© Fotos by Sarah Keller, OnlineReports.ch
"Wir erwarten viel Zulauf": "Demenzladen" am Basler Erasmusplatz

Anlaufstelle für Menschen aus dieser und aus einer andern Welt

Report: Der Basler "Demenzladen" ist ein Stein im Mosaik des noch zu dünnen Angebots für die zunehmende altersbedingte Krankheit


Von Sarah Keller


Die demografische Wende führt dazu, dass immer mehr betagte Menschen an Demenz erkranken. Doch die Gesellschaft ist darauf noch nicht vorbereitet. In Basel versucht der "Demenzladen" mit einem niederschwelligen Nischenangebot Lücken zu schliessen, die die staatliche Alterspolitik hinterlässt.


Sabine Larghis 92-jährige Mutter leidet schon seit rund zehn Jahren an Demenz. Wie viele Angehörige hatte sie Mühe, "mit diesen Veränderungen klar zu kommen und meine veränderte Mutter zu verstehen und zu akzeptieren". Als sie vorletztes Jahr in den Basler "Demenzladen" ging, habe sie zum ersten Mal "Rat, konkrete Hilfe, moralische Unterstützung und ein Feedback" bekommen.

Direkt am verkehrsreichen Erasmusplatz befindet sich seit September 2010 der von Larghi gelobte "Demenzladen" der beiden Gerontologen Helmut Mazander (53) und Beat Wyss (59). Beim Plaudern über die Lage des Geschäftes fängt Mazanders Kritik am Kanton bereits an: "Die Geschwindigkeitsbegrenzung für Autos sollte hier viel tiefer sein – unsere alten Kunden haben oft Todesangst, wenn sie die Strasse zu uns überqueren."

Laden "weltweit einmalig"

Der "Demenzladen" ist in seiner Form laut Mazander "weltweit einmalig". Er sieht sich als niederschwelliges "ergänzendes Angebot" zu den bestehenden Institutionen im Bereich Demenz, wie zum Beispiel den Hausärzten oder der Spitex, mit denen er auch zusammenarbeitet. "Wir begleiten den ganzen Demenzprozess von unseren Kunden und organisieren vieles – bieten also alles aus einer Hand an", erklärt Mazander. Im Laden arbeiten nur die beiden Gründer und bis April eine Praktikantin, die gelernte Demenzbetreuerin ist.

Das kleine Team ist bewandert in allen der über hundert existierenden verschiedenen Formen von Demenz, wobei zwischen primärer und sekundärer Demenz unterschieden wird. Bei den häufigeren primären Formen beginnt die Krankheit direkt im Hirn und ist deshalb bis jetzt noch unheilbar. Sekundäre Demenzen sind die Folgen anderer Grunderkrankungen, wie zum Beispiel Parkinson und deshalb teilweise behandelbar. Die häufigste Form ist Alzheimer, bei der Gehirnzellen absterben, die zweithäufigste ist die vaskuläre (gefässbedingte) Demenz.

"Ein super Beratungsangebot"

Für alle Arten von Demenzkrankheiten bietet der "Demenzladen" Beratungen an. Dabei werden viele verschiedene Fragen gestellt – etwa, was Demenz überhaupt bedeute, wie Missverständnisse mit den Dementen vermieden und wie Angehörige vom Staat unterstützt werden können. Neben Produkten offerieren die Betreiber ausserdem Betreuungen für die sich geistig von unserer Gesellschaft entfernenden Menschen an. Ab Herbst will das Geschäft zudem eine auf Demente spezialisierte Pflege bei den Patienten zuhause anbieten.

Philipp Waibel, Leiter des Bereichs Gesundheitsdienste des Basler Gesundheitsdepartements, äussert sich begeistert über den "Demenzladen": Er spricht von einem "super Beratungsangebot" und einer "tollen Innovation". SP-Grossrat Philippe Macherel, Präsident der Gesundheits- und Sozialkommission, steht nicht-staatlichen Institutionen ebenfalls "durchaus positiv" gegenüber, "da diese immer wieder neue, auch unkonventionelle Wege gehen".

