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"Sie lernen, wie man ökologisch fährt": SBB-Nachhaltigkeits-Chefin Amacker

Eine Baselbieter Pharmazeutin verordnet den SBB grüne Politik

Kathrin Amacker ist in der SBB-Konzernleitung für die Umsetzung der Nachhaltigkeits-Strategie zuständig


Von Peter Knechtli


Die SBB stehen seit Jahren in der öffentlichen Kritik. Doch was weniger bekannt ist: Als einer der grössten Stromverbraucher des Landes setzt der staatliche Bahnkonzern eines der stärksten Energiespar- und Klimaschutzprogramme um. Dafür in der Konzernleitung zuständig ist die frühere Baselbieter CVP-Nationalrätin Kathrin Amacker.


Sie ist die einzige Frau an der SBB-Unternehmensspitze, aber sie verantwortet einen Bereich, der gesellschaftliche Zukunftswirkung hat wie kaum ein anderer. Die promovierte Pharmazeutin (57), in der Region auch als Präsidentin der Regio Basiliensis bekannt, verschreibt dem Bahnbetrieb Rezepte, wie er stromsparender, klimafreundlicher und ganz generell grüner in die Zukunft zu fahren hat.

Kaum ein anderes Unternehmen in der Schweiz benötigt so viel Elektrizität wie die SBB: Der Gesamtverbrauch von 2'600 Gigawattstunden (GWh) pro Jahr. Dies entspricht dem Viereinhalbfachen dessen, was der Baselbieter Energieversorger Elektra Baselland in seinem Verteilgebiet absetzt.

20 Fachleute für Nachhaltigkeit

Bei einem solchen Mammutverbrauch schenkt jede eingesparte Gigawattstunde klima- wie finanzpolitisch ein. Nicht weniger als 20 Fachleute beschäftigen sich innerhalb der SBB mit Nachhaltigkeit.

Als der Zürcher Wirtschaftsführer Alfred Escher die Gotthardbahn gründete, ging es ihm darum, durch Elektrifizierung über Wasserkraft von ausländischer Kohle autark zu werden. "Nachhaltigkeit" war damals ein Begriff, der nicht existierte.  

Heute, im Zeitalter der Massenmobilität, haben sich die Verhältnisse im Bahnverkehr extrem verändert. Energiesparen und die Umstellung auf erneuerbare Energien beschäftigen die SBB schon lange. Nachhaltigkeit ist seit zehn Jahren offizielles Konzernziel.

Atomkraft soll ersetzt werden

Bis Ende 2015 senkten sie ihre jährlichen CO2-Emissionen gegenüber 1990 um 37 Prozent auf 132'575 Tonnen. Und die Sparbemühungen halten an. "Bis 2025 wollen wir gegenüber 1990 eine Halbierung dieser Emissionen erreichen", sagt Kathrin Amacker im Gespräch mit OnlineReports. Im Strombereich streben die SBB zwischen 2010 und 2025 eine Reduktion von 600 GWh an, was dem Stromverbrauch von 150'000 Haushaltungen entspricht.

Schon heute fahren die Züge der SBB mit einem Energieanteil von 90 Prozent aus Wasserkraft, die mehrheitlich aus eigenen Kraftwerken oder Kraftwerken mit Minderheitsbeteiligungen  stammt. Bis 2025 sollen die verbleibenden zehn Prozent Atomenergie ersetzt und der Bahnstrom zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie bestehen.

Das steht im Einklang mit der "Energiestrategie 2050" des Bundes, der seine Betriebe "zu Musterknaben machen" will. Amacker: "Dazu wollen wir unseren Beitrag leisten."

Versorgungssicherheit wichtigstes Kriterium

Das wichtigste Kriterium bei der Beschaffung Strom aus erneuerbarer Energie ist die Versorgungssicherheit: Es soll sichergestellt werden, dass Bahnstrom jederzeit verfügbar ist, so dass es zu keinen Zugsausfällen wegen Stromlücken kommt.

"Ja, man war bisher etwas verschwenderisch", räumt Kathrin Amacker selbstkritisch ein. Dabei hat die weltweite Klimaschutz-Bewegung durchaus auch eine unterstützende Funktion: " Wir nehmen dadurch wahr, dass das Umweltbewusstsein in der Gesellschaft und insbesondere bei den jungen Menschen steigt, meinte Kathrin Amacker und fügt an: "Wir freuen uns natürlich, wenn sich die Jugend vermehrt für klimafreundliche Mobilität interessiert und die Bahnangebote mehr nutzt."

