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Basler Drämmler wegen "langsamem Fahren" bespuckt

Die verordnete Kriech-Fahrt auf maroden Schienen entlang der Basler Klybeckstrasse beschert Drämmliführern Ärger.
Basel, 24. März 2016

Auf der Klybeckstrasse zwischen den Haltestellen "Kaserne" und "Dreirosenbrücke" (Bild) dürfen die Trams der Basler Verkehrsbetriebe (BVB) aktuell nur noch mit einer Höchstgeschwindigkeit von zehn Stundenkilometern fahren, worauf Lautsprecher-Durchsagen hinweisen. Grund dafür ist der schlechte Schienenzustand auf einer Strecke von 400 Metern.

An gewissen Stellen fahren die Trams – betroffen sind die Linien 8 und 17 – nur noch auf den Spurkränzen und nicht mehr auf der Radlauffläche. Die Spurkränze stehen hinter dem eigentlichen Rad wie eine Scheibe hervor und laufen in der Gleisrille, wo sie dafür besorgt sind, dass das Tram nicht aus den Schienen gleitet.
 
Die Fahrdienst-Angestellten nehmen diese Anordnung der BVB sehr ernst und kassieren nun die Schmähe aus der Bevölkerung. Andere Verkehrsteilnehmende verstehen nicht, weshalb das Tram "schleicht", wie es heisst. Einem Motorradfahrer wurde dies zu bunt: Er überholte das Tram und bespuckte den Drämmler durch das offene Kabinenfenster.

BVB verurteilt Spuck-Aktion
 
BVB-Mediensprecher Benjamin Schmid bestätigte den Vorfall gegenüber OnlineReports und ergänzte: "Wir verurteilen diese Aktion und zählen auf das Verständnis der anderen Verkehrsteilnehmenden für die von uns getroffene Massnahme. Diese dient schliesslich nicht nur der Sicherheit unserer Fahrgäste, sondern auch der Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer."
 
Das Bundesamt für Verkehr (BAV) stellt sich hinter die BVB. Mediensprecherin Florence Pictet bestätigt, dass die BVB gewisse Streckenabschnitte als "schlecht" beurteilt, aber: "Die BVB haben eine Planung, wie sie damit umgehen will." Es liege in der Eigenverantwortung jedes Transport-Unternehmens, bei kritischem Zustand von Streckenabschnitten die nötigen Massnahmen zu ergreifen.

Gleis-Erneuerung im Sommer

"Die BVB nehmen mit verschiedenen Massnahmen wie Geschwindigkeitsbeschränkung oder allfällige Prüfung einer Umstellung auf Bus ihre Sicherheitsverantwortung wahr", ergänzt Pictet. Das BAV hatte 2014 in einem Audit überprüft, ob Vorkehrungen für den Unterhalt des Streckennetzes gemacht worden sind.
 
Die Gleise in der Klybeckstrasse sollen voraussichtlich im Sommer erneuert werden. Bis dahin fordert dieser Streckenabschnitt von allen Verkehrsteilnehmenden die nötige Gelassenheit.




Weiterführende Links:
- Klybeckstrasse: Trams dürfen neu mit Tempo 20 kriechen


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"Probleme mit der Entdeckung der Langsamkeit?"

Es geht um vielleicht 2 (in Worten ZWEI!!!) Minuten, die die Strecke länger dauert. Wenn ich die üblichen Halte an einer Kreuzung (Bahnhof, etc.) berücksichtige, dann fallen diese 2 Minuten überhaupt nicht ins Gewicht. Bei einer Gesamtfahrzeit Dreirosenbrücke-Bahnhof von etwa 20 Minuten fällt das doch überhaupt nicht ins Gewicht.

Haben wir Probleme mit der Entdeckung der Langsamkeit? Welches Kennzeichen hatte der Motorradfahrer?


Hans Stelzer, Basel




"Direktion hat versagt"

Die Tatsache, dass einer unserer "Trämler" so angegangen wurde, ist schlimm und muss geahndet werden – das ist diskussionslos! Was allerdings auch nachdenklich stimmt und was auch geahndet werden muss, ist die Tatsache, dass die Verantwortlichen für das Streckennetz der BVB es überhaupt so weit kommen liessen, dass Schienenabschnitte in einen so desolaten Zustand geraten konnten.

