen Ökosystems befürchtet

Dort kann sie, wie OnlineReports Ende März bei einem Augenschein feststellen konnte, wieder Honig und Palmherzen sammeln. Oder jagen: Wildschweine, Riesengürteltiere, Ameisenbären und Schildkröten beispielsweise. Das tun aber auch die noch nicht "kontaktierten" Indianer im Innern des Chaco oder die von den Missionen "befriedeten" und in Siedlungen gepferchten Indianer, denen Evangelium und Geldwirtschaft ihre alte Lebenweise nicht völlig auszutreiben vermochten.

Der 247'000 Quadratkilometer grosse Chaco Boreal Paraguays hat mit seinem einst gewaltigen Tier- und Pflanzenreichtum über Jahrhunderte allen seinen Waldvölkern genug zum Essen gegeben - den Ayoreo ebenso wie den Chamacoco, Enlhit, Sanapana, Angaite, Toba Qom, Nivacle, Choroti, Maca und Guarani occidentales.

Obwohl heute nur noch wenige Indianer ausschliesslich von den Früchten des Waldes leben, befürchten Tier- und Umweltschützer einen baldigen Kollaps des sensiblen Ökosystems. Schuld daran ist das Wiederaufflammen des illegalen Tierhandels - nebst der wild wuchernden Erschliessung des Chaco durch Farmer, Holzkonzerne und Neuzuzüger (worunter auch Schweizer, die sich als IV-Rentner, Pensionierte, Landwirte und Abenteuerlustige in der Siedlung "Rosaleda" ein flottes Pionierleben erträumen).

Elefanten und Nilkrokodile aus Paraguay

So drohen wieder Zustände wie vor 1990. Damals stand Paraguay im üblen Ruf, die Drehscheibe Südamerikas für faule Deals mit geschützten Tieren oder Körperteilen wie Felle, Federn oder Häute zu sein. Das Land galt überdies als straffreie Umschlagszone für verbotene Transporte nach Asien, Europa und Nordamerika. Da wurden auch schon mal Stosszähne von Elefanten oder Häute von Nilkrokodilen mit dem Stempel des internationalen Artenschutzabkommens CITES aus der Hauptstadt Asuncion exportiert. Dass der Nil nicht durch Paraguay fliesst und sich auf den amerikanischen Kontinenten keine Elefanten tummeln, schien keine Rolle zu spielen. Solchem Treiben und weiteren Verbrechen gegen die Tierwelt begann erst die Wissenschaftlerin Lucy Aquino ein Ende zu setzen.

Die unbestechliche Umweltschützerin übernahm 1990 das CITES-Büro in Asuncion, baute einen engagierten Mitarbeiterstab von 20 Leuten auf, hielt sich aus der Politik heraus und ging hartnäckig und kompromisslos gegen alle Wildfrevler vor, egal ob diese nun hohe Regierungsbeamte und Militärs, mächtige Kaufleute, reiche Farmer oder deren Handlanger waren. Paraguays Ruf verbesserte sich unter den Tierschützern zusehends und Lucy Aquino wurde für 1996 vom niederländischen Königshaus für ihr sich auch auf die Nachbarsländer positiv auswirkendes Engagement ausgezeichnet.

Eine Frau räumt auf - und schafft sich mächtige Feinde

Ihr kämpferischer Wille trug ihr allerdings auch mächtige Feinde ein. Diese wurden nicht müde, die für sie gefährliche Frau in Verruf zu bringen. Alleine in dem ihr vorgesetzten Landwirtschaftsministerium hatte Aquino sechs korrupte Angestellte geortet. In einem Brief vom 15. März dieses Jahres erklärt Aquino: "Viele Leute waren mit unserer Arbeit nicht glücklich. Einige der Tierhändler flohen nach Bolivien, um nicht im Gefängnis zu landen, andere mussten einem anderen Beruf nachgehen. Jedenfalls vergassen sie mich nicht - und ich sie auch nicht."

