© Fotos by Nicolas Büchi/winterlife.com
"Objekte erzählen Geschichten": Blick in die Ausstellung "Hier & Dort".

Der Einfluss von Rändern und Grenzen auf Basel und seine Geschichte

Die Ausstellung "Hier & Dort" wirft einen Blick auf die Geschichte der Stadt im 20. Jahrhundert


Von Aurel Schmidt


Wer weiss was und wieviel über Basel im zurückliegenden 20. Jahrhundert? Geschichte ist eine vernachlässigte Wissenschaft. Diesem Defizit will die Ausstellung "Hier & Dort" abhelfen. Sie verfolgt dabei eine heimliche Strategie.


Niemand stellt es in Frage: Basel hat sich in der Vergangenheit laufend verändert und verändert sich weiterhin. Am 1. Januar 1900 hat Basel anders ausgesehen als am 31. Dezember 1999. Gerade gegenwärtig spriesst rund um den Voltaplatz ein neues Quartier aus dem Boden, aber auch die Institutionen ändern sich, die Menschen, Mentalitäten, Sensibilitäten. Das Leben schreitet voran. Nichts ist natürlicher. Aber welche Kräfte sind hier am Werk? Das ist die Frage.

Die Ausstellung "Hier & Dort" in der alten Güterhalle des St. Johann-Bahnhofs versucht, darauf Antworten zu geben, praktische, manchmal hypothetische, immer überraschende. Die Idee geht auf den Leiter kultureller Projekte Christoph Stratenwerth zurück, der sie mit seinem teamstratenwerth und dem Stuttgarter Architekturbüro Space4 auch realisiert hat. Vier Jahr Vorbereitung sind vorausgegangen.

Zeitgeschichte als Identitätsstiftung
 
Stratenwerth ist der Auffassung, dass zu viele Menschen in Basel  zu wenig über ihre Stadt wissen. Ein Drittel der Bevölkerung ist zugewandert, auch viele junge und jüngere Menschen machen sich kein Bild von Basels Vergangenheit. Mit der Ausstellung soll dieses Defizit behoben und zugleich gezeigt werden, "dass die Beschäftigung mit Zeitgeschichte ein wichtiges identitätsstiftendes Moment für die Bevölkerung einer Region sein kann" – erst recht für eine Bevölkerung, deren Zusammensetzung sich rasch wandelt.

Auch ältere Basler werden viel erfahren, woran sie nicht mehr denken. Wer erinnert sich zum Beispiel noch daran, dass in Basel das erste vollautomatisierte Parkhaus stand? Von da zu den längst überholten sogenannten "autofreundlichen Verkehrskonzepten" ist es nur ein kleiner Schritt, und schon sind wir mitten in der Entwicklungsgeschichte der Stadt mit ihren Projekten und Visionen angekommen.
 
Dieser Wandel soll anschaulich sichtbar gemacht werden: mit Geschichten, Episoden, kleinen und grossen Konflikten, die erzählt werden, sowie mit ausgesuchten Objekten (300 Exponaten im Ganzen), historischen Fotos, Filmen sowie Hördokumenten, die sich auf diese Geschichte beziehen und sie illustrieren beziehungsweise sie akustisch erlebbar machen (man denke etwa an den schneidenden Ton des Sprechers in den Wochenschauen im Kino).

Überraschungen sind im Projekt eingeschlossen. Dem Rauchverbot in Beizen, das allerdings in das 21. Jahrhundert fällt, entspricht zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein erlassenes Spuckverbot. Wiederholt sich die Geschichte? Es sieht danach aus.

Soziale und demografische Veränderungen

Die Ausstellung setzt sich aus drei Teilen zusammen: einer Chronologie, einer Übersicht über bestimmte Epochen sowie aus sieben "thematischen Feldern" ("Stadt & Land", "Vertraut & fremd", "Transport & Wege", "Planen & Bauen", "Körper & Staat", "Ordnung & Moral", "Arbeit & Freizeit", um eine Ahnung des thematischen Aufbaus und Umfangs zu geben). Trotz Low Budget (eine Million Franken stand zur Verfügung) können einige überraschende Ergebnisse genannt werden. So gehört zum Beispiel zum Charme der improvisierten Einfachheit, dass in der Güterhalle mit Moskitonetzen Kompartimente eingerichtet wurden, in denen die einzelnen Themen fokussiert werden. So einfach geht es, und so effizient.

Zu den Themen gehören zum Beispiel die erste Studentin in Basel,  das "rote Basel", die Stadterhaltung und der Kampf um die Erhaltung der alten Bausubstanz (Opposition gegen den Cityring, Widerstand gegen das Kollegiengebäude). Auch die ökonomische und soziale Entwicklung gehört dazu (Basel als Pharma- und Chemiestandort sowie als sozial fortschrittlichste Stadt der Schweiz). Bedeutende Beachtung findet auch die demografische Umwandlung der Stadt, die mit der Zuwanderung der ersten Italiener sowie der Ungarn nach dem Aufstand von 1956 begonnen hat und heute mit den Muslimen weitergeht. Diese Veränderungen sind eine Realität, auch wenn man sie nicht wahrhaben will.

Erkennbares Konzept

Hinter der Ausstellung zeichnet sich ein erkennbares Konzept ab. Basel ist eine Grenzstadt, eine Stadt am Rand der Schweiz. "Ränder und Grenzen sind dynamische Orte", stellt das Ausstellungsteam fest. Das territoriale und intellektuelle Terrain wird in ein Hier und ein Dort eingeteilt. Aus den Gegensätzen und Gegenüberstellungen entstehen manchmal Spannungen, aber zuletzt geht eben auch gesellschaftliche Mobilität daraus hervor.

Grenzen werden entweder eingehalten oder durchbrochen. Versteinerungen entstehen oder neue Formationen, je nachdem. Für Christoph Stratenwerth bildeten die Grenzüberschreitungen den Nerv und die Dramaturgie der Ausstellung.
 
Dieses Konzept ist überzeugend. Mit einem Mal wird es möglich, in den Unterschieden und Überschreitungen die Motivation und den Motor gesellschaftlicher Entwicklung zu erkennen. Die Stadt wandelt sich, weil Grenzen, die gezogen werden, auch wieder aufgehoben, unter Umständen gewaltsam durchbrochen werden. Es ist eine nie endende Auseinandersetzung, eine "querelle des anciens et des modernes", wie die Franzosen sagen. Kräfte der Beharrung und Kräfte der Erneuerung stehen sich gegenüber.

Gesellschaftliche Kräfte am Werk

Die Schau im alten Lagerschuppen, der bald abgerissen werden soll, stellt eine Anzahl Sachfragen zur Diskussion, die mit diesem Konfliktpotenzial zu tun haben. So wurden in der Vergangenheit und heute wieder Bestrebungen unternommen, das Basler Tramnetz nach Deutschland und Frankreich zu erweitern. Die Filmzensur wurde schrittweise durchlöchert und schliesslich aufgegeben. Um das Bild der "Gekreuzigten Frau" von Konrad Fahrner gab es einen Skandal (der sich längst gelegt hat, heute sogar unverständlich erscheint und eine historische Dimension bekommen hat). Die "Alte Stadtgärtnerei" setzte neue Grenzen. Der Abendverkauf, heftig umstritten, setzte sich am Ende durch. Niemand stört sich mehr daran. Das sind nur einige Beispiele, die einen langsamen Mentalitätswandel zu erkennen geben.

Warum wandelt sich also die Stadt und mit ihr der Geist, der in ihr herrscht? Es könnte sehr wohl damit zu tun haben, dass laufend Grenzen überschritten, neu gezogen und erweitert und auf diese Weise neue gesellschaftliche Freiräume erobert werden. Man kann das Fortschritt nennen, aber der Begriff hat eine negative Konnotation. Besser wäre es, von Prozessen zu sprechen, an denen die Menschen teilhaben und die im gelingenden Fall auf sie positiv zurückwirken. So entsteht gesellschaftliche Dynamik. Stillstand ist dagegen das Ende jeder Entwicklung. Nur offene Systeme und sich entwickelnde Sozietäten sind lebensfähig.

Die Ausstellung "Hier & Dort" spricht diese Auffassung nicht explizit aus, aber es scheint doch ihre immanente Botschaft zu sein. Insofern kann sie als optimistische Ausstellung bezeichnet werden.
 
"Hier & Dort". Ausstellung in der Güterhalle St. Johann.
Täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Bis 2. Oktober.

25. Mai 2011


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"Berechnung hat mich etwas amüsiert"

Die Rechnung von Herrn Borer amüsiert mich schon ein wenig. Ohne Zweifel, eine Familie muss budgetieren. Ich wohne seit 32 Jahren in der Stadt Basel. Würde ich in Kaiseraugst wohnen, hätte ich mit meinem durchschnittlichen Einkommen ein anderes Familienbudget. Ausgehend von der Kostenberechnung von Herrn Borer könnte ich mit den Ersparnissen bei Steuern und Krankenkasse die Ausstellung "Hier & Dort" wöchentlich rund zwei mal besuchen. Das wäre wohl unsinnig. Trotzdem sollte auch mit meinem strapazierten, zentralörtlichen Low Budget wenigstens ein Besuch der Ausstellung möglich sein.


Otto Kunz-Torres, Basel



"Kommen Sie trotzdem"

Sehr geehrter Herr Borer, Ihre Überlegungen sind verständlich und wir freuen uns über jeden Hinweis. Zunächst: Wir haben uns jede erdenkliche Mühe gegeben, die Preise für die verschiedenen Kombinationen von Besucherinnen und Besuchern, Altergruppen und diversen Museumspässen so einfach wie möglich darzustellen. Wenn Sie die Websites von anderen Ausstellungen oder Museen besuchen, werden Sie sehen, wie knifflig diese Aufgabe ist. Was die Eintrittspreise angeht, so möchten wir Ihnen folgende Überlegungen nahelegen:

 

• Unsere Ausstellung ist für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren gratis, was durchaus nicht überall üblich ist

• Erwachsene in Begleitung von Kindern und Jugendlichen erhalten eine Reduktion auf den Eintrittspreis, auch das eine Ausnahme

• Falls Sie öfters Ausstellungen besuchen, empfiehlt sich der Kauf eines der verschiedenen Museumspässe – dieser verbilligt den Besuch entscheidend

 

Und zu guter Letzt sei noch eine Anmerkung erlaubt: Angenommen, Sie besuchen mit ihrer Familie eine Theateraufführung oder eine Kinovorstellung, so müssen Sie mit gleichen oder gar wesentlich höheren Ausgaben rechnen. Insofern ist zu hoffen, dass Sie die vielen positiven Reaktionen dennoch zu einem Besuch unserer Ausstellung veranlassen.


Christoph Stratenwerth, Basel



"Dämpfer nach Budget-Überschlag"

Aurel Schmidts Bericht über die Ausstellung "Hier & Dort" hat mich richtig "gluschtig" gemacht, mit meiner Familie in die Güterhalle St. Johann aufzubrechen. Diese Lust hat allerdings einen argen Dämpfer erlitten, als ich einen kurzen Budget-Überschlag machte, was das eine Familie mit 2 Kindern über 16 Jahren kostet:

 

Wenn ich aus den etwas verwirrenden Angaben auf der Homepage der Ausstellung richtig gerechnet habe, wird mich dieser Besuch – ohne irgendwelche "Pässe" und sonstige Vergünstigungen und ohne TNW-Abo. – mit der öV-Fahrt von Kaiseraugst retour (ideal Regio S-Bahn), mit den Eintritten (1x Erw. à 19.–/1x AHV à 15.-/2x Kinder 16-20 Jahre à 12.–) und im Ausstellungskaffe vielleicht noch mit einem Erfrischungsgetränke rund 100 Franken kosten. Diese Aussicht ist nicht nur für mich, sondern vermutlich für viele weitere Familien nicht unbedingt Ansporn, die zweifellos sehenswerte Ausstellung zu besuchen.


Edi Borer, Kaiseraugst


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"Werden nun alle SAC-Hütten geschossen?"

Basler Zeitung
Schlagzeile
vom 18. März 2020
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Es hat zuviele Böcke.

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.