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"Partnerschaften überlegen": Medien-Akteure Wermelinger, Hartmeier

Die Druckmaschinen am Portal zum Cyberspace

Der Merger von AOL und Time Warner wird auch die Schweizer Medienlandschaft umkrempeln


Von Peter Knechtli


Der Mega-Merger von America Online (AOL) und Time Warner revolutioniert die globale Medienentwicklung: Die Schweizer Kommunikationshäuser, noch stark an gedruckte Produkte gebunden, sehen sich durch die Gross-Konkurrenz Internet herausgefordert. Noch herrscht grosse Irritation.


Peter Hartmeier, der Geschäftsführer des Verlegerverbandes "Schweizer Presse", versucht schon gar nicht mehr, sein Erstaunen zu verbergen: "Ich fühle mich sprachlos", reagierte er auf den spektakulären Zusammenschluss von AOL und Time Warner zu Beginn dieser Woche. "Es zeichnet sich neue Weltwirtschafts-Ordnung ab. Was im Grossen stattfindet, kann auch im Kleinen abgehen."

Fachleute sind sich einig: Die faktische Uebernahme des Traditions-Medienhauses Time Warner ("Time", "Life", "Fortune", CNN) durch den jung-dynamischen Internet-Dienstanbieter AOL (Compuserve, Netscape, Kooperation mit Bertelsmann) ist nicht nur von seiner Dimension her neuartig (Börsenkapitalisierung über 300 Mia. Dollar). Er signalisiert auch einen nie dagewesenen Kooperationsschub unter Anbietern von Medieninhalten und Internet-Providern. Ziel: Noch mehr Betrieb am Bildschirm.

Basses Erstaunen rief die Mammut-Hochzeit auch in den Chefetagen der Schweizer Medienhäusern hervor. "Ich bin überfordert, mir vorzustellen, was dieser spannende Deal alles auslösen kann", reagierte Beat Lauber, in der Ringier-Geschäftsleitung für Neue Medien zuständig. "Ueberrascht" zeigte sich Matthias Hagemann, Präsident der Basler Mediengruppe ("Basler Zeitung", Jean-Frey-Verlagsgruppe): "Die Börsenkapitalisierung der Internetfirmen hat nun reale Konsequenzen. Das ist ein Vorgang, der einem zu denken geben muss."

Internetfirmen kaufen Medienhäuser

Aehnlich auch die Reaktionen in der Romandie. Tibère Adler, Konzernleitungsmitglied des führenden welschen Medienhauses Edipresse: "Das ist eine Lektion, die Spielregeln haben plötzlich geändert." Früher habe sich Edipresse überlegt, die Internet-Aktivitäten im eigenen Haus zu entfalten oder eine Internetfirma zu kaufen. "Heute kaufen Internetfirmen Medienhäuser."

Noch tun sich viele Schweizer Print-Unternehmen mit den Neuen Medien schwer - nicht nur, weil immenses Kapital in teuren Produktionsmitteln gebunden ist. Unklar ist auch, wohin die Reise im Cyberspace überhaupt geht und wer hierzulande letztlich die bestimmenden Kräfte sein werden.

Beschränkten sich die meisten Medienunternehmen bisher, ihre gedruckten Verlagsobjekte authentisch in Websites abzubilden, stossen einzelne in Kooperationen vor, die dem Beispiel AOL Time Warner im Kleinformat verwandt sind.

TA-Media kooperiert mit Blue Window

Relativ weit in der Entwicklung ist TA-Media ("Tages-Anzeiger", "Sonntags-Zeitung", TV3). Das Zürcher Medienhaus steht über seine Internet-Tochter "Winner Market" vor dem Abschluss einer Kooperation mit der Swisscom-Tochter Blue Window, mit 300'000 Access-Kunden der grösste Schweizer Internet-Provider. Die Allianz unter wechselseitiger Beteiligung - mit einer TA-Minderheitsbeteiligung an Blue Window - sieht den Aufbau eines hochfrequentierten Internet-Portals vor, auf dem Bluewin die Kunden bringt und die TA-Media ihr Rubrikengeschäft wie Stellenvermittlung oder Immobilien platziert. Absicht: Aufbau eines "elektronischen Marktplatzs" (so Bluewin-Sprecher Sepp Huber) und Beteiligung am Umsatz, der über diesen E-Commerce generiert wird.

Wie ein Eingang zu einem virtuellen Shopping Center aussehen könnte, zeigt ansatzweise das Haus Edipresse (www.edicom.ch), das nicht nur seine Titel ("24heures", "Le Matin", "Tribune des Genève"), sondern auch eine breite Zusatzpalette wie Kultur, News, Reisen, Weine und CDs anbietet. Edipresse gehört mit zur Deutschschweizer Verlegergruppe "Pressweb", die unter swissclick.ch Autos, Immobilien und Stellen vermittelt.

Online-Medien ganz oben auf der Dringlichkeitsstufe

Etwa fünf Millionen Franken hat Edipresse laut Tibère Adler in den letzten vier Jahren in Internet-Aktivitäten investiert. Und schon letztes Jahr fiel der Entscheid, noch "mehr und schneller zu investieren". Die Pläne von AOL und Time Warner zeigten immerhin, dass "Inhalte sehr gefragt sind". Adler: "Das ist immerhin ein Trost."

