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Die Velostadt Basel und die gesperrte Nachtigallenbrücke

Die Träume eines Velofahrers beim Anblick einer neuen Birsig-Brücke mit Fahrverbot in der neuen Basler Wohlfühl-Oase Nachtigallenwäldeli.
Basel, 14. Juni 2017

Drei neue Brücken führen über den Birsig beim Basler Nachtigallenwäldchen. Namen haben sie nicht. Alle drei sind sie elegant geschwungen, breit, sauber asphaltiert – und für Velofahrer mit Fahrverbot belegt. Sie sind so schön einladend breit, dass sie mit Metallpfosten auch gegen allfälligen vierrädrigen Verkehr gesichert sind (Bild).



Für Radfahrende wären die Pfosten natürlich durchlässig, was inbesondere bei der untersten der neuen Brücke reizt, denn die noch weiter stadteinwärts gelegene offizielle Brücke für den fahrenden Verkehr ist wegen einer Baustelle zur Zeit eng und unangenehm: Hier wird der noch eingedolte Birsig ans Tageslicht gebracht.

Angst vor Konflikten?

Aber nur in der Schweiz und insbesondere die in Planung befindliche Velostadt Basel bringt es fertig, solch wunderschöne asphaltierte Brücken zu bauen und sie gleichzeitig für Velos zu sperren. Wir haben eine schreckliche Angst vor Konflikten und trauen dem friedlichen Nebeneinander nicht.

Dabei gäbe es positive Beispiele – auch in Basel: Die Solitude-Promenade ist an gewissen Stellen sehr eng, aber Velos dürfen zirkulieren, weil sonst die Strecke entlang des Rheines unterbrochen wäre. Sogar der Fussgängersteg unter der neuen Eisenbahnbrücke zwischen Breite und Wettsteinquartier wurde nach einigem Zögern für den Veloverkehr geöffnet. Klagen gab es bis jetzt keine.

Bei der Fussgänger-Promenade Nachtigallenwäldeli verhält es sich etwas anders, und das ist auch der Grund für die Velo-Verbotsschilder. Weiter oben am Birsig wird der Weg enger, und da wollen die Verkehrsplaner die Velos nicht. Es fehlt auch an einem Anschluss an die Leimental-Veloroute, die in Binningen beginnt.

Erinnerung an die Zollibrücke

Nicht zuletzt versperrt der Zoologische Garten den Weg, im Zonenplan für "Nutzungen im öffentlichen Interesse" eingestuft. Trotz Ablehnung der Veloring-Initiative will die Regierung richtigerweise am Projekt einer Velobrücke  über den Zolli festhalten. Die wäre nicht nur dazu da, den Birsig verbotsfrei zu überqueren, sondern auch um den Dorenbach-Kreisel und die komplizierten Verzweigung beim Margarethenstich zu vermeiden, die nach dem Bau der gleichnamigen Tramverbindung noch komplizierter wird.  

Zurück zu den "Nachtigallenbrücken": Beim Kurzbesuch erblickte der Schreibende schon nach kürzester Zeit einen Velofahrer in Aktion. Der neue Asphalt ist zu verführerisch.




Weiterführende Links:
- Kriminal-Park "Nachtigallenwäldeli" soll grüne Wohlfühl-Oase werden


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"Auf dem Weg zur Diktatur"

Im Artikel über die Zollibrücke steht: "Trotz  der abgelehnter Veloring-Initiative will  die Regierung richtigerweise am Projekt einer Velobrücke über den Zolli festhalten." Offensichtlich ist der Reporter von OnlineReports auch der Meinung, dass die Resultate einer Abstimmung, (ein von der Verfassung garantiertes Recht), schnurzegal sind, so lange sie der Regierung nicht passen. Leider ist das kein Einzelfall. Wir bewegen uns mit Riesenschritten auf eine Diktatur zu!


