© Foto by Erwin Zbinden / Picturebâle
"Flexibel und mehrgleisig": Treffpunkt "Bar Rouge" in Basel

Der neue Hort der Heimat: Willkommen im Klub-Milieu

Mit neuen Beziehungsformen versuchen Menschen Halt zu finden - und der drohenden Einsamkeit zu entrinnen


Von Elsbeth Tobler


In der individualisierten Welt finden immer mehr Menschen ausserhalb der traditionellen Familie Halt und Heimat: Die Beziehungen werden mehrgleisig, flexibel - und oft auch unverbindlich. Das Mitglied der Netzwerkgesellschaft sucht zunehmend den Schutz einer Gemeinschaft, ohne sich aber dieser unterordnen zu wollen. Familienersatz wird laut Experten vermehrt zu einem Zukunftsmarkt.


Melanie folgt dem Lockruf einer geheimnisvoll pulsierenden Musik. Auch zahlreiche andere junge Menschen strömen zu dem Hochhaus, das weit oben eine Krone aus rotem Licht trägt. Melanies Weg führt hinauf ins 31. Stockwerk. Rote Sofas, roter Boden, rote Wände. Freitagabend, 23 Uhr. In der "Bar Rouge" tummeln sich rund 250 Personen. Daneben locken eine Tanzfläche, Kulturanlässe und ein Musikklub. Das Lokal im Basler Messeturm sei einer der "coolsten Schuppen", sagt Melanie. In bauchfreien Hosen, Minikleidern und bunten T-Shirts tanzen junge Menschen zu House-Rhythmen. Melanie sitzt an der Bar und unterhält sich, so gut es geht. Raus aus dem Alltag, rein ins Vergnügen, ist ihre Devise.

Mehrere Optionen am Wochenende

Die 25-jährige Melanie ist klug und hübsch. Nach einem abgebrochenen Publizistikstudium arbeitet sie heute in der Pharmaindustrie und lebt in einer Wohngemeinschaft. Sie sucht Freundschaft und Inspiration in der Gruppe, will aber zugleich unabhängig sein. "Im Moment keine feste Beziehung, kein fester Rahmen in der Freizeit." Mit diesem Lebensstil liegt sie voll im Trend. Immer mehr Menschen organisieren ihre freie Zeit flexibel und mehrgleisig. Unser soziales Netz, sagen Experten, bilden in Zukunft nicht nur unsere Herkunftsfamilien, sondern vermehrt auch stabile Freundschaften.

Fiel früher der Begriff Netzwerk vorwiegend im beruflichen Umfeld, hört man ihn heute überall. Viele haben "etwas laufen", am liebsten gleich mehrere Optionen an einem Wochenende, in mehreren Städten oder gar international. Sie scheinen Angst davor zu haben, auf sich allein gestellt zu sein. Dieses Unbehagen bekämpfen sie, indem sie gleich verschiedene Beziehungsgeflechte knüpfen. "Man kann diese Bekanntschaften leicht beginnen, dosieren und ebenso einfach beenden", sagt Melanie. Die Kehrseite: "Die Kontakte sind oft oberflächlich." Auf Parties gibt man vor, stets "gut drauf zu sein". Krisen haben draussen zu bleiben. Doch das reicht Melanie nicht immer. "Ich pflege daneben auch einen engeren Kreis, der mein Leben tiefer und erfüllter macht."

Klub-Nestwärme als Dienstleistung

Geborgenheit, so eruierten Sozialforscher des deutschen "Trendletters", ist wesentlich für unsere Lebensqualität. Die moderne Art der Gruppenbildung, "Social Swarming" genannt, verändere die Verhaltensweisen der Gesellschaft. Immer mehr Menschen suchen ausserhalb der Familie Halt und Heimat. Die Zahl der Personen, die ohne eigene Familie oder Partner alt werden, nimmt ständig zu. Da verspricht die Suche nach einem adäquaten Ersatz ein guter Zukunftsmarkt zu werden. Nestwärme und Unterstützung als Dienstleistung, etwa in Klubs, Gesinnungskreisen und Wohngemeinschaften.

