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"Wie in einer fraktalen Konstruktion": Dubuffet-Werk "Mêle moments"

Der Augenblick, als Jean Dubuffet die Kunst erfand

Der französische Künstler hat in seinem Werk die Befreiung seines inneren, verborgenen Lebens öffentlich gemacht


Von Aurel Schmidt


Dubuffet war mit dem Basler Galeristen Ernst Beyeler eng verbunden, dessen Fondation in Riehen den Künstler jetzt in einer breiten Übersicht ausstellt. Abgründige und spielerische Seiten des Werks öffnen sich, der Gang durch die Ausstellungsräume wird zur Begegnung mit einem ungebändigten kreativen Potenzial.


Die Fondation Beyeler stellt in ihrer neuen Ausstellung den Vergleich des Werks des französischen Künstlers Jean Dubuffet (1901-1985) mit Landschaften an. Die materielle Oberfläche der Gemälde lässt diese Interpretation durchaus zu. Landschaft ist nicht das Thema der Malerei, sondern das, was auf der Bildunterlage als Beschaffenheit des Werks ausgeführt wird. Leider jedoch schränkt der Begriff Landschaft das unglaublich vielseitige Schaffen von Dubuffet viel zu sehr ein.

Beim Betrachten vieler seiner Werken könnte man meinen, immer das gleiche Bild zu sehen, das sich, von einem zum anderen, wie in einem Film bewegt und laufend verändert. Immer das gleiche und doch jedes Mal ein anderes Bild in unendlich vielen Schritten und Veränderungen, die alle so minim sind, so unauffällig, dass man lange schauen muss, bis man das formale Vorgehen durchschaut.

Kleinteilige Formen, grossformatige Werke

Es ist eine einfache Arbeitsweise und doch alles andere. Dubuffet setzt winzige, kleinteilige Formen ein und arrangiert sie zu einem Ganzen, dass wie ein Puzzle zusammengesetzt ist. In jedem einzelnen Bildelement sind, wie in einer fraktalen Konstruktion, alle übrigen enthalten, jeweils auf einer anderen Skala. Mit solchen fragmentierten Teilen hat er in immer neuen Kombinationen ein Werk entstehen lassen, das durch eine einzigartige Intensität, bohrende Beharrlichkeit und visuelle Vielfalt eine optische Raserei entfaltet.

Wenn ich versuche, mit diesen Zeilen das Phänomen Dubuffet zu erfassen, merke ich schon, dass ich auf dem Holzweg bin. Mit einer vernünftigen Erklärung das Werk dechiffrieren zu wollen trägt nichts zu seiner Erkenntnis bei. Der implizite Wahnsinn wird so nicht vermittelt.

Was soll das heissen, Raserei? Wahnsinn? Das sind zu determinierte Begriffe, und Eindeutigkeit ist das genaue Gegenteil dessen, worum es geht. Dann also vielleicht Spielerei, Verführung, Ironie, ein Lachanfall? Eine Obsession? Keineswegs. Eine Energie auf dem Weg zu ihrem Ausdruck, das kein Ziel ist, sondern ein Prozess. Ein Delirium ist vielleicht der am ehesten passende Begriff.

Dubuffet hat, bis er vierzig war, ein bürgerliches Leben als Weinhändler geführt, und dann, nach verschiedenen vorausgegangenen Anläufen, den Entschluss gefasst, Künstler zu werden. Sein Interesse galt von Anbeginn Kinderzeichnungen, der Kunst der Geisteskranken, Graffiti: der Art brut.

Vibrierendes Künstlerleben

Wenn man diese Voraussetzungen kennt, versteht man Dubuffets Werk schon etwas besser, weil dieses vibrierende innere Künstlerleben in jeder Zeichnung, jedem Öl- und Materialbild, jeder plastischen und architekturalen Formgebung enthalten und mit ihm verbunden ist.