"Grüne Welle" für Lokführer

Aber das bisherige Verhalten soll jetzt ändern. Die Steigerung der Energie-Effizienz erfolgt in allen Bereichen des Unternehmens. Ein "grosser Hebel" (Amacker) betrifft das Fahrverhalten der Lokomotivführer durch digital gesteuerte "adaptive Lenkung". Sie lernen in Kursen, "wie man ökologisch fährt", und erhalten Empfehlungen, wie schnell sie fahren müssen, damit sie von der "grünen Signal-Welle" profitieren können. Vor allem bei schweren Güterzügen hat der Verzicht auf den Stop-and-go-Fahrstil einen stark stromsparenden Effekt.

Elektrizität eingespart wird auch, indem im Winter die Beheizung der Personenzüge erst relativ kurz vor Betriebsaufnahme programmgesteuert in den wärmenden Schlummermodus gesetzt wird.

In kalten Zeiten sorgt die Digitalisierung in Abstimmung mit Wetterstationen für eine gezieltere Einschaltdauer der Weichenheizungen, die dadurch jährlich rund 120 Stunden kürzer in Betrieb sind. Bis 2030 wird allein dadurch mit einer jährlichen Einsparung von 9,3 GWh und einer CO2-Reduktion von 1'600 Tonnen gerechnet.

Neue Hybrid-Rangierlokomotiven

Ein Beispiel aus der Region: Im Jahr 2018 setzten die SBB im Rangierbetrieb der Basler Rheinhäfen erstmals Hybrid-Lokomotiven des Typs H3 ein. Sie verbrauchen bis zu 50 Prozent weniger Traktionsdiesel und haben damit "einen signifikant geringeren Stickstoffdioxid-Ausstoss als herkömmliche Lokomotiven". Zudem fahren sie im Batteriebetrieb ruhiger, was in der Nacht störende Immissionen reduziert.

Die SBB streben zudem einen Verzicht auf fossile Energieträger zur Gebäudebeheizung an. Wenn immer technisch und wirtschaftlich möglich, werden im Rahmen von Sanierungen und Neubauten beispielsweise auf Holz-Pellets eingesetzt werden.

SBB betreiben Artenschutz

Eine wachsende Bedeutung im Rahmen der Biodiversitäts-Strategie erhält der Naturschutz. Denn die 3'000 Kilometer Bahnböschungen sollen als "Reservoir für seltene Arten" geschützt werden. Beim geplanten, aber noch immer umstrittenen Bau des "Gateway Basel Nord", bei dem Naturschutzgebiete überbaut werden, sollen an Ersatzstandorten Brachen gesichert und Schlangenburgen errichtet werden.

In Lugano wurde bei einer Bahndamm-Stabilisierung auf die seltenen Eisvögel und Wassernattern besonders Rücksicht genommen werden. In St. Ursanne arbeiten die SBB zusammen mit dem Kanton Jura am Projekt einer Trockenwiese zum Schutz der Schuppenhaarigen Kegelbiene und weiterer seltenen Arten.

Firmeneigene Umweltexperten setzten zusammen mit Fachleuten der ETH Drohnen ein, um entlang von Bahnlinien beispielsweise Neophyten zu erkennen.

Unerwartete Gleitlawinen

Eine grosse Bedeutung kommt der Pflege der 900 Hektaren Schutzwald zu. Durch klimabedingte Erwärmung des Bodens und des Permafrosts lösen sich Gleitlawinen an Orten wie Crans-Montana vergangenen Februar, "an denen sie bisher nicht vorkamen". Aktualisierte Gefahrenkarten helfen dabei, "neue Gefahrenherde rechtzeitig zu identifizieren". Kathrin Amacker: "Wir müssen uns rüsten, aber immer auch die erforderlichen Kosten transparent machen."

Wichtig wird zunehmend die Nutzung der Sonnenenergie. So steht ein aus dem SBB-Klimafonds finanziertes Solardach auf einem Gütergebäude in Muttenz. Dieser Fonds wird jährlich mit rund drei Millionen Franken aus der CO2-Rückvergütung geäufnet.

Grün-Anspruch auch an Lieferanten

Ihren ökologischen und sozialen Anspruch geben die SBB aber auch an ihre Lieferanten weiter, die von Einkäufen in Höhe von jährlich fünf Milliarden Franken profitieren. So müssen die wichtigsten Kunden entsprechend zertifizierte Qualitätslabels vorweisen können.

Umweltschonung und Kostensenkungen winken bei den SBB auf tausend und einem geschäftlichen Nebengleis wie bei der Abfall- und Plastik-Verminderung, oder bei grünen Produkten wie "Green Class", einem Kombiangebot von General-Abo, Mobility und E-Bikes.