Früher, zu Zeiten der Grossfamilie, waren die Menschen automatisch in ein enges gesellschaftliches Gefüge eingebunden. Daneben bildeten Verbände und Vereine ein straffes soziales Netz. Jeder kannte jeden. Auf dem Land sind Turn-, Schützen- und Gesangsvereine nach wie vor Bastionen der Tradition wie in der Stadt etwa die Zünfte. Experten beobachten jedoch eine starke Expansion der so genannten Netzwerkgesellschaft. Damit bezeichnen sie den Teil der Bevölkerung, dessen Leben oder Freizeit zunehmend durch Freundeskreise und lockere Beziehungsgeflechte geprägt wird.

Mehr Individualität - weniger Bindung

Dabei geht es nicht nur um Spass. "In einer stärker individualisierten und globalisierten Gesellschaft mit zunehmender Orientierungslosigkeit steigt das Bedürfnis nach Verankerung", erklärt Thomas Estermann aus Aarau. Der Fachpsychologe (FSP) leitet eine Praxis für lösungsorientierte Therapie und Beratung. Erhöhte Scheidungs- und sinkende Geburtenraten, das hohe Heiratsalter wie auch die zunehmende Mobilität seien Indikatoren für die wachsende Zahl Alleinlebender. Beruf, Arbeit, Aus- und Weiterbildung werden immer wichtiger. Die Individualisierung erhöht die Autonomie und die Eigenverantwortlichkeit, erschwert aber oft die Gründung einer Familie oder dauerhafter Bindungen.

Estermann spricht aus Erfahrung: "Die Zugehörigkeit zu einem sozialen Gefüge ist eine Voraussetzung dafür, dass Menschen Höhen und Tiefen des Lebens bewältigen können." Oder anders ausgedrückt: "Jeder braucht jemanden, für den er wichtig ist." Eine Studie der australischen Flinders University, dieses Jahr erschienen, konstatiert: Freunde sind entscheidender für die emotionale Gesundheit als obligatorische Beziehungen in der Familie. Vor allem im Alter. Die positiven Effekte basieren laut Soziologen auf der gegenseitigen freiwilligen Unterstützung und können die Lebenserwartung sogar um mehr als 20 Prozent erhöhen.

Bindung beim Billard

"Jeder sucht Anerkennung", sagt Estermann. "Diese Quelle der emotionalen Bestätigung muss aber immer wieder von aussen gespeist werden." Sei es in der Familie, Partnerschaft, bei Freunden, im Beruf oder Sport. Ob ausserfamiliäre Bindungen eine stabile Partnerschaft teilweise ersetzen oder zumindest ergänzen können, hänge von ihrer Verbindlichkeit und Verlässlichkeit ab, betont Estermann. "Man ist nicht unbedingt eng miteinander befreundet, nur weil man sich wöchentlich zum Jassen trifft." Drei bis fünf gute Freunde hat der Mensch im Schnitt. Damit Freundschaft wachsen kann, braucht es Anteilnahme, Respekt, Loyalität, Interesse, Mitgefühl, Zeit – und die Bereitschaft, über alles reden zu können. "Das kann man nur mit Menschen, denen man voll vertraut", sagt der Psychologe. Dass Freundschaft in Verantwortlichkeit und Hilfsbereitschaft mündet, ist der Idealfall. Unabhängig davon sei die Interaktion mit anderen Personen eine nicht zu unterschätzende Ressource und ein Lebenskorrektiv, auch ergänzend zur Partnerschaft.

