© Symbolfoto by Wikipedia
"Sie kläfften und zogen": Kampfhund Bullterrier

Kampfhund griff 20-köpfige Reitergruppe an: Strafanzeige

Es geschah am Karfreitag auf einer Hochebene bei Obermumpf


Von Peter Knechtli


Dramatische Augenblicke erlebte eine 20-köpfige Reitergruppe aus dem Baselbiet am Karfreitag in Obermumpf: Ein Kampfhund attackierte eines der Pferde.


Es ist Karfreitagmorgen. Der Oberbaselbieter "Reitverein Schafmatt", der in Rothenfluh eine Reitanlage betreibt, unternimmt einen Ausflug in Richtung Fricktal. Die stattliche Gruppe von rund zwanzig routinierten Reiterinnen und Reitern bricht auf.

Auf einer Hochebene in der Nähe des Bauernguts "Ebnethof" im aargauischen Obermumpf kommt es zur kritischen Situation. Eine Frau geht dort am Waldrand spazieren. An drei Leinen führt sie drei Kampfhunde, mit grosser Wahrscheinlichkeit Bullterriers.

Sprung an die Pferde-Kehle

Der Abstand zwischen Pferden und Hunden beträgt noch rund 50 Meter. Sandra Sieverts* (32), eine erfahrene Tournierreiterin, zu OnlineReports: "Ich sah, dass die Hunde kläfften und an den Leinen zogen."

Einem der gefährlichen Vierbeiner gelingt es, seiner Halterin die Leine zu entreissen. Zielstrebig schiesst er auf die hinteren Beine von Sandra Sieverts 18-jährigen rabenschwarzen Rapp-Wallachs los. Das Pferd springt in einem Umkreis von gegen 20 Metern unruhig umher. "Der Hund ging aber nicht weg, sondern blieb immer bei meinem Pferd." Dann ändert er das Angriffsziel. "Er sprang in Richtung der Kehle meines Pferdes, rutschte aber ab."

In diesem Moment kommt der Reiterin ein Kollege zu Hilfe. Er überreitet den angriffigen Kampfhund, so dass dieser einen Moment die Orientierung verliert. Dies ist der Augenblick, in dem ihn die Halterin wieder zur Leine nehmen kann. Während die Reitergruppe die Polizei alarmiert, arretiert die Halterin bäuchlings auf der Wiese liegend ihre drei Hunde.

"Grenze klar überschritten"

Das attackierte Pferd erlitt keine Verletzungen, einzig am unteren Teil des Halses blieb "eine kleine Zahnspur zurück". Sandra Sieverts, die sich selbst als "Tierliebhaberin" bezeichnet und auch unverletzt blieb, reichte Strafanzeige ein. Zu OnlineReports sagte sie: "Wenn ein Hund einem Pferd an den Hals springt, ist für mich die akzeptable Grenze klar überschritten."

* Name von der Redaktion geändert

12. April 2012

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Satte Busse und einschläfern"

Der Halterin eine satte Busse aussprechen und diese Hunde(??) einschläfern.


Markus Hofstetter, Birsfelden



"Jeder Tierhalter ist für sein Tier verantwortlich"

Frau Schuster, sie machen es sich wirklich einfach. Erstens wäre meine Stute schon auf 100m ängstlich und nervös geworden (nur hypothetisch, ich gehöre nicht zu diesr Reiterhruppe). Weniger wegen dem Gebell sondern wegen der agressiven Haltung der Hunde. Pferde spüren das sehr deutlich. Also wäre ich schon Mal vollends damit beschäftigt gewesen mein Pferd unter Kontrolle zu behalten.

 

Zweitens finde ich, dass es untragbar ist, dass ein Hundehalter gleich drei potentiell gefährliche Hunde spazieren führt ohne sie, nachgewiesenermassen, unter Kontrolle zu haben. Drittens obliegt der grössere Teil am Verantwortung dem Hundehalter da es ja seine Hunde sind welche auf etwas losgehen wollen und nicht etwa, in diesem Fall, die Pferde. Und viertens: Ja, ich bin sehr skeptisch im Umgang mit Hunden (respektive deren Herrchen oder Frauchen) sehe ich doch oft genug wie sie ihre vierbeinigen Freunde im Wald frei herumtollen lassen egal ob Wildschutzzone oder Schonzeit. Und ich warne dann dass, sollte der arme Hund aus irgendeinem Grund zu nahe an mein Pferd kommen und einen kräftigen Tritt abbekommen, der Hundehalter daran Schuld ist.

