© Foto by Ruedi Suter, OnlineReports.ch
Kritik an China: Thomas Wagner, Peter Maurer, Rolf Probala, Kelsang Gyaltsen, Mario Fehr

"In Tibet findet ein kultureller Völkermord statt"

Tibet, die Schweiz und der Menschenrechtsdialog mit China - ein Podiumsgespräch in Basel


Von Ruedi Suter


Die Versuche der Schweiz, mit einem Dialog die chinesischen Machthaber zur Respektierung der Menschenrechte zu bewegen, haben praktisch nichts bewirkt. Zu dieser Einschätzung kamen Diplomaten und Politiker an einer Podiumsdiskussion im Basler Museum der Kulturen. Der Menschenrechtsdialog sei kläglich gescheitert, hiess es sogar. Um den "kulturellen Völkermord" in Tibet zu stoppen, müsse sich auch die Schweiz entschiedener engagieren. Besonders gefordert sei die Schweizer Wirtschaft, welche in China einen bedeutenden Einfluss habe, sich jedoch systematisch aus der Affäre ziehe.


Darüber herrschte Einigkeit - die chinesische Besatzungsmacht in Tibet erdrosselt langsam aber sicher die tibetische Kultur. Kelsang Gyaltsen, als Knabe aus Tibet geflohen und heute EU-Beauftragter der tibetischen Exilregierung, brachte es auf den Punkt: "In Tibet findet ein kultureller Völkermord statt." Seien den Chinesen noch bis in die siebzigerer Jahre 1,2 Millionen Tibeterinnen und Tibeter zum Opfer gefallen und um die 6'000 Klöster und Bildungszentren zerstört worden, werde seine Heimat seit den achtziger Jahren mit Millionen von Chinesen überschwemmt. "Die Unterdrückung unserer Kultur ist viel subtiler geworden. Es gibt bereits Städte in Tibet, wo kein Tibetisch mehr gesprochen wird", umschrieb Gyaltsen die Lage.

Dialog mit einem totalitären Machtapparat überhaupt sinnvoll?

Dem von Rolf Probala (Leiter Kommunikation ETH) geführten Podium war die Frage gestellt, wie der Kleinstaat Schweiz mit der grössten tibetischen Exilgemeinde Europas auf die Grossmacht China einwirken müsste, um diese zu einer spürbaren Verbesserung ihrer Politik zu bewegen. Wie muss ein erfolgreicher Menschenrechtsdialog geführt werden? Und ist ein Dialog überhaupt sinnvoll angesichts einer der letzten kommunistischen Zentralregierungen, die mit allen Mitteln ihres totalitären Machtapparates um ihr Überleben kämpft, systematisch Menschenrechte ignoriert und gerade in letzter Zeit wieder gnadenlos gegen Andersdenkende oder Minderheitenvölker wie die Uiguren und Tibeter vorgeht?



“Laut einer EDA-Studie haben die Gespräche
bisher nichts gebracht.



"Der Menschenrechtsdialog zwischen der Schweiz und China ist restlos gescheitert, weil es hierzulande keinen politischen Willen gibt, Klartext zu reden", kritisierte Nationalrat Mario Fehr (SP), Präsident der Parlamentarierkommission Tibet. Die wirtschaftlichen Interessen der Schweiz in China verhinderten eine unmissverständliche Stellungnahme gegen die Menschenrechtsverletzungen im Reich der Mitte. Der Dialog mit China habe sogar dazu geführt, dass die Schweiz "noch mutloser" geworden sei. Wenn man mit der chinesischen Regierung im Gespräch bleiben wolle, müsse sich der Dialog unbedingt konkretisieren und die Menschenrechtsverletzungen beim Namen genannt werden. Zum Beweis seiner Kritik nannte Mario Fehr schliesslich eine unveröffentlichte Studie des Eidgenössischen Departements für Auswärtige Angelegenheiten (EDA). Dieser zufolge hätten die bisherigen Gespräche nichts gebracht. Die Schweizer Menschenrechtspolitik gegenüber China könne deshalb auch als "Farce" bezeichnet werden.

Kein Rezept im Umgang mit Menschenrechtsverletzungen

"Der Menschenrechtsdialog mit China ist nicht befriedigend", befand selbst Botschafter Peter Maurer, Leiter der politischen Abteilung 4 des EDA. Leider könne er kein Rezept gegen Missstände in China wie willkürliche Todesstrafen oder das Schleifen von Klöstern geben. Man stehe wohl in engem Kontakt mit den chinesischen Behörden, doch seien die Resultate bislang dürftig: "Ein grosses Dilemma." Er sei aber nicht der Meinung, die Schweizer Diplomatie solle die Gesprächsbereitschaft fallen lassen: "Es gibt keine Alternative als einen Dialog, der die chinesischen Machthaber einbezieht."

Auch seien die Schweizer nicht "zögerlich" im Umgang mit der chinesischen Regierung. Die Schweiz gelte im internationalen Vergleich sogar als "ausserordentlich menschenrechtslastig", verglich Maurer. Jedenfalls gelte es, sich mit anderen Demokratien abzusprechen, um die chinesische Regierung beeinflussen zu können. Ein gemeinsames Vorgehen bei Menschenrechtsinterventionen sei gerade auch für die kleine Schweiz wichtig. Das EDA versuche, das Bestmögliche zu unternehmen, auch wenn die Erfolgsquote "bezüglich Tibet sehr gering" sei. Peter Maurer liess in bemerkenswerter Offenheit durchblicken, dass die helvetische Diplomatie den "Repressionskrisen" in China gegenüber relativ hilflos gegenüberstehe: "Es gibt immer Möglichkeiten, Änderungen längerfristig herbeizuführen. Aber wie wir mit diesen schweren Menschenrechtsverletzungen umgehen sollen, dazu gibt es keine befriedigende Antwort."