Eduard* verbringt den heutigen Samstagnachmittag im "Basler Billard-Club". Er starrt auf die drei Kugeln. Während er mögliche Stossvarianten mental durchspielt, reibt er die Spitze seines Queues mit Kreide ein. Er setzt an, bricht ab. Der zweite Anlauf. Neun kurze Probestösse, dann zieht er den Queue durch. Der Spielball flitzt über das grüne Tuch. Kurze Bande, lange Bande, erneut kurze Bande und schliesslich Karambolage. Er gewinnt. Die Zuschauer lächeln anerkennend. "Billard ist Wettkampf, Passion, Spass", sagt Eduard bei einem Bier an der Bar. Einmal in der Woche findet der Familienvater im Untergeschoss der St. Alban-Vorstadt 10 das, was viele Männer suchen: Kollegen und Freunde. Hier spielen Lehrer, Malermeister, IT-Fachleute, Anwälte, Ärzte, Kaufleute. "Ämtli" sind nicht sehr begehrt, dafür der kulinarische Mittwochabend. Zum Bedauern des Klubs kommen nur wenige Frauen und kaum junger Nachwuchs.

Zugehörigkeit, Look, Sprach oder Aktion

Das Sozialforschungsinstituts GfS Zürich fand 2003 heraus, dass 41 Prozent der Schweizer – 46 Prozent Männer und 37 Prozent Frauen – in einem Verein oder einer Organisation aktiv sind. Heute spricht man dabei gerne vom "Klub", wobei dieser häufig auf Vereinsbasis geführt wird. In der Schweiz gibt es rund 27 000 Sportklubs mit 3,2 Millionen Mitgliedern, von denen einige in mehreren Klubs vertreten sind. Gefragt sind ausserdem Fun- und Singleklubs, Web-, Kultur- und Serviceklubs sowie "Homing". Letzteres belebt in Freundeskreisen die häusliche Tafel- und Kommunikationskultur neu. Andere Menschen suchen Halt in religiösen Gemeinschaften. Weiter sollen Logen mit ihren Ritualen wieder angesagt sein. Im Gegensatz zum Verein oder Klub entstehen Netzwerke spontan-situativ. Personen aus ganz unterschiedlichen "Szenen" finden sich kurzfristig und ohne weitere Verpflichtung zusammen und gehen danach wieder ihrer Wege. Mobilen und allgegenwärtigen Technologien sei Dank.

Was zieht Menschen überhaupt in eine Gruppe? Bei jungen Leuten beobachtet Estermann vor allem eine starke Identitätssuche, das Verlangen nach Erlebnis und Zugehörigkeit, die sich über einen Look, die Sprache oder Aktionen definiert. Ein Netzwerk ist auch dazu da, gemeinsame Interessen durchzusetzen und Wissenspotenziale zu nutzen. Die Maxime vieler Serviceklubs wie Rotary, Lions, Kiwanis und Zonta sind Engagement und Hilfsbereitschaft im Alltag, die Schaffung beruflicher Synergien und das Gewinnen lebenslanger Freundschaften. Regelmässig treffen sich die Klubmitglieder in stilvollem Ambiente, feines Essen inklusive. Aufgenommen wird man nur auf Empfehlung. Etliche Mitglieder besetzen Schlüsselpositionen in Wirtschaft, Verwaltung und Politik.

Einsamkeit in allen Altersgruppen

Einen Platz in der Freizeit- und Konsumgesellschaft zu finden und dennoch die Individualität zu bewahren, ist für viele Menschen eine Gratwanderung. Für manche ist Autonomie die Erfüllung eines Lebenstraums. Für andere wird sie zum Albtraum. Von Einsamkeit betroffen sind heute alle Altersgruppen, besonders aber Senioren. Mit dem Verlust der Arbeit verlieren sie oft auch Anerkennung, soziale Kontakte und häufig einen Teil ihres Einkommens. "Viele Leute laufen dann Gefahr, sich vom öffentlichen Leben abzukoppeln", analysiert Thomas Estermann. "Ziel der psychosozialen Beratung ist die Überwindung der Vereinzelung, damit sich diese nicht bis zur pathologischen Selbstisolation steigert."