Der betroffene Streckenabschnitt ist in einem solch gemeingefährlichen Zustand, dass nur noch im Schneckentempo die nötige Sicherheit der Passagiere und anderen Verkehrsteilnehmer garantiert werden kann? Da hat die Direktion der BVB komplett versagt  und – man verzeihe mir die Häme – das Departement Wessels, das ja eigentlich fast nur noch den ÖV fördert, hat ihr geliebtes Kind ebenfalls so vernachlässigt …

Tatsache ist, dass das Schienennetz regelmässig gewartet und kontrolliert wird – die erkennbaren Mängel dann in eine Planung einfliessen, welche mittel- und langfristig die Qualität und Sicherheit unseres ÖV’s sicherstellen (sollten). Soweit so gut – all das hätte zwangsweise dazu führen müssen, dass bereits vor der Eröffnung der Linienerweiterung nach Weil die Wartungsarbeiten in der Klybeckstrasse ausgeführt worden wären. Aber vielleicht war es ja auch so, dass bei einer wahrscheinlichen Beschränkung des Wartungsbudgets das Horburg-Quartier nicht so viel Priorität aufwies, wie die Erneuerung des Netzes nach Riehen?

Ich hör die Verantwortlichen nun schon ausholen, dass sie vom Run auf die Weil-Verbindung des 8er-Trams überrascht und in ihrer Planung buchstäblich überrannt worden seien. Aber wem solche Fehler passieren, der ist wohl am falschen Platz. Man fragt zu Recht, ob da der "Mai-Mai"-Finger noch reicht, oder ob für solch eine Fehlplanung nicht die verantwortlichen Chefs die rote Karte erhalten müssten.


Christoph Zacher, Aesch



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"Und übrigens ..."

Zeit für Stau und Lottogewinn
RückSpiegel


Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• An der 1. Mai-Feier in Liestal wird etwas Ständerats-Vorwahlkampf spürbar, indem die grüne Nationalrätin Maya Graf und SP-Nationalrat Eric Nussbaumer mit als Hauptredner auftreten.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".

• Der frühere Basler Grossrat und FDP-Nationalrat Urs Schweizer tritt per 15. Mai 2018 nach 15 Jahren als Präsident des ACS beider Basel zurück.

• Nach den Kontrollen an der vergangenen Basler Fasnacht bleiben Pferde von Chaisen und Vorreitern weiterhin erlaubt.

• Die 43-jährige Elisabeth Heer Dietrich wurde mit 82 von 84 Stimmen glanzvoll zur neuen Baselbieter Landschreiberin gewählt.

• Die Revitalisierung der unteren Wiese hat sich aufgrund der vielen Hochwasser um den Jahreswechsel so stark verzögert, dass das Basler Tiefbaumt sie nicht rechtzeitig vor der Fischschonzeit abschliessen konnte und bis Ende Mai pausieren muss.

• Die Rechnung 2017 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 251 Millionen Franken ab und liegt damit 108 Millionen Franken über dem Budget.

Matthias Hubeli, Leiter des Polizeistützpunkts Liestal und stellvertretender Leiter der Sicherheitsabteilung Ost, wird Geschäftsführer des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2022 in Pratteln.

• Der von der Wirtschaftskammer Baselland eingereichten Gesetzesinitiative "Für eine faire steuerliche Behandlung der Wohnkosten" (Wohnkosten-Initiative) stellt die Regierung einen Gegenvorschlag gegenüber.

Naomi Reichlin und Florian Sennhauser gehören neu dem Vorstand der FDP-Sektion Liestal an.

Melchior Buchs (FDP) ist neuer Gemeindepräsident von Reinach, indem er mit 2'544 Stimmen die CVP-Kandidatin Béatrix von Sury (CVP) mit 2'452 Stimmen knapp schlug.

• Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2022 findet laut Beschluss des Eidgenössischen Schwingerverbands definitiv in Pratteln statt.

• Die Universität Basel erhält fünf von 39 neuen Förderungsprofessuren, die der Schweizerische Nationalfonds (SNF) dieses Jahr vergeben hat.

• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

• Nach Vandalenakten und einer Einbruchserie fordert die Riehener CVP von den Behörden "endlich die wirksame Umsetzung längst bekannter Forderungen" zur Erhöhung der Sicherheit.