Dubuffets geistige Beziehung zum Schriftsteller Alfred Jarry, dem Autor des grotesken Theaterstücks "König Ubu", und der von ihm begründeten "Pataphysik" sowie zum Surrealismus zeigen bereits an, dass hier einer am Werk war, der sich über alle Einschränkungen, Konventionen, Gebote hinwegsetzte und nach unverwechselbaren Ausdrucksformen suchte, gesucht hat, nach dem Ursprung des Kreativen.

Wie die Pataphysik eine fröhliche Nonsens-Wissenschaft war, deren Ziel darin bestand, die aufgeblasene Metaphysik rückgängig zu machen, hat auch Dubuffet nie danach gesucht, was etwas bedeuten könnte, sondern danach, was da ist, das heisst was sichtbar ist (oder gemacht wird), also danach, was im Augenblick entsteht, wenn die Hand mit Stift oder Pinsel über Papier oder Leinwand fährt und Spuren hinterlässt, die wir, wie in diesem glücklichen Fall, als Kunst bezeichnen können.

Die bestehende Ordnung durchgewirbelt

Als Dubuffet als Künstler anfing, war es vielleicht schon höchste Zeit für ihn, sich von den Zwängen eines normalen beziehungsweise normierten Lebens zu lösen und die bestehende Ordnung, die ihn umgab, gehörig durcheinander zu wirbeln. Tief griff er in sein Unterbewusstsein und holte hervor, was er fand. Oder was er erfand, was seine Intuition ihm als sein einmalig Eigenes eingab.

Er machte, was er wollte – nein, falsch. Er machte, was es wollte, das heisst das innere Potenzial, das sich einen Ausweg, einen Ausdruck suchte, eine Befreiung, eine Beendigung der inneren Kolonisierung. Dubuffet war der Anti-Ödipus par excellence, der "universelle Produzent", den Gilles Deleuze und Félix Guattari beschrieben haben. Mit der Unbekümmertheit eines Kindes liess er seiner Kreativität freien Lauf, ohne Angst, ohne Konformitätsdruck, ohne Zensur.

Er gab jedem Einfall, jedem Wunsch nach, denn er wusste, dass der Wunsch, in den meisten Fällen unterdrückt, ein revolutionäres Potenzial enthält, das, wenn es je freigelassen wird, in der Lage ist, die reale Welt zu erschüttern (Deleuze und Guattari sagten es etwas kriegerischer; die Intention ist die gleiche geblieben). Daher bei Dubuffet die Intensität der Ströme, des Machens, des Hervorbringens. Nicht Konstruktion, sondern Laufen lassen, Fliessen lassen, die Wunschmaschinen in Bewegung halten war, was er wollte. Eben den Aufbruch in die Permanenz übergehen zu lassen, das unbeirrte Produzieren ohne einzuhalten weitertreiben, die Grenze überschreiten, immer weiter, soweit wie es geht, und dann immer noch nicht aufgeben.

Das alles hat Jean Dubuffet getan. Das ist sein Werk. Auf Fotografien sieht man ihn an einem Tisch sitzen, von Bergen von Papier umgeben, das er ausgeschnitten, angemalt, zusammengefügt hat. Zettel, vollgekritzelt, die er ausgeführt und hinterlassen hat, aber man sieht sofort, dass hier, über das Kindliche hinaus, eine sich ihrer selbst bewusste Form manifestiert. Zeichnungen im Dauerlauf, eine écriture automatique im Geist des Surrealismus.

Fabrik des Unbewussten

Raphael Bouvier, der Kurator der Ausstellung, nennt Dubuffet einen Anarchisten. Das war er von Herzen, aber wenn schon, dann ein pingeliger Anarchist, der gern nach aussen seine Bürgerlichkeit bewahrte, aber im Inneren alle Schleusen öffnete und sich restlos verausgabte.

Das alles zeigt die Ausstellung. Die Auswahl folgt den grossen Epochen in Dubuffets Werk, von den "Texturologien" und "Topographien", bestehend aus winzigen Punkten, Strichen und Strukturen, zum Teil in der Dripping-Technik ausgeführt, die grosse Formate ausfüllen können.