Ende 1999 wurde Lucy Aquino nach zweijährigem Nervenkrieg von Landwirtschaftsminister Garcia de Zuniga entlassen und durch den unbedarften Agronomen Braulio Roman Solis ersetzt. Die Reaktion der wissenschaftlichen Welt blieb nicht aus. So schrieb unter anderem der Präsident der Internationalen Krokodil-Spezialisten-Gruppe, Professor F. Wayne King, an Minister de Zuniga, der während der Stroessner-Diktatur illegale Holzgeschäfte tätigte, und an Staatspräsident Luis Gonzalez Macchi: "Die Wahl von Braulio Roman Solis ist ein Fehler. Er ist weder Zoologe noch Biologe. Und er hat keine Qualifikationen, um Wildbeobachtungen durchzuführen oder die Fang-Quoten zu regeln." Würde der illegale Tierhandel unter Solis Leitung wieder zunehmen, warnt Wayne King unmissverständlich, werde Paraguay rasch von den anderen CITES-Mitgliedern geächtet. Und Lucy Aquino kommentiert ihren Rauswurf traurig: "Die Politik zerstört mein wundervolles Land."

Wieder in den "Klauen der Korruption"

Dass Paraguays Tierwelt wieder in die "Klauen der Korruption" geraten ist, schreiben auch Zeitungen des Landes. Das Blatt "abc" legte in verschiedenen März-Ausgaben die Verstrickungen und Machenschaften der Behörden frei und kritisierte die kürzliche Ernennung von Christian Fox zum neuen Direktor der paraguayischen Nationalparks. Auch seine Vergangenheit zeichne sich durch korrupte Aktivitäten aus und lasse für die von der vorrückenden Zivilisation ohnehin bedrängten Tierwelt wenig Hoffnung. Neben aufrüttelnden Fotos von abgeschlachteten Kaimanen, Jaguaren, Wildschweinen und Gürteltieren berichtet die Zeitung auch von gefälschten Studien, die einen weit höheren Wildbestand vortäuschen als ihn die Realität noch aufweise.

Dass der Chaco von vielen Landsleuten auch als wundervoller Supermarkt für kostenlose Fleischbeschaffung eingestuft wird, beweisen die Geländewagen und Laster, die nach Jagdzügen am Wochenende mit erlegtem Wild vollbeladen in die Hauptstadt zurückfahren. Ganz zu schweigen von den unzähligen Siedlern, Grossfarmern, Behördenmitgliedern, Strassenbauern und Holzfällern, die mangels Kontrolle im weiten Chako heimlich abschiessen, was ihnen vor die Flinte gerät.

"Tore für gnadenlose Ausbeutung geöffnet"

Wie Indianer aus der abgelegenen Missionssiedlung "Campo Loro" OnlineReports gegenüber erklärten, wurden sie in letzter Zeit von Tierhändlern mit Regierungszertifikaten aufgefordert, für diese Tiere einzufangen. Besonders geschätzt "für nur wissenschaftliche Zwecke" (Händler-Vorwand) seien zum Beispiel Kugelgürteltiere, Füchse, Klapperschlangen, Riesenechsen und seltene Vögel.

Für die Blaustirn-Amazone, eine Papageienart, würde sogar die für Landesverhältnisse astronomische Summe von 100'000 Guaranies (rund 50 Schweizer Franken) hingeblättert. Etliche der zumeist völlig mittellosen Indianer könnten der enormen Versuchung nicht widerstehen. Und sie würden ihre seit Kindheit trainierten Wildfangkünste in den Dienst der zwielichtigen Händler stellen. Verena Regehr, seit 1966 im Land: "Das Geldangebot an die Indianer öffnet die Türen für eine gnadenlose Ausbeutung der im Chaco noch lebenden Tierwelt."

Auch EU und "seriöse" Organisationen am Tierraub beteiligt

Selbst Organisationen wie die sich angeblich für eine nachhaltige Chaco-Entwicklung einsetzende und von der Europäischen Union abhängige "Prodechaco" fördern den wieder aufkeimenden Tierschmuggel. "Prodechaco" argumentiert sogar, mit dem Kauf von durch Indianer gefangenen Wildtieren könne der gesetzeswidrige Tierhandel unter Krontrolle gebracht werden. Überdies lebten im Chaco genügend Tiere, und mit den Fangprämien könnten sich die Indigenen ihr Leben erleichtern. So zücken neuerdings gerade Mitglieder von "Prodechaco" die fragwürdigen Regierungsbewilligungen, um sich von der Urbevölkerung die geschützten Blaustirn-Amazonen oder anderes Wild einfangen zu lassen und die Beute - ebenfalls mit den notwendigen Zertifikaten - ins Ausland an die lukrativen "Tierbörsen" zu bringen.