Die Gespräche sollen das Selbstwertgefühl seiner Klienten stärken und sie zum Aufbau eines äusseren Kollegenkreises ermutigen. Das heisst auch, Interessen zu bündeln und auf das verfügbare Budget des Klienten abzustimmen. Materielle und immaterielle Sicherheit macht in der Regel den Zugang zu "Neuem" leichter. Zugleich warnt Estermann vor einer zwanghaften Suche nach Gemeinschaft. Man müsse auch lernen, allein zu sein. "Ausserdem kann die Zugehörigkeit zu einer Vereinigung Gefahren mit sich bringen", erklärt der Fachmann mit Blick auf dubiose Gruppierungen. Hohe Eintrittspreise, eine "Heldentat" als Initiationsritus oder das Vertreten von autoritären Dogmen sollten misstrauisch machen. Auch anonyme Webklubs bergen die Gefahr des Missbrauchs.

Fitnesscenter als Kontaktbörsen

Solche Überlegungen sind Max* fremd. Der Fitnessfan fühlt sich in seinem Basler "Fitorama" pudelwohl. Ein sonniger Sonntagmorgen, 11 Uhr. Musik im Hintergrund. Überall kämpfen schwitzende Menschen lautlos mit Geräten, die mit Fernsehmonitoren bestückt oder mit Gewichten behängt sind. Männer und Frauen zwischen 20 und 80 in bunten Aerobic-Anzügen. Sie tun dies, weil es ihnen Spass macht und gesund ist, weil eine Gruppe motiviert, das Training das Wohlbefinden stärkt und die Muskeln strafft. Und weil sie so nicht allein sind. Max sagt: "Fitnesscenter sind die Vereine von früher und die Kontaktbörsen von heute." Aber er weiss auch: Netzwerke beruhen auf Gegenseitigkeit und bereichern das soziale Leben. Doch auch das beste Netz kann eines nicht ersetzen: Echte Freundschaft. Jemanden, der Seele und Herz berührt.

* Name geändert

30. Dezember 2005


VON DER VEREINS- ZUR CLUB-GENERATION

etb. Die Entstehung des Vereinswesens ist eng mit der Industrialisierung verknüpft. Als sich Anfang des 19. Jahrhunderts die ständische Gesellschaftsordnung auflöste, entstanden zahlreiche Vereine, "Gesellschaften" und Verbindungen. Als Verein bezeichnet man den Zusammenschluss von Personen, um politische, religiöse, wissenschaftliche, künstlerische, wohltätige, gesellige oder andere nicht wirtschaftliche Anliegen zu verfolgen (Art. 60 ZGB). Seit 1848 hat jeder Schweizer Staatsbürger das Recht, sich mit Gleichgesinnten in einem Verein zu einem gemeinschaftlichen Zweck zusammenzuschliessen. Hinter dem Begriff "Klub" verbirgt sich oft die Rechtsform Verein.

Ob Netzwerk, Gesinnungskreis, Verein, Clubbing oder Klub, es sind Anlaufstellen. Hier findet man Inspiration, Spass, Bereicherung, Wettkampf, Freundschaft, berufliche Synergien, soziale Integration und mit etwas Glück vielleicht sogar die grosse Liebe.


Informationen über Sportklubs oder -vereine:

www.baspo.ch und www.swissolympic.ch;
Dachverband gemeinnütziger Stiftungen: www.profonds.org;
Funklubs und Interessengemeinschaften: www.proinfo.com;
Freizeit- und Webklubs: www.fifty-plus.ch und www.meetingpoint.ch.
Informative Linksammlung unter www.trendletter.de und Flinders University/Australian Longitudinal Study of Aging (ALSA): www.flinders.edu.au.


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Ein Denkmal des Kalaschnikow-Erfinders wird zur Spott objekt"

Basler Zeitung
Untertitel
vom 6. Oktober 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Korrektorat in Chur. Wird zur Spott objekt.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.