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"Etwas für die Stadt tun": Kultur-Manager Cyrill Häring

Der Werbetrommler für das Neue Basler Stadt-Casino

Cyrill Häring ist die treibende Kraft hinter dem futuristischen Bau-Projekt am Barfüsserplatz


Von Peter Knechtli


Wenn alles gut geht, erhält Basel im Sommer 2009 ein neues Stadt-Casino. Hinter dem futuristischen Bauprojekt am Barfüsserplatz steht der Kulturmanager Cyrill Häring. Als Gesamtprojektleiter zieht er die Fäden - vor allem aber ist er dafür verantwortlich, dass die ambitiöse Finanzierung klappt und die Spenden-Millionen fliessen.


Vom Geist einer Musik-Stadt verströmt das heutige Stadt-Casino kaum noch etwas: Der Lärm vorbeifahrender Trams (zer)stört Piano-Passagen, die Zugänge sind eher umständlich, eine umfassende Renovation drängt sich auf. Doch statt für ein Flickwerk entschloss sich die Besitzerin, die seit 1824 in Form eines gemeinnützigen Vereins bestehende Casino-Gesellschaft Basel, für einen richtigen Wurf: Einen Neubau, gestaltet durch in London domizilierte irakische Architektin Zara Hadid. Die Nutzfläche wird dabei von 6'200 auf 10'400 Quadratmeter erweitert, wobei der bestehende denkmalgeschützte Musiksaal erhalten bleibt.

Noch keine einhellige Begeisterung

Einfach wird die Umsetzung des Projekts nicht sein, wie auch eine kürzliche Präsentation der Pläne auf dem Barfüsserplatz zeigte: Während sich die einen Passanten vom Projekt begeistert zeigten, rümpften andere die Nase. Der Barfüsserplatz werde "verkleinert", der Abstand des neuen Casinos zur Barfüsserkirche werde bedrohlich eng, der Eingang zum Platz auf seiner Seite Richtung Kohlenberg werde "zugeschnürt".

Projektleiter Cyrill Häring (57), promovierter Jurist und früherer Leiter der Kulturabteilung des Basler Erziehungsdepartementes, ist sich bewusst, dass der ausgewählte Musik-Kulturtempel (Bild) in der Öffentlichkeit heftige Debatten auslösen wird. Aber leidenschaftlich gibt er auch argumentativ Gegensteuer: "Der Barfüsserplatz erhält eine völlig neue Nutzungsqualität." Die Tramgeleise werden mit 600 Federn schallgedämpft, die begehbare Fläche des Platzes reduziere sich nur um 155 Quadratmeter und die Anmutung des jetzigen Baus sei "Zu!, Hinterhof!". Die Geste des Neubaus hingegen signalisiere "Öffnung und Offenheit".

Stühle und Platten zu kaufen

Offenheit wird von den kulturbeflissenen Baslerinnen und Basler aber auch in anderer Hinsicht erwartet: An die Gesamtkosten von mindestens 100 Millionen Franken soll der Kanton 40 Millionen Franken beisteuern, für die verbleibenden 60 bis 70 Millionen Franken übernimmt die Casino-Gesellschaft die Verantwortung. Nicht weniger als 40 Millionen Franken sollen durch Spenden, der Rest durch Hypotheken gedeckt werden. "Gegen 30 Millionen an Spenden sind bereits zugesagt", freut sich Cyrill Häring, "es ist uns aber ein Riesenanliegen, Private, Stiftungen und Unternehmen auch für den letzten Viertel gewinnen zu können". Gerade heute Dienstag erhielt der Kulturbau-Manager eine gute Nachricht: Kantonsregierung und Christoph Merian Stiftung haben einen Beitrag in Höhe von einer Million Franken zugesagt. Die Mittel stammen aus dem Anteil der Einwohnergemeinde am Ertrag der Christoph Merian Stiftung.

Um auch so genannten gewöhnlichen Bürgerinnen und Bürger eine Möglichkeit zur Identifikation mit dem Neubau zu bieten, liess sich Häring eine besondere Idee einfallen: Die 2'100 Stühle - darunter jene 600 für den neuen Konzertsaal, der durch eine Glasfassade den Blick Richtung Barfüsserplatz freigibt - können zu 900 Franken und die 1'900 Fassadenplatten zu Preisen von 500 und 2'000 Franken symbolisch "gekauft" werden. Es sind noch welche zu haben.

Ein "Symbol der Zukunft"

Ist der markante Gebäudekomplex, der wie eine Wolke am Südende des Barfüsserplatzes schwebt, einmal gebaut, soll er zu 30 Prozent kommerziell und 70 Prozent gemeinnützig betrieben werden, "ohne dass ein neuer Subventionsempfänger entsteht". Der Basler Musiksaals - rechnet Häring vor - koste 3'250 Franken Abendmiete, jener in Luzern 18'000 Franken.