Aber, so Macherel weiter: "Skeptisch bin ich, wenn derartige Angebote von gewinnorientierten Unternehmen, eventuell auch unter einem gemeinnützigen Deckmantel, angeboten werden.". Um ein abschliessendes Urteil abgeben zu können, wisse er aber noch zu wenig über den "Demenzladen". Die Institution zu bewerten sei Aufgabe des Kantons, damit keine "Übervorteilung der Betroffenen" entstehe.

Geschäft klar gewinnorientiert

Mazander (Bild unten) und Wyss' Geschäft ist in der Tat klar gewinnorientiert, gemäss Mazander investiere der Laden im Moment jedoch noch mehr, als er profitiere. Immerhin sei es möglich, mit dem Gewinn bereits die Unkosten, unter anderem für die "marktübliche Miete" zu decken. "Unser Ziel ist nicht, Millionäre zu werden, sondern Menschen mit Demenz zu begleiten. Wir erwarten aber viel Zulauf, den wir durch hohe Qualität erreichen wollen." Neben dem Geschäft führen die Betreiber noch den "gemeinnützigen Verein Demenzladen", der sich für unabhängige Demenz-Projekte einsetzen soll. Der Laden ist aber schon so erfolgreich, dass die Betreiber wahrscheinlich bis Juni einen Ableger in Deutschland eröffnen können.

Mit lustigen Produkten wie farbigen Urinflaschen oder T-Shirts mit dem Aufdruck "Vergiss es" wollen sich die Geschäftsmänner dafür einsetzen, dass Demenz in der Gesellschaft enttabuisiert wird. Schaut man sich die anderen Produkte im Laden an, die für "Sicherheit, Wohlbefinden und Selbständigkeit" sorgen sollen, fällt der meist hohe Preis auf. So kosten etwa die automatische Herd-Abschaltung fast 700 und das GPS-Notrufsystem beinahe 500 Franken. Auch die Kosten für rutschfeste Duschhocker, Datums- und Notrufuhren für über 400 Franken sind happig.

Knappe staatliche Unterstützung

"Hochwertige Produkte haben ihren Preis, wir verkaufen zu den Vorgabepreisen der Lieferanten", entgegnet Mazander. Die Produkte ihres Geschäfts seien schweizweit oft nur bei ihnen erhältlich und würden auf die Kunden abgestimmt.

Auf die Frage, ob sich alle Kunden die Produkte leisten könnten, antwortet Mazander: "Immer mehr Menschen können sich nicht einmal die Beratungsgespräche leisten." Bei Finanzierungs-Schwierigkeiten muss zum Teil über Stiftungen nach Lösungen gesucht werden, denn Beratungsgespräche für Demente seien weder vom Staat subventioniert, noch würden sie von der Krankenkasse übernommen. Die Produkte für Senioren, die aufgrund ihrer Krankheit besonders viel Aufmerksamkeit und Geduld brauchen, werden nur teilweise von der Invalidenversicherung oder einer Zusatzversicherung bezahlt.

Die fehlende staatliche Unterstützung sei "wenig nachvollziehbar, wenn man denkt, dass wir in einem der reichsten Länder leben", beanstandet Mazander. Der staatliche Gesundheitsexperte Philipp Waibel entgegnet dem, dass die gesetzlichen Grundlagen in Bern entschieden werden: "Würden alle unterstützenden Hilfsmittel in den Leistungskatalog aufgenommen werden, würden die Gesundheitskosten massiv steigen." Es gebe aber Hilfsunterstützungs- und Ergänzungsleistungen für finanziell schwache Patienten.

Gemäss Mazander wissen indes viele nicht, dass sie Anrecht auf diese Leistungen haben. "Der Staat sollte besser darüber informieren", fordert er. Weiter kritisiert Mazander, dass die Schweiz grundsätzlich nicht gut auf die steigende Anzahl Dementer vorbereitet sei. "Basel ist da keine Ausnahme", behauptet er.

Zahl der Demenzkranken nimmt stark zu

Waibel widerspricht: "Basel ist abgesehen von Genf am besten auf den Anstieg der Zahl von alten Menschen und somit auch der Demenzkranken vorbereitet." Grund: Stadtkantone hätten die Zunahme von alten Menschen teilweise schon hinter sich. So wird im Kanton Basel-Stadt der Anteil an über 65-Jährigen bis 2050 nur um 18,5 Prozent zunehmen, gegenüber 51,6 Prozent Steigerung im Baselbiet. "Eigentlich sollten die beiden Nachbarkantone auch in diesem Bereich zusammenarbeiten", fordert Waibel.