Für andere wiederum schrillen angesichts des Ausverkaufs des einstigen (weil früher schon heimgesuchten) Tierparadieses Chaco die Alarmglocken. Zum Beispiel für die deutschen Schildkrötenspezialisten Thomas und Sabine Vinke. Sie versuchen zur Zeit ein Gerücht zu erhärten, wonach die Händler in Paraguay massenweise Schildkröten für die verdeckte Ausfuhr nach China einsammeln würden. Dort möchten "nach realistischen Schätzungen" (Vinke) Feinschmecker täglich eine Million Schildkröten in den Kochtöpfen versenkt sehen.

Schildkröten bald ausgestorben?

Das Ehepaar Vinke: "Wenn sich die Händler weiter etablieren, werden auch in Paraguay die Schildkröten bald ausgestorben sein, da dieser Markt so unersättlich und lukrativ ist." Die Tiere besässen zudem einen "extrem langsamen Fortpflanzungszyklus, so dass erst nach 25 Jahren der Fang einer erwachsenen Schildkröte ausgeglichen werden könne. "Deshalb muss unbedingt verhindert werden, dass über den Eigenverbrauch der Ayoreode hinaus Schildkröten gesammelt werden."

Dem Ayereo-Vater Parojnai braucht man so etwas nicht zu sagen. Für ihn und seine Familie war die nachhaltige Nutzung des Lebensraumes und der Tierwelt schon immer eine existentielle Notwendigkeit. Nicht, weil sie "als Wilde bessere Menschen" wären. Aber weil sie wissen, dass eine rücksichtlose Ausbeutung der Natur letzten Endes ihr eigener Tod bedeuten würde - ein eisernes Naturgesetz, dem sich auch die "Zivilisierten" nicht werden entziehen können.

5. April 2000


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"Indianer wissen mit dem grossen Geld nichts anzufangen"

Mit grossem Interesse habe ich soeben den Bericht von Herrn Suter über die schmutzigen Tiergeschäfte in Paraguay gelesen. Ich lebe hier in diesem schönen Land, liebe die Natur und bin selber in kleine Naturschutzaktionen verwickelt. Leider meistens mit sehr wenig Erfolg. Zu der Reportage wäre noch zu erwähnen, dass eigentlich nur wenige Indianerstämme von der Jagd leben, und die, die es noch tun, sollten es meines Erachtens auch weiter tun. Aber das Absammeln für den Verkauf, ist das, was unsere Natur schnell ganz leer machen wird. Dazu bringt es den wenigsten der Indianer eine Hilfe. Diese wissen meistens überhaupt nichts mit dem grossen Geld anzufangen, dass sie verdienen. In den meisten Fällen werden dann einmal ganz gross Süssigkeiten eingekauft, dazu noch einige Flaschen vom billigsten Schnaps. Dann besaufen sich die Männer zu Schweinen und terrorisieren ihre Familien. Ist der Rausch einmal vorbei, dann sind diese Leute wieder genauso arm wie vorher. Dann geht's wieder los zur grossen Jagd und das ganze Drama wiederholt sich dann wieder. Das grosse Geschäft machen dabei nur die Händler, die die Tiere von den Indianern kaufen und weiterbefördern. Wie die Tiere meistens behandelt werden, können Sie an dem Foto sehen, das ich hier mitschicke.

(15. April 2000)


Jakob Unger, Asuncion, Paraguay



"Wie viele Zoos sind mit im Geschäft"

Das ist ein sehr trauriger Bericht. Als Leser fühlt man sich überfordert und hilflos. Auf die Vernunft und Einsicht der Menschen zu hoffen, ist naiv. Es stellt sich die Frage, wer denn der Abnehmer dieser Tiere ist. Für Wilderer, die ja oft sehr arm sind, ist der Tierfang oftmals eine Existenzfrage. Nicht jedoch für die Menschen, die diese "Ware" in Empfang nehmen. Dort müsste man den Hebel ansetzen. Und man könnte wohl erstaunliche Entdeckungen machen. Wie viele Zoos sind mit in dem Geschäft? Ich möchte es lieber nicht wissen. Ich sehe leider langfristig keine Hoffnung für die Tierwelt (Urwald, Dritte-Welt-Länder). Es kommt dazu, dass der Bevölkerungsdruck sehr hoch ist und vorläufig zunimmt. Die Tierwelt wird sich erst erholen können, wenn der Bevölkerungsdruck abnimmt und die Nachfrage der reichen Länder und Bevölkerung unterbunden wird.

(3. Mai 2000)


Eduard Willareth, Basel


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"Nun will auch dieses den Exitus schaffen."

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Hoffen wir, dass beim Exodus die letale Dosis ausbleibt.

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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


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• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

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• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

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• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".