Baubeginn soll im Sommer 2007 sein, Eröffnung zwei Jahre später. Cyrill Häring ist die Total-Identifikation heute schon anzuspüren. Er glaubt nicht, dass seine Generation noch zu den grossen Profiteuren des neuen Basler Stadt-Casinos werden wird. Doch genau dies ist sein Motiv. Man nimmt es ihm ab, wenn er sagt: "Die grossen Nutzniesser sind jene, die nach uns kommen. Die Jungen schauen das Haus als ein Symbol der Zukunft an."

21. Februar 2006

Weiterführende Links:


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"Obligatorisches Referendum für Zonenplan- Änderungen wäre angebracht"

Vor wenigen Jahren wurde im Zusammenhang mit dem neuen Schauspielhaus eine ernst gemeinte Diskussion bezüglich der Überbauung des Theaterplatzes geführt. Darauf folgte die Abstimmung über das Multiplex- Kino auf der Heuwaage. Und demnächst soll die Regierung ohne ein neues und gesamtheitliches Nutzungs- und Gastaltungskonzept die Schmälerung des Barfüsserplatzes im Hinblick auf das neue Stadtcasino beschliessen. Es würde mich nicht erstaunen, wenn als Nächstes auch noch Wohnungen für reiche Steuerzahler auf dem Marktplatz oder ein Hochhaus auf dem Münsterplatz errichtet werden sollen.

 

Vieleicht braucht es ein neues Stadtcasino. Aber die allgemeine Tendenz geht grundsätzlich in die falsche Richtung. Viel zu oft wird das Konsumieren von wertvollem Stadtraum erwogen. Richtiger wäre es, das relativ grosse räumliche Potential des Stadtzentrums von Basel als Freiraum zu optimieren und besser zu nutzen. Und nicht selten werden die grösseren Zusammenhänge ausser Acht gelassen. Es wäre angebracht, ein obligatorisches Referendum für Zonenplan- Änderungen auch in Basel einzuführen.


Andreas Beck, Küsnacht




"Casino-Gesellschaft sollte zum Gedankenaustausch einladen"

Mir scheint - nach öffentlicher Auflage der Projektpläne - dass das zur Diskussion stehende Projekt bei aller Anerkennung für architektonische Aesthetik in der vorliegenden Form nicht auf den Barfi passt - einmal abgesehen davon, dass sich Basel zur Zeit eine 40-Millionen-Investition kaum leisten kann, wenn man einen Blick in unsere Staatskasse wagt (wobei dies für einige "Visionäre" kein zentrales Problem darzustellen scheint).

 

Dass für's Casino etwas getan muss, ist unbestritten. Dass das zur Zeit diskutierte Projekt Qualitäten hat, auch nicht. Hingegen ist wohl offensichtlich, dass hier noch sorgfältige Planungs-Korrekturen unabdingbar sind - und zwar ohne unfaire Augenwischerei:

 

Die bildliche Darstellung des Projektes (siehe oben) gaukelt beispielsweise der Bevölkerung durch eine reichlich übertriebene "Weitwinkel-Verzerrung" einen Barfüsserplatz vor, der etwa dreimal grösser als die Wirklichkeit ist (dass der Schattenwurf der Bau-"Denkerstirn" saisonbedingt vermutlich auch noch den "Braunen Mutz" streifen würde, darf fast angenommen werden).

 

Wie wär's, wenn die Casino-Gesellschaft zu einem die Wogen etwas glättenden, demokratischen Gedankenaustausch laden würde?


Peter Affolter, Basel




"Die Erlenmatte bietet sich als Standort bestens an"

Da wird wieder einmal mit allen Tricks und Kniffen der modernen Medientechnick den Stimmbürgern auf Teufel komm raus ein Objekt schmackhaft gemacht, das am geplanten Ort falsch und unnütz ist. Da loben die Medien Basel als moderne Architektenstadt über den grünen Klee, in Tat und Wahrheit, machen weder die Glaskisten am Bahnhof SBB (an denen sich die Vögel das Genick brechen), noch der farbige Betonklotz unten am Kohlenberg den Charme unserer Stadt aus.

 

Während die Stadtbildkommission jedes Dachfenster auf einen Hinterhof verhindert, der Heimatschutz erfolgreich gegen einen Rheinuferweg kämpft, soll nun auf dem historischen Seibi, unmittelbar neben der Barfüsserkirche mit dem einzigartigen schönen hohen gotischen Chor, eine goldfarbene Kiste hingestellt werden.

 

Jedes Ding an seinen Ort. Da die Casino-Besitzer auch mit auswärtigen Gästen rechnen, gehört das neue Gebäude auch in ein neues Quartier. Mit direktem Anschluss an den ÕV und die Autobahn, bietet sich die Erlenmatte bestens an. Dort hat die Casino-Gesellschaft Gelegenheit, den neuen Architekturtempel marktwirtschaftlich zu betreiben, ohne Staatsbeiträge und ohne dass die privaten Millionenspenden der Stadt Steuerausfälle verursachen.