Derzeit leben rund 3'500 Demenzkranke in Basel-Stadt und 120'000 in der ganzen Schweiz. Ihre Behandlung kostet das Schweizer Gesundheitswesen jährlich etwa 3,5 Milliarden. Bis 2050 soll es laut einer Prognose der Alzheimervereinigung in der Schweiz dreimal mehr Demenz-Patienten und entsprechend höhere Kosten geben.

Altersheime: Lange Wartezeiten

Nach Mazanders Meinung sollten Demente so lange wie möglich zuhause und möglichst in der Gesellschaft integriert bleiben. "Das ist auch finanziell gesehen sinnvoll, da die Betreuung zuhause weniger kostet, als die in Pflegheimen." Es sei andererseits auch ein grosses Problem, dass es dort zu wenige Plätze gebe. "Das Personal ist ausserdem oft zu wenig gut ausgebildet für Demente und die Strukturen der Heime sollten überarbeitet werden."

Laut Andreas Studer, Leitender Arzt des Geriatrischen Kompetenzzentrums des Basler Felix Platter-Spitals, müssen schwer demente Patienten oft sechs bis acht Monate auf einen Pflegeheim-Platz warten. "Kein anderer Kanton macht mehr im Bereich Demenz", ist er trotzdem überzeugt.

Auch Philipp Waibel findet, es gebe in Basel genügend Angebote für Demente: "Spitex und Pflegeheime reagieren in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsdepartement immer auf aktuelle Zahlen und bauen bei steigendem Bedarf schnell aus." Philippe Macherel meint hingegen, es gebe in Basel "aktuell nur knapp genügend Angebote für Demenzkranke", sieht den Kanton jedoch auf gutem Weg.

"Hilfe zur Selbsthilfe"

Die Baselbieter Regierung veröffentlichte jüngst das Leitbild "Älter werden gemeinsam gestalten", laut dem die Hauptakteure in der Alterspflege die Gemeinden bleiben und der Landkanton subsidiär handeln soll. Das im Stadtkanton kürzlich vorgestellte Konzept "Basel55+" des Gesundheitdepartements betont wie das Baselbieter "Projekt 64+" aus dem Jahr 2008 die Selbstverantwortung, setzt aber neun Jahre früher an. Es besagt, dass Basel-Stadt im Umgang mit den zahlreicher werdenden Senioren vor allem auf "Hilfe zur Selbsthilfe" (Subsidaritätsprinzip) setzen, und diese gegenüber "unmittelbarer Aufgabenübernehmung durch den Staat" bevorzugen will.

Gesundheits-Politiker Macherel betont: "Das Programm richtet sich vor allem an urteilsfähige Menschen und kann daher in der Betreuung Demenzkranker nur beschränkt eingesetzt werden." Für diese werde eine nationale Demenzstrategie geplant, ergänzt Waibel. Mazander lobt diese Fortschritte, wirft aber die Frage auf: "Steht das dann nur auf dem Papier oder wird es auch umgesetzt?"

Neue Wege des Zusammenlebens

"Demenzladen"-Kundin Sabine Larghi wünscht sich, dass "Demenz nicht nur als Unglück, sondern auch als Chance angesehen wird, neue Wege des Zusammenlebens zu finden, die es ermöglichen, alt nicht nur mit krank, unnütz und belastend gleichzusetzen". Auch in der Stadt könnten "Netze entstehen, die gegenseitige Verantwortung und Fürsorge beinhalten, und es auch älteren Menschen ermöglichen, ein selbstbestimmtes Leben in Würde zu führen".

Die getätigten Betreuungs- und Pflegeleistungen von Angehörigen entsprechen laut Alzheimervereinigung einem Marktwert von 2,8 Milliarden Franken. "Angehörige leisten enorme Arbeit und werden nur spärlich unterstützt", kritisiert Mazander. Die Politik solle darum sowohl Demenzkranke als auch ihre Liebsten nicht vergessen.