Sie führen über zu den Materialbildern weiter, die einen reliefartigen Charakter bekommen und wie die "Texturologien" den Landschaftsvergleich verdienen. Die gelegentlich auftauchenden Formen und Ansichten von Gesichtern und Figuren machen sich später selbständig und gehen in den Stadtansichten ("Paris Circus") auf. Den grossen Abschluss bilden die unter den Begriff "Hourloupe" gestellten Gemälde, Skulpturen und architekturalen ("Cabinet logologique") wie theatralischen Realisationen ("Coucou Bazar", mit Vorführungen in Basel), bestehend aus zusammengesetzten organischen Formen in den Farben der Trikolore.

Das alles ist in Riehen zu sehen – mehr als man erwarten kann. Die Welt Dubuffets ist eine Fabrik der Unterbewusstseins. Das Publikum besucht das Labor, in dem die Kunst erfunden wird.


Fondation Beyeler, Riehen. Jean Dubuffet. Metamorphosen der Landschaft. Vernissage 30. Januar. Geöffnet ab 31. Januar bis 8. Mai. www.fondationbeyeler.ch

29. Januar 2016


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"Was wir in diesem Jahrtausend erleben, übertrifft sogar das Unvorstellbare."

Basler Zeitung
vom 20. Juli 2016
über den russischen Doping-Skandal
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Wird das Unvorstellbare noch übertroffen, dann ist das für mich unvorstellbar unvorstellbar.

RückSpiegel


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Die TagesWoche, Telebasel, die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung nahmen die OnlineReports-Meldung über den Weggang von Sibel Arslan bei der Baselbieter Sicherheitsdirketion auf.

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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Basellandschaftliche Kantonalbank erzielte im ersten Halbjahr 2016 einen Geschäftserfolg von 93,9 Millionen Franken, was einer Steigerung um 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, während der Gewinn um 2,3% auf 52,9 Millionen Franken stieg.

• Das Komitee "Liaison directe" und das Komitee "SBB Pro Juralinie" haben bei SBB und Bundesamt für Verkehr (BAV) eine Resolution eingereicht, mit der eine Verbesserung des Bahnangebotes von Basel via Laufen, Delémont, Moutier, Grenchen-Nord zum Genferseebecken hin verlangt wird.

• Die Baselbieter Juso und das Junge Grüne Bündnis Nordwest reichten am 5. Juli ihre beiden Schwester-Initiativen, die ein Stimmrecht für niedergelassene Ausländerinnen und Ausländer und ein Stimmrecht ab 16 Jahren fordern, ein.

Jens van der Meer tritt am 1. Juli seine Funktion als Verwaltungsleiter von Riehen an – als Nachfolger des langjährigen Gemeindeverwalters Andreas Schuppli, der nach 16 Jahren in Pension geht.

• Die Sanität Basel-Stadt und das Kantonsspital Baselland prüfen, die Sanitätsnotruf-Zentralen für ihre jeweiligen Einsatzgebiete zusammenzulegen.

Stephan Naef (54) wird per 1. Oktober neuer Finanzchef der EBM als Nachfolger von Cédric Christmann, der intern als Geschäftsführer die EBM Energie AG übernimmt.

• Der Verwaltungsrat der BVB hat per 1. September den 50-jährigen Bruno Stehrenberger, Leiter Betriebsführung und Mitglied der Geschäftsleitung der SBB-Division Infrastruktur, zum neuen Leiter Infrastruktur und Mitglied der Geschäftsleitung gewählt.

• Die Fraktion der Grünen Baselland wird für die Wahl zum Landratspräsidenten den Pratttler Parlamentarier Philipp Schoch vorschlagen.

• Der Zoo Basel erhöht die Eintrittspreise ab 1. Juli 2016: Ein Erwachsenenticket kostet neu 20 Franken (bisher 18 Franken) und ein Kinderticket neu 9 Fanken (bisher 7 Franken); die Preise für die Jahres-Abonnemente werden ab 1. Januar 2017 erhöht.