Bruno Honold, Basel




"Kein Verständnis für Verschleuderung von Steuergeldern"

Ich habe nichts gegen ein modernes Stadt-Casino, und noch weniger dagegen, wenn engagierte Leute ihr eigenes Geld dafür einsetzen. Aber ich hätte überhaupt kein Verständnis dafür, wenn der Kanton über 40 Millionen Franken Steuergelder für ein Gebäude verschleudern würde, nur weil damit ein weiterer städtebaulicher Akzent geschaffen werden kann.

 

Ich bin der Ansicht, dass die Stadt mit dem Projektierungskredit von 1,45 Millionen Franken, der Sanierung der Tramgeleise am Steinenberg und der Abzugsfähigkeit der Casinospenden vom Steuereinkommen als Basler Stadtbevölkerung mehr als genug zu diesem Vorhaben beiträgt. Nur als Gedankenanstoss: Mit dem gleichen Geld könnte man zum Beispiel 40 Basler Familien ein Einfamilienhaus schenken. Auch so eine Gross-Siedlung liesse sich ohne Zweifel städtebaulich und architektonisch markant anlegen!


Lucas Gerig, Basel




"Es wäre an den Medien, für Klarheit zu sorgen"

Bei einem Bauprojekt inmitten der Stadt drehen sich die Argumente hauptsächlich um den architektonischen Entwurf und die Kompatibilität zum Stadtbild. Wie fügt es sich ein zu den Gebäuden nebenan, vor allem zum Barfüsserplatz selber und zur Kirche? Mit einem kritischen Bewusstsein liesse sich manches in Frage stellen beim Projekt von Zara Hadid. Beim jetzigen Bau mag manches auch nicht gefallen. Bedenklich ist in dieser Stadt allerdings die Streitkultur bei neuen Projekten wie jenem des Casinos. Keine Partei wagt ihre Bedenken vorzubringen, obwohl es einigen Politikern offenbar unwohl ist. Schliesslich will man sich nicht dem Vorwurf aussetzen, man betreibe Opposition gegen die Zukunft.

 

Interessant ist die veränderte Perspektive der linken Parteien. Während man früher gegen den Beton politisierte, weiss man heute die neuen Architekten auf seiner Seite und akzeptiert unkritisch alle Baukonzepte mit dem Etikett "urban". Und welche pointierte Frauenpolitikerin will hier etwas gegen eine gefeierte Architektin äussern? Dass Baufirmen und das Gewerbe kaum gegen neue Bauvorhaben sein kann, leuchtet ein. Die Kulturmenschen der Stadt wagen auch keine Widerrede, sonst wäre man ja gegen den Musiksaal. Ist dies die vielzitierte "Denkfaulheit", die sich hier niedergelassen hat? Was verbleibt noch? Sind es die Medien, die sich getrauen, Fragen zu stellen? Schön wärs.

 

In Zeiten von Sparappellen einfach 40 Millionen Franken für ein Projekt auszugeben, scheint schon sehr gewagt, zumal das Casino nicht einmal dem Kanton gehört. Kein Journalist und Politiker hat bisher aber festgestellt, dass die volle Spendenabzugsfähigkeit für die weiteren 40 Millionen Franken dazu führt, dass dem Kanton rund 15 Millionen Franken fehlen werden im folgenden Steuerjahr. Die reichen Familien der Stadt können sich ihre Grosszügigkeit dann an die Krone heften und sich über die reduzierten Einkommenssteuern freuen. In welchem Departement diese genau eingespart werden sollen, hat bisher kein Konzept vorgezeigt.

 

Die Trennlinie von kommerziell und gemeinnützig scheint bewusst in grau gehalten zu sein. Um die 80 von 100 Millionen Franken werden generiert durch den Staat und vom kantonalen Steuerabzug profitierende Private. Vom zukünftigen Mietertrag der Gastronomie wird der Staat als Hauptinvestor nie etwas zurück erhalten.

 

Die Berichte über das neue Casino, auch auf OnlineReports, wirken alle auffällig neutral, gefährlich nahe dem Verlautbarungsjournalismus. Wenn in einer Stadt schon die Parteien ihre Verantwortung nicht mehr wahrnehmen, aus welchen Gründen auch immer, wäre es an den Medien, hier für Klarheit zu sorgen.


Karl Linder, Basel



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Dieser Schritt bringt die Entwicklung vom Spital zum zeitgemässen sozialen Unternehmen zum Ausdruck.

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RückSpiegel

 

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.
 

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.

Der Deutsche Florian Röthlingshöfer wird neuer Direktor der Schweizerischen Rheinhäfen und Nachfolger von Hans-Peter Hadorn, der Ende Jahr abtreten wird.

Patricia von Falkenstein, die Präsidentin der Liberalen LDP, wird als Nachfolgerin von Helmut Hersberger neue Präsidentin des Hauseigentümer-Verbandes Basel-Stadt.

Roman Brunner (Muttenz) wird per 1. November 2020 neuer Präsident der Baselbieter SP-Landratsfraktion als Nachfolger von Miriam Locher, die sich für das Amt der Parteipräsidentin bewirbt.

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.

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In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.