 

Nicht ich, nicht mein Pferd, nicht der arme Hund sondern einzig und alleine der Hundehalter. So wie ich dafür zu sorgen habe dass ich niemanden umreite, so hat auch der Hundehalter dafür zu sorgen, dass sein Tier niemanden gefährdet. Oder sehe ich das falsch? Und Herr Heuberger hat Recht. Was würden Sie schreiben wenn eine Schulklasse involviert gewesen wäre? Hätten die Kinder sofort aufhören sollen zu lachen und herumzutollen? Hätten sie mit gesenktem Blick und eingezogenem Kopf an den Hunden vorbeischleichen sollen um keine agressive Aktion zu provozieren?

 

Manchmal frage ich mich wirklich wo bei manchen Menschen der gesunde Menschenverstand aufhört, sorry! Ich betrachte mich notabene als Hundeliebhaber. Ich hatte früher eine Schäferhündin und sobald ich pensioniert bin und ich meine Zeit tiergerecht einteilen kann kommt sofort wieder ein Hund ins Haus. Ich liebe Hunde. Aber jeder Tierhalter ist für sein Tier und dessen Handlungen selber verantwortlich! Und nicht etwa, wie es heutzutage chic ist zu behaupten, "immer die anderen"!


Juan Garcia, Ziefen



"Bewilligung entziehen!"

Da machen Sie sichs aber recht einfach, liebe Frau Schuster. Was wäre, wenn das statt Reiter eine Schulklasse ist? Einer Halterin, die ihre Hunde (und erst noch 3 berüchtigte Exemplare) nicht im Griff hat, muss man die Bewilligung entziehen. Bei uns in Oberwil tragen alle Reiter eine Nummer, um schwarze Schafe der Gemeinde zu melden. Das wäre für solch problematische Hunde und ihre Besitzer auch notwendig. Meistens "verduften" solche "Hundeliebhaber" so schnell als möglich, um ja nicht regresspflichtig zu werden, was hier scheinbar nicht der Fall war. Solche Leute tragen dazu bei, uns Hundehalter öfters in den gleichen Topf zu werfen. Bin Besitzer eines deutschen Schäferhundes.


Bruno Heuberger, Oberwil



"Verantwortlich sind beide Parteien"

Bezüglich der Schuldfrage gehören für mich mehrere Beteiligte ins Blickfeld gerückt. Natürlich sollte die Halterin ihre Hunde besser im Griff haben, keine Frage. Aber auch die Reiter erkannten doch schon von weitem, dass die Halterin mit den Hunden zu kämpfen hat, weil diese auf den Anblick der vielen Pferde so stark reagieren. Sicherlich war dies schon in einem grösseren Abstand als 50 Meter ersichtlich. Im eigenen Interesse wäre es da doch angebracht gewesen, den Abstand zu den Hunden wenn möglich zu vergrössern, oder zumindest einmal stehen zu bleiben um den Bewegungsreiz für die Hunde zu verringern. So hätte die Halterin sicherlich bessere Chancen gehabt, die Hunde noch zu bändigen oder mit ihnen aus dem Blickfeld zu verschwinden.

 

Wie die Reiter auf die Situaion eingegangen sind, ist in Ihrem Bericht leider nicht ersichtlich. Meine Erfahrung zeigt jedoch, dass viele Reiter zwar auf Rücksichtnahme durch den Hundehalter pochen, selbst aber oft nicht bereit sind sich zurück zunehmen. Meiner Meinung nach sind beide Parteien dafür verantwortlich, Risikosituationen zu erkennen und sinnvoll zu umgehen.

 

Und zum Schluss: Die ganze Last auf den "Kampfhund" zu legen halte ich für unseriös und unangebracht, denn mit jeder anderen Hunderasse könnte ähnliches passieren.


Katrin Schuster, Mettlen


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Ein Denkmal des Kalaschnikow-Erfinders wird zur Spott objekt"

Basler Zeitung
Untertitel
vom 6. Oktober 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Korrektorat in Chur. Wird zur Spott objekt.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.