1. Februar 2013


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"Schaut selber zu euren Dementen"

Wenn ich lese, dass das Basler Projekt 55+ (dass ich im Wortlaut nicht kenne) auf "Selbstverantwortung" bzw. "Hilfe zur Selbsthilfe" setzt, so bedeutet das doch wohl im wesentlichen: Schaut selber zu euren Dementen, liebe Kinder, Enkel und Verwandte, wir dagegen sparen das Geld dafür. Toll. Ich habe selbst meine dementen Eltern dreizehn Jahre lang begleitet, dabei um's Haar meine persönliche und berufliche Existenz verloren und bin ausgebrannt aus dieser Episode hervorgegangen.

 

Pflege und Betreuung Dementer muss heute eine Staatsaufgabe bzw. staatlich finanziert sein. Sowas können Menschen mit durchschnittlicher Lebenssituation und durchschnittlichem Einkommen schlicht und einfach nicht leisten, ohne die eigene Existenz zu opfern oder zumindest auf's Spiel zu setzen – was im speziellen für Menschen gilt, die eine eigene Familie und eigene Kinder haben.

 

Wenn es einen kostenpflichtigen "Demenzladen" geben kann, dann stimmt da etwas gar nicht mehr (damit sage ich nichts gegen die Betreiber), doch eine solche Marktlücke gehört staatlich gestopft.

 

Das Geld dafür ist längstens da, beispielsweise, wenn in grosszügiger Manier alles über zehn Millionen Einkommen und alles über fünfzig Millionen Vermögen wegbesteuert würde, der Staat müsste bloss zugreifen, ohne irgendjemandem damit wirklich wehzutun (ein paar Supperreiche würden wegziehen, doch die Grosszahl der Reichen würde bleiben). Doch es scheint mir das alte Spiel zu sein: Privatisierung der Gewinne, Sozialisierung der Lasten. Sollen Menschen doch draufgehen, die nicht vermögend sind und das Pech haben, dass die Alten dement werden. Oft zudem sind es dann die Kinder betreuender Menschen, die in der Folge zu kurz kommen und leiden. BaZ-Literaturhinweis: Martina Rosenberg: Mutter, wann stirbst du endlich?


Peter Hagemann, Rheinfelden



"Name ist daneben"

Was soll der Name "Demenzladen"? In einem Elektroladen kaufe ich Elektroprodukte, in einem Metzgereiladen Fleisch- und Wurstwaren usw. Und im Demenzladen – meine Demenz? So was von daneben.


Dieter Stumpf, Basel



"Neue Einblicke"

Meine beiden Brüder und und ich mit haben mit der Hilfe des Demenzladens unsere mit 86 Jahren an Alzheimer erkrankte Mutter 6 Jahre lang bis 4 Wochen vor ihrem Tod in ihrem Haus betreuen können. Der Beitrag von Sarah Keller gibt aber auch mir neue Einblicke in ein Thema, das uns immer mehr beschäftigen wird.


Anne Wamister-König, Basel



"Profitorientierter Markt wäre bedenklich"

Ein Marketing-Bericht über ein gewinnorientiertes Unternehmen. Schade, dass die nicht gewinnorientierte, sondern gemeinnützige Alzheimervereinigung beider Basel, die schon lange kompetente Beratung für Demenzbetroffene und Angehörige sowie Kurse verschiedener Art anbietet und zudem eng mit der Memory-Klinik des Universitätsspitals zusammenarbeitet, überhaupt keine Erwähnung findet. Es wäre bedenklich, wenn im Bereich Demenz ein profitorientierter Markt entstünde. Die finanzielle Unterstützung, die die Alzheimervereinigung erhält, fliesst nicht in private Taschen, sondern kommt ausschliesslich den Betroffenen zugute! Unser Vorstand arbeitet freiwillig und unentgeltlich.


René Rhinow, Präsident der Alzheimervereinigung beider Basel, Liestal


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"Darum dürfen wir auf keine Fall Erdbeeren kaufen!"

Blick online
Schlagzeile
vom 19. März 2020
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Ghlar, Alte-Mann, uf keine Fall.

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Z7 Pratteln:
Dead Shaman und Tyrannosaurus Globi am 8. April.

Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1), 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1). Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.