Alexandra Nogawa, Basel




"Man würde es kaum glauben"

Da werden Millionen in drei neue Brücken investiert und gleichzeitig ein Buch über den Masterplan Velo entwickelt, aber wenn es konkret darauf ankommt, die Stadt velofreundlich zu gestalten, dann greift man zum Verbotsschild. Würde es nicht schwarz auf weiss stehen, man würde es kaum glauben. Und es stellt sich zwangsläufig die Frage, wie können solche Leute die komplexen Fragen der zukünftigen Mobilität lösen ...


Daniel Seiler, Basel



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"Sandra Sollberger (SVP) in Basler Festtagstracht"

Blick
Bildlegende vom
7. Juni 2017
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Uuuhhh, das tut der Baselbieter SVP-Nationalrätin und Kantonsfusions-Gegnerin aber weh!

RückSpiegel


Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, die formulierte Gesetzesinitiative "zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes" für rechtsgültig zu erklären.

Massimo Di Nucci übernimmt am 1. Juni die Leitung des Basler Zivilstandsamtes und folgt damit auf Mirjam Cattin, die Ende Mai in den Ruhestand tritt.

Ruedi Illes wird ab 1. Juli neuer Leiter der Sozialhilfe Basel-Stadt und damit Nachfolger von Nicole Wagner.

• Für die Ende Jahr zurücktretende Beatrice Inglin-Buomberger sollen sich die Juristin Elisabeth Burger Bell und der Ökonom Thomas Riedtmann in derkommenden sechsjährigen Amtsdauer in der Funktion der Ombudsstelle teilen.

• Das dreitägige Hafenfest zum 75-jährigen Bestehen der Hafenanlagen in Birsfelden lockte mit seinen vielseitigen Attraktionen rund 40'000 Besuchende an.

Peter F. Rapp (71) tritt als Verwaltungsrats-Präsident der Rapp-Gruppe zurück und übergibt die Funktion Daniel Kramer (58), der dem Verwaltungsrat seit vergangenem Jahr angehört.

• Nach Auswertung der Erfahrungen aus dem ersten Jahr hat der Allschwiler Gemeinderat entschieden, die separate Kunststoffsammlung per 2018 definitiv einzuführen.

• Nach zwei Tarifsenkungen in den Jahren 2015 und 2016 erhöhen die IWB die Erdgastarife diesen Monat: Biogas-Erdgas um 0,8 Rappen pro Kilowattstunde für die Kunden im Kleinbezugstarif (Gas zum Kochen und für Durchlauferhitzer) und um 1 Rappen pro Kilowattstunde im Allgemeinen Tarif (Gas zum Heizen).

• Der Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland hat die Volksinitiativen "Bildungsressourcen gerecht verteilen und für das Wesentliche einsetzen!" und "Stopp dem Abbau an den öffentlichen Schulen!" eingereicht.

• Dank eines Jahresgewinns von 107 Millionen Franken können die Industriellen Werke Basel (IWB) dem Kanton Basel-Stadt eine Gewinnausschüttung von 37 Millionen Franken (Vorjahr: 20 Millionen Franken) abliefern.

• Der 24-jährige Kleinbasler Marco Natoli ist als Nachfolger von Patrick Huber neuer Präsident der Jungen CVP Basel-Stadt.

• Die LDP Riehen/Bettingen nominiert Daniel Hettich als Kandidat für die kommenden Wahlen in den Riehemer  Gemeinderat.

• Per 1. Januar 2019 stellen die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) neu auch das Fahrpersonal der Buslinie 50 ("Flughafen-Bus"), die bisher durch das PostAuto-Fahrpersonal betrieben wurde.

• Das Beschaffungsvolumen der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion fiel letztes Jahr mit rund 117 Millionen Franken gegenüber den Vorjahren "eher bescheiden" aus, wobei 60 Prozent auf Bau- und 30 Prozent auf Dienstleistungsaufträge entfielen.