Handel und Dialog sind überaus wichtig

Die in China involvierte Schweizer Wirtschaft denke vor allem an sich und halte sich geflissentlich aus der Menschenrechtsdiskussion heraus, beobachtete auf einer kürzlichen Reise mit Wirtschaftsminister Pascal Couchepin auch Thomas Wagner, Präsident der schweizerisch-chinesischen Gesellschaft und Stadtrat von Zürich, das mit dem südchinesischen Kunming eine umstrittene Städtepartnerschaft pflegt. Aussenminister Joseph Deiss würde es gut anstehen, einmal nach China zu reisen, um dort einmal Klartext zu reden.



“Aussenminster Joseph Deiss sollte in China
einmal Klartext reden.



Wagner war allerdings "dezidiert der Auffassung", dass die chinesische Regierung nur über den Handel und den Dialog zur Respektierung der Menschenrechte bewegt werden könne. Die globale Weltwirtschaft wie auch neuen Informationstechniken wie Internet, Mobiltelefone oder E-mails führten früher oder später zum Ende des totalitären Regimes in Peking. Statt China zu isolieren, sollen auf jeder Ebene Kontakte geknüpft werden, sagte Wagner. Von "ausserordentlich grosser Bedeutung" für die Menschenrechte seien auch wirtschaftliche Verbindungen, wie sie beispielsweise die Basler Chemiekonzerne Roche und Novartis mit China pflegten. "Ich sehe eine Aufgabe darin, dass wir unablässig zeigen, wie ein Zusammenleben verschiedener Minderheiten in einem Staat möglich ist."

Der Bundesrat soll endlich den Dalai Lama offiziell empfangen

Sehr skeptisch in die Zukunft blicken Kelsang Gyaltsen und Mario Fehr. Aufgrund aller bisher gemachten Erfahrungen und der zurzeit mit dem Terrorismus-Vorwand verschärften Repressionen glauben sie nicht mehr daran, dass die chinesischen Machthaber an einem ehrlichen Dialog interessiert sind, der zu einer Verbesserung der Menschenrechtslage im Reich der Mitte führt. Abgesehen davon sei die Lage des tibetischen Volkes alarmierend schlecht. Die Zeit dränge, und wenn sich die Situation nicht umgehend verbessere, sei die tibetische Kultur im Himalaja restlos zerstört. Fehr forderte ein markant verstärktes Engagement der Schweiz. Der Bund solle zusätzliche Hilfsprojekte in Tibet unterstützen und Botschafter Maurers Personal für Menschenrechtsfragen aufstocken.

Zudem müsse der Bundesrat endlich einmal das tibetische Staats- und Religionsoberhaupt, Friedensnobelpreisträger Dalai Lama, offiziell empfangen. Peter Maurer erklärte zum Schluss, die nächste Dialogsrunde im Januar mit Vertretern des chinesischen Regimes werde im Zusammenhang mit den Menschenrechten "hartnäckiger" geführt. Aber auch dies "im richtigen Ton" und mit den notwendigen Differenzierungen. Allerdings müsse sich das unterdrückte Volk auf dem Dach der Welt auch noch mit einem anderen Problem auseinandersetzen. Wie alle Völker seien auch die Tibeter der Globalisierung ausgesetzt und mit der Frage konfrontiert, wie sich sich als eigenständige Kultur im Globalisierungsprozess erhalten könnten. Botschafter Maurer: "Eines der grossen Dilemmas ist, dass wir keine Prozesse steuern können."

29. November 2001


Mehr Polit-Engagement

rs. Das Museum der Kulturen Basel und insbesondere seine Abteilung Bildung und Vermittlung unter der Leitung von Gaby Fierz nimmt vermehrt ein politisches Engagement wahr, indem es die Museumsarbeit mit Vorträgen und Diskussionen zu aktuellen Zeitfragen ergänzt. In diesem Zusammenhang und in Verbindung mit den aktuellen Tibet-Ausstellungen veranstaltete Museumsdirektorin Clara Wilpert am 27. November auch das Podiumsgespräch "Tibet, die Schweiz und der Menschenrechtsdialog mit China".


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Weitere aktuelle News

News

Basel Falknerstrasse: Erst die harmlose Frage, dann der Überfall
Basel Eine etwas gar übermütige Trinkwasser-Demonstration
Laufen Einbruch in Bijouterie: Schmuck weg – Täter auf Flucht
Basel Streit im Milieu: Nigerianerin schnitt Gegnerin ins Gesicht
Basel Vier Verletzte bei Schlägerei in der Kleinhüningersstrasse
Zwingen Schaumteppich auf der Birs – Verursacher noch unbekannt
Basel 21-Jähriger bei Tinguely-Brunnen durch Stichwaffe verletzt

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Darum dürfen wir auf keine Fall Erdbeeren kaufen!"

Blick online
Schlagzeile
vom 19. März 2020
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Ghlar, Alte-Mann, uf keine Fall.

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Z7 Pratteln:
Dead Shaman und Tyrannosaurus Globi am 8. April.

Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1), 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1). Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.