"Umweltfreundlichkeit schafft Sympathie"

Nachhaltigkeits-Strategin Amacker räumt ein, dass nicht nur ethisch-politische Motive die SBB zum Umdenken zwingen. Ebenso starker Treiber der Energieeffizienz ist die Kostenreduktion. Anderseits sei Umweltfreundlichkeit auch ein klarer Wettbewerbsvorteil, weil sie "bei den Kunden Sympathie auslöst".

Angesichts des rauen Windes, der den SBB in Bezug auf Fragen wie die "Dosto"-Beschaffung, die Pünktlichkeit oder weiteren Merkwürdigkeiten entgegenweht, wäre es bestimmt kein schlechtes Rezept, der Öffentlichkeit die respektablen Anstrengungen auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft intensiver bewusst zu machen.

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13. Dezember 2019


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"Geld wird zweckgebunden reinvestiert"

Sehr geehrter Herr Krummenacher, der Fonds finanziert jedes Jahr zahlreiche Nachhaltigkeits-Projekte. Das Geld wird also zweckgebunden reinvestiert. Das im Artikel erwähnte Solardach in Muttenz zum Beispiel wurde so finanziell unterstützt.


Kathrin Amacker, Binningen



"Ich schäme mich über den Zustand"

Die SBB wird sehr gefördert, ist aber einer der grössten Stromverbraucher. Je mehr Flatterstrom (Solar- und Windstrom) wir haben werden, desto mehr wird es zu unvorgesehenen Stopps und Unterbrechungen kommen. Mich nervt das ganze Geschwafel über den Klimawandel, das von uns nur mehr Steuern als Resultat will.

In Frankreich haben sie das gemerkt und die Gilets jaunes haben auch deswegen gestreikt. Wir glauben noch unseren Regierungen. Mir wäre lieber, die SBB würde ihre Toiletten und Züge nicht nur täglich, sondern vor jeder Fahrt putzen, ich schäme mich wirklich über den Zustand der Wagen, wenn ich sie zum Beispiel mit den japanischen Zügen vergleiche. Dort sollten die SBB-Verantwortlichen vieleicht einmal eine Studienreise unternehmen und eine Prüfung ablegen.


Alexandra Nogawa, Basel



"Was wurde mit dem vielen Geld gemacht?"

Wenn die Nutzung der Sonnenenergie bei der SBB zunehmend wichtiger sein soll, so wäre interessant zu erfahren, was mit dem vielen Geld aus dem Fonds gemacht wird, resp. gemacht wurde, der jährlich mit über 3 Millionen Franken gespiesen wird. Die CO2-Rückvergütung besteht ja nun schon seit über 10 Jahren. Wie gross ist dieser Fond inzwischen? Welche Projekte wurden realisiert und wie sieht der zukünftige Verwendungszweck aus.


Viktor Krummenacher, Bottmingen


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"Medienmietteilung"

Kantonspolizei Basel-Stadt
Betreff einer Mitteilung
vom 12. März 2020
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Bei einer Miete-Teilung sind wir sofort dabei.

RückSpiegel


Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Pro Natura Basel: Generversammliung vom 30. März

Bruno Manser Fonds:
Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

3. Trinationaler Bahn-Kongress:
vom 1. April abgesagt

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

Birsfelden: Gemeindeversammlung vom 30. März

In einem Satz


Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.

Die über Funk gesteuerten Sirenen in Basel-Stadt und Baselland haben die Bewährungsprobe bestanden: Das System funktionierte während des Probealarms vom 5. Februar ordnungsgemäss.

Der BVB-Verwaltungsrat hat am 3. Februar den 48-jährigen Bauingenieur und Leiter "Infrastruktur" Ramon Oppikofer zum Vize-Direktor gewählt.

Der 19-jährige FCB-Spieler Noah Okafor wechselt per sofort vom FC Basel 1893 zum FC Red Bull Salzburg in die österreichische Fussball-Bundesliga.

Melanie Nussbaumer, Tochter des Baselbieter SP-Nationalrats Eric Nussbaumer, wird als Nachfolgerin von Kerstin Wenk neue Vizepräsidentin der SP Basel-Stadt.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, das Gesetz "über den unverzüglichen Bau der H2 zwischen Pratteln und Liestal" formell aufzuheben, da es "seinen Zweck erfüllt" habe.

Kilian Winkler wird als Nachfolger von Marco Natoli neuer Präsident der JCVP Basel-Stadt.

Wegen des Baus eines neuen Kreisverkehrs im Schweizer Sektor der Basler Flughafenstrasse wurde eine temporäre Verkehrsumleitung auf der rechten Strassenseite auf der Höhe von dem Parkplatz S4 eingerichtet worden.