• Das Umwelt-Abo im Tarifverbund Nordwestschweiz kann ab sofort mit einem frei wählbaren Gültigkeitsbeginn bezogen werden – egal ob Monats- oder Jahresabonnement.

• Der Landrat hat dem neuen Baselbieter Energiegesetz, das eine Energieabgabe und ein Fracking-Verbot enthält, zugestimmt.

• Der Basler Wirtschaftsminister Christoph Brutschin (SP) wurde neuer Präsident der Konferenz der kantonalen Volkswirtschaftsdirektoren.

• Das Jugendkultur-Festival (JKF) will "mit Überzeugung" an seinem Nachhaltigkeitskonzept inklusive Mehrweggeschirr festhalten.

Fritz Jenny, Vizepräsident "Rehab Basel AG und Direktor des Bürgerspitals Basel, übernimmt das Rehab-Präsidium von Heinrich Koller, der altersbedingt zurücktritt.

• Der Basler FDP-Grossrat Helmut Hersberger ist neuer Präsident des Hauseigentümerverbands Basel-Stadt.

• Der Allschwiler Gemeindeverwalter Dieter Pfister verlässt seinen Posten auf 31. Dezember 2016.

Schweizer Grenzwächter erwischten Anfang Juni am Autobahnzoll Basel-Weil einen 36-jährigen Albaner, der versuchte, 3,2 Kilogramm Kokain in einem Versteck in seinem Auto von Deutschland in die Schweiz zu schmuggeln.

• Die 55-jährige Deutsche Sissy Raith, die ihre Trainerlaufbahn im Jahr 2003 beim FC Bayern München begann, wird neue Trainerin des ersten FCB-Frauen-Teams.

Priska Keller, die frühere Kantonalsekretärin der Basler CVP, wurde zur Präsidentin der CVP Riehen/Bettingen gewählt als Nachfolgerin von Christian Griss.

• In den ersten vier Wochen der Sommerferien werden die Tram-Gleise in der Basler Falknerstrasse zwischen der Postkurve und dem Barfüsserplatz ersetzt, weshalb zwischen dem Barfüsserplatz und der Schifflände der Trambetrieb in dieser Zeit ausfällt.

• Die Basler GGG Ausländerberatung, die älteste und grösste Anlaufstelle für Migrantinnen und Migranten im Kanton, tritt seit dem 2. Juni neu unter dem Namen GGG Migration auf.

• Die Burgergemeinde Laufen-Stadt ist bereit, das Amtshaus Laufen vom Kanton zu übernehmen unter der Voraussetzung, dass die Liegenschaft vom Verwaltungs- ins Finanzvermögen umgewidmet wird.

• Laut Antrag der Baselbieter Regierung an den Landrat soll Roland Hochuli neuer Leitender Staatsanwalt der Hauptabteilung Strafbefehle und Nachfolger von Roland Müggler werden.

• Bei Kontrollen im April durch die Gemeinde Reinach und dem Abfuhrunternehmen Anton Saxer wurden 181 Abfallsäcke beanstandet und stehen gelassen.

• Ein 25-jähriger Kosovare, der am 6. November letzten Jahres an der Rheinstrasse in Liestal einen Avia-Tankstellen-Shop überfallen hatte, konnte in Frankreich verhaftet werden.

• Die Basler Grünliberalen haben eine Volksinitiative eingereicht, mit der sie die Dauer der Ruhegehalts-Zahlungen für Regierungsräte auf maximal drei Jahre beschränken wollen.

• Nach einer ersten Beratung des Budgets 2017 rechnet die Baselbieter Regierung für das nächste Jahr mit Einsparungen über 7,7 Millionen Franken beim Personalaufwand, da beim Verwaltungspersonal und den Lehrpersonen 58 Vollzeitstellen gestrichen wurden.

• Leicht erhöhte Radon-Werte haben Messungen des Kantons in einem Raum im Untergeschoss des Reinacher Schulhauses Surbaum festgestellt.