Telebasel streicht Theologie-Tipp: Kirchen intervenieren

Basel, 21. Januar 2016

Der Basler Fernsehsender Telebasel streicht im Rahmen seiner inhaltlichen Neuausrichtung auch den "Theologischen Tipp" aus dem Programm. Es handelt sich um eine von den Landeskirchen beider Basel gestaltete jeweils am Samstagabend ausgestrahlte Betrachtung einer Pfarrperson der evangelisch-reformierten, römisch-katholischen und christkatholischen Kirchen beider Basel sowie immer wieder auch Vertreter der Israelitischen Gemeinde.

Die Absetzung der seit 22 Jahren laufenden Sendung ruft nun die Kirchenräte der öffentlich-rechtlichen Landeskirchen beider Basel auf den Plan. Sie beabsichtigen, die Stiftung Telebasel als Trägerin und Konzessionsinhaberin des Regionalfernsehens mit einem gemeinsamen Vorstoss an ihren konzessionsrechtlichen Leistungsauftrag zu erinnern. Dieser fordert, dass die Konzessionärin "ein tagesaktuelles, regionales Fernsehprogramm veranstaltet, das vorwiegend über die relevanten lokalen und regionalen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhänge informiert sowie zur Entfaltung des kulturellen Lebens im Versorgungsgebiet beiträgt".

Die Kirchen erinnern an die mehr als 200'000 Menschen, die in den beiden Basler Halbkantonen Mitglieder einer Landeskirche sind. Sie zeigen sich "überzeugt, dass dieses Publikum ein Bedürfnis nach christlich-religiösen Inhalten hat" und wollen Hand bieten "für die gemeinsame Entwicklung eines entsprechenden Formats, das den Erfordernissen der neuen Telebasel-Welt entspricht".

Die Medienmitteilung wurde durch die Kommunikationsstelle der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Baselland verschickt. Dabei können die Kirchen gleich bei Roger Thiret anklopfen: Er ist "Beauftragter für Information und Medien Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt" und gleichzeitig Präsident der Stiftung Telebasel.



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"Auch Dominik Prétôt wirkt bei der Kirche"

Ich beziehe und danke Ihnen für Ihren neusten Artikel "Telebasel streicht Theologie-Tipp: Kirchen intervenieren". Wie Sie sicher wissen, Frau Grossrätin von Falkenstein hat in dieser Sache noch einen politischen Vorstoss eingereicht und verlangt vom Regierungsrat ein paar Antworten.
 
Wenn Sie übrigens schreiben von wegen "gleich bei Roger Thiret anklopfen" in Anspielung auf dessen Aufgabe und Tätigkeit bei der Evangelisch-reformierten Kirche, so kann ich dies gerne ergänzen wie folgt: Herr Dominik Prétôt, der CEO von Telebasel, ist auch noch der Kirchenrat bei der RKK Basel für das Ressort "Personal und Information". Jetzt sind es also schon zwei Mannen von Telebasel, die ebenso bei einer Kirche wirken!


André Müller, Basel



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RückSpiegel


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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.