Das Basler Mediengruppe, die den virtuellen Veranstaltungskalender "Bluebanana" anbietet, will laut Präsident Matthias Hagemann "die Online-Medien mit deutlich höherer Priorität gewichten". So werden die "Bilanz" ihre Wirtschaftskompetenz und der "Beobachter" seine Beratungs-Knowhow "in neue Online-Felder einbringen". Aber, so Hagemann: "Wir verfallen nicht in hektischen Aktivismus."

Inhalte und Marken pflegen

Mit über einem Dutzend Webseiten seiner Verlagsprodukte ist Ringier im Internet, aber auch mit dem Zürich-Portal "zhol.ch" und der Stellenvermittlung Human Line. Auch bei Beat Lauber ist durch den US-Mega-Deal keine Hektik ausgebrochen: "Wir müssen die Inhalte und Marken pflegen und nicht die Art, wie wir die Marken verbreiten."

Allerdings mag Lauber nicht ausschliessen, dass sich die Medienhäuser im vergleichsweise unbedeutenden Marktplatz Schweiz mittelfristig mit ausländischen Uebernahmeofferten - etwa von yahoo! oder Bertelsmann - konfrontiert sehen werden. Der neuerdings im Besitz der englischen NTL befindliche Schweizer Kabelriese Cablecom ist laut Chef Ueli Dietiker derzeit "am Abstecken von strategischen Allianzen mit Unternehmen, die im Internet tätig werden wollen". Konkret gehe es der Internet-Tochter Swissonline, mit 150'000 Kunden Nummer zwei im Schweizer Provider-Markt, um den Aufbau eines Portals "in Richtung Inhalte und E-Commerce".

Bertelsmann-Online-Chef warnt vor Passivität

Wie aggressiv die Provider-Szene aufgemischt wird, zeigt die am Donnerstag bekannt gewordene Uebernahme von agri.ch und Span durch den englischen Telekom-Multi Cable&Wireless. Vor dem Verkauf steht auch der in Basel domizilierte Provider Datacomm.

Heinz Wermelinger, Chef von Bertelsmann Online International (BOL), der zuvor AOL Europa zu voller Blüte brachte, warnte gegenüber ONLINE REPORTS: "Als Schweizer Verleger würde ich mir strategisch gut überlegen, ob ich nicht Partnerschaften eingehen soll." Auf das Joint Venture, das AOL zusammen mit Bertelsmann in Form von AOL Europa betreibt, habe "der Deal in Amerika keinen Einfluss". Dass die Schweiz schnell in den Einflussbereich unerwarteter Medien-Fusionen gerät, glaubt Wermelinger nicht: "Man würde zuerst andere Länder in Europa anschauen."

Scharfe Konkurrenz für den traditionellen Journalismus

Die Schweizer Medienhäuser stehen angesichts der wachsenden Bedeutung Online-Nutzung und E-Commerce vor der grössten Herausforderung ihrer Geschichte. Zum einen droht mittelfristig - nach amerikanischem Vorbild - eine massive Umschichtung der Besitz- und Einflussverhältnisse. Zum andern werden agile Internet-Medien das klassische Verständnis des Print-Journalismus in seinen Grundfesten erschüttern. Nicht nur sind Internet-Informationsdienste schneller als Fernsehen und Radio, sie erfüllen auch "gewisse Funktionen wie Nachschlagen, Resultatdienste, Kleinanzeigen oder Börsenkurse besser an die gedruckte Presse" (so Beat Lauber). Verlegerverbands-Chef Hartmeier: "Immer stärker gefragt ist die Fähigkeit der Medienunternehmen, multimediale Bedürfnisse zu jeder Tages- und Nachtzeit zu stillen.

Die Verschiebung des Informationsbezugs vom Papier zur digitalen Internet-Plattform wird den Strukturwandel und den Verlust an Titeln in der Schweizer Presse beschleunigen. Aber die Qualitätspresse wird sich auf reduziertem Niveau bewähren können. Ringier-Mann Beat Lauber sieht sogar einen "Revival des klassischen Qualitäts-Journalismus".

Zimmermann: "Inhalte werden begehrt sein"

Trotz des spektakulären US-Deals sehen sich die einheimischen Medien-Manager "nicht in der Sackgasse", sagte "Schweizer-Presse"-Geschäftsführer Peter Hartmeier: "Die Schweizer Verleger leben noch ganz stark vom lokalen Schweizer Markt. Und für diese Inhalte besteht ein massives Interesse." Matthias Hagemann: "Die Printmedien mussten sich schon immer verändern und den neuen Bedingungen anpassen." Vor allem die grösseren Medienhäuser haben laut TA-Media-Geschäftsleiter Kurt W. Zimmermann "die Chance, als Vollservice-Anbieter die Wertschöpfungskette zu verbreitern und mit ihren qualitativ hochstehenden Inhalten bei Internet-Providern begehrt zu sein."

Kommentar: "Schweizer Presse hat eine Chance: Mit neuer Qualität"

15. Januar 2000


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"Darum dürfen wir auf keine Fall Erdbeeren kaufen!"

Blick online
Schlagzeile
vom 19. März 2020
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Ghlar, Alte-Mann, uf keine Fall.

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Z7 Pratteln:
Dead Shaman und Tyrannosaurus Globi am 8. April.

Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